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The Elder Scrolls IV: Oblivion
Dieses Bild ist von Jan

The Elder Scrolls IV: Oblivion

von ak tronic
Windows XP  USK ab 12 freigegeben
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Plattform: PC | Version: Software Pyramide
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Informationen zum Spiel

  • Plattform:   Windows XP
  • USK-Einstufung: USK ab 12 freigegeben
  • Medium: Computerspiel
  • Sprache: Deutsch, Deutsch
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Produktinformation

Plattform: PC | Version: Software Pyramide
  • ASIN: B002KC930E
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 18 x 2,5 cm ; 299 g
  • Erscheinungsdatum: 15. September 2009
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.844 in Games (Siehe Top 100 in Games)

Produktbeschreibungen

Plattform: PC | Version: Software Pyramide

Produktbeschreibungen

Der Nachfolger zum erfolgreichen Rollenspiel The Elder Scrolls III: Morrowind wartet mit einer noch größeren Spielwelt, einer neuen, fesselnden Geschichte, vor allem aber einer spektakulären Grafik auf. The Elder Scrolls IV: Oblivion gilt als Rollenspiel-Meilenstein, der Genre-Fans für Wochen und Monate in einer lebensechten Welt versinken lässt. Betrete die detailreichste und lebendigste Spielwelt der erfolgreichen Elder Scrolls-Saga, die Dich durch den Gebrauch neuester PC-Technologie vollkommen in seinen Bann zieht. Eine offene Spielwelt und unerreichte Grafik lassen Dich immer tiefer in der Welt von Oblivion versinken. Dabei ist es egal, ob Du der Hauptgeschichte folgen möchtest oder die gigantische Welt erkundest und Deine eigenen Herausforderungen suchst. Oblivion ist ein von den Vorgängern unabhängiges Einzelspieler-Abenteuer, angesiedelt in Tamriel's Hauptstadt Cyprodiil. Nachdem der König von einem unbekannten Attentäter ermordet wurde, öffnen sich die Tore zum Oblivion...

Produktbeschreibungen

USK-Freigabe: 12 Jahre

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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Victor D.
Platform for Display:PC|Edition:Software Pyramide
Spaß:   
Habe das Spiel vor Jahren gespielt, komme mit meiner Rezension daher sicherlich etwas spät, aber besser als gar nicht^^

The Elder Scrolls Oblivion hat etwas, was ich bei anderen Rollenspielen schmerzthaft vermisse: Die First Person Perspektive.
Es ist unglaublich, wieviel man mit so wenig erreicht, man fühlt sich da gleich viel mehr "drinnen". Die Kämpfe, unglaublich. Linksklick, Schwert schlagen, Rechtklick blocken! Uff, gerade noch den gegnerischen Hieb abgewehrt. Jetzt noch eine schnelle Schwertkombi und ein schwerer Streich, und der Gegner ist geschichte.
Packender gehts nicht.
Dark Messiah ist das einzige mir bekannte Spiel, was dieses Kampfsystem aufgreift und weiterführt. Ist aber kein Rollenspiel.

Auch die Tatsache, dass man fast alles anfassen, alles mitnehmen (Teller, Pflanzen, Bücher etc) kann, tragt dazu enorm bei. Ich kann mich noch erinnern wo ich mir ein Haus gekauft hab, und extra Edelsteine suchen gegangen bin, um die Wohnung zu dekorieren xD.

Es gibt einen Tag-Nacht Zyklus, und der ist nicht nur optisch. Nachts schlafen die NPCs und die Geschäfte haben zu. Hier kann man prima auf Diebestour gehen. Super!

Es ist einfach dieser enorme Interaktionsgrad, der bis heute seinesgleichen sucht.
Klar, vieles wirkt "baukastenmäßig", die Höhlen gleichen sich nach einiger Zeit zu sehr.. Aber das schmerzt mich dann doch nicht so. Die Atmosphäre ist trotzdem einzigartig.

Level-System, auch spitzenklasse. Man kämpft mit dem Schwert und wird besser darin. Bogen Skill zu niedrig? Einfach nen Bogen schnappen und bissi üben, schon steigt der skill. Wahnsinn! Welches Rollenspiel bietet das schon? Die meisten haben nur "erreiche 5000 XP und wähle/upgrade deinen Skill... so kann man sich wirklich mit seinem Fähigkeiten identifizieren.

Quests ohne ende, sowie die tollen Gildenmissionen sind weitere Sahnehäubchen in diesem Spiel. Auch die Hauptstory ist über weite strecken packend erzählt.

