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The Fool

Warpaint Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Warpaint sind Emily Kokal (Vocals/Gitarre), Theresa Wayman (Vocals/Gitare), Jenny Lee Lindberg (Vocals/Bass) und Stella Mozgawa (Drums/Keyboards). Das All-Girls-Quartett aus Los Angeles hat schon mit ihrer noch selbst veröffentlichten Debüt-EP “Exquisite Corpse”, gemixt von John Frusciante, für Furore gesorgt. Ihre dynamischen Liveperformances und die flirrenden Energien, die sie auf der Bühne freisetzen, u.a. auf Tourneen mit Yeasayer, Band of Horses oder Vampire Weekend, haben ihnen zudem einen Ruf als ausgezeichnte Liveband beschert.

Gut zwei Jahre nach Erscheinen ihrer EP erscheint jetzt bei Rough Trade endlich Warpaints erster Longplayer “The Fool”. Ihr hypnotisierender Postpunk ist darauf noch epischer ausgestaltet und über weite Strecken mit rauer und psychedelischer Schwere grundiert. Der meist mehrstimmige Gesang trägt seinen Teil zur intimen und zugleich ätherisch fieberhaften Grundstimmung des Albums bei. Produziert wurde „The Fool“ von Tom Biller, der schon mit Karen O, Sean Lennon, Liars und Fiona Apple zusammengearbeitet hat.

motor.de

Warpaint entpuppen sich trotz des angriffslustig anmutenden Bandnamens als eine All-Girl-Band, die zarten Artrock zum Davonschweben präsentiert. Analog zu ihren bisherigen Tourkollegen wie etwa Vampire Weekend oder Yeasayer legen auch Warpaint wenig Wert auf Genregrenzen. So könnte man "The Fool" im weitesten Sinne als Shoegaze oder Dreampop beschreiben. Jedoch erscheint das Album in seiner Gesamtheit als zu verträumt für Shoegaze, während es für die Kategorisierung Dreampop zu temperamentvoll und düster ausfällt. Trotz dieser Definitionsschwierigkeiten steht eines fest: Die Songs strahlen eine (beinahe schon unheimlich) intime und schwerelose Atmosphäre aus. Für das Zustandekommen dieser eindrucksvollen Stimmung benötigt das Quartett auf recht unspektakuläre Art die im Rock übliche Standard-Instrumentierung: So bekommt man zum Großteil Gitarre, Schlagzeug, Bass und Gesang mit sorgsam eingestreuten Keyboardeffekten zu hören. All das wird mit einer kräftigen Portion Hall unterlegt, die nie zu knapp ausfällt. Dass es neben dieser zunächst simplen Gleichung zusätzlich an Talent und Eigenständigkeit bedarf, um beim Hörer einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, erscheint logisch. Konsequenter Weise bringt die Band diese Eigenschaften in Form ihres ätherischen, meist dreistimmigen Gesangs mit. Dieser stellt ein Markenzeichen von Warpaint dar und geht in nahezu jedem Song mit der getragenen und schummrigen Musik, die oftmals an The XX erinnert, eine perfekte Symbiose ein - alles wirkt wie aus einem Guss. Allem Schwermut, den man innerhalb der Songs anfangs wähnt, steht stets die gesangliche Erhabenheit von Emily Kokal und ihren Bandkolleginnen entgegen; hinreißend wird bewiesen, dass man auch im scheinbar Negativen etwas Positives finden kann. Wenn Kokal in "Undertow" etwa "now I’ve got you in the undertow" singt, fühlt man sich als Hörer bei derlei Überzeugung direkt angesprochen. Lediglich die Abgeklärtheit, mit der die Band über die gesamte Albumlänge vorzugehen weiß, versprüht zeitweise einen allzu kühlen, durchproduzierten Eindruck. Ein Spannungsbogen oder den herausstechenden Hit findet man auf dieser Platte zwar nicht, das ist aber auch nicht nötig; Homogenität bedeutet hier nämlich nicht gleich Einheitsbrei. So fasziniert jeder Song auf seine Weise: "Warpaint" etwa durch sein hypnotisierendes Riff, oder "Baby" mit seiner beinahe schon biederen Melancholie. Gleich vom Opener an hebt das Album den Hörer somit in luftige, wenngleich auch dunkle Höhen, um ihn nach knapp 50 Minuten wieder sanft in die Realität zu entlassen. Während dieses akustischen Gleitflugs entführen Warpaint in Welten, die so irreal erscheinen, dass dennoch genug Neugier und Vergnügen geschürt wird, sich wiederholt auf dieses Prozedere einzulassen. Schließlich gibt es auf dieser Reise noch viel zu entdecken. Selten trat Schwermut so leichtfüßig in Erscheinung.

kulturnews.de

Warpaint haben sechs Jahre für ihre Debüt gebraucht, weil immer wieder was dazwischen kam: die Schwangerschaft von Theresa Wayman, der Ausstieg von Shannyn Sossamon, die lieber in Hollywood Teeniefilme wie "Ritter aus Leidenschaft" drehte, und schließlich floh auch ihr Ersatzmann Josh Klinghoffer zu den Red Hot Chili Peppers. "Wir mussten immer wieder von vorne anfangen", klagt Emily Kolak, "jedes Mal war es so, als müssten wir eine neue Band gründen." Also ließen die vier Frauen das Studio erst einmal hinter sich und erprobten ihre heutige Besetzung ausgiebig als Vorband von Yeasayer oder Vampire Weekend. Inzwischen ist nicht nur der Zusammenhalt der Damenkombo aus Los Angeles gewachsen, Warpaint genießen auch einen hervorragenden Ruf als Liveband. Auch auf "The Fool" ist ein ausgereifter Psychedelic Rock zu hören, über dem die choralen Gesänge von Kolak & Co. schweben wie Engelsstimmen. Gut Ding will eben Weile haben. (mh)
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