...macht sich auf den Weg in den Himmel. Dass da nichts Gutes daraus werden kann, ist wohl jedem D&D-Fan von Anfang an klar. Thomas M. Reid erzählt eine sehr spannende Geschichte um Aliisza und Kaanyr Vhok, die sehr viel anders beginnt als man das von den aus "The War of the Spiderqueen" bekannten Figuren erwarten würde. Die Geschichte ist von Anfang bis Ende sehr spannend und der Leser wird bis kurz vor Schluss im Dunkeln gelassen, was die beiden Halb-Dämonen denn in den Himmel zieht.
Thomas M. Reid legt im ersten Band seiner Trilogie den Grundstein einer Geschichte, die die Ereignisse, die zur 4. D&D-Version führen, direkt mit einbezieht. Ob dies dem Leser gefällt, muss wohl jeder für sich entscheiden.
Wie schon in anderen Rezensionen angesprochen, ist dies ganz gewiss kein D&D-Anfänger-Roman, da der Leser (leider) jede Menge an D&D-Vorwissen um das D&D-Multiversum und insbesondere der D&D-Götter und wofür sie stehen zum Verständnis der Geschichte und Motivationen der Figuren mitbringen muss.
Was mir nicht gefallen hat, waren die stellenweise sehr pathetischen und stereotypischen Szenen und Diskussionen über Gut und Böse. Gut, man kann sagen, wenn Engel und Dämonen diskutieren muss das so sein, aber dass das mitunter so platt abläuft...
Desweiteren waren mir die beiden Halb-Dämonen eigentlich viel zu nett charakterisiert und deren Handlungen nicht wirklich dämonisch-böse. Zum anderen wirkte Kaanyr Vhok mehr wie ein klassischer Abenteurer als wie ein halb-dämonischer Bösewicht mit ner Armee Tanaruks zu seiner Verfügung. Deshalb 2 Sterne Abzug.