Aus der Amazon.de-Redaktion
Kaum hatte John Carpenter das Genre der "Slasher"-Filme mit seinem
Halloween - Die Nacht des Grauens erschaffen und seiner Hauptdarstellerin Jamie Lee Curtis das Krönchen der "Scream-Queen" aufgesetzt, verließ er sich in seinem nächsten Streifen ganz auf eine der wichtigsten Grusel-Zutaten überhaupt: den Nebel. Zwar wird auch hier gemetzelt und gemeuchelt -- die Geister einer durch Verrat zu Tode gekommenen Schiffsmannschaft kehren nach hundert Jahren in ein Küstenstädtchen zurück und nehmen Rache --, aber die Stärken des Filmes liegen in der entgegengesetzten, weniger drastischen Richtung. Während die Teenie-Horror-Filme schon kurz nach
Halloween allein auf Blut und ausgefallene Todesarten setzten (
Freitag, der 13.), beweist Carpenter, dass er auch nostalgische Spukatmosphäre erschaffen kann.
Die Erzählung des alten Seebären in der Eingangssequenz erweckt auch auf dem Bildschirm mühelos den authentischen Schauder von Gespenstergeschichten am Lagerfeuer. Die ruhigen Bilder der wabernden Dunstschleier, die durch die verlassenen Straßen fließen, die plötzlichen Geschehnisse mit scheinbar belebten Gegenständen, das alles hat das Flair der "Hammer" und Roger Corman-Produktionen aus den Sechzigerjahren. Sicher, der Stoff der Handlung kommt so klassisch daher, dass er schon abgegriffen ist und der Plot von der Gruppe isolierter Personen, die verbarrikadiert gegen das Unheimliche zu bestehen hat, ist ein Klischee. Aber der Film rettet sich mit Bravour durch das, was bei einem Gruselfilm im Grunde alles bedeutet: die Stimmung und die anschließende Überzeugung des Zuschauers, ein Klopfen an der Tür um Mitternacht doch nicht zu beantworten. --Alexander Röder
Kurzbeschreibung
"Die Küstenstadt Antonio Bay bereitet ihre Gründungsfeier vor. 100 Jahre zuvor, so erzählt man sich, zerschellte ein Schiff an den Klippen. Die gesamte Besatzung starb - das im Schiff enthaltene Gold wurde zum Aufbau der Stadt verwendet. Doch am Tag der Feier geschehen seltsame Dinge: Automotoren fangen an zu laufen ohne daß sie jemand gestartet hätte, Benzin läuft an Tankstellen aus, die niemand in Betrieb gesetzt hat und vom Meer her treibt ein hell leuchtender Nebel auf die Stadt zu. Als Father Malone, der Pfarrer von Antonio Bay, in einem Versteck in der Wand der Kirche ein Tagebuch seines Ur-Großvaters findet, in welchem er liest, wie die Gründungsväter wirklich an das Gold kamen, hat der Nebel schon die Stadt erreicht - und mit ihm unheimliche Kreaturen, die sich ihre Opfer unter der Stadtbevölkerung suchen. Verbarrikadiert in einer Kirche versucht eine kleine Gruppe von Überlebenden sich gegen diese Monster zu verteidigen. Doch bis zum rettenden Sonnenaufgang dauert es noch so lange..."
Movieman.de
Moviemans Kommentar zur DVD: Die 5.1 Sound-Remaster sind relativ stimmungslos, der Mono-Ton stabil und volumenstark. Das Bild ist recht ordentlich, wenn auch etwas zu rauschig. Im Audiokommentar geht Carpenter auf jedes filmrelevante Thema vom Farbverfahren bis zu allgemeinen Problemen oder Vorzügen der Low-Budget-Filmerei ein. Das ist sehr instruktiv und unterhaltsam. Auch sehr aufschlußreich sind die Dokus: eine aktuelle mit zahlreichen Interviews und das Making Of von 1979 (8 Min.). Zwei Cinemascope-Trailer gibts auch noch und TV-Spots...wunderbar. "The Fog" lebt von seiner ausgezeichneten Stimmungsschaffung, wie schon "Halloween", der Film mit der besten Samstag-Nachmittags-Atmo aller Zeiten. Die Scope-Photographie ist hinreißend, die Dramaturgie etwas holprig, aber in den Horrormomenten absolut trefflich. Die enervierende Musik - von Minimalist Carpenter selbst "komponiert" - macht einen weiteren, ungewöhnlichen Spannungspunkt aus. Ungewöhnlich insofern, als so eindringliche Musik auf so niedrigem musikalischem Niveau eine ungeheuer große Wirkung erreicht. Sehenswert.
