The Division Bell
 
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The Division Bell

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4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)

 
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  Song Länge Preis    
  1. Cluster One 5:58 Nicht verfügbar  
  2. What Do You Want From Me 4:21 Nicht verfügbar  
  3. Poles Apart 7:04 Nicht verfügbar  
  4. Marooned 5:28 Nicht verfügbar  
  5. A Great Day For Freedom 4:18 Nicht verfügbar  
  6. Wearing The Inside Out 6:49 Nicht verfügbar  
  7. Take It Back 6:12 Nicht verfügbar  
  8. Coming Back To Life 6:19 Nicht verfügbar  
  9. Keep Talking 6:11 Nicht verfügbar  
10. Lost For Words 5:14 Nicht verfügbar  
11. High Hopes 8:32 Nicht verfügbar  
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
1994 brachten Pink Floyd mit „The Division Bell“ ihr letztes Studio-Album heraus und leider sieht es nicht so aus, als ob sich dies noch einmal ändern würde. Vielfach kritisiert, fußen die Vorbehalte gegenüber diesem Album meiner Meinung nach eigentlich nicht auf dessen musikalischer Qualität, sondern auf der Tatsache, dass es von vielen durch die leidig-nervende „Waters-ist-nicht-mehr-dabei“-Brille gesehen wird und daher von vornherein nicht vorurteilsfrei bewertet wird. „The Division Bell“ zeigt jedoch keine besonderen Schwächen. Im Gegenteil verleihen die Synthesizer, Gilmours prägnante Gitarre und seine charakteristische Stimme den Stücken eine warme, entspannende und stellenweise melancholische Atmosphäre. Natürlich waren Alben wie Dark Side Of The Moon (mein persönlicher Floyd-Favorit) oder Wish You Were Here und Animals progressiver. Und natürlich ist dieses Album auf den Massengeschmack zugeschnitten, Mainstream eben. Aber, liebe Kritiker, verdammt guter Mainstream! Selbst Take It Back, welches als Erkennungsmelodie eines VW-Werbespots missbraucht wurde, reiht sich nahtlos ein in ein starkes Album. Einzelne Favoriten zu nennen fällt mir persönlich schwer, da dies wiederum die anderen Stücke als mittelmäßig stigmatisieren würde. Jedes Stück ist wunderbar. Wright sorgt für berückende, berauschende Klangteppiche, Gilmour glänzt an der Gitarre, vor allem während seiner Soli und über allem schwebt dessen warme Stimme, derer wir, einer meiner Vorrezensenten erwähnte es bereits, auf vergangenen Alben viel zu selten lauschen durften. Der Höhepunkt ist aber das Lap-Steel-Solo am Ende von High Hopes, das mit zum besten zählt, was Gilmour je für Pink Floyd geschrieben hat. Es wäre auch Quatsch gewesen, krampfhaft progressiv zu sein oder sich gar wieder zu den psychedelischen Wurzeln des ersten Albums zurückzubegeben und, um einen vielgenannten Kritikpunkt an diesem Album aufzugreifen, sich damit wirklich in die Gefahr zu begeben, sich selbst zu kopieren,. Und auch wenn die thematische und textliche Schärfe früherer Tage mit Waters verlorenging, die wunderbaren psychedelischen Charakteristika von früher fehlen, so meine ich dennoch, dass The Division Bell sicher nicht das beste, aber auf jeden Fall das schönste Werk der Floyd darstellt.
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30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Beim erstmaligen Durchhören musste ich zunächst einmal beruhigt feststellen: Wie alle Floyd-Alben ist selbiges mit keinem seiner Vorgänger direkt zu vergleichen, abgesehen davon, dass es wie „A momentary lapse of reason" kein unmittelbar erkennbares Konzept hat (bei ausführlichsten Hören und interpretieren wird man den Schwerpunkt „Kommunikation" erkennen können). Stilistisch gesehen ist das Album vielleicht das ruhigste, dass die Floyds je veröffentlicht haben, eher konventionell mit wenig Experimenten aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau. Viele Songs wirken wie Seitenhiebe auf ältere Stücke. Keyboarder Richard Wright hat erstmal seit langen wieder an einigen Songs mitgeschrieben, wie beispielsweise beim ersten Titel „Cluster One", einem verträumten, an „Shine On..." erinnernden Instrumental. In „What Do You Want From Me" wird im musikalischen Stil von „Have A Cigar" über das Ikonendasein eines Rockstars und die Erwartungshaltung der Fans philosophiert, in „Poles Apart" noch einmal auf die Trennung von den beiden Bandmitgliedern Barret und Waters eingegangen. Marooned baut als zweites Instrumental auf einem recht simpel gestrickten Spiel zwischen Keyboard und Gitarre auf, erzeugt aber wunderbar maritime Urlaubsstimmung. Der Track „A Great Day For Freedom" wirkt wie eine seltsame, mainstreamige Mischung aus Rückblick auf dem Mauerfall (vielleicht auch den Fall der von Waters aufgebauten Mauer) und dezentem Lovesong, ich persönlich kann damit eher wenig anfangen. „Wearing The Inside Out" handelt von Rick Wrights Problemen in den 80ern, wobei er von Soulsängerinnen und Dick Perry am Saxophon treffend unterstützt wird. Aus der VW-Werbung bekannt ist „Take It Back"; leichte aber angenehme Kost, bei der David Gilmours Stimme vollen Einsatz zeigt. „Coming Back To Life" kommt sogar leicht rockig daher und ist einer meiner Höhepunkte des Albums, thematisch geht es hier um Befreiung von Unterdrückung (von Waters?). Erfrischend experimentell kommt „Keep Talking" daher, David Gilmour duelliert sich gesanglich mit Soulsängerinnen und der Stimme von Steven Hawking und entlockt seiner Gitarre „affige" Töne, während Wrigth ein mitreißenden Keyboardsolo abliefert. „Lost for Words" kommt ganz ohne E-Gitarren aus (gaaanz leicht an die Art von „Wish You Were Here" erinnernd) und ist eine eher gemütliche Ballade. Und nun der Hammer: „High Hopes" ist meiner Meinung nach einer der besten Floyd-Songs überhaupt, eine faszinierend wehmütige Melodie mit textlichen und musikalischem Rückblick auf die eigene Vergangenheit (man beachte am Anfang die Glocken aus „Fat Old Sun" und die Fliege aus „Grandchester Meadow"), und spätestens beim abschließenden langen Gitarrensolo stehen einem die Tränen in den Augen.
Wehmütig auch mein Resümee: Trotz aller Unkenrufe ein hervorragenden Album, an den Kompositionen gibt es nichts auszusetzen, die Texte sind passabel (wenn auch nicht ganz auf Waters-Niveau) , die Gitarren-Solis sind einmalig, aber man hat irgendwie das Gefühl zu hören, dass die Band älter wird und vor allen Dingen, dass „The Division Bell" als Abschiedsalbum gedacht war. Anzuraten ist der Kauf allen Fans, die die Alben und Songs im Stil von „Wish you were here" mochten und auch bereit sind, sich floydbezogen auf etwas Neues einzulassen. Fans von „The Wall" und „Final Cut" werden mit dem Album eher unzufrieden sein. Neueinsteigern bezüglich Floyd möchte ich raten, sich zunächst mit den klassischen Alben (wie „Dark Side") zu befassen und sich dann später auch der „ Division Bell" zu widmen.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von wilson
Format:Audio CD
Tja, wie es scheint, ist „Division Bell" das letzte Pink Floyd-Album. Die Jungs (oder besser: die Senioren) lassen seit 1996 so gut wie keine Lebenszeichen mehr von sich hören. Das ist für mich als Floyd-Fan sehr bedauerlich, allerdings haben uns die alten Herren Mit „Division Bell" noch mal einen echten Knaller hinterlassen. Denn was das Gerede soll, dass Pink Floyd seit Waters Weggang nichts brauchbares mehr fabriziert haben, entzieht sich meines Verstandes. Für mich war Waters sowieso nicht das Mastermind, obwohl ich hier Meisterwerke wie „The Wall", welches fast vollständig auf sein Konto geht, nicht runteputzen will.

