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The Gaslight Anthem

 

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Biografie

The Gaslight Anthem

Brian Fallon – Gesang/Gitarre
Alex Rosamilia – Gitarre/Hintergrundgesang
Alex Levine – Bass/Hintergrundgesang
Benny Horowitz – Schlagzeug/Percussion

Ein berühmter Ausspruch der vor zehn Jahren verstorbenen Nashville-Ikone Harlan Howard besagt, dass man, um einen großartigen Song zu schreiben, im Grunde genommen nichts weiter braucht als „drei Akkorde und die Wahrheit“. Nun weiß natürlich jeder Songwriter, wie man drei Akkorde spielt – aber in der Musik bis zur Wahrheit, dem tatsächlichen Kern der Dinge vorzudringen? Das entpuppt sich für die meisten als sehr viel größere ... Lesen Sie mehr

The Gaslight Anthem

Brian Fallon – Gesang/Gitarre
Alex Rosamilia – Gitarre/Hintergrundgesang
Alex Levine – Bass/Hintergrundgesang
Benny Horowitz – Schlagzeug/Percussion

Ein berühmter Ausspruch der vor zehn Jahren verstorbenen Nashville-Ikone Harlan Howard besagt, dass man, um einen großartigen Song zu schreiben, im Grunde genommen nichts weiter braucht als „drei Akkorde und die Wahrheit“. Nun weiß natürlich jeder Songwriter, wie man drei Akkorde spielt – aber in der Musik bis zur Wahrheit, dem tatsächlichen Kern der Dinge vorzudringen? Das entpuppt sich für die meisten als sehr viel größere Hürde...

Am 18. Januar 2012 quetschten sich die vier Mitglieder von The Gaslight Anthem in ihren alten Tourbus und machten sich auf den Weg: Sie ließen ihren Heimatstaat New Jersey hinter sich, um nach 14-stündiger Fahrt in Nashville zu landen, wo sie genau das suchen wollten – jene Wahrheit nämlich. Die genaue Adresse: Blackbird Studio, 2806 Azalea Place in Nashville. Die Band aus New Brunswick hatte das Studio gleich für fünf Wochen gebucht, um genügend Zeit mit ihrem Produzenten Brendan O’Brien (Bruce Springsteen, Pearl Jam, AC/DC) zu haben. Die Stoßrichtung war bereits klar: Sie wollten zurück zum echten Rock & Roll, zur ungezähmten, reinen Urform des Rock.

Brian Fallon war 13, als er das gleichnamige Album von The Clash im Regal bei Sound Effects Records entdeckte, einem Plattenladen in Hackettstown, New Jersey. Der Besitzer dieses Ladens versprach dem jungen Fallon, dass diese Platte sein Leben verändern würde. Er sollte damit Recht behalten.

Doch es gab da auch eine Phase – vor gar nicht langer Zeit –, da konnte man den Frontmann von The Gaslight Anthem mit dem Sound einer E-Gitarre jagen. Er hatte einfach die Schnauze voll: Nach drei grandiosen Rockalben, jedes davon mit noch mehr Soul und Punk im Blut als der Vorgänger – „Sink Or Swim“ von 2007, „The ’59 Sound“ von 2008, und das vor zwei Jahren veröffentlichte „American Slang“ –, brauchte Fallon Veränderung, ein anderes Tempo, einen musikalischen Tapetenwechsel. So kam es dazu, dass er im Januar 2011 gemeinsam mit Ian Perkins, dem bei TGA für den Gitarrensound Verantwortlichen, das Seitenprojekt The Horrible Crowes gründete, um sich unter diesem Namen eher den düsteren, melancholischen Seiten des Klangspektrums zu widmen und Songs aufzunehmen, in denen auch sein Hang zu The Afghan Whigs, Tom Waits und PJ Harvey aufflackerte. Im September 2011 kam das gefeierte Debüt des Seitenprojekts auf den Markt, „Elsie“, und gleich im Anschluss tat sich Fallon mit weiteren Kollegen seiner Zunft zusammen, Chuck Ragan, Dan Andriano (Alkaline Trio) und Dave Hause (The Loved Ones), um mit ihnen die Revival Tour anzutreten, eine Akustikangelegenheit, in deren Rahmen er minimalistische Versionen der Songs von The Gaslight Anthem und The Horrible Crowes präsentierte – und damit in ganz Europa für ausverkaufte Hallen sorgte. Danach war genug mit Tapetenwechsel: Er kehrte zurück nach New Jersey und zu seiner eigentlichen Band, mit neuer Energie und dem unbedingten Willen, nun endlich wieder ein waschechtes Rock & Roll-Album aufzunehmen.

