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The End
 
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The End

Nicola Collins    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Regisseur(e): Nicola Collins
  • Format: Dolby, DTS, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: SUNFILM Entertainment
  • Erscheinungstermin: 5. Februar 2010
  • Produktionsjahr: 2008
  • Spieldauer: 78 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B002YNPG5K
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 55.987 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Schon zu Lebzeiten von Charles Dickens und Queen Victoria war Londons raues East End berüchtigt für seine große, bunte und brutale Population von Gangstern. Die Diebe, Killer, Schuldeneintreiber und Fausthelden der Nachkriegsära aber wurden zuweilen regelrechte Popstars, inspirierten Schriftsteller, Musiker, Mode- und Filmemacher, verdienten zum Teil beträchtliche Summen mit ihren schillernden Memoiren. In dieser Filmdokumentation erzählen sie von ihrem Werdegang, ihren Ansichten, und ihren Ängsten, von denen sie angeblich keine haben.

Produktbeschreibungen

End, The - Confessions of a realGangster DV

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Kundenrezensionen

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Polygraph
Format:DVD
The End ist ein junger Dokumentarfilm über ein in den 50er und 60er Jahren (angeblich) sehr aktives Londoner Gangsterkartell. Ich habe das weltweite organisierte Verbrechen schon mehr oder weniger ausgiebig studiert, und keiner der Interviewten, die hier zu Wort kommen, ist mir bekannt: Muss nichts heissen, kann eine Bildungslücke sein, allerdings verweisen auch die Ergebnisse einer Google-Suche der Beteiligten ausschliesslich auf den Film. Die Geldeintreiber, Leibwächter und der Kopf der Organisation sind mittlerweile Männer um die 60, und dürfen hier frei von der Leber weg über ihre Karriere erzählen. Gedreht wurde der Film von der Tochter des Big Bosses, die auch die Interviews führt: Dass die journalistische Distanz unter solchen Voraussetzungen bisweilen ein wenig zu kurz kommt, versteht sich von selbst - man hat auch nicht den Eindruck, dass der jungen Dame die Taten ihres alten Herren peinlich wären. Ganz im Gegenteil. Der Grundton schwankt zwischen Jovialität und offener Bewunderung, die Interviews finden in entspannter Atmosphäre im Wohnzimmer oder Garten statt, für die Regisseurin ist die Brutalo-Gang offenbar genauso harmlos wie der eigene Großvater, der von seinen Kriegserlebnissen erzählt. Dass das Publikum eine so unverhohlene Begeisterung für immerhin in Mord, Totschlag und Raub verwickelte Männer nicht ganz teilen kann, auch wenn diese das Rentenalter erreichen, scheint ihr nicht in den Sinn zu kommen.

Bevor man auf aber auf diese moralische Komponente eingeht, kann für die Bewertung schon einmal festgehalten werden, dass der Film ausgesprochen uninformativ ist: Von den kriminellen Geständnissen, die der Untertitel in Aussicht stellt, erfährt man in 90 Minuten keine Spur: Jedesmal, wenn es spannend wird, berufen sich die Betreffenden auf ihre nach wie vor gültige Omerta, die es ihnen verbietet, vor der Kamera ein Wort über ihre Taten zu sprechen: Warum man dann überhaupt einen Film über sie machen soll, bleibt ungeklärt.
Die Regisseurin sieht es auch nicht für nötig, nachzubohren; was der kriminelle Hintergrund dieser Männer ist, was sie denn so schlimmes getan haben, bleibt somit fast vollständig außen vor: Es werden viele verschiedene Themen angerissen, in erster Linie Raubüberfälle, Körperverletzung oder illegale Boxkämpfe, die Details bleiben aber im Nebel, und es scheint, als sei dies von den Menschen hinter der Kamera durchaus gewollt: Kein Gespräch wird sauber zu Ende geführt, keine zehn Sekunden verticken, ohne dass nicht irgendeine stylishe Schnittmontage dazwischenplärrt: The End hat mehr Ähnlichkeit mit einem MTV-Videoclip als mit dem Genre, das "Shoah" und den "Mann mit der Kamera" hervorgebracht hat. Auch technisch nimmt es die Regisseurin nicht allzu genau: In den Rückblenden werden Wochenschauaufnahmen aus Berlin 1945 streckenweise als Bildmaterial der Londoner Nachkriegszeit ausgeben.

