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The English Riviera
 
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The English Riviera

Metronomy Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (15. April 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Because (Warner)
  • ASIN: B004S3X9ZS
  • Weitere Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.213 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The English Riviera
2. We Broke Free
3. Everything Goes My Way
4. The Look
5. She Wants
6. Trouble
7. The Bay
8. Loving Arm
9. Corinne
10. Some Written
11. Love Underlined

Produktbeschreibungen

motor.de

Der Triumph des Willens fällt diesmal noch aus – stattdessen gibts solides Handwerk und gefällige Pop-Referenzialität mit Lounge-Atmosphäre. Einen durchaus crediblen Geheimtipp-Status hatten sich Metronomy mit den beiden Vorgängeralben erspielt – vor allem mit „Nights Out“, das sich 2008 hinter der ersten Garde der wirklich erfolgreichen Bands gerade noch in die letzte NuRave-Hysteriewelle einpasste, bevor die dann in die weitgehende Bedeutungslosigkeit auslief. Auf dem dritten Album der Engländer – eigentlich kann man es auch als erweitertes Ein-Mann-Projekt von Mastermind Joseph Mount sehen – ist diese musikalische Vergangenheit denn auch nur noch hauchzart spürbar, das Bemühen um eine Neuerfindung der eigenen Klangwelt überdeutlich augestellt, ebenso wie der unbedingte Willen zum Höheren, zum zeitlos gültigen Popsong. Wie man das macht – nämlich durch den puren Willen zur Perfektion (und ein bisschen musikhandwerkliches Geschick) die eigene Relevanz herbei zu visionieren –, haben vor einem Jahrzehnt schonmal Zoot Woman vorgezeigt,. „The English Riviera“ ist eine Art Kunstprodukt, eine herbeigeträumte Version von Popmusik, genau wie die "englische Riviera" natürlich nur in Mounts Vorstellung existiert. Zu einer Riviera gehört eben nicht nur Strand und Meer, wie es sie natürlich auch in Mounts Heimat, dem südwestlichen Zipfel Englands gibt. Zu wahrlich großer Popmusik indes gehört ebenfalls deutlich mehr, als Metronomy letztendlich aufbieten können, auch wenn sie vielleicht durchaus die richtigen Zutaten beisammen haben. Im Zusammenspiel begutachten lassen die sich allerdings nur selten so überzeugend, wie im wirklich exzellenten „The Look“, der Vorabsingle, die sich deutlich aus dem Album heraushebt – was wiederum auf die Schwächen der meisten anderen Songs verweist. Hier wird in aller Aufgeräumtheit und bei Verzicht auf jegliche Opulenz demonstriert, wie man um eine wundervoll melancholisch verträumte Basslinie mit ein paar Synthies, melodischen Einsprengseln und zart verhuschten Vocals Atmosphäre schaffen kann. Neu ist daran natürlich nichts, aber das ist je eh nie wirklich wichtig, wenn es um wahre Popmusik geht. Es gibt noch ein ganze Menge schöner Momente auf „The English Riviera“: die gleichzeitig verträumte und beschwingte Ballade „Everything Goes My Way“ mit Veronica Falls-Gastsängerin Roxanne Clifford zum Beispiel oder das eigentümlich reduziert pumpende „Loving Arm“ mit seiner hypnotischen Repetition. Letztendlich reicht das aber sicher nicht für den angepeilten großen Wurf – weder in Hinsicht auf den schnöden „Hit“, noch für eine Bestandsgarantie über die Saison hinaus. Statt des angepeilten großen Wurfs gibts eine angenehm zu hörende Lounge-Platte, kompetent getragen von ein paar guten Ideen. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Norman Fleischer TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Ich bin durchaus ehrlich, wenn ich gestehe, dass mir Metronomy im Zuge der Unmengen von gehypten Indie-Rock-Pop-Bands der letzten Jahre aus dem Vereinten Königreich und sonst wo her irgendwie am Allerwertesten vorbeigegangen sind. Das Mainstream-Debüt 'Nights Out' hatte zwar so seine 2,3 Hitsingles und lustigen Musikvideos, aber ansonsten überzeugte mich das musikalisch nicht wirklich, sondern wirkte eher wie eine Ansammlung gut gemeinter Skizzen und Soundentwürfe, die sich noch nicht wirklich zu einem Album finden wollten. Verzichtbar und aus meiner Sicht schon bald wieder vergessen. Dachte ich. Und die Zeichen standen irgendwie auch so. Drei Jahre sind seit dem Album vergangen, in unserer schnelllebigen Zeit durchaus eine kleine Ewigkeit. Und auch Metronomy haben sich verändert. Vom Trio zum Quartett gewachsen, Gabriel Stebbing ist weg, zwei Neue sind dabei. Die stechen aufgrund von schwarzer Hautfarbe zu Einen und weiblichen Geschlecht zum Anderen schon mal optisch aus der Weiße-Männliche-Nerds-Konstellation heraus. Aber hat das auch Auswirkungen auf den Sound von Metronomy?