Und noch dazu die tolle Grafik, die auch heute noch sehr gut ausschaut, auch die Modbarkeit weiß sehr zu gefallen.

so, genug gelobt von mir, hier die Kritik:

- Die Hauptstory ist für ein Rollenspiel ein bisschen zu kurz und schwächelt etwas in der mitte.

- Lokalisation ist teilweise echt misslungen. Das fängt mit mittelmäßigen Sprechern an und gipfelt in argen Abkürzungen a la Schw.Tr.d.H. (Schwerer Trank der Heilung). Aber es gibt auch gute Sprecher und für Letzteres gibts mittlerweile gute mods.

- Gegner KI levelt mit. Sicher anfängerfreundlich, aber es kommt nie ernste Bedrohung auf, da alles in etwa gleich stark ist. Es gibt zwar eine Schwierigkeitseinstellung, dann ist es aber zu hart oder zu einfach. Aber auch hier gibt es mods.

- Wie oben angesprochen, sehen viele Höhlen mit der zeit zu gleich aus.

Alles in allem ein wirklich tolles Spiel was Bethesda damals abgeliefert hat. Es sucht auch heute noch seinesgleichen, die optik weiß zu gefallen, das spielsystem ist super! Momentan gibt es viele mods, die die meisten Kritikpunkte beseitigt, das macht es für mich zu einem nahezu perfekten Spiel.

Mit 10 Euro kann man auch nichts falsch machen. Ich empfehle es jeden weiter!

mfg
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Dark TOP 1000 REZENSENT
Platform for Display:PC|Edition:Software Pyramide
Spaß:   
Also wer Adventure Rollenspiele mit Zaubern/Schwert liebt, kommt an diesem wirklich nicht vorbei.
Super zu spielen, es dauert lang, lang, jahrelang - es sei denn man macht nur die Hauptquest.
Schaut euch bei Youtube Spieleindrücke an (Eingabe: The Elder Scrolls IV: Oblivion - Gameplay).

- Die NavigationBedienung mit Maus und W, A, S,D Tasten, sowie der Kurzwahltasten u. a. Shortcuts kann noch heute neuere Spiele in den Schatten stellen und die Standardeinstellung brauchte ich nicht gross zu ändern (kann man aber tun, was ich sehr gut finde). Die Karte ist sehr groß und man kann "querfeldeinlaufen", barrierefrei heißt das ja und man findet immer wieder neue Herausforderungen/Aufgaben, Ruinen, Höhlen, die man natürlich nicht immer betreten muss, um die Schätze zu heben und seine Kampfkünste zu verbessern. Am Anfang natürlich, denn ohne Geld kann man seine Ausrüstung nicht aufrüsten, aber mit der Zeit, wenn die Werte besser werden, kann man sich mit erbeuteten, gefundenen Waffen und Rüstungen sehr gut ausstatten und vieles auch wieder verkaufen.

- großes Plus ist die Schnellreisefunktion über die Karte, aber nur zu Orten, die man bereits gefunden hat - versteht sich, übrigens verschieben kann man die Karte auch (linke Maustaste gedrückt halten). Außerdem gibt es mehrere Reiter bei der Kartenansicht, der linke ist z. B. die Detailansicht für Ruinen-,Höhlengänge, um wieder raus zu finden.

- Als Magier besteht zusätzlich noch die Möglichkeit eigene Zauber zu erstellen, Waffen und Ausrüstung zu verzaubern und dadurch aufzuwerten. Auch das Tränkebrauen kann sehr hilfreich sein, später auch zum Handeln/Verkauf. Man kann natürlich auch Schnellwahltasten für Zauber und Schwerter etc. festlegen (insg.9).

- man kann in mehrere Gilden gleichzeitig eintreten und entsprechend durch Aufträge dort aufzusteigen. Dadurch trifft man dann auch auf mehr "Lehrer", bei denen man Ausbildung/Steigerungspunkte kaufen kann. Oder durch Aktionen, was alleine länger dauert. Beides ist zu empfehlen.

- Die eigene Figur am Anfang zu erstellen, macht natürlich besonders viel Spaß und nimmt einige Zeit in Anspruch, denn die Möglichkeiten sind umfangreich. Die Gesichtszüge sind sehr filigran einstellbar. Und welcher Rasse die Figur angehört und unter welchem Stern sie stehen soll, beeinflusst ebenfalls die Fähigkeiten später.

