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Kundenrezensionen

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am 8. Dezember 2013
Eine gelungene, atmosphärisch dichte Geistergeschichte zu schreiben, ist ein schwieriges Unterfangen. Neil Spring gelingt es sehr gut, allerdings möchte ich den Roman eher als Psychogramm von Geisterjägern sehen denn als Geistergeschichte.

Der Roman spürt dem "Geisterjäger" Harry Price nach, der tatsächlich Anfang des letzten Jahrhunderts lebte und größtenteils versuchte, Medien, Seher und andere Möchtegerns zu diskreditieren und ihnen Scharlatanerie nachzuweisen. Aus der Perspektive seiner Assistentin Sarah Grey erleben wir die (mitunter nicht ganz einwandfreien) Methoden des Harry Price und lernen "England's Most Haunted House", Borley Rectory, kennen.

Das Haus selbst existiert nicht mehr, es fiel einem Feuer zum Opfer. Aber es ranken sich nach wie vor zahlreiche Legenden um das verwunschene Gebäude. Im Roman lernen wir einige der Bewohner kennen, ihre äußerst unangenehmen Erlebnisse im Hause und man möchte ihnen zurufen: Get out as soon as you can!

Neil Spring recherchierte sehr gründlich für diesen Roman und erfreut den interessierten Leser mit einer ausführlichen Quellenliste am Ende des Buches, so daß man - falls gewünscht - selbst weiter in die Hintergründe von Borley Rectory eintauchen kann.

Wer einen Splatter-Roman erwartet, wird enttäuscht sein. The Ghost Hunters schleicht sich vielmehr kaum merklich unter die Haut des Lesers und hinterläßt ein Schauergefühl, das manch eine Nacht ruinieren kann...
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am 22. Januar 2014
Mit Begeisterung sehe ich die Geisterjägersendungen, die im amerikanischen Fernsehen laufen. Ich bin eine Skeptikerin und finde es interessant zu sehen, mit welchen Erklärungen die Geisterjäger in ihren Fällen aufwarten und Geschehnisse mit gesundem Menschenverstand erklären. Als ich über das Buch "The Ghost hunters" stolperte, war das Interesse daher groß. Auch der Protagonist Harry Price ist ein Skeptiker, dem es darum geht, betrügerische Medien zu entlarven und zu beweisen, dass hinter paranormalen Vorfällen Menschen aus Fleisch und Blut stecken.

Die Geschichte beginnt mit Dr. Robert Caxton, der das Manuskript einer gewissen Sarah Grey erhält. Hierin beschreibt sie ihre Jahre als Assistentin von Harry Price (den es übrigens wirklich gab: [...]) und ihre gemeinsamen paranormalen Ermittlungen. Hauptsächlich geht es dabei um das "most haunted house in England", Borley Rectory (auch diese gibt/gab es wirklich: [...]). Das Haus verändert die Beziehung zwischen Harry und Sarah für immer und hinterlässt unheimliche Spuren.

Neil Spring bietet in seinem Debütroman viel: Verschwörungen, Geheimnisse, interessante Charaktere, unheimliche Ereignisse und natürlich dürfen auch die Gefühle nicht ganz fehlen. Das Buch ist ein Pageturner, wer einmal beginnt, kann es kaum noch aus der Hand legen. Es ist sehr gut geschrieben, hervorragend recherchiert und gleich von Beginn an spannend. Herr Spring weiß eindeutig, wie man gute Plots schreibt. Durch die Ich-Form (aus der Sicht der Sarah Grey) steckt der Leser mitten im Geschehen und wenn plötzlich der Geist einer verstorbenen Nonne auftaucht, kann einem schon das Herz stehenbleiben. Dieser Roman fühlt sich an, als würde man einen Film gucken, so deutlich steigen Bilder vor dem geistigen Auge auf. Am Ende des Buches listet Neil Spring auf, was an seiner Geschichte wahr ist und was nicht. Das macht sie noch unheimlicher ... und besser!