So ganz genau lässt sich das natürlich nicht unbedingt genau an den neuen Personen festmachen, aber schon beim ersten Durchhören von 'The English Riviera' wird klar, dass die Uhren da etwas anders ticken, als wie noch bei 'Nights Out'. Irgendwas ist anders, klingt zwar immer noch vertraut, aber gleichzeitig auch irgendwie neu. So neu und anders, dass sogar ich auf einmal meinen Spaß an dieser Band hab. Was ist also passiert? Primär eine Tempodrosselung gepaart mit musikalischer Gereiftheit. Im Gegensatz zu 'Nights Out' klingen Metronomy nämlich 2011 gesetzter und gefestigter und nicht mehr ganz so hibbelig, übertrieben, wie auf dem Vorgänger. Mit Ausnahme des Strandimpressions-Intros fehlen auch instrumentale Experimentierfelder. Und auch die Präsenz der Synthies wurden zurückgeschraubt. Bass und Gitarre hört man diesmal wesentlich klarer und präsenter und spielen dabei extrem smooth, sehr entspannt und fast schon etwas melancholisch auf. Letzteres ist wohl die überraschendste Entwicklung des neuen Albums: Metronomy lassen es ruhig angehen, servieren entspannte Popsongs mit einer gehörigen Prise Melancholie, die aber, vielleicht auch durch die bewusst reduzierte Instrumentierung, eine gewisse Entspanntheit durchweht. Eher wie ein lauschiger Abend am Strand. Insofern macht die Titelvergabe der Platte ja durchaus Sinn. Band-Chef Joseph Mount klingt dabei auch wesentlich gefühlvoller und direkter, als auf dem Debüt, verstellt seine Stimme weniger. Falsettgesang darf in Tracks wie 'Trouble' natürlich auch nicht fehlen, aber er hält sich im Vergleich zum Vorgänger deutlich zurück. Und natürlich gibt es hier nicht nur Balladen, sondern Tracks wie 'The Look', 'Corinne' oder 'The Bay' sind ziemlich groovige Popsongs. Höchst eingängig und irgendwie auch tanzbar. Allerdings kann man dazu genauso gut in der Hängematte mit einem Schirmchendrink relaxen. Man kann das, wenn man auf Genre-Eingrenzung steht, dann auch gern mal Lounge-Pop nennen. Ein bisschen 60er-Jahre-Beach-Boys-Sound weht auch noch wie ein kleines Sommerlüftchen mit. Doch die Reduktion auf einfache Strukturen und die nötigste Instrumentierung bewahrt Metronomy in der Regel davor im Kitsch-Morast zu versinken. Der Sound wirkt klar, direkt und gerade die Gitarren kommen ohne verhältnismäßig viel Schichten oder Effekte aus.