Genial ist auch die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad "stufenlos" mit Schieberegler einstellen zu können. Sogar während des Spiels. Die Standardeinstellung in der Mitte ist z. B. am Anfang viel zu schwierig, da die Gegner einfach sehr schwer zu schlagen sind, was bei mir dann den Spielspaß bremmst. Aber so kann man das variieren und schrittweise steigern. Jeder, wie er es mag und man kann selbstverständlich speichern, so oft und wann man will.

Zeit sollte man sich auch für die Grafikkarteneinstellung nehmen, d. h. je nach Rechner ist es nötig, die Auflösung und Antialiasing runterzusetzen oder Gras usw. Wer eine Megagrafikkarte hat kann schon eher das Spiel mit allen möglichen Details fahren.

Ich bin mittlerweile Stufe 35, habe in jeder Stadt ein Haus (wobei ich es schade finde, diese nicht weiter Einrichten zu können, nur mit den Grundvorgaben beim Händler).

Man muss übrigens nicht jedes Obliviontor schließen, nur die wichtigen der Questvogaben. Das wäre sonst wirklich langweilig. Man möchte natürlich die Sieglsteine haben, die, da sie Verzauberungen bedeuten, gut zu gebrauchen sind. Da lohnt es sich z. B. kurz vor dem Entfernen zu speichern, dann den Siegelstein zu nehmen und zu schauen, welche Werte er hat. Die Ausgabe fällt nämlich über Zufallsgenerator. Ist man unzufrieden, einfach neu laden, bis es passt. Das Gleiche gilt übrigens auch für Kisten. Also speichern, bevor man sie knackt, es lohnt sich.

Ich bin jetzt fast die ganze Karte durch und bereite mich langsam auf die Schlussquest vor und die anstehenden Addons wie Shivering Isles, das übrigens auch eine Große Welt haben soll - ich bin gespannt.

Das Tagebuch ist viel besser als bei Morrowind, da fertige Quests in einen eigenen Bereich verschoben werden und man die Übersicht behält. Außerdem erhält man hier "meistens" durch anklicken der Quest den Ort auf der Karte angezeigt, wo man hin muss, was wirklich sehr hilfreich ist, wenn man viele angenommen, aber noch nicht abgeschlossen hat.

Und es gibt sicherlich noch mehr Details, die mir jetzt nicht einfallen.
Patches von der Oblivionseite sollten auch genutzt werden (Je nach Oblivion-Version).

Kontra ist für mich höchstens:
- Man kann eine bereits verzauberte Waffe nicht mit weiteren Zaubern belegen, nachrüsten.
- man kann leider nicht mehr fliegen wie in Morrowind
- man kann keine Markierungen auf der Karte setzen, z. B. für Orte, wo man nochmal hin muss u.ä.
- das Menü hätte auch mit einzelnen Shortcutbelegungen vergeben werden sollen

OBLIVION V - 2011! ENDLICH - warte schon seit Jahren! Deutscher Gameplay-Trailer: gamestar.de/index.cfm?pid=1589&pk=15755
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Platform for Display:PC|Edition:Software Pyramide
Spaß:   
Ich bin etwas erstaunt über die sehr positiven Bewertungen von Oblivion, sowohl hier als auch in Spielezeitschriften. Oblivion ist keineswegs schlecht, doch ich würde es mal als speziell bezeichnen.

Kurz zur Story: Man spielt einen identitätslosen Held (dem man allerdings im Gegensatz zu beispielsweise Gordon Freeman optisch anpassen kann :)) der aus nicht näher bekannten Gründen im Kerker aufwacht und auch gleich erstmal von einem etwas merkwürdigen Zellengenossen über den Gang angepöbelt wird. Der König von der Spielewelt Tamriel samt Leibgarde befindet sich gerade auf der Flucht vor Attentätern und kommt - wie es der Zufall so will - ins Gefängnis um über einen Geheimgang in der heimischen Zelle zu flüchten. (Vorsicht, Mini-Spoiler) Und es kommt wie es kommen muss: Der König gibt die Löffel ab und man bekommt von ihm aufgetragen, dass Königreich zu retten, in dem man seinen Sohn aufsucht. Mit seiner Hilfe soll versucht werden, die überall aufbrechenden Oblivion-Tore zu schließen, aus denen dunkle Kreaturen austreten die die braven Bürger von Tamriel belästigen.

Soweit zur Hauptstory. Man erkennt schon, dass der rote Faden in Oblivion nicht gerade einen Kreativitätspreis gewinnt, aber solide umgesetzt ist.

