Nun, The Girl Next Door, was ist das für ein Film? Was kann man erwarten, wenn man sich diesen Film kauft? Ein zugegebenermaßen sehr unbekannter Film! Einfach mal ins blaue kaufen?
Ich kann Ihnen dazu nur eins sagen, es lohnt sich! Der Film überzeugt von Anfang an, man wird in eine Stimmung versetzt als hätte man in seiner eigenen Schulzeit etwas verpasst, und in genau dieser Stimmung befindet sich der Hauptdarsteller, Matthew Kidman (Emile Hirsch) zu diesem Zeitpunkt! Er hat nie etwas spannendes, aufregendes, oder gar verbotenes gemacht. Und dann kommt er nach Hause, und nebenan ist dieses wahsninnig süße, ausgesprochen hübsche Mädchen (Elisha Cuthbert) eingezogen. Er muss natürlich sofort seinem Pornossammelden Freund Eli davon ezählen, und währenddessen, sieht er durch sein Fenster, wie sie sich umzieht, und natürlich wird er dabei erwischt, sie kommt rüber, und es kommt wie es kommen musste. Sie sagt niemandem etwas und lädt ihn antatt dessen ein, ihr doch die Stadt zu zeigen. Es entwickelt sich ein hoffnungsvolle Romanze, nun ja, bis Eli in seiner Sammlung einen Film mit dem Mädchen entdeckt, und Matthew dazu überredet mit ihr in ein Motel zu fahren...
Zu den Schauspielern: Durch und durch Klasse besetzt, über alle Zweifel erhaben, Elisha Cuthbert. Man(n) verliebt sich mit Matthew gleich mit in sie. Ein große Schauspielerische Leistung, dieser jungen Kanadierin. An ihrer Seite, in der Rolle des Matthew spielt Emile Hirsch, der erst 17 Jährige spielt mit bravour. Und wer hier natürlich auch nicht feheln darf, Timothy Olyphant in der Rolle des Pornoproduzenten Kelly. Mit ihm kommen die Lacher in den Film, mit ihm und Chris Marquette in der Rolle des Eli. Auch Paul Dano als Klitz (with a K) (Matthews anderer Streberhafter Freund)
Der Regieseur Luke Greenfield hat Klasse Arbeit geleistet, alles was er sich vorgenommen hat beim Zuschauer zu erreichen, hat er erreicht. Er sagt ja selbst im Audiokommentar, das er sehr viel in den Kinos sitzt und sich die Reaktionen der Zuschauer auf seine Filme ansieht. Auch die Dialoge von Stuart Blumberg sind nicht zu verachten. Einige davon sind so klasse gewählt, dass man sie einfach ncht aus dem Kopf bekommt!
Nun zum Soundtrack, der eines der Hieghlights des Films ist, mit Songs wie David Bowies "Under Pressure", The Who`s "Teenage Wasteland" aus dem Album "Baba O`Riley" und natürlich David Grays "This Years Love", wird man immer in die entsprechende Stimmung versetzt.
Das Bonusmaterial der DVD weis ebenfalls zu glänzen. Entfallene Szenen, Audiokommentare der Darsteller und des Regieseurs, Bilder galerie und natürliche "The Eli Experience" E-L-I, Eli.
Alles in allem bleibt mir nur eins zu sagen, dieser Film ist ein MUSS, nicht nur für Fans von Elisha Cuthbert.