„Wenn man sich das sechs Wochen am Stück gibt, wünscht man sich irgendwann nichts sehnlicher als eine ganze Wand aus Marshall-Boxen, die bis zum Anschlag aufgedreht sind“, meint er und lacht.

Das Resultat dieser Rückkehr zu den Rockwurzeln hört auf den Namen „Handwritten“, und es ist das massivste, eindringlichste und schlichtweg größte Album, das The Gaslight Anthem je aufgenommen haben.

Während die druckvolle erste Single „45“, die am 30. April als „Hottest Record In The World“ Weltpremiere in Zane Lowes BBC-Radioshow hatte, die Richtung vorgibt, verschweißen die Jungs aus Jersey auf „Handwritten“ Soul aus den Sechzigern, Stadionrock aus den Siebzigern, Hardcore aus den Achtzigern und Grunge-Elemente aus den Neunzigern zu elf eingängigen, grandios unaufgeregten Hymnen, die einen nicht still sitzen lassen. Brian Fallon vergleicht die neuen Stücke mit „Songs von Tom Petty, so wie sie klingen, wenn Pearl Jam sie neu einspielen.“ Oder noch anders: Sie präsentieren good ol’ American Rock, der massiver nicht klingen könnte.

„Wir haben einfach das genommen, was wir sonst so alles machen, und den Regler dieses Mal bis zum Anschlag aufgedreht. Voll auf die 12 halt“, meint der Sänger weiterhin. „Wenn ich ein Fan von unserer Band wäre, würde ich genau dieses Album als nächstes hören wollen. ‘American Slang’ war schon cool, aber das hier klingt wie ein Album von einer Gruppe, die sich endlich wieder an den Stromkreislauf angeschlossen hat.“

„Ja, ich würde sagen, dass wir noch nie Songs geschrieben haben, die so genau das treffen, was wir eigentlich schon immer sein wollten“, meint Gitarrist Alex Rosamilia. „Früher wussten wir halt noch nicht so genau, wie man das anstellen sollte.“

Fallon lobt auch den Produzenten Brendan O’Brien dafür, dass es ihm gelungen ist, dieses unbehandelte und absolut direkte Rock-Feeling von „Handwritten“ im Studio einzufangen. Nachdem sie im Wohnzimmer des kleinen Häuschens, das sie für die Zeit in Nashville angemietet hatten, ihren Songs den letzten Schliff verpasst hatten, nahmen The Gaslight Anthem alle 11 Stücke live mit der kompletten Band auf. Man kann ganz klar hören und spüren, wie ansteckend die Energie in diesem Raum war und wie viel Emotionen in der Luft lagen.