Die ersten Eindrücke beim Spielen waren bei mir etwas gemischt. Als erstes fällt einem die hübsche Grafik auf, die auch 4 Jahre nach Erscheinen von Oblivion immer noch einen guten Eindruck macht. Die Welt von Tamriel bietet verschiedene Klimazonen und sind schön anzuschauen.

Die Steuerung ist ziemlich gewöhnungsbedürftig und oft mit viel Geklicke verbunden (z.B. gibt es keine Tasten zum direkten Aufrufen der aktuellen Aufgaben oder der Minimap).

Doch schon in den ersten Dialogen im Spiel merkt man eins: Entgegen der meisten Meinungen mag bei mir so gar keine Atmosphäre aufkommen, weil die Dialoge sich oft extrem unlogisch gestalten. Dabei lasse ich mal die Bugs beseite, dass ganze Texte, manchmal auch nur einzelne Wörter nicht ins Deutsche übersetzt wurden (auch hin und wieder mal englische Aufträge im Tagebuch auftauchen) und die Sprecher öfter mal stark von den Untertiteln abweichen (wie kann den sowas passieren?), denn was bei mir für starke Verwirrungen sorgt ist das dahinter stehende "Sympathiesystem".

Der Gedanke dahinter ist ja gut - je nachdem, wie sehr einen die Charaktere im Spiel mögen, desto mehr Informationen teilen sie mit einem. Dieser Wert wird berechnet aufgrund einer Vielzahl von Faktoren, maßgeblich dem Charisma-Wert des Spielcharakters, dem Bekanntheitsgrad oder auch der Volkszugehörigkeit. Die konkrete Umsetzung des ganzen produziert aber regelmäßig absonderliche Situationen: Beispielsweise bin ich im Auftrag eines Schlossherren ausgezogen, um seinen Sohn zu retten, der eigenmächtig in die bösen Ebenen von Oblivion gegangen ist und dort feststeckt. Nachdem ich diesen unversehrt bei Daddy abgeliefert habe, freut er sich sichtlich (die Sympathie ist an die Mimik der Charaktere gekoppelt) und gibt mir ein hippes magisches Schwert. Als mein zugegebenermaßen ziemlich unsympathischer Charakter ihn dann fragt, ob ich ein Haus in der Stadt kaufen könnte, guckt er mich plötzlich mit finsterster Mine an und sagt, er vertraut mir nicht. Außerdem sind die Sätze in den Dialogen aneinander geschnippelt, so dass beispielsweise ein NPC völlig ruhig erzählt, dass er ein Problem mit einem Vampirjäger in der Stadt habt und dann los schreit, dass dieser unschuldige Leute umbringt um dann wieder in Engelsstimme nach meiner Hilfe zu fragen. Vielleicht ist ja Schizophrenie eine Nebenwirkung der Oblivion-Tore.

Diese absurden Stimmungsschwankungen lassen sich überall finden und tragen leider überhaupt nicht zur Glaubwürdigkeit des Spiels bei - aus meiner Sicht eins der wichtigsten Dinge in einem Rollenspiel.

Dass die Absurditäten nicht abreißen, zeigt sich dann nach den ersten paar Spielstunden: Das Leveln funktioniert etwas anders als in den meisten Rollenspielen (speziell die aus den AD&D-Universen wie Neverwinter Nights, Baldurs Gate und Co.): Man wird besser, in dem man etwas tut. Wieder eine Idee, die logisch klingt, allerdings in der Umsetzung schwierig ist. Zuerst muss man sich daran gewöhnen, durch die Erfüllung von Quests niemals aufsteigen zu können. Egal, wieviele Frauen, Männer (bei der Gelegenheit fällt mir auf, dass es gar keine Kinder in der Spielewelt gibt...hmmm) man gerettet, Sachen abgeliefert, Leute bequatscht hat: Am Ende bekommt man einen Ring, Trank oder eine Waffe und das wars.

Wie eben gesagt steigt man durch das "Probieren geht über Studieren"-Prinzip auf. Jeder erfolgreiche Hieb mit einem Schwert steigert die Schwertkampf-Fähigkeit, fürs herumhüpfen steigt der Akrobatik-Skill usw.. Wer möchte, kann also einfach 2 Stunden geradeaus laufen und sich über einen Level-Aufstieg freuen. Oder ich esse Tonnen von herumliegenden Sträuchern und Blumen und steigere damit meine Alchemie-Fähigkeit (wer sich jetzt über mangelnde Logik beschwert, dem sei gesagt, dass es sich um ein Fantasy-Rollenspiel handelt :)). Als Kämpfer steigt man in der Arena lächerlich schnell auf und dann stellt sich die Frage: Warum überhaupt Quests machen? Leveln tue ich, wenn ich einfach in die Pampa laufe, ständig dabei hüpfe, mich von Gegnern verdreschen lasse (kein Scherz: jeder eingesteckte Treffer steigert die Rüstungsfähigkeit).

