Die Goonies ist ein erfolgreicher Abenteuerfilm aus dem Jahr 1985. Regie führte Richard Donner, eine Hauptrolle spielte der damals dreizehnjährige Sean Astin (in Herr der Ringe spielte er den Hobbit Samweis Gamdschie). Das Drehbuch wurde von Chris Columbus nach einer Story von Steven Spielberg geschrieben, der auch als ausführender Produzent und Second Unit Director an der Entstehung beteiligt war. Gedreht wurde in Astoria (Oregon).
Die Goonies sind eine Gruppe sieben befreundeter Teenager; im einzelnen:
Michael Walsh, genannt "Mikey": Er ist der Anführer der Goonies. Er leidet unter Asthma und unter dem besserwisserischen Verhalten seines großen Bruders. Er hat zwar nicht viel Erfahrung mit Mädchen, dennoch erhält er durch einen dummen Zufall von Andy seinen ersten Kuss.
Brandon Walsh, genannt "Brand": Der große Bruder von Mikey. Lieber hätte er, wie er andeutet, eine kleine Schwester gehabt. Er ist heimlich in Andy verliebt. Seinen Mangel an Bildung versucht er durch Fitness und Aerobictraining auszugleichen.
Clark Devereaux, genannt "Mouth": Den Spitznamen hat er nicht von ungefähr. Mouth hat eine große Klappe, die ihn schon des Öfteren in Schwierigkeiten gebracht hat.
Lawrence Cohen, genannt "Chunk": Auch Chunk heißt nicht umsonst so. Er ist verfressen, übergewichtig und erzählt gerne mal Märchengeschichten, so dass man ihm nicht immer glauben möchte.
Richard Wang, genannt "Data": Ein technisches Genie, das ganz nach seinem Vater kommt. Trägt immer einen Rucksack mit technischem Equipment rum.
Andrea Carmichael, genannt "Andy": Sie, wie auch Stef, werden erst im Laufe des Films offiziell bei den Goonies aufgenommen. Andy gehört dem lokalen Cheerleader-Team an, kann den Goonies aber durch rudimentäre Pianokenntnisse helfen zu überleben,
Stefanie Steinbrenner, genannt "Stef": Stef ist die beste Freundin von Andy. Außerdem liegt sie andauernd im Clinch mit Mouth, mit dem sie sich gegen Ende des Filmes jedoch anfreundet.
Außerdem:
Lotney Fratelli, genannt "Sloth": Ein Kerl mit einem Herzen aus Gold. Offiziell gehört er zwar nicht zu den Goonies, wird aber von ihnen gegen Ende des Films herzlich aufgenommen. Er wurde jahrelang von seiner kaltherzigen Mutter im Keller eingesperrt. Lotney ist außergewöhnlich schwer gezeichnet von diesen grausamen Erfahrungen.
Die Goonies sind eine Gruppe von Kindern bzw. Jugendlichen, die sich auf die Suche nach einem sagenhaften Piratenschatz machen. Alles beginnt damit, dass ein skrupelloser Immobilienhai die Wohnsiedlung der Kinder aufkaufen und daraus einen Country Club machen möchte. Allerdings fehlt den Eltern das entsprechende Geld, um einer bevorstehenden Zwangsvollstreckung entgegen zu wirken.
Als sich die Gruppe der Goonies, bei ihrem Anführer Michael 'Mikey' Walsh in dessen Haus trifft, macht sie eine außergewöhnliche Entdeckung auf dem Dachboden. Dort hat Mikeys Vater, der Archivar des ortsansässigen Museums, Ausstellungsgegenstände zwischengelagert. Darunter befindet sich auch eine Schatzkarte, die zum Versteck des "Einäugigen Willie", einem Piraten, führen soll.
Ich war damals (1985) dreizehn Jahre alt, als der Film in die Kinos kam und ich war damals sofort von diesem Film fasziniert. Ein Film über Freundschaft, jugendliche Abenteurlust, Aktion, Witz, einbisschen Indiana Jones-Feeling und eine Prise Grusel-Feeling. Solche Filme wie "Die Goonies" werden leider heute immer weniger. Ich schaue den Film 3 bis 4 mal im Jahr an und denke gerne an meine Jugendzeit.
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