Besonders erfreulich an diesem Album ist, dass Richard Wright wieder als Komponist tätig ist. Bei „A Momentary Lapse Of Reason" war er ja schließlich nur als Gastmusiker aufgeführt. Nun zur Musik:

Das Album hat einen sehr warmen Sound, der eine sehr angenehme Atmosphäre erzeugt.
„Cluster One" entführt den Hörer gleich in eine Traumwelt. Der Track baut sich typisch-floydig langsam mit schwebenden Keyboards und einem Piano/E-Gitarren-Wechselspiel auf. Das Schlagzeug setzt ein und die Gitarre wird immer schöner. Ein floydiges Instrumentalstück. „What Do You Want From Me" soll dann ein angeblich Aufguss von "Have A Cigar" sein. Klar, der Anfang klingt sehr ähnlich, aber später ist der Song doch recht eigenständig mit tollen Backgroundvocals einer wiedeum genialen Gitarre. „Poles Apart" beginnt ruhig mit Akkustikgitarre, in der Mitte erzeugt ein kurzer Orchesterpart kurzweilig eine etwas düstere Atmosphäre, bis das Stück etwas an Tempo zunimmt und mit einem tollen Gilmour-Solo endet. Jetzt kommt „Marooned", wieder ein traumhaftes Instrumentalstück. Ich stelle mir dabei immer vor, wie ich mit dem Auto durch eine Gebirgelandschaft fahre. Und dazu diese Musik. Das Stück ist wieder mit Klavier und einer erneut wunderschönen, Gilmourschen E-Gitarre instrumentiert. „A Great Day For Freedom" beginnt als Klavierballade und endet mit einem traumhaften Gitarrensolo(auf welchen Song trifft das eigentlich nicht zu?). „Wearing The Inside Out" (von Richard Wright gesungen!) beginnt mit einem schönen Saxophon(endlich wieder von Dick Parry gespielt) und hat wieder ein tolles Gitarrensolo, aber auch schönes (und leider viel zu kurzes) Keyboardsolo zu bieten. Leider nerven die Backgroundvocals hier ein wenig, was dem Song aber nicht unbedingt schadet. „Take It Back" ist dann ein etwas fröhlicherer, flotterer Titel, ebenfalls schön anzuhören. Danach „Coming Back To Life", es beginnt als Ballade, wieder mit einer genialen E-Gitarre(Gilmour ist einfach ein Gitarrengott!) und es entfaltet sich ein Midtempo-Song. „Keep Talking" beginnt mit einer Radioansage(oder so was ähnlichem), hat etwas leicht psychedelisches und besonders das Keyboard-Solo (und natürlich auch das Gitarren-Solo) ist wieder hervorragend. Mit „Lost For Words"(tolle Akkustikgitarre und starker Bass) folgt der eingängigste Titel, der durchaus radiotauglich wäre, was nicht heißen soll, dass das Stück schlecht wäre, denn das genaue Gegenteil ist der Fall. Zum Schluss der längste Song. „High Hopes" beginnt mit seinen unverkennbaren Glockenschlägen und Klavier-Akkorden, ehe Gilmour mit Gesang und Akkustik-Gitarre einsetzt. Es folgt ein Intrumentalpart, der immer an Intensität gewinnt, bevor wieder die Klavierakkorde vom Anfang des Songs zu hören sind. Danach setzt Gilmour wieder mit seinem Gesang ein und gibt zum Schluss ein über 2 Minuten langes Steel-Gitarrensolo zum Besten. Das Stück klingt dann wieder langsam mit Glockenschlägen aus.
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Die letzte "echte" Neuproduktion von Pink Floyd, immer noch empfehlenswert. Allerdings fehlen die Inspirationen des früheren Bandkopfes Roger Waters.
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Vielleicht wäre es wahrlich besser gewesen, wenn David Gilmour sich seinerzeit dazu entschlossen hätte, DIVISION BELL (und auch A MOMENTARY LAPS OF REASONS) als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Dezember 2009 von Sarandanon
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