„Brendan hat uns extrem viel beigebracht über Songwriting, und wie man als Band Aufnahmen machen kann“, so Fallon. „Das alles war wirklich ein grandioses Erlebnis, eine tolle Zeit mit ihm in Nashville. Und immerhin reden wir hier von demjenigen Typen, der schon Pearl Jam aufgenommen hat, von dem Mann, der Bruce Springsteen aufgenommen hat und auch schon mit Rage Against The Machine im Studio war. Wenn so ein Typ einem dann sagt, dass alles im Kasten ist und ‘gut klingt’, dann kann man sich sicher sein, dass es wirklich verdammt gut ist.“

Der schnörkellose, schlichte und ehrliche Ansatz des Produzenten wirkte sich letzten Endes auch auf die Texte von „Handwritten“ aus. Denn während die vorangegangen Alben von The Gaslight Anthem eher um ganz klassische Bilder des US-amerikanischen Kanons kreisten – da waren Cadillacs, die gute alte Jukebox, Riesenräder und sehnsüchtige Skizzen von Verliebten, die sich in der Weite verlieren –, basiert „Handwritten“ auf Erfahrungen, die Fallon am eigenen Leib gemacht hat. Allein deshalb klingt das neue Album viel eindringlicher und emotionaler. „Now I am no angel but I got nothing to hide“, singt er mit rauer Stimme auf dem gedankenvollen „Too Much Blood“, einem Stück mit Grunge-Einschlag. Und weiter: „Can you say the same thing for yourself tonight?“

Die Frage ist an uns alle gerichtet: „So eine Zeile soll wie eine Nachricht an die Fans funktionieren“, so Fallon. „Im Sinne von: Das waren so Dinge, die uns zu schaffen gemacht haben, und vielleicht ist es euch ja mal ganz ähnlich ergangen. Es gibt halt so viele Themen, die ich noch nie angetastet habe, diese ganzen persönlichen Dinge, weil ich damals einfach noch nicht bereit dafür war. Da ich nun etwas älter und reifer bin, kann ich heute auch reflektierter damit umgehen.“

„Auch wollten wir uns zurückbesinnen auf diejenigen Bands, die wir während der High-School-Zeit gehört haben. Ganz ehrlich, die Leute in meinem Alter sind nun mal automatisch mit Pearl Jam und Nirvana und Soundgarden aufgewachsen. Es gab zu der Zeit einfach nichts, mit dem man sich eher hätte identifizieren können. War schließlich kein Zufall, dass sie die größten Bands dieser Ära waren.“

Genauso wenig ist es ein Zufall, dass The Gaslight Anthem mit „Handwritten“ ein Album abliefern, dessen Sound so ausgereift klingt, dass er ein noch viel größeres Publikum erreichen wird als zuvor. Denn nachdem diese Herren jahrelang im Untergrund operiert haben, ist ihr kommendes Major-Debüt ganz offensichtlich das Werk einer Band, die sich darüber im Klaren ist, dass ihre Zeit gekommen ist.

Der charismatische Frontmann bringt es wieder einmal auf den Punkt: „Ich war schon immer bereit für die großen Stadion-Gigs“, sagt er und lacht. „Ich hab halt darauf gewartet, dass diese Angebote irgendwann bei mir landen. Ich will unbedingt im Giants Stadium spielen; und ich wollte schon immer auf ein großes Label, weil ich schon immer in der Topliga mitspielen wollte. Wenn ich derjenige Typ sein kann, den sie auf dem Cover vom Time Magazine sehen wollen, dann bitteschön, bin ich gerne dabei. Und wenn ich dann da angekommen bin, gebe ich auch richtig schön einen aus...“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

The Gaslight Anthem

Brian Fallon – Gesang/Gitarre
Alex Rosamilia – Gitarre/Hintergrundgesang
Alex Levine – Bass/Hintergrundgesang
Benny Horowitz – Schlagzeug/Percussion

Ein berühmter Ausspruch der vor zehn Jahren verstorbenen Nashville-Ikone Harlan Howard besagt, dass man, um einen großartigen Song zu schreiben, im Grunde genommen nichts weiter braucht als „drei Akkorde und die Wahrheit“. Nun weiß natürlich jeder Songwriter, wie man drei Akkorde spielt – aber in der Musik bis zur Wahrheit, dem tatsächlichen Kern der Dinge vorzudringen? Das entpuppt sich für die meisten als sehr viel größere Hürde...