Und für alle, die nicht so gerne lesen: Die Produzenten von "Midsomer Murders (in Deutschland: Inspector Barnaby)" denken gerade darüber nach, das Buch für das Fernsehen zu verfilmen.
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Hat man sich mit Harry Price und seiner Arbeit schon beschäftigt, muss man wahrscheinlich manchmal schmunzeln, wenn man genau merkt, an welchen Stellen Neil Spring seine akribische Recherchearbeit in die Geschichte einbastelt. Ganz Passagen kommen einem dann sehr bekannt vor.
Aber das macht nichts, denn für Leser, die noch wenig über Price wissen, sind diese Hintergründe sehr wichtig, um sich diesen Charakter wirklich vorstellen zu können. Wobei Spring Price noch immer nicht ganz so exzentrisch darstellt, wie er wohl wirklich war. Der Mann war ein Schlitzohr durch und durch und konnte blitzschnell zwischen den "Lagern" wechseln, Spiritisten wie Skeptiker gleichermaßen um den Finger wickeln.
Wahrscheinlich ist es gar nicht so abwegig, Price als einen der ersten Selbstdarsteller (ähnlich wie Oscar Wilde) zu sehen, der vor allem dafür bekannt war, eben Harry Price zu sein.

Mal ließ Price angebliche "Medien" auffliegen, die ihre Kunden allzu plump zu täuschen versuchten, mal aber kritzelte er auch selbst Geisterbotschaften an Wände, um leichtgläubigen Journalisten eine gute Story zu verschaffen. Und dann erst sein "Brockenexperiment"... Ja, Price wusste, wie man Publicity macht.

Erzählt wird hier aus der Sicht der jungen Assistentin Prices eine zentrale Episode aus Prices Wirken, nämlich seine Arbeit im Borley Pfarrhaus, in dem scheinbar gleich mehrere Geister umgehen sollten: eine eingemauerte Nonne, kopflose Kutscher und mindestens ein Poltergeist.
Für die Geisterjagd tut sich Price mit einem Journalisten des "Daily Mirror" zusammen, und wer ein wenig über dieses Blatt weiß, der ahnt schon, wie die Sache weiter gehen muss. Und genau so passierte sie auch - im großen und ganzen - tatsächlich damals.

Abschließend kann man noch sagen, dass sich bis heute Geistergläubige (Believer) und Skeptiker streiten, was damals eigentlich in Borley geschah. Und ob es dort heute immer noch spukt (das Haus existiert nicht mehr).
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am 24. Oktober 2014
THE GHOST HUNTERS versucht jenen Balanceakt, den jede Geistergeschichte unternehmen muss, um sich die Lorbeeren ihres Namens zu verdienen. Der Roman wandelt auf dem schmalen Grat zwischen der Möglichkeit und der Unmöglichkeit einer Welt jenseits der unsrigen.

Leider (so zumindest mein Empfinden) unternimmt er zu viele narrative Kunststückchen, um diesen Weg souverän zu beschreiten, so dass - insbesondere vor dem Hintergrund der Möglichkeiten, welche das von Autor Neil Spring ausgewählte Sujet bietet - der besondere Kitzel, den eine klassische Ghost Story aus der Feder der nicht minder klassischen Genregrößen Le Fanu Le Fanu oder M. R. James oder z. B. neuere Geschichten wie The Woman In Black von Susan Hill durchaus zu transportieren imstande sind, bei der Lektüre diese umfangreichen Romans ausblieb.

Die Länge der Geschichte mag zum einen als Grund dafür herhalten, weshalb die zweifellos vorhandenen Spannungsspitzen auf die gesamte Länge der Narration eher zu kleinen Unebenheiten im Fluß der Geschichte vermindert werden, anstatt als echte Nagelkau-Momente hervorzustechen.

Natürlich ist gerade die Geistergeschichte nicht das Genre, in welchem sich Thriller- oder Action-Momente aneinanderreihen, ihre Stärke (und ihr Modus) ist der allmähliche Spannungsaufbau, das Streuen von Hinweisen, das Auslegen von Ködern, der Aufbau der Gewissheit im Leser (und gerade nicht im Protagonisten), dass es diese Welt jenseits der unsrigen wirklich geben könnte, und dass sie nicht gut auf die Lebenden zu sprechen ist.