Wie nennt man das jetzt also? Beach Pop? Vielleicht eine Art The XX für laue Sommertage? Große Kunst in kleinen Popsongs? Vielleicht von allem ein bisschen. Eine fast perfekte Popformel für den Sommer 2011, mit Hits wie 'The Look', 'The Bay' oder 'Some Written' kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. Und sicher, die Indie-Puristen werden wieder behaupten, sie hätten das schon vor 3,4 Jahren erkannt, aber selbst die müssen sich eingestehen, dass heute einiges anders läuft und klingt im Hause Metronomy. Und das überzeugt sogar mich. Fans des Debüts werden sich evtl. über den ruhigeren Grundton aufregen, müssen sie aber nicht. Alle anderen Freunde guter Populärmusik sei 'The English Riviera' sowieso wärmstens ans Herz gelegt. Auch ohne Hängematte im Haushalt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tag am Meer 15. April 2011
Von P-Man TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Joseph Mount ist ein Soundtüftler. Inspiriert von den experimentellen Klängen britischer Elektroacts wie "Autechre", "LFO" oder "Aphex Twin" hat sich der Engländer, anfangs lediglich mit dem G3 Computer seines Vaters ausgestattet, aus der Idylle Devons heraus nach London hervorgearbeitet. Mittlerweile taucht sein Name im Zusammenhang mit Produktionen und Remixen von Bands wie "Goldfrapp", "Klaxons" oder "Roots Manuva" auf. Intelligent Dance Music - eine zutreffende Beschreibung seiner vielschichtigen Kompositionen.Das über weite Strecken instrumentale Debüt "Pip Paine (Pay The £5000 You Owe)" erscheint 2006. Zu diesem Zeitpunkt ist Mount bereits 7 Jahre aktiv. Erst für seine Liveshows versammelt er weitere 3 Musiker um sich. "Nights out" erscheint 2 Jahre später und bringt eine spürbare, wenn auch weiterhin verschachtelte Popnote ins Spiel. Sein Gesang nimmt größere Räume ein und formt den neuen Charakter von "Metronomy", der die nächtliche Reise zur nächsten Party begleitet.

Mit "The English Riviera" überrascht der kreative Geist auf's Neue. Seine Mischung aus Indie Pop, Electronic und IDM in gleichem Maße anspruchsvoll wie unterhaltsam. 70er, 80er, 90er, heute. Joseph Mount verarbeitet die Electro Pop Klänge der letzten 40 Jahre und kombiniert sie mit einer Mischung aus Funk, Krautrock und künstlerischem Freilauf. Manchmal eigenartig, gerne schrullig, aber auch immer wieder geistreich und anschmiegsam. Dem Titel entsprechend eignet sich die Platte auch bestens als Begleitmusik für einen Tag am Meer. Möwen und eine Violine laden im Intro zum Sonnenbaden und Relaxen ein. "We broke free" verschleppt gekonnt das Tempo. Über den Verlauf bäumt sich der Song zum Indie Rocker auf und macht dem Begriff Experimental Pop alle Ehre. Schräge Töne und kratzige Riffs stehen der vollkommenen Harmonie gegenüber. "Everything goes my way" profitiert vom einnehmenden Wechselgesang zwischen Mount und Roxanne Clifford. Dabei werden sie von Saxophon, Handclaps und gut dosierten Percussions begleitet. Vom polyphonen/analogen Synthesizer über die Talkbox bis zum Clavinet. Irgendwie eingestaubt, möchte man meinen, doch in ihrer Zusammenführung zeitlos. Und ja, manchmal haben die relaxten Songs den Charakter eines französischen 70er Jahre Softporno Soundtracks. "Ich habe bestimmt kein Interesse daran, das Gleiche noch mal zu machen. Ich mag das Zeug, das sich verändert." Das ist ihm gelungen und dazu ein Album, das einer epischen Reise ins Herz der Popmusik gleicht.

Anspieltipps: "We broke free", "She wants" und "The bay"
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Am normalen Radio... 26. Februar 2012
Von Miguel67
Format:MP3-Download|Von Amazon bestätigter Kauf
hört man solche Musik leider nicht,da wird man den ganzen Tag mit irgendwelchem Chartschrott zugeballert.Da ist zwar auch die ein oder andere Perle dabei,aber durch die stündlichen wiederholungen wird man auch diesen Überdrüssig.Vielleicht ist es den allgemein gültigen Radio und Hörgewohnheiten geschuldet das man dann hellhörig wird wenn einem was wirklich Aussergewöhnliches über den Weg bzw.über die Ohren läuft.Das diese Platte aussergewöhnlich Gut ist steht für mich ausser Frage.Der Titel The English Riviera,sagt eigentlich schon wo hin die Reise geht,in der Grundstimmung ist die Musik sehr Entspannt und eher Melancholisch,dabei trotzdem sehr Frisch und Facettenreich.Sehr gut geeignet für alle Situationen an denen man die Seele baumeln lassen möchte.Für mich(Dank an die Amazon Empfehlung und Flux-FM)und für Leute die auf schubladenlose Musik stehen,eine absolute Topempfehlung!!!
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