Am 18. Januar 2012 quetschten sich die vier Mitglieder von The Gaslight Anthem in ihren alten Tourbus und machten sich auf den Weg: Sie ließen ihren Heimatstaat New Jersey hinter sich, um nach 14-stündiger Fahrt in Nashville zu landen, wo sie genau das suchen wollten – jene Wahrheit nämlich. Die genaue Adresse: Blackbird Studio, 2806 Azalea Place in Nashville. Die Band aus New Brunswick hatte das Studio gleich für fünf Wochen gebucht, um genügend Zeit mit ihrem Produzenten Brendan O’Brien (Bruce Springsteen, Pearl Jam, AC/DC) zu haben. Die Stoßrichtung war bereits klar: Sie wollten zurück zum echten Rock & Roll, zur ungezähmten, reinen Urform des Rock.

Brian Fallon war 13, als er das gleichnamige Album von The Clash im Regal bei Sound Effects Records entdeckte, einem Plattenladen in Hackettstown, New Jersey. Der Besitzer dieses Ladens versprach dem jungen Fallon, dass diese Platte sein Leben verändern würde. Er sollte damit Recht behalten.

Doch es gab da auch eine Phase – vor gar nicht langer Zeit –, da konnte man den Frontmann von The Gaslight Anthem mit dem Sound einer E-Gitarre jagen. Er hatte einfach die Schnauze voll: Nach drei grandiosen Rockalben, jedes davon mit noch mehr Soul und Punk im Blut als der Vorgänger – „Sink Or Swim“ von 2007, „The ’59 Sound“ von 2008, und das vor zwei Jahren veröffentlichte „American Slang“ –, brauchte Fallon Veränderung, ein anderes Tempo, einen musikalischen Tapetenwechsel. So kam es dazu, dass er im Januar 2011 gemeinsam mit Ian Perkins, dem bei TGA für den Gitarrensound Verantwortlichen, das Seitenprojekt The Horrible Crowes gründete, um sich unter diesem Namen eher den düsteren, melancholischen Seiten des Klangspektrums zu widmen und Songs aufzunehmen, in denen auch sein Hang zu The Afghan Whigs, Tom Waits und PJ Harvey aufflackerte. Im September 2011 kam das gefeierte Debüt des Seitenprojekts auf den Markt, „Elsie“, und gleich im Anschluss tat sich Fallon mit weiteren Kollegen seiner Zunft zusammen, Chuck Ragan, Dan Andriano (Alkaline Trio) und Dave Hause (The Loved Ones), um mit ihnen die Revival Tour anzutreten, eine Akustikangelegenheit, in deren Rahmen er minimalistische Versionen der Songs von The Gaslight Anthem und The Horrible Crowes präsentierte – und damit in ganz Europa für ausverkaufte Hallen sorgte. Danach war genug mit Tapetenwechsel: Er kehrte zurück nach New Jersey und zu seiner eigentlichen Band, mit neuer Energie und dem unbedingten Willen, nun endlich wieder ein waschechtes Rock & Roll-Album aufzunehmen.

„Wenn man sich das sechs Wochen am Stück gibt, wünscht man sich irgendwann nichts sehnlicher als eine ganze Wand aus Marshall-Boxen, die bis zum Anschlag aufgedreht sind“, meint er und lacht.

Das Resultat dieser Rückkehr zu den Rockwurzeln hört auf den Namen „Handwritten“, und es ist das massivste, eindringlichste und schlichtweg größte Album, das The Gaslight Anthem je aufgenommen haben.

