Wie schon bei ihrem Album "hidden hands of a sadist nation" geht es auch bei "the eternal return", um die versteckten Dinge. Waren es damals Anspielungen auf politische Missstände in den USA, sind es diesmal, die für Darkest Hour typischen musikalischen Merkmale, die man nicht beim einmaligen Hören der CD herausfiltert. Obwohl man bei Darkest Hour generell behaupten kann, dass jedes ihrer Alben zwei bis drei Hörgänge benötigt, um ihre Musik zu verinnerlichen. Doch jedes mal entfaltet sich ihr Zauber aus schnellen Drums und melodischen Gitarren.
Im Vergleich zum Vorgänger ist "the eternal return" wesentlich schneller und härter, ohne jedoch die melodischen Komponenten aufzugeben. Das Album ist zu Anfang unheimlich thrashig, was mich zu meinem einzigen Kritikpunkt bringt (allerdings sehr subjektiv). Mir ist es ein wenig zu thrashig. Ab "no god" können Darkest Hour aber wieder voll Überzeugen und halten das hohe Niveau bis zum letzten Track. Besonders die Lieder "a distorted utopia", "black sun" und "into the grey" haben es mir angetan. Kaufempfehlung.