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The Escapist - Raus aus der Hölle
 
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The Escapist - Raus aus der Hölle

Brian Cox , Joseph Fiennes , Rupert Wyatt    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Brian Cox, Joseph Fiennes, Damian Lewis
  • Regisseur(e): Rupert Wyatt
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Senator Home Entertainment (Vertrieb Universum Film)
  • Erscheinungstermin: 23. Februar 2009
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B001KR5IE0
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.336 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

Interessant ist der Film, weil er von Anfang an immer zwischen Flucht und Vorbereitung derselbigen hin- und herschneidet. So erhält man von den ersten Minuten an Puzzleteile der Geschichte, die sich bis zum interessanten Ende konsequent weiterentwickelt. Für den Film spricht auch die technische Umsetzung, denn hier hat man einen düster deprimierenden Knast, wie er ganz und gar anders ist als z.B. bei "Prison Break". Und das gilt nicht nur für das Gebäude, sondern auch für die Insassen, die hier - wohl ähnlich dem echten Leben - noch stärker für sich bleiben, nur um den anderen keinerlei Angriffsmöglichkeiten bieten zu können. Die Besetzung um Brian Cox, Damian Lewis und Liam Cunningham leistet sehr gute Arbeit. Fazit: Ein mal etwas anderer Ausbrecherfilm

Moviemans Kommentar zur DVD: Durchschnittliche DVD, die niemals echt hohe Werte aufweist. Für einen eher niedrig budgetierten Film geht das aber in Ordnung.

Bild: Das Bild macht einen guten, aber nicht überragenden Eindruck. Die Farben sind in Ordnung, allerdings aufgrund der gewählten Töne eher zurückhaltend. Rauschen ist in stärkerem Maße vorhanden und kann schon einmal stören. Die Kompression schlägt sich da besser. Der Kontrast kann bei den in stärkerer Dunkelheit spielenden Fluchtszenen schon mal schwächeln, so dass Schwarzelemente mit dem Hintergrund verschwimmen. Die Schärfe ist eher enttäuschend (Brian Cox' Gesicht in einer Nahaufnahmen bei 01:04:30).

Ton: Die Unterschiede bei den Dialogen sind sehr auffällig. Einerseits hat man das zwar gut verständliche Deutsche, andererseits das etwas leisere Englisch. Letzteres mag nicht so gut zu verstehen sein, klingt dafür aber sehr viel natürlicher. Die Effekte wie Schläge und dergleichen sind erkennbar, aber eben nicht in allzu großer Häufung vorhanden. Dafür hat man ein paar schöne musikalische Untermalungen und ein Feeling von räumlicher Atmosphäre.

Extras: Geboten sind neben dem Trailer vier entfallene Szenen, wobei die letzte keinen Ton hat. Das Making Of ist sehr kurz und gibt kleine Einblicke in die Produktion, kann aber aufgrund der Länge nur Oberflächliches kolportieren. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Frank verbüßt eine lebenslange Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis - ohne Aussicht auf Begnadigung. Als er die Nachricht erhält, dass seine Tochter Hilfe braucht, reift in ihm erstmals die Idee zur Flucht. Um seinen genialen Plan in die Tat umsetzen zu können, rekrutiert Frank seine Knastbrüder Brodie, Viv und den brutalen Lenny. Keiner traut dem anderen über den Weg, doch nur gemeinsam kommen