Während die druckvolle erste Single „45“, die am 30. April als „Hottest Record In The World“ Weltpremiere in Zane Lowes BBC-Radioshow hatte, die Richtung vorgibt, verschweißen die Jungs aus Jersey auf „Handwritten“ Soul aus den Sechzigern, Stadionrock aus den Siebzigern, Hardcore aus den Achtzigern und Grunge-Elemente aus den Neunzigern zu elf eingängigen, grandios unaufgeregten Hymnen, die einen nicht still sitzen lassen. Brian Fallon vergleicht die neuen Stücke mit „Songs von Tom Petty, so wie sie klingen, wenn Pearl Jam sie neu einspielen.“ Oder noch anders: Sie präsentieren good ol’ American Rock, der massiver nicht klingen könnte.

„Wir haben einfach das genommen, was wir sonst so alles machen, und den Regler dieses Mal bis zum Anschlag aufgedreht. Voll auf die 12 halt“, meint der Sänger weiterhin. „Wenn ich ein Fan von unserer Band wäre, würde ich genau dieses Album als nächstes hören wollen. ‘American Slang’ war schon cool, aber das hier klingt wie ein Album von einer Gruppe, die sich endlich wieder an den Stromkreislauf angeschlossen hat.“

„Ja, ich würde sagen, dass wir noch nie Songs geschrieben haben, die so genau das treffen, was wir eigentlich schon immer sein wollten“, meint Gitarrist Alex Rosamilia. „Früher wussten wir halt noch nicht so genau, wie man das anstellen sollte.“

Fallon lobt auch den Produzenten Brendan O’Brien dafür, dass es ihm gelungen ist, dieses unbehandelte und absolut direkte Rock-Feeling von „Handwritten“ im Studio einzufangen. Nachdem sie im Wohnzimmer des kleinen Häuschens, das sie für die Zeit in Nashville angemietet hatten, ihren Songs den letzten Schliff verpasst hatten, nahmen The Gaslight Anthem alle 11 Stücke live mit der kompletten Band auf. Man kann ganz klar hören und spüren, wie ansteckend die Energie in diesem Raum war und wie viel Emotionen in der Luft lagen.

„Brendan hat uns extrem viel beigebracht über Songwriting, und wie man als Band Aufnahmen machen kann“, so Fallon. „Das alles war wirklich ein grandioses Erlebnis, eine tolle Zeit mit ihm in Nashville. Und immerhin reden wir hier von demjenigen Typen, der schon Pearl Jam aufgenommen hat, von dem Mann, der Bruce Springsteen aufgenommen hat und auch schon mit Rage Against The Machine im Studio war. Wenn so ein Typ einem dann sagt, dass alles im Kasten ist und ‘gut klingt’, dann kann man sich sicher sein, dass es wirklich verdammt gut ist.“

Der schnörkellose, schlichte und ehrliche Ansatz des Produzenten wirkte sich letzten Endes auch auf die Texte von „Handwritten“ aus. Denn während die vorangegangen Alben von The Gaslight Anthem eher um ganz klassische Bilder des US-amerikanischen Kanons kreisten – da waren Cadillacs, die gute alte Jukebox, Riesenräder und sehnsüchtige Skizzen von Verliebten, die sich in der Weite verlieren –, basiert „Handwritten“ auf Erfahrungen, die Fallon am eigenen Leib gemacht hat. Allein deshalb klingt das neue Album viel eindringlicher und emotionaler. „Now I am no angel but I got nothing to hide“, singt er mit rauer Stimme auf dem gedankenvollen „Too Much Blood“, einem Stück mit Grunge-Einschlag. Und weiter: „Can you say the same thing for yourself tonight?“

Die Frage ist an uns alle gerichtet: „So eine Zeile soll wie eine Nachricht an die Fans funktionieren“, so Fallon. „Im Sinne von: Das waren so Dinge, die uns zu schaffen gemacht haben, und vielleicht ist es euch ja mal ganz ähnlich ergangen. Es gibt halt so viele Themen, die ich noch nie angetastet habe, diese ganzen persönlichen Dinge, weil ich damals einfach noch nicht bereit dafür war. Da ich nun etwas älter und reifer bin, kann ich heute auch reflektierter damit umgehen.“

