Kurz gefasst: Ich finde "The Girl" gnadenlos schlecht. Warum? (1) Es werden so relativ alle Klischees bedient, die sich um weibliche Homosexualität ranken. (2) Die Story hat weder einen roten Faden, noch irgendeinen dramaturgischen Ablauf. Alles mehr die Kategorie "versucht und nicht gekonnt". Auch die Versuche, Spannung aufzubauen, scheitern kläglich. Damit verbunden ist auch, dass (3) die musikalische (?) Untermalung auf die Dauer einfach nur nervig ist. (4) Die Charaktere bleiben dem Zuschauer verschlossen, eine Identifikation mit den Figuren ist nicht möglich, nicht einmal mit den beiden Protagonistinnen. Die anderen Personen, die auftauchen, bleiben vollkommen wirr im Raum stehen. (5) Die Dialoge sind einfach nur schlecht. Wer sich ärgert, dass es den Film nur OmU gibt, dem sei gesagt: Die wenigen Dialoge, die es gibt, sind entweder sprachlich so einfach gestrickt, dass man auf den Untertitel getrost verzichten kann oder sie lohnen sich inhaltlich nicht wirklich.
Resümee: Es gibt wirklich bessere und anspruchsvollere Filme in diesem Genre.
Und wer jetzt spekuliert und denkt: "O.k., wer will schon Inhalt, ich will Sex", dazu nur ein kurzer Kommentar: *gähn*.
Wie man es auch dreht und wendet, dieses Video ist für mich in jeglicher Hinsicht ein Fehlkauf.