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The Future

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Leonard Cohen Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

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Leonard Cohens sehr persönliche erste LP kam heraus, als viele seiner Altersgenossen wütende, gegen das Kultur-Establishment gerichtete Schimpfkanonaden veröffentlichten. Offensichtlich hatte er damals kein großes Interesse daran, mit den Wölfen zu heulen. Also macht es eine Art von Gegensinn, daß Cohen zwei Jahrzehnte später eine unkonventionelle, aktuelle Sammlung herausbringt. The Future ist ein merkwürdiges Album; es ist zugleich mutig, lustig und faszinierend. "Gebt mir die Berliner Mauer zurück / Gebt mir Stalin und St. Paul", bittet Cohen sardonisch im Titeltrack, und fügt hinzu "Ich habe die Zukunft gesehen, Bruder: Sie ist Mord". "Ich kann nicht mehr mit der gesetzlosen Masse rennen / Während die Killer auf hohen Posten laut ihre Gebete sprechen", singt er in "Anthem". In "Democracy" denkt er über den Namen "Platz des Himmlischen Friedens" nach, betrachtet aber gleichzeitig die USA ("Die Wiege der Besten und der Schlechtesten"). Cohen ist mit dem Alter ein immer besserer Sänger geworden, er klingt wie eine Kreuzung aus Mark Knopfler und Barry White. Die glattpolierte Produktion und gurrende Background-Gesänge mäßigen die Moralpredigten Cohens: Das ist The Future. --Steven Stolder

Rezension

Seine rauchige Flüsterstimme kann immer noch Frauenherzen schmelzen lassen, seine Texte erheben (und erfüllen) nach wie vor literarischen Anspruch und weisen den kanadischen Songpoeten als scharfen Analytiker menschlicher und - in Democracy - politischer Befindlichkeiten aus. Doch daß Leonard Cohen seine neun Songs zu bis gut achtminütigen Epen auswalzt, tut ihnen bei diesen runden, harmonischen, gar plätschernden Arrangements (mal mit Streichern, mal mit Gospelchor, mal mit Jennifer Warnes im Background) weniger gut.

© Audio -- Audio

Zwei Dekaden mimt er nun mit erheblichem Geschick den Tröster einsamer Herzen, und noch immer müssen Mütter ihre Töchter einsperren, wenn er in die Stadt kommt. Leonard Cohen, vor 58 Jahren in Kanada geboren, hat sich von der Symbolfigur einer romantischen Aussteigergeneration in die zeizlosere Rolle des reifen Verführers gerettet. Seinen musikalischen Ergüssen freilich merkt man diese Verwandlung kaum an - vielleicht weil die Cohensche Songpoesie bereits zu den Zeiten von "Suzanne" und "Bird On A Wire" eher unjugendlich und abgeklärt klang. Auch auf dem neuen Album "The Future" raunt der Autor der "Schönen Verlierer" wieder in der ihm eigenen markanten Weise seine rhythmisch gleichförmigen Balladen, nuschelt mit nahezu ausdrucksloser Stimme "Baby, laß uns heiraten, wir waren zu lange allein" ("Waiting For The Miracle") und gestattet sich nur kleine Abweichungen vom bewährten musikalischen Pfad - etwa wenn er in "Always" Bluesfiguren andeutet oder den Songreigen mit einem stilvoll romantischen Instrumentaltitel ("Tacoma Trailer") beschließt. Leonard Cohen ist ein Charmeur, ein Herzensbrecher, aber beileibe kein platter Süßholzraspler. Seine Lyrik zeigt Humor, versteckte Selbstironie - und kritischen Biß. In "The Future" entwirft er die Zukunftsperspektive einer Welt, die aus den Fugen gerät: "Gib mir die Berliner Mauer zurück", lautet sein zynischer Schluß. Und mit "Democracy" verfaßte er ein zorniges Liebeslied auf die USA. "The Future" braucht sich hinter Cohens 1988er Topalbum "I'm Your Man" nicht zu verstecken.

© Stereoplay -- Stereoplay

Produktbeschreibungen

Sie bestellen:CD:Leonard Cohen,The Future.Versand aus Deutschland/Label: Sony Music Australia/ Published: 19
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