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Wie die Leser wissen, die mit Keegans früheren Büchern (darunter The Second World War und Six Armies in Normandy) vertraut sind, ist er ein Historiker der alten Schule. Er bietet keine welterschütternden Theorien, um den Status Quo herauszufordern; keine Erlebnisberichte aus erster Hand, die mit unseren Gefühlen spielen. Was er allerdings zu bieten hat, ist eine Begabung, den Leser in der Sprache des Laien auf eine Art durch die Biegungen und Windungen einer komplexen Schilderung zu führen, die stets zugänglich und einnehmend ist.
Keegan versucht nie, dem Leser seine Gelehrtheit gewaltsam einzutrichtern. Während andere Autoren damit gekämpft haben, zu erklären, warum Großbritannien jemals zulassen konnte, daß es 1914 in diesen Krieg mit hineingezogen wurde, bleibt Keegan in seiner Schilderung praktisch. Der Stand der Kommunikation, den wir heute genießen, existierte damals einfach nicht -- und demnach war es viel schwerer, sich über das, was geschah, auf dem Laufenden zu halten. In der Zeit, die eine Information brauchte, um ihren Adressaten zu erreichen, konnte sich die Situation bis zur Unkenntlichkeit verändert haben. Keegan wendet diese gleiche "Schlamassel"-Theorie der Geschichte auch auf den Rest des Krieges an -- im Grunde die Katastrophen in Gallipoli, an der Somme, und in Passchendaele. Keegan vertritt die Meinung, daß die Generäle all diese Truppen nicht absichtlich in den Tod geschickt haben; sie taten es aus Inkompetenz und Ungeschicktheit -- und weil sie keine Ahnung davon hatten, was an der Front tatsächlich los war.
Während The First World War sich nicht davor scheut, mit dem Finger auf diejenigen Generäle zu zeigen, die es verdient haben, muß sogar Keegan zugeben, daß er nicht alle Antworten kennt. Wenn es heute alles so sinnlos und als massive Verschwendung von Menschenleben erscheint, fragt er, wie konnte es damals als sinnvoll und rentabel betrachtet werden? Warum haben soviele Leute weitergemacht, obwohl sie wußten, daß sie sterben würden? Eine gute Frage... --John Crace -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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The accounts of lesser know theaters of conflict are certainly some of the book's high points. My favorite section was a the German, Paul Lettow von Vorbeck, who was in charge of the German forces in German East Africa. Keegan describes how Vorbeck waged a guerrilla war against English forces for the duration of the war. It is great reading. There are other chapters equally insightfull.
Overall, the Keegan rarely becomes traped in the minutia of detail, though at times the various armies, regiments, battalions, and dates can become a bit thick. This is a book that needs about one or two days inbetween chapters for thought fermentation. You need to let it all sink in before moving on, otherwise the details slip away.
I highly recomend this book to anyone who knows little about WW1 and wishes to learn more- or, like myself, someone who thought that they knew most of what there was to know (and was wrong).
Professors everywhere: get books like this one for classes, they are better than texts, cheaper, and more enjoyable to read! Plus, we students will learn more in return.
1) This book needs more maps. The description of the opening battles in 1914 is difficult to follow if one is not familiar with European geography.
2) The writing is turgid in places. Keegan's description of the Battle of the Somme repeats the phrase "The Germans were fighting for their lives" at least twice in close succession. Well, of course they were!
3) The analysis is thin in critical areas, particularly in analyzing pre-war events. Lack of communication was a problem, but it appears that the political systems of the European powers placed control of events in the hands of the people who had no incentive to practice restraint, and who had clearly performed no serious thought as to how new weaponry (particularly the machine gun!) would affect the conduct of war: the military commanders.
Despite the problems, I didn't have much trouble finishing the book. This book was my first comprehensive history of WWI, and has stimulated my curiousity about that war. I think Mr. Keegan is to be complimented on releasing this book. For Americans, WWI is a forgotten war, and I thank him for a sobering and thought-provoking look at this conflict that destroyed men, nations, and ideals without mercy.
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