Zugegeben hat es die Ghost Story dieser Tage nicht leicht, in einer Zeit, in der jede Volte, jeder Plot, jedes Versatzstück einer Geistergeschichte durch das Grusel- und Horror-Genre im Kino bereits verschlissen, dekonstruiert und invertiert worden ist. Man hat die sprichwörtlichen Pferde vor der Apotheke kotzen sehen, und ist entsprechend gegen die altbacken erzählten Geistergeschichten hinlänglich immunisiert. Diese Imprägnierung zu durchdringen ist kein leichtes Unterfangen.

Man muss einer Geistergeschichte also mit einer gewissen Offenheit entgegentreten, und sich (im Sinne Pascals) verdummen, um zu glauben (Mulder lässt grüßen: "I Want To Believe!"), und das habe ich nach bestem Wissen und Gewissen getan. Und dennoch konnte ich nicht in die Geschichte hineinfinden. Ich habe sie fleißig durchgelesen, und durchaus nicht uninteressiert, aber weniger, weil ich wissen wollte, wie es weitergeht (Stichwort Nägelkauen), sondern weil ich nach dem Eingang suchte, den ich bis zum Ende nicht gefunden habe.

Dabei ist die Prämisse verlockend: Der skeptische "Geisterjäger" Harry Price, der sich einen Ruf als Enttarner von falschen Medien gemacht hat, stellt die junge Sarah Grey als eine persönliche Assistentin und Sekretärin ein, die zugleich Ich-Erzählerin der Geschichte ist. Diese berichtet von ihrem Kennenlernen, ihrer Arbeit, dem zwischenzeitlichen Bruch und dem Ende ihrer Zusammenarbeit mit dem in den interessierten Kreisen der zwanziger und dreißiger Jahre ebenso umstrittenen wie hoffierten enfant terribles der wissenschaftlichen Parapsychologen. Und sie erzählt von Borley Rectory, dem "most haunted house in England".

An ausgerechnet diesem Punkt aber beginnt die Geschichte ins Wanken zu geraten. Ein Buch über dieses Haus zu lesen, wie der echte Harry Price derer gleich mehrere geschrieben hat, nimmt sich für mich reizvoll aus. Grundsätzlich habe ich keinerlei Vorbehalte gegen literarische Experimente, die eine erfundene Geschichte mit überlieferten Fakten und tatsächlich gelebt habenden Protagonisten verknüpfen. Doch hier gerät dieser Versuch zu einer kaum zu entschlüsselnden Melange.

Price entpuppt sich als ein opportunistisches Chamäleon, das beliebig die Fronten wechselt, ein Medium umgarnt und einwickelt, um es dann aufs beifallheischende Weise als Betrüger zu entlarven, der weder Freunde noch Vertraulichkeit kennt, der lügt und stets auf den eigenen Vorteil bedacht ist, und durch seine Ambiguität es dem Leser schwer macht, irgendetwas für bare Münze zu nehmen, was der Roman berichtet. Und sich dadurch seine letzte Volte schon früh zerstört - weil man weder um den Protagonisten bangt noch dem Autor, der das Lügengebäude über mehrere hundert Seiten errichtet hat, seinen narrativen Schwenk zum Finale hin abnehmen will. Ebensowenig, wie es ihm gelingt, die Motivation seiner weiblichen Hauptfigur überzeugend zu vermitteln.

Neil Spring hat sorgfältig recherchiert und konstruiert ... und beides merkt man THE GHOST HUNTERS an.
Im Fall des Konstruierens muss man sagen: leider.
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am 14. März 2015
This is a good ghost story, creepy but not too crude and bloody. However I was a bit disappointed that there wasn't much to be learned of the ghosts, i.e. their lives and how they ended up haunting Borley Rectory. Instead the focus is on the two ghost hunters the characters of whom I just couldn't get to like or appreciate in any way (and that is why I am taking two points off).
So in summary it is a good and well written story, but not a classical ghost story. More of a ghost hunter study instead.
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am 31. März 2014
...well-written, I learned something new ( never knew that paranormal events were so 'en vogue' in Europe in the 20ies), but it was not what I expected. Scary? If you want scary, look somewhere else. If you want a more psychological read here's a book for you, full of twists and turns
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am 4. März 2014
I just wish that there would be better spelling check for all ebooks. The plot was well crafted and keeps you guessing to the end. I have longed search for a good scary book and this is it.
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