„Auch wollten wir uns zurückbesinnen auf diejenigen Bands, die wir während der High-School-Zeit gehört haben. Ganz ehrlich, die Leute in meinem Alter sind nun mal automatisch mit Pearl Jam und Nirvana und Soundgarden aufgewachsen. Es gab zu der Zeit einfach nichts, mit dem man sich eher hätte identifizieren können. War schließlich kein Zufall, dass sie die größten Bands dieser Ära waren.“

Genauso wenig ist es ein Zufall, dass The Gaslight Anthem mit „Handwritten“ ein Album abliefern, dessen Sound so ausgereift klingt, dass er ein noch viel größeres Publikum erreichen wird als zuvor. Denn nachdem diese Herren jahrelang im Untergrund operiert haben, ist ihr kommendes Major-Debüt ganz offensichtlich das Werk einer Band, die sich darüber im Klaren ist, dass ihre Zeit gekommen ist.

Der charismatische Frontmann bringt es wieder einmal auf den Punkt: „Ich war schon immer bereit für die großen Stadion-Gigs“, sagt er und lacht. „Ich hab halt darauf gewartet, dass diese Angebote irgendwann bei mir landen. Ich will unbedingt im Giants Stadium spielen; und ich wollte schon immer auf ein großes Label, weil ich schon immer in der Topliga mitspielen wollte. Wenn ich derjenige Typ sein kann, den sie auf dem Cover vom Time Magazine sehen wollen, dann bitteschön, bin ich gerne dabei. Und wenn ich dann da angekommen bin, gebe ich auch richtig schön einen aus...“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

The Gaslight Anthem

Brian Fallon – Gesang/Gitarre
Alex Rosamilia – Gitarre/Hintergrundgesang
Alex Levine – Bass/Hintergrundgesang
Benny Horowitz – Schlagzeug/Percussion

Ein berühmter Ausspruch der vor zehn Jahren verstorbenen Nashville-Ikone Harlan Howard besagt, dass man, um einen großartigen Song zu schreiben, im Grunde genommen nichts weiter braucht als „drei Akkorde und die Wahrheit“. Nun weiß natürlich jeder Songwriter, wie man drei Akkorde spielt – aber in der Musik bis zur Wahrheit, dem tatsächlichen Kern der Dinge vorzudringen? Das entpuppt sich für die meisten als sehr viel größere Hürde...

Am 18. Januar 2012 quetschten sich die vier Mitglieder von The Gaslight Anthem in ihren alten Tourbus und machten sich auf den Weg: Sie ließen ihren Heimatstaat New Jersey hinter sich, um nach 14-stündiger Fahrt in Nashville zu landen, wo sie genau das suchen wollten – jene Wahrheit nämlich. Die genaue Adresse: Blackbird Studio, 2806 Azalea Place in Nashville. Die Band aus New Brunswick hatte das Studio gleich für fünf Wochen gebucht, um genügend Zeit mit ihrem Produzenten Brendan O’Brien (Bruce Springsteen, Pearl Jam, AC/DC) zu haben. Die Stoßrichtung war bereits klar: Sie wollten zurück zum echten Rock & Roll, zur ungezähmten, reinen Urform des Rock.

Brian Fallon war 13, als er das gleichnamige Album von The Clash im Regal bei Sound Effects Records entdeckte, einem Plattenladen in Hackettstown, New Jersey. Der Besitzer dieses Ladens versprach dem jungen Fallon, dass diese Platte sein Leben verändern würde. Er sollte damit Recht behalten.

