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The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung
 
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The Door in the Floor - Die Tür der Versuchung

Jeff Bridges , Kim Basinger , Tod Williams    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Rezensionen

Movieman.de

Die Sinnbildhaftigkeit der Story wird zuweilen etwas zu dick aufgetragen, ansonsten birgt der John Irving-Stoff dessen übliche sezierende Sichtweise auf Menschen und deren Sozialgebaren. Dabei liefert der Film tiefe Einblicke in die Seelen seiner Figuren und erzählt zugleich von ungewöhnlichen Liebes-Entwicklungen. Die Ehrlichkeit und die Gnadenlosigkeit bei der Charakteranalyse sind die spannenden Aspekte des Filmes, der zudem sehr entspannt und natürlich agiert wird. Fazit: sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: Nettes Bild, zurückhaltender Sound, viele sinnvolle Extras.

Bild: Die Rauschwerte sind erfreulich und bilden großflächige Bildinhalte recht ruhig ab (00:10:30, Himmel,Meer). Kamerabewegungen laufen geschmeidig und ohne Schärfeverluste ab. Die Schärfe zeichnet Details nicht komplett sauber konturiert, aber doch noch in überzeugender Akzentuierung (00.38.09, Wiese, Büsche). Bei gesunden Kontrastwerten und natürlichen Farben eine gelungene Abtastung.

Ton: Das Klngbild ist nicht ganz homogen in seiner Kulissen-Zeichnung. So klingt etwa einRasensprenger im Hintergrund kaum realistisch in seiner akustischen Platzierung (00.30.04), während ein Diaprojektor bei seinem Bildwechsel sehr prägnant herüberkommt (00.39.47). Insgesamt bleibt die Kulisse zu wenig nachvollziehbar, wodurch sie etwas zu eng wirkt.

Extras: Ein elegantes und informatives Making Of und ein 15 minütiges Interview mit John Irving erhellen den literarischen Charakter des Filmes. Der Audiokommentar von Tod Williams und dem Produktionsteam ist recht ernsthaft und sehr an der Geschichet interessiert. --movieman.de

VideoMarkt

Der Tod schlägt unvermittelt zu bei den Coles und hinterlässt eine immense Lücke: Mutter Marion zerbricht fast am Tod der beiden Söhne. Ihre vierjährige Tochter Ruth kann sie nicht über den Schmerz hinwegtrösten, ebenso wenig wie ihr Mann, der berühmte Kinderbuchautor Ted Cole. Der flüchtet sich in wechselnde Liebschaften, Zynismus und Alkohol. Und stellt eines Tages einen jungen Mann als Assistenten ein, ohne rechten Grund, dafür mit ungewollten Folgen - Eddie verliebt sich in Marion und beginnt mit ihr eine Affäre.

Video.de

Liebe und andere Katastrophen. Wieder einmal John Irving pur, diesmal kongenial verfilmt von Nachwuchsregisseur Tod Williams. Er beschränkt sich auf das erste Drittel der Vorlage, trifft den Ton genau, diese natürliche Mischung aus Trauer und Witz, aus grotesken Augenblicken und hyperrealistischen Momenten. Der Film funktioniert dank der exzellenten Darstellerriege, dank der geschliffenen Dialoge und dank des smarten, federleichten und nie spekulativ-voyeuristischen Umgangs mit Sex, Lust und Erotik. Hollywood-Kunstkino vom Feinsten.

Blickpunkt: Film

Das Kino liebt John Irving und wie er die Welt sieht. 'The Door in the Floor' ist die fünfte Adaption eines Irving-Romans und nach 'Garp und wie er die Welt sah', 'Das Hotel New Hampshire' und 'Gottes Werk und Teufels Beitrag' die vierte Verfilmung, die trotz Reduktion der Vorlage überzeugt. Mit einer Geschichte von Verlust und Verführung, von Tragik und Komik, die durch ihre Balance und das Duo Jeff Bridges und Kim Basinger zwei Stunden unterhaltsames wie auch nachdenkliches Erzählkino garantiert.