Auch die Äußerungen, die den Herren dann erlaubt sind, bleiben wenig ergiebig, denn dank der gewollt entspannten Gesprächsatmosphäre und ganz ohne kritische Gegenstimme, dürfen die Männer hemmungslos ihr Seemannsgarn spinnen: Jeder von ihnen ist natürlich ein harter Hund, der schon als kleiner Junge ums Überleben kämpfen musste, jeder einzelne von ihnen hat schon vor seiner ersten Rasur hunderte Zähne ausgeschlagen; und von dort ist es dann auch nur ein kleiner Schritt zur ersten Anklage wegen Totschlags, und im Knast geht es munter weiter: Von Reue oder Selbstreflexion keine Spur (die Opfer kommen natürlich auch nicht zu Wort), stattdessen wird viel posiert und der Bizeps in die Kamera gehalten - und die Regisseurin sperrt vor Ehrfurcht Mund und Nase auf.
Ich möchte hier weniger ein moralisches sondern vielmehr ein qualitatives Urteil fällen - und eine 90minütige Aneinanderreihung von ermüdenden Räuberpistolen qualifiziert sich für mich nicht schon automatisch als Dokumentation: Alle Stimmen und Sichtweisen außerhalb des kriminellen Zirkels bleiben ausgeblendet, Archivmaterial oder Kriminalhistoriker bekommt der Zuschauer ebenfalls nicht zu sehen: The End ist keine Doku, es ist ein einseitiges Sofa-Plauderstündchen mit Kleinkriminellen im Rentenalter, die bei ihren Anekdoten immer redlich bemüht sind, dem Vorredner noch eins draufzusetzen (wenn erstmal von herausgerissenen Lungen die Rede ist, werden Sie wissen, was ich meine).

Um den Gesamteindruck etwas abzumildern, wird es dann kurz vor Schluss doch noch etwas nachdenklich: Wenn die Herren auf ihr Leben zurückblicken, dann würden sie nicht alles noch einmal genauso machen, einer von ihnen hat das Christentum entdeckt, aber wenn sie wirklich etwas bereuen, dann in erster Linie, dass sie einmal geschnappt wurden; und bei all dem Mord und Totschlag, der Gewalt, den Freunden, die man in Schiessereien verlor, überwiegt doch bei allen der Eindruck, dass es irgendwie "eine geile Zeit" war.
Die Entschuldigung, dass The End den kritischen Zuschauer ansprechen soll, und ihm einfach ohne erhobenen Zeigefinger Äußerungen und Bilder vorsetzt, die er selbst bewerten muss, ist eindeutig zu kurz gegriffen: Verbrechen wird es immer geben, und es wird immer eine (berechtigte) Faszination auf Dokumentarfilmer ausüben; wenn es sich aber zur Mode etabliert, 90 Minuten lang gealterte Soziopathen vor der Kamera darüber schwadronieren zu lassen, was sie für tolle Hechte sind, und dass heutige Verbrecher einfach keinen Schneid und keine Ehre mehr haben, dann ist dies eindeutig ein falsches Signal. Wenn ich eine Doku über ein Verbrecherkartell sehe, will ich zwar keine vor Sentimentalität triefende Schluchzgeschichte über die Opfer sehen, aber gerade wenn man die hochsubjektiven Äußerungen eines Kriminellen einfängt, der über einen eingeschlagene Schädel spricht, wie vom Kirschenklauen in Nachbars Garten, hat man als Dokumentar-Regisseur die Pflicht, dem eine ergänzende Gegenstimme gegenüberzustellen. Sonst verkommt die eigene Doku zur Fanveranstaltung, und sonst haben wir morgen vielleicht die Münchener U-Bahn-Schläger und 20-Cent-Messerstecher vor der Kamera, die sich lang und breit mit ihren Taten brüsten, und sich darüber auslassen, dass die Schlägertypen heutzutage einfach kein Format haben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Marc Jozefiak TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Ganz sicher hat man sich schon oft genug die Frage gestellt, wie Kinder eines ehemaligen Gangsters mit dem Vorleben ihrer Väter umgehen, mit "The End" wird dem Zuschauer eine der möglichen Antworten gegeben. Denn Regisseurin Nicola Collins ist die Tochter von Les Falco, einem ehemals berüchtigten Gangsters aus dem Londoner East End, die ganz einfach diese mehrfach preisgekrönte Dokumentation geschaffen hat, in der ihr Vater und einige seiner ehemaligen Kumpanen recht freimütig über ihre kriminelle Vergangenheit plaudern. Und das diese Doku mehrere Preise eingeheimst hat, kann man nach der Sichtung des Werkes durchaus nachvollziehen, da äusserst ehrlich und schonungslos über gewisse Ereignisse geredet wird, wie man es in dieser Offenheit bisher wohl eher selten gesehen hat.