Bild: Die Schärfe ist recht passabel, manchmal richtig tief, leidet aber immer unter dem vorherrschenden, leichten Rauschschleier, der auch Kanten zuweilen etwas zu hart macht. Artefakte treten nur als sanfte Mattscheibeneffekte auf großen, monochromen Flächen auf (00.24.07, Himmel, Schwenk), das Bild bleibt ansonsten bei Kamerabewegungen stabil und schärfetreu. Die außergewöhnlich natürlichen Farben kommen leider wegen des Rauschens nicht immer ausreichend zur Geltung. Insgesamt noch gut.
Ton: Die Mono- und 5.1-Tonspuren unterscheiden sich kaum. Zuweilen schaltet man hin und her und kann überhaupt keine Differenzierung wahrnehmen. In der Tat sind die 5.1-Mischungen etwas zu dezent geraten. Selbst in der Musik ist die akustische Weiterung marginal (00.31.28). Die Kulisse erschließt sich dem Hörer also sehr selten in Weiträumigkeit, selbst Szenen am Meer lassen nur eine ganz zurückhaltende Brandung rechts und links wahrnehmbar werden (00.23.55). Der Monoton ist stabil und kraftvoll und bietet auch in deutsch kernige Stimmen. --movieman.de
VideoMarkt
Am Lagerfeuer erzählt ein alter Kapitän von einem an der Küste von Antonio Bay durch falsche Positionslichter gesunkenen Schiff, das sechs Männer des Ortes ausraubten. Am Vorabend der Hundertjahrfeier legt sich Nebel über die Stadt, unerklärliche Dinge geschehen. Im Leuchtturm wird die junge Stevie von übersinnlichen Phänomenen bedroht. Die Einwohner flüchten in die Kirche, wo sie Pater Malone aufklärt: Die Geister der ertrunkenen Seeleute fordern Rache, wollen je einen Nachkommen der damaligen Mörder. Pater Malone ist der letzte.
Video.de
Nach "Halloween" riskierte Regisseur John Carpenter, damals Erneuerer des Genrefilms, einen erfolgreichen Ausflug in klassische Geister- und Gespensterfilme. "The Fog" lebt von den durch den unheimlichen Nebel ausgelösten Stimmungen schleichenden Grauens, das die Küstenstädter befällt. Carpenters Ehefrau Adrienne Barbeau ("Das Ding aus dem Sumpf") spielt die die Radiostation im Leuchturm führende Stevie, die wie Jamie Lee Curtis ("Halloween") und ihre Mutter Janet Leigh ("Psycho") von den Geister-Seefahrern bedroht wird.
Blickpunkt: Film
Passend zum hundertjährigen Stadtjubiläum erhält eine kleine kalifornische Küstengemeinde ungebetenen Besuch durch eine Bande von Geisterpiraten, die sich ihren einst von den Stadtbewohnern geraubten Schatz wiederholen wollen. Atmosphärisch dichte, klassische Gespenstergeschichte von Horrorvirtuose John Carpenter ("Halloween").
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Aufregender Horrorfilmklassiker um die Geister von Seeleuten.
Kurzbeschreibung
Die Küstenstadt Antonio Bay bereitet ihre Gründungsfeier vor. 100 Jahre zuvor, so erzählt man sich, zerschellte ein Schiff an den Klippen. Die gesamte Besatzung starb - das im Schiff enthaltene Gold wurde zum Aufbau der Stadt verwendet. Doch am Tag der Feier geschehen seltsame Dinge: Automotoren fangen an zu laufen ohne daß sie jemand gestartet hätte, Benzin läuft an Tankstellen aus, die niemand in Betrieb gesetzt hat und vom Meer her treibt ein hell leuchtender Nebel auf die Stadt zu. Als Father Malone, der Pfarrer von Antonio Bay, in einem Versteck in der Wand der Kirche ein Tagebuch seines Ur-Großvaters findet, in welchem er liest, wie die Gründungsväter wirklich an das Gold kamen, hat der Nebel schon die Stadt erreicht - und mit ihm unheimliche Kreaturen, die sich ihre Opfer unter der Stadtbevölkerung suchen. Verbarrikadiert in einer Kirche versucht eine kleine Gruppe von Überlebenden sich gegen diese Monster zu verteidigen. Doch bis zum rettenden Sonnenaufgang dauert es noch so lange...
Produktbeschreibungen
Zwischen Mitternacht und ein Uhr nähert sich die Brigg Elizabeth Dane der kalifornischen Küste. Doch das Schiff läuft auf ein falsches Leuchtfeuer zu und zerschellt an den Klippen von Antonio Bay. 100 Jahre später, am 22. April 1979, feiert der kleine Küstenort sein Stadtjubiläum. Doch zwischen Mitternacht und ein Uhr ziehen bedrohliche, dichte Dunstwolken auf. Etwas Grauenvolles kehrt heute aus dem Nebel zurück und versetzt die Bewohner von Antonio Bay in Angst und Schrecken...