Doch es gab da auch eine Phase – vor gar nicht langer Zeit –, da konnte man den Frontmann von The Gaslight Anthem mit dem Sound einer E-Gitarre jagen. Er hatte einfach die Schnauze voll: Nach drei grandiosen Rockalben, jedes davon mit noch mehr Soul und Punk im Blut als der Vorgänger – „Sink Or Swim“ von 2007, „The ’59 Sound“ von 2008, und das vor zwei Jahren veröffentlichte „American Slang“ –, brauchte Fallon Veränderung, ein anderes Tempo, einen musikalischen Tapetenwechsel. So kam es dazu, dass er im Januar 2011 gemeinsam mit Ian Perkins, dem bei TGA für den Gitarrensound Verantwortlichen, das Seitenprojekt The Horrible Crowes gründete, um sich unter diesem Namen eher den düsteren, melancholischen Seiten des Klangspektrums zu widmen und Songs aufzunehmen, in denen auch sein Hang zu The Afghan Whigs, Tom Waits und PJ Harvey aufflackerte. Im September 2011 kam das gefeierte Debüt des Seitenprojekts auf den Markt, „Elsie“, und gleich im Anschluss tat sich Fallon mit weiteren Kollegen seiner Zunft zusammen, Chuck Ragan, Dan Andriano (Alkaline Trio) und Dave Hause (The Loved Ones), um mit ihnen die Revival Tour anzutreten, eine Akustikangelegenheit, in deren Rahmen er minimalistische Versionen der Songs von The Gaslight Anthem und The Horrible Crowes präsentierte – und damit in ganz Europa für ausverkaufte Hallen sorgte. Danach war genug mit Tapetenwechsel: Er kehrte zurück nach New Jersey und zu seiner eigentlichen Band, mit neuer Energie und dem unbedingten Willen, nun endlich wieder ein waschechtes Rock & Roll-Album aufzunehmen.

„Wenn man sich das sechs Wochen am Stück gibt, wünscht man sich irgendwann nichts sehnlicher als eine ganze Wand aus Marshall-Boxen, die bis zum Anschlag aufgedreht sind“, meint er und lacht.

Das Resultat dieser Rückkehr zu den Rockwurzeln hört auf den Namen „Handwritten“, und es ist das massivste, eindringlichste und schlichtweg größte Album, das The Gaslight Anthem je aufgenommen haben.

Während die druckvolle erste Single „45“, die am 30. April als „Hottest Record In The World“ Weltpremiere in Zane Lowes BBC-Radioshow hatte, die Richtung vorgibt, verschweißen die Jungs aus Jersey auf „Handwritten“ Soul aus den Sechzigern, Stadionrock aus den Siebzigern, Hardcore aus den Achtzigern und Grunge-Elemente aus den Neunzigern zu elf eingängigen, grandios unaufgeregten Hymnen, die einen nicht still sitzen lassen. Brian Fallon vergleicht die neuen Stücke mit „Songs von Tom Petty, so wie sie klingen, wenn Pearl Jam sie neu einspielen.“ Oder noch anders: Sie präsentieren good ol’ American Rock, der massiver nicht klingen könnte.

„Wir haben einfach das genommen, was wir sonst so alles machen, und den Regler dieses Mal bis zum Anschlag aufgedreht. Voll auf die 12 halt“, meint der Sänger weiterhin. „Wenn ich ein Fan von unserer Band wäre, würde ich genau dieses Album als nächstes hören wollen. ‘American Slang’ war schon cool, aber das hier klingt wie ein Album von einer Gruppe, die sich endlich wieder an den Stromkreislauf angeschlossen hat.“

„Ja, ich würde sagen, dass wir noch nie Songs geschrieben haben, die so genau das treffen, was wir eigentlich schon immer sein wollten“, meint Gitarrist Alex Rosamilia. „Früher wussten wir halt noch nicht so genau, wie man das anstellen sollte.“

Fallon lobt auch den Produzenten Brendan O’Brien dafür, dass es ihm gelungen ist, dieses unbehandelte und absolut direkte Rock-Feeling von „Handwritten“ im Studio einzufangen. Nachdem sie im Wohnzimmer des kleinen Häuschens, das sie für die Zeit in Nashville angemietet hatten, ihren Songs den letzten Schliff verpasst hatten, nahmen The Gaslight Anthem alle 11 Stücke live mit der kompletten Band auf. Man kann ganz klar hören und spüren, wie ansteckend die Energie in diesem Raum war und wie viel Emotionen in der Luft lagen.