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von S. K. TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Nicht erst seit der Serie "Prison Break" habe ich eine Schwäche fürs "Gefängnisfilm"-Genre entwickelt. Viele alte ("Der Gefangene von Alcatraz", "Gesprengte Ketten", "Papillon", "Brubaker", ...) und moderne Vertreter ("Die Verurteilten", "Murder in the First", "Dead Man Walking"...), die das Leben hinter schwedischen Gardinen mit unterschiedlichen Leitgedanken veranschaulichen, rangieren allgemein ganz hoch in meiner Gunst. Jedenfalls dann, wenn sie sich nicht auf platte Action und schikanierende Wärter beschränken. Ausgeklügelte Vorbereitungsphasen einer Flucht, durch Haft bedingte Isolation, Entmenschlichung, unter den Häftlingen gebildete Hirarchien, psychologische Dramen - das Genre bietet inhaltlich viele Möglichkeiten.
Der jüngst im Free-TV zu sehende "The Escapist" setzt auf ein eher unkompliziertes Story-Gerüst und konzentriert sich - wie der Titel es schon vermuten lässt - allein auf den Gefängnisausbruch. Gut gewählte und auch gut spielende Charakter-Mimen, der beengt fotografierte Knast-Kosmos und ein schöner, kühler Inszenierungsstil sprechen klar für den Film, so dass der fehlende Anspruchsgehalt nicht weiter negativ auffällt. ABER: Die Schlusspointe ist eine filmische Lüge. Anders kann man es nicht bezeichnen.

Frank Perry sitzt eine lebenslange Haftstrafe ab, davon liegen bereits 14 Jahre zurück. Eigentlich hat er sich mit seiner Situation längst abgefunden, denn als alter Mann hat er im Knast-Alltag nichts zu befürchten. Er hat sich längst angepasst und kennt die Regeln, die innerhalb der Mauern gelten. Ein Brief seiner Frau - der Erste seit langer Zeit - zwingt ihn jedoch zu einer Verzweiflungstat: Ihre junge Tochter ist der Drogensucht verfallen und droht daran zugrunde zu gehen. Um sein Mädchen retten zu können, plant er so schnell wie möglich einen Ausbruch, bei dem er auf die Hilfe mehrerer Mitinsassen angewiesen ist...

"The Escapist" hält sich an bewährte Genre-Zutaten: ein Haufen ungleicher Knastbrüder (ein alter Mann, ein Haudrauf, ein Drogen-Mischer, ein Organisator und ein Neuankömmling) mit unterschiedlichen Fluchtmotiven, die einen akribisch durchdachten Plan austüfteln und im entscheidenden Moment die Biege machen. Originell ist das Debüt von Regisseur Rupert Wyatt nun wahrlich nicht, aber das muss ja nicht zwangsläufig nachteilig für den ganzen Film sein. Anders als bei "Die Verurteilten" oder ähnlichen Vorbildern wird auf massenhaft Dialoge und vertiefende Vorstellung der einzelnen Charaktere verzichtet (die Umschreibung ist grob, aber gerade ausreichend), was dafür mit Mimik-Spiel und Körpersprache des Schauspieler-Ensembles ausgeglichen wird. Interessant ist auch, dass einige unter den bekannten Gesichtern entgegen ihrer sonst üblichen Rollen-Spezialisierung ungewohnte Figuren verkörpern. Brian Cox darf hier die abonnierte Bösewichts-Rolle mal auslassen und zur Abwechslung einen rüstigen, väterlich wirkenden Herren spielen, was ihm trotz zurückhaltender Vorstellung keinerlei Probleme bereitet, genügend Charisma und Sympathie auszustrahlen. Joseph Fiennes, den man eher als Dramen-Schauspieler und aus Historien-/Kostümfilmen kennt, agiert hier als muskelbepackter Schlägertyp, und das überraschend gut. Und da wäre noch Rotschopf Damian Lewis, der sich erstmals von seinem "Good Guy"-Image löst und als alles kontrollierender Gangster mit eiskaltem Blick einen überzeugenden Eindruck hinterlässt. Der restliche Cast erweist sich als solide bis gut, bei der Wahl des Personals wurden demnach keine Fehler begangen.

