"The Gate" ist kein Klassiker, aber doch eine schöne Erinnerung an das 80-Jahre-Horrorkino.
Zwei Jungs (darunter ein ulkig ausschauendes Metalkid) müssen sich einer Armee von Höllenwesen erwehren, die einem geheimnisvollen Loch im Garten entstiegen ist.
Die Dämonen und Monster, die den beiden Jungens zu schaffen machen, wurden von Spezialeffekte-Profi Randall Wiliam Cook ("Ghostbusters", "Poltergeist", "Herr der Ringe") in schöner, aufwändiger Stop-Motion-Technik animiert.
Es ist eigentlich so, dass ich um Filme, in denen Kinder die Hauptprotagonisten darstellen, zumeist einen größeren Bogen mache, doch hier habe ich mich darauf eingelassen, schon allein aus nostalgischen Beweggründen. Und man kann feststellen, dass der Film auf naive, aber liebenswerte Weise auch heute noch unterhält, den einen oder anderen (nicht allzu schlimmen) Schreckmoment bereithält und durchaus auch Atmosphäre hat.
Diese Art von Horrorfilm und die Effekte sind natürlich mittlerweile "out of time", aber das macht ja auch den Charme solcher Produktionen aus.
Filmische Parallelen kann man zu den schon erwähnten "Poltergeist" und "Ghostbusters" ziehen, aber auch zu "House", "Gremlins - Kleine Monster" und vielleicht noch "Die Goonies". "The Gate" findet sich zwischen diesen größeren Namen in bester Gesellschaft, für Freunde des 80er-Horrorfilmes ist er auch ein kleines Muss.