Das The Doors Album "L.A. Woman" feierte 2011 seinen 40. Geburtstag, während deren Frontmann Jim Morrison seinen 40. Todestag hatte. Nun beschäftigt sich unter dem langen Titel "Mr. Mojo Risin': The Story of L.A. Woman" eine 60 Minuten kurze Dokumentation mit dem wohl berühmtesten Album der Band aus L.A..
Wie immer ist das Ganze bei solchen Dokus im Originalton mit deutschen Untertiteln gehalten. Die restlichen, noch lebenden Doors Mitglieder kommen natürlich ausführlich zu Wort und erzählen von der Entstehung der Songs und auch von Jim. Dabei sind auch ehemalige Manager, Freunde, Radiomoderatoren und der Produzent der Platte am Start. Das Erzählte ist sicherlich nicht schlecht, der Respekt und die Wärme den die Band und Freunde immer noch gegenüber Morrison verlauten lassen wirken echt, doch auch wenn auf jeden Song eingegangen wird, wirklich tief in die Materie wird für meinen Geschmack nicht eingetaucht. Garniert wird das optisch superbe Bildmaterial mit TV-Aufnahmen aus der damaligen Zeit in schwarz / weiß, sowie vieler Fotos. Kurz wird auf die Zeit des Umbruchs in der damaligen Kultur eingegangen (Kennedy tot, Joplin & Hendrix tot, Vietnam usw.). Da diese Aufnahmen nach 40 Jahren nicht mehr gut aussehen, um es nett auszudrücken, langt dem beinharten Fan auch die DVD. Damit sind wir beim Thema, auch wenn es als Bonus noch 43 Minuten Dokumaterial zusätzlich gibt (die ungeschnittenen Langfassungen der enthaltenen Szenen) und zum Ende der noch unveröffentlichte (!), aber durchschnittliche Song "She Smells So Nice" aus dem Hut gezaubert wird, braucht diese Blu-ray oder auch die DVD nur der Allessammler der Doors. Der Rest kann mit den Alben und vielleicht dem Film glücklicher werden!