Die Lostprophets, ohne Zweifel eine Band, die ihr Handwerk zu schätzen weiß und mittlerweile drei Alben veröffentlicht hat. Jedes dieser drei ist anderen Schwerpunkt. Auf ihrem Debut sind es die harten Gitarren und die unkomeerzionellen Songs die das Album auszeichnen. Ihr zweites Album lieferte einen Hit nach dem anderen und ihr dritten Werk ist sogar für jederman, etwas poppiger als die anderen. Als die Losprophets damals auf die Nu-Metal-Welle aufsprangen und sich mit diesem Album eine Grundbasis in der Rockmusik verschafften, hatte ich noch nicht so richtig geglaubt, dass sie weiterhin erfolgreich Musik machen. Das Album rockt zwar was das Zeug hält, aber ich war sehr skeptisch, ob es seine Fans finden wird. Die Tracks im Einzelnen:
1. "Shinobi Vs. Dragon Ninja" (5/5):
Spätestens nach dem Intro wird klar, die Jungs haben ganz shcön harte Gitarren zu bieten. Der Song, den sie Live immer als letztes spielen. Fans lieben das Lied. Es hat eigentlich alles, was die Lostprophets bis dahin auszeichneten. Hammer Song mi starkem Ende.
2. "The Fake Sound Of Progress" (5/5):
Schon eine richtige Hymne. Unterscheidet sich nur durch die mehrstimmigen Melodien von Song no. , ansonsten genauso ein Brett. Mna merkt sofort, dass die jeder der Jungs sein Instrument unglaublich gut beherrscht.
3. "Five Is A Four Letter Word" (5/5):
Erinnert auch etwas an Song no. 1. Das Schlagzeug groovt von Beginn an und der Chorus lässt auch keine Wünsche offen. Sehr eingängig. Der dritte Hammer!!!
4. "And She Told Me To Leave" (4,5/5):
Und runter gehts vom Gaspedal. Schade, aber was sie hier bieten ist auch sehr hörenswert. Schnelles Schlagzeug lässt die Strophen aufleben, sodass der Song nicht nach einer gewöhnlichen Ballade klingt. Super gemacht... Danach folgt ein unglaublich geiler Taktwechsel, der dem song das bis dahin fehlende gewisse Etwas verleiht.
5. "Kobrakai" (5/5):
Am Anfang lösen die allein spielenden hohen Gitarren etwas Verwirrung aus. Als die ganze Band einsetzt rockt der Song richtig. Auch diesmal sind die Strophen schnell aufgebaut und mit einer schnellen Gitarrenlinie unterlegt. Fette Sache...
6. "The Handsome Live Of Swing"(3,5/5):
Der erste ganz Harte Song, verzerrender Anfang und Geschrei lassen den Song eigentlich gut abgehen, nur leider ohne Eingängigkeit. Gott sei Dank wirds zwischendrin mal wenigsten kurz ruhiger.
7. "A Thousand Apologies" (5/5):
Auch eine Stufe härter, aber ohne Geschrei. Hier ist alles wieder auf aller Höchstem Niveau. Vielleicht ist der Song nicht ganz so eingängig wie die Kracher zu Beginn aber. Aber durch einen kleinen Delay Effekt, der immer langsammer wird, ist der Song unglaublich besonders!!!
8. "Still Laughing" (4/5):
Nun folgt der bis jetzt langsamste Song des Albums. Eingäng auch ohne die volle Dröhnung der gematem Band. Hier beweisen sie, dass sie auch im niedrigerem Tempo unglaublich gut sind. Das hier ist auch keine normale Pop-Ballade sondern ein richtig guter LP-Song.
9. "For Sure" (4/5):
Ähnlich wie der Song davor, weniger Tempo und mehr Dynamik. Etwas besser als der Song vorher, aber nur minimal. In diesem Song sind sogar die Strophen mehrstimmig gesungen... Ansonsten aber auch ein guter Song...
10. "Awkward" (5/5):
Die ersten Takte grooven ungeheuerlich. Bass und Schlagzeug driven den Song so gut dass er eigentlich nur gut werden kann. Und er ist es auch. Die Jungs können auch über 5 min. durchpowern ohne schwächer zu werden...
11. "Ode To Summer" (3,5/5):
Chilliger Anfang mit viel Klavier... Sehr einfallsreich der Beginn, ansonsten ist das der schwächste Song der Platte... Man hätte sich zwar noch was besonderes zum Schluss gewünscht, aber nach dem vorher gehörten lässt sich das verschmerzen...
Highlights:
Shinobi VS Dragon Ninja
The Fake Sound Of Progress
Five Is A Four Letter Word
A Thousand Apologies
Mein Kauftipp auch, wenn das Album schon etwas älter ist...