Aber dann kommen wir gleich zur nächsten Absonderlichkeit: Irgendwie hatte ich das Gefühl, obwohl ich schon Level 10 erreicht habe, nicht wirklich besser zu werden. Eine Blitzrecherche im Internet ergab den Grund für meinen Eindruck: Die Gegner leveln mit.

Wieder eine gut gemeinte Idee, die sich als weiteren Hieb auf die Glaubwürdigkeit heraus stellt. Der Gedanke ist, die Kämpfe durchgängig fair zu halten: Beispielsweise begegnen einen bestimmte Gegnertypen nur bis zu einem gewissen Level und werden dann durch stärkere Kollegen ersetzt. Das führt zu wirklich merkwürdigen Situationen wenn plötzlich Wegelagerer, die doof neben einer Burgruine stehen im späteren Spielverlauf die besten Rüstungen an haben und mit magischen Waffen auf einen draufknüppeln (obwohl sie auf Level 1 nur irgendwelche Lumpen oder leichten Rüstungen tragen).

Dieses Mitlevel-Prinzip wirft dann natürlich die Frage auf: Warum überhaupt leveln? Der Sinn ist ja, Gegner, die vorher unschaffbar waren, später besiegen zu können. Ein gutes Beispiel ist dafür Gothic 2, wo bestimmte Areale von starken Gegnern versperrt werden, die anfangs abartig stark, später nur noch eine Herausforderung oder gar leicht sind.

Das Level-Prinzip von Oblivion lässt sich auf die Spitze treiben, denn theoretisch lässt sich das Spiel auf Stufe 1 durchspielen. Der erste Kampf mit dem Wolf spielt sich eben genauso wie der Endgegner.

Kurz zum Kampfsystem: Alle Kämpfe lassen sich (als Krieger) auf die immer selbe Art spielen: Schild hochhalten bis der Gegner den ersten Schlag landet. Durchs Schild wird er zurück gestoßen und es lassen sich 2-3 Schläge anbringen. Das wiederholen bis der Gegenüber das Zeitliche segnet. Bewährt sich bei Ratten über Goblins bishin zu mächtigen dämonischen Wesen.

Jetzt hab ich aber eine ganze Menge genörgelt und ich muss zugeben, dass war auch mein erster Eindruck der ersten Spielstunden. Wenn man sich erstmal mit diesen Macken und den Bugs arrangiert, wartet dahinter ein riesiges Rollenspiel mit vielen kreativen Ideen.

Zu den eindeutigen Stärken gehören auf jeden Fall die Vielzahl an wirklich gut designten Quests von den verschiedensten Parteien. Wenige Aufträge verlaufen nach dem Muster "Bring A nach B", "Töte C", sondern es ist für eine Menge Abwechslung gesorgt, egal ob man für die Kriegergilde die Zuchtratten einer etwas debilen Frau vor Berglöwen beschützt oder im Auftrag der dunklen Bruderschaft in Hitman-Manier heimlich Leute ausschaltet (das ist kein Scherz, an einigen Stellen spielen sich deren Aufträge tatsächlich so, z.B. bei einem seiner ersten Aufgaben muss man sich unbemerkt in ein Haus schleichen um zu einer bestimmten Zeit eine schwere Büste von der Wandhalterung zu lösen, die dann die Zielperson eliminiert).

Außerdem gibts immer viel zu entdecken, einige Aufträge bekommt man beispielsweise dadurch, in dem man Stadtgeschwätz aufschnappt und die Leute nach diesen Themen fragt. Die Diebesgilde nimmt Kontakt zu einem auf, wenn man das erste Mal im Gefängnis wegen eines Diebstahles landet, bringt man jemanden um, interessiert sich sogar die etwas komische, aber unterhaltsame Sekte der dunklen Bruderschaft für einen. Lesen Sie weiter... ›
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Veröffentlicht am 21. Mai 2010 von Jens Gnannt
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Oblivion auf Windows 7 ? 1 05.07.2011
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