im frühjahr 1997 kaufte ich mir diese cd.
zuerst gefiehl mir das cover.
des weiteren fand ich die verschiedenen instrumente interresant.
die art und weise wie herr micus seine musik aufbaute und wie er sie
darbot, war für mich etwas völlig neues.
ich legte das album immer und immer wieder in den player.
dann, nach einiger zeit, erschloss sich mir das ganze werk.
jetzt entdeckte ich verborgene feinheiten.
ruhe, kraft, die aura der cd.
und dann erst entfalteten sich die wunderschönen lieder.
jetzt erkannte ich die perfekt durchkomponierte meisterleistung.
kein ton, keine silbe ist überflüssig.
alles ist perfekt.
herr micus singt in einer nicht existierenden kunstsprache.
spielt alle instrumente selber.
nichts an diesem kunstwerk stört.
ich konnte mich seiner kraft damals nicht mehr entziehen.
ich tue es bis heute nicht.
es ist das vollkommen perfekte meisterwerk.
einzelne lieder hervorheben kann man nicht.
sie gehören alle als ganzes zusammen.
im sommer des darauf folgenden jahres hörte ich teile des albums
in einer taverne, im süden kretas.
gänsehaut, war das ergebnis dieser zusammenkunft und die erkentnis,
das es sich um das wahrscheinlich beste musikalische werk
eines einzelnen künstler handelt.
es hatte für mich immer schon etwas meditativ-afrikanisch-mediterranes.
nehmen sie sich bitte 51 minuten und 15 sekunden zeit.
setzen sie einen guten kopfhörer auf.
drehen sie die lautstärke auf nicht zu laut.
und gönnen sie sich das werk bis zum ende.
sie werden entspannt und faszinierend aus ihrem sitz empor steigen.
garantiert.
dank - the garden of mirrors.
dank stephan micus.