Das Faszinierende an diesem Film sind ganz eindeutig die einzelnen Personen, denn sie lösen doch sehr unterschiedliche Gefühle beim Zuschauer aus. Einerseits sieht man den meisten von ihnen schon an, das es sich wirklich um harte Jungs handelt, mit denen man nicht unbedingt in Streit geraten will, da man sich denken kann, wie ein solcher Streit für einen selbst ausgehen würde. Auf der anderen Seite sammeln sämtliche in dieser Doku vorkommenden Personen jede Menge Symphatiepunkte beim Betrachter, denn selten hatten ehemalige Verbrecher eine so positive und symphatische Ausstrahlung, wie es in vorliegendem Film der Fall ist. Dabei sprechen sie ganz offen über das Londoner East End, schildern Phasen aus ihrer Kindheit , so das man einen guten und tiefen Einblick über eines der berüchtigsten Viertels Londons erhält und sich sehr gut vorstellen kann, das man dort schon im frühesten Kindesalter das Recht des Stärkeren kennengelernt hat.

Nachvollziehbar und vollkommen logisch wird dabei geschildert, das eigentlich das gesamte Leben der betreffenden Personen von Beginn an ein einziger Machtkampf war, in dem nur die Stärksten und Härtesten überleben konnten. Aus den Erzählungen geht ganz eindeutig hervor, das Schwächen nicht erlaubt waren, worüber schon allein die geschilderten Erziehungsmethoden der Eltern Auskunft geben. So haben die Protagonisten ihre Körper schon in frühester Jugend in Box-Clubs gestählt und sich dort auch die nötige Härte für ihr zukünftiges Leben geholt. Die Erzählungen über diese Zeit werden dem Zuschauer dabei so authentisch nähergebracht, das man sich jederzeit in der Lage fühlt, sich in die jeweiligen Situationen hineinzuversetzen. Das ist auch ganz generell die ganz große Stärke dieser Dokumentation, alles wirkt extrem authentisch und sehr realistisch, man glaubt jedes Wort, das den Beteiligten über die Lippen kommt. Ausserdem ist die Erzählweise so spannend und interessant gestaltet, das zu keiner Zeit auch nur der Anflug von langeweile aufkommen würde.

"The End" zeichnet auf sehr eindrucksvolle Art und Weise das kriminelle Leben der Beteiligten nach und vermittelt dabei jederzeit den Eindruck, das hier keine Märchen, sondern die schonungslose Realität erzählt wird. Durch die vorhandene s/w Optik wird dem Ganzen noch eine ganz besondere Note verliehen, die erzählten Geschehnisse erreichen dadurch eine noch viel stärkere Intensität, so das man sich als Zuschauer phasenweise selbst als ein Teil der Geschichte sieht und das Gefühl bekommt, live dabei zu sein. Das vorliegender Film mehrfach mit Preisen ausgezeichntet wurde, ist wirklich absolut nachvollziehbar und meiner Meinung nach auch vollkommen gerachtfertigt, denn allein die aufkommende Authenzität des Erzählten muss man selbst gespürt haben, um die dabei entstehende Intensität so richtig in sich aufsaugen zu können. So kann man diese tolle Doku nur wärmstens empfehlen, denn die Mixtur aus Ehrlichkeit, Charme und entsehender Härte muss man ganz einfach selbst gesehen haben, um sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Fazit:

Auch wenn ich im Normalfall nicht unbedingt ein großer fan von Dokumentationen bin, hat mich dieser Film doch ziemlich stark beeindruckt. Es ist schon absolut faszinierend, hier den Legenden des Londoner East Ends zuzuhören, wie sie über ihre kriminelle Vergangenheit sprechen und dabei dennoch so äusserst symphatisch wirken, wie man es sich kaum vorzustellen vermag. Ein ausgesprochen starkes Stück Film über das Leben einiger Ganoven, in dem Loyalität, Ehre und ein sogenannter Ehren-Kodex die wichtigsten Bestandteile sind, gegen die man keinesfalls verstossen darf. Ein Film, den man absolut bedenkenlos empfehlen kann und der einem spannende und jederzeit interessante Unterhaltung garantiert.
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Interviews mit Gangstern 9. Oktober 2011
Format:DVD
'The End' ist eine Dokumentation über die Gangster aus dem Eastend Londons. Es handelt sich aber nur um einen Zusammenschnitt aus Interviewfetzen, in denen die alten Herren erzählen, wie sie sich damals geprügelt haben, wie sie ihr Geld verdient haben und wie sie dort aufgewachsen sind. Große Effekte werden nicht gezeigt. Die Doku hüllt sich fast ausschließlich in schwarz-weiß.
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