„Brendan hat uns extrem viel beigebracht über Songwriting, und wie man als Band Aufnahmen machen kann“, so Fallon. „Das alles war wirklich ein grandioses Erlebnis, eine tolle Zeit mit ihm in Nashville. Und immerhin reden wir hier von demjenigen Typen, der schon Pearl Jam aufgenommen hat, von dem Mann, der Bruce Springsteen aufgenommen hat und auch schon mit Rage Against The Machine im Studio war. Wenn so ein Typ einem dann sagt, dass alles im Kasten ist und ‘gut klingt’, dann kann man sich sicher sein, dass es wirklich verdammt gut ist.“

Der schnörkellose, schlichte und ehrliche Ansatz des Produzenten wirkte sich letzten Endes auch auf die Texte von „Handwritten“ aus. Denn während die vorangegangen Alben von The Gaslight Anthem eher um ganz klassische Bilder des US-amerikanischen Kanons kreisten – da waren Cadillacs, die gute alte Jukebox, Riesenräder und sehnsüchtige Skizzen von Verliebten, die sich in der Weite verlieren –, basiert „Handwritten“ auf Erfahrungen, die Fallon am eigenen Leib gemacht hat. Allein deshalb klingt das neue Album viel eindringlicher und emotionaler. „Now I am no angel but I got nothing to hide“, singt er mit rauer Stimme auf dem gedankenvollen „Too Much Blood“, einem Stück mit Grunge-Einschlag. Und weiter: „Can you say the same thing for yourself tonight?“

Die Frage ist an uns alle gerichtet: „So eine Zeile soll wie eine Nachricht an die Fans funktionieren“, so Fallon. „Im Sinne von: Das waren so Dinge, die uns zu schaffen gemacht haben, und vielleicht ist es euch ja mal ganz ähnlich ergangen. Es gibt halt so viele Themen, die ich noch nie angetastet habe, diese ganzen persönlichen Dinge, weil ich damals einfach noch nicht bereit dafür war. Da ich nun etwas älter und reifer bin, kann ich heute auch reflektierter damit umgehen.“

„Auch wollten wir uns zurückbesinnen auf diejenigen Bands, die wir während der High-School-Zeit gehört haben. Ganz ehrlich, die Leute in meinem Alter sind nun mal automatisch mit Pearl Jam und Nirvana und Soundgarden aufgewachsen. Es gab zu der Zeit einfach nichts, mit dem man sich eher hätte identifizieren können. War schließlich kein Zufall, dass sie die größten Bands dieser Ära waren.“

Genauso wenig ist es ein Zufall, dass The Gaslight Anthem mit „Handwritten“ ein Album abliefern, dessen Sound so ausgereift klingt, dass er ein noch viel größeres Publikum erreichen wird als zuvor. Denn nachdem diese Herren jahrelang im Untergrund operiert haben, ist ihr kommendes Major-Debüt ganz offensichtlich das Werk einer Band, die sich darüber im Klaren ist, dass ihre Zeit gekommen ist.

Der charismatische Frontmann bringt es wieder einmal auf den Punkt: „Ich war schon immer bereit für die großen Stadion-Gigs“, sagt er und lacht. „Ich hab halt darauf gewartet, dass diese Angebote irgendwann bei mir landen. Ich will unbedingt im Giants Stadium spielen; und ich wollte schon immer auf ein großes Label, weil ich schon immer in der Topliga mitspielen wollte. Wenn ich derjenige Typ sein kann, den sie auf dem Cover vom Time Magazine sehen wollen, dann bitteschön, bin ich gerne dabei. Und wenn ich dann da angekommen bin, gebe ich auch richtig schön einen aus...“

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