Für mich gibt es oft drei Sorten Bands! Die eine Sorte braucht ein paar Alben um ihr volles Potential zu entfalten, die andere Sorte kopiert nach einem relativ erfolgreichen Debüt nur noch sich selber und stagniert, während Nummer drei mit einer Wahnsinnsplatte startet und sich danach nicht auf den Lorbeeren ausruht. Ich würde mir wünschen, dass die (noch) unbekannte deutsche Death-Metal Band Bloodwork aus Paderborn diesen letzten Weg gehen wird. Die fünf Jungspunde kann man auf dem Debütalbum "The Final End Principle" dem melodiösen und modernen Spektrum zuordnen. Sie wirken wirklich etwas schwedisch und gleichzeitig auch international. Auf Deutsch gesagt die sind so gut und tönen so brachial, die können nicht neu sein will man meinen! Diese 13 Songs rocken so dermaßen geil und sind durchweg spitze, so dass eine Kasperltruppe wie Sonic Syndicate nach Hause gehen kann. Klar, man hört gerne Soilwork und Konsorten, doch selbst wenn die Musik nicht neu oder besonders eigenständig ist, die Platte ist wirklich einfach sehr gut! So gut, dass ich sagen würde das manche alt eingesessene Bands mit ihren aktuellen Scheiben da überhaupt nicht gegen anstinken können. Das sage ich ohne rosarote Fanbrille oder Verwandtschaftsgrade mit den Fünf. Mir sind die total unbekannt! Wenn eine Band nach zwei Jahren Bandleben so gut ist, wie gut sind die dann in vier? Warten wir es ab. Live gibt es die Fünf übrigens im Frühling auf Tour mit Hatesphere.
Neben The Very End und Degreaded (alle beim selben Label Dockyard 1) eine der neuen Hoffnungen im härteren Metalsektor!