Um inszenatorisch ein bisschen aus dem Rahmen zu fallen, wird die Story nicht logisch fortlaufend, sondern in verschachtelter Form erzählt. Während man die ruhig gehaltene Planungsphase des Ausbruchs beobachtet, wird stückchenweise ein Teil der bereits stattfindenden, mit Hektik erfüllten Flucht reingeworfen. Der Sprung zwischen den beiden Handlungsebenen hat eine elektrisierende Dynamik, weil der Zuschauer vom ruhigen Gefängnisalltag in das schnell gefilmte Finale hin- und hergerissen wird. Das Ganze klingt toll, hat aber einen kleinen Haken: Da jedes weitere Puzzlestück der Flucht das Ableben des einen oder anderen Flüchtigen vorweg nimmt, verpufft die Spannung rund um die Frage, ob und wem der Weg in die Freiheit gelingt.
Und was Frank betrifft: Die finale Wendung rund um sein persönliches Schicksal passt nicht zum Rest, darum fühlt man sich als Zuschauer nicht ohne Grund ein wenig betrogen. Der Schluss-Akt bringt die bis dahin gut aufgebaute Fassade des Films gehörig ins Brökeln, was nicht hätte sein müssen.

Fazit:
"The Escapist" lockt mit guten Akteuren, einer stilvollen Inszenierung und einer gut festgehaltenen Knaststimmung. Leider geht dem Film zum Ende hin ein wenig die Luft respektive Spannung aus, und der abschließende Twist lässt den Seher mit einem unschönen Stirnrunzler zurück. Trotzdem hat mich (als Genre-Interessent) diese Knastgeschichte sehr kurzweilig unterhalten, darum drücke trotz des misslungenem Endes ein Auge zu und rund das Ergebnis von 3,5 auf volle 4 Sterne auf.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Weg in die Freiheit 12. Dezember 2010
Im Grunde funktioniert "The Escapist" erst, wenn man das Ende kennt und ihn sich ein zweites Mal anschaut. Ich habe nichts gegen Filme dieser Art, aber in diesem Fall hatte ich den Eindruck, dass es dem Zuschauer eher schwer gemacht wird, überhaupt einen Zugang zu der Geschichte zu gewinnen. Jedenfalls habe ich eine ganze Weile gebraucht, bis ich mich so einigermaßen in Bezug auf relevante Personen und Handlungsstränge orientiert hatte. Dadurch fand ich den Film am Anfang nicht besonders ansprechend und auch nicht interessant. Die häufigen (Zeit-) Wechsel zwischen Gefängnis- und Ausbruchsgeschehen waren für mich nicht nachvollziehbar und unterbrachen eher eine aufkommende Spannung.
Das fand ich sehr schade, denn die Gestaltung der Location, die Kamera und nicht zuletzt die schauspielerischen Leistungen (vor allem Brian Cox als Frank Perry) haben mir durchaus gut gefallen. Ab einem bestimmten Punkt gewann der Film dann auch an Fahrt und hat mich mehr in seinen Bann gezogen. Auch wenn ich das Ende eher wieder frustrierend fand, ist mir "The Escapist" vom Gesamteindruck her durchaus drei Sterne wert.
Ein (Qualitäts-) Vergleich mit "Die Verurteilten" (Cover) entbehrt nichtsdestotrotz jeglicher Grundlage.
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Der Film ist einzig und allein aufgrund seiner Schlusswendung und des damit einhergehenden dramaturgischen Konzepts zweier Zeitebenen interessant. Dieses Konzept ist nicht neu und funktionniert hier leider nur unzureichend. Der Twist kann das notwendige Maß an Verblüffung, das es braucht um dem Zuschauer die Tatsache, dass er bei einem Großteil der gerade gesehenen Handlung einem Trick des Filmemachers aufgesessen ist, als Mehrwert zu verkaufen, nicht herstellen. Nicht für jemand, der The Sixth Sense, Die Üblichen Verdächtigen, Shutter Island oder irgend einen anderen guten Thriller gesehen hat. Wer schon antritt mit der Behauptung, er habe einen Supertwist, muss sich an diesen Geschichten messen lassen. Also: Latte hoch gelegt und dann sauber gerissen. Aber Regisseur und Autor sollte man auf dem Schirm behalten.
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