Natürlich werden Puristen persönliche Klagemauern beschwören, weil sich die Adaption von Newcomer Tod Williams auf das erste Drittel des Buchs und nicht auf die junge Hauptfigur konzentriert, die der Film nur als kleines Kind, der Roman aber auch als erwachsene Frau und erfolgreiche Schriftstellerin zeigt. Trotzdem wird es auch in dieser kritischen Fraktion Versöhnungschancen geben, denn Williams trifft Irvings Ton, dieses natürliche Miteinander von traurigen, witzigen und auch grotesken Momenten. Wer dagegen das Buch nicht kennt, kann sich unbelastet auf einen Film einlassen, dem trotz seines Themas nicht Depressives anhängt. Der mit geschliffenen Dialogen smart und mit emotionaler Harmonie ohne falsche Töne reif wirkt. Ernst, empfindsam, erotisch und auch komisch - das sind Adjektive, die diese ruhig inszenierte Dramödie am besten beschreiben. Ein Hauch von Robert Mulligans zärtlicher Initiationsgeschichte 'Frühling einen Sommer lang' weht durch diesen Film, wenn ein junger Mann sich in eine vereinsamte ältere Frau verliebt. Kim Basinger allerdings spielt eine komplexere, verlorenere Figur als damals Jennifer O'Neill - eine dreifache Mutter, die sich völlig in sich zurückgezogen hat und nur durch die Affäre mit dem jungen Assistenten ihres Mannes noch einmal zu leben beginnt - für einen Sommer lang. Schönheit und traurige Seele sind in Basinger ideal verbunden, deren Nacktszenen für die raren Momente stehen, in denen diese Figur Vergangenheit und Verschlossenheit verlässt. Ist Basingers Marion nicht mehr als eine lebende Tote, verkörpert Jeff Bridges die Lebenslust, die scheinbar auch eine unfassbare Tragödie überwinden lässt. Vor Jahren hat das Ehepaar seine beiden fast erwachsenen Söhne verloren. Ein drittes Kind, die kleine Ruth, sollte der Trost in der Trauer werden, erinnert über diese Funktion aber zwangsläufig immer an die schrecklichste Emotion. Ein dunkler Schatten liegt ständig, aber nie erdrückend über diesem Film. Es gibt beiläufige Andeutungen, stille, aber erzählende Bilder, doch kaum den Versuch, für das Unaussprechliche Worte zu finden. Symptomatisch dafür eine Szene, in der sich Basinger und der von Affäre zu Affäre surfende Bridges, der mit einer großen Leistung einen Egomanen sympathisch macht, sprachlos verabschieden. Stark auch das Ende, an dem Bridges durch die titelgebende Türe fremdes Territorium betritt, die Musik abrupt ausblendet und uns schweigend zurücklässt. Und weil sich über dieses Finale und den Film insgesamt so gut nachdenken und diskutieren lässt, ist dieser Abschied im Grunde auch ein Anfang. kob.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Sensible Verfilmung von John Irvings Roman "Witwe für ein Jahr" über eine Ehe, die durch den Tod zweier Söhne auseinander bricht.

Kurzbeschreibung

An der Küste von Long Island leben der erfolgreiche Kinderbuchautor Ted Cole und seine Frau Marion und ihre kleinen Tochter Ruth. Das augenscheinliche Familienidyll täuscht - denn seit ihre zwei Söhne bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind, versuchen Ted und Marion verzweifelt, mit dem Verlust fertig zu werden. Während sie sich vollkommen ihrer Trauer ergibt, hangelt sich Ted von einem Seitensprung zum nächsten. Dann zieht der 16-jährige Eddie bei ihnen ein, um in den Schulferien für Ted als Praktikant zu arbeiten. Einen Sommer lang wird Marion ihn leidenschaftlich lieben und in alle erotischen Geheimnisse einführen. Doch dann spitzen sich die Ereignisse zu...

Produktbeschreibungen

Ted (Jeff Bridges), ein erfolgreicher Kinderbuchautor und Illustrator, und seine wunderschöne Frau Marion (Kim Basinger) wohnen gemeinsam mit ihrer kleinen Tochter Ruth (Elle Fanning) in einem malerischen Küstenort auf Long Island. Eine scheinbar perfekte Familie. Doch die Ehe steckt in einer Krise. Bei einem tragischen Verkehrsunfall haben Ted und Marion ihre beiden Söhne verloren. Das Paar wird mit dem Verlust nicht fertig. Marion leidet leise vor sich hin und ist außerstande, ihre kleine Tochter Ruth zu lieben, die mit den Fotos ihrer verstorbenen Brüder Zwiesprache hält. Ted dagegen stürzt sich von einer flüchtigen Affäre zur nächsten. Als der junge Eddie (Jon Foster) bei ihnen einzieht, um für Ted einen Sommer lang als Praktikant zu arbeiten, ändert sich alles. Einen Sommer lang wird Marion ihn leidenschaftlich lieben und in alle erotischen Geheimnisse einführen. Doch dann spitzen sich die
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