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Rob Sitchs The Dish erzählt eine Geschichte von der Mondlandung, die so aufregend und so bedeutsam ist wie die von Neil Armstrong und den anderen Astronauten, die aber in deren Schatten verschwunden ist. Die historischen Bilder, die live um die Welt gingen, wurden empfangen von einem riesigen Radioteleskop ("dish") in der australischen Provinz. Auf vier Männern, drei Australiern und einem Abgesandten der NASA, ruhte dort die ganze Verantwortung. Nachdem in Kalifornien die zweite große Schüssel ausgefallen war, lag es bei ihnen, ob die Bilder vom Mond auch in den Wohnzimmern der Erde ankommen würden. Von ihren Bemühungen und Anstrengungen, von ihrem Willen, das Unmögliche möglich zu machen, berichtet Rob Sitch auf eine angenehm ruhige Weise. Auf ihre Art sind Cliff Buxton (Sam Neill), der für das Radioteleskop verantwortliche Ingenieur, seine beiden Assistenten und Al Burnett (Patrick Warbutton) von der NASA genauso Helden wie die Männer auf dem Mond. Nur stehen sie hinter den geschichtsträchtigen Bildern und sind eben nicht auf ihnen zu sehen.
Wenn ein Filmemacher überhaupt die Mentalität eines Landes, oder zumindest eines Landstrichs, in ihrer ganzen Komplexität einfangen kann, dann ist das Rob Sitch hier gelungen. Die Zeit der Apollo-11-Mission ist eine ganz besondere für die kleine Gemeinde, in der das Radioteleskop steht. Sie, von der eigentlich niemand weiß, wird ein Teil der Weltgeschichte. So beherrscht eine skurrile Mischung aus Aufregung und Gelassenheit den Film, die ungeheuer komisch wirkt, aber auch melancholische Züge trägt. The Dish ist eine zauberhafte Liebeserklärung an die australische Provinz und an ihre Bewohner. Wie sie mit diesem großen Moment und dem Fortschritt, den er bringt, umgehen, mag ziemlich naiv wirken, aber in dieser Naivität liegen ein Glauben und eine Begeisterung, die etwas Ansteckendes haben. --Sascha Westphal
Video Jakob Kurzinhalt
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Bild: Gegenüber der Leihfassung leidet die Bilddarstellung nun etwas weniger unter durchgehenden Mattscheibeneffekten (00.00.45) und vielen stehenden Rauschmustern, zumeist in großen Farbflächen und Nachzieheffekten in dunklen Szenen. Diese bleiben bei genauerem Hinsehen jedoch weiterhin sichtbar. Bei der Darstellung und Formtreue der Farben gibt es, außer einer subjektiv empfundenen Blässe nichts zu bemängeln. Die Detail-/ und Konturenschärfe sind nur durchschnittlich hoch. Gegenstände und Gesichter wirken weichgezeichnet und bilden vor allem in Nahaufnahmen Gesichter schwammig und mit nur geringer Konturenzeichnung ab. Bildrauschen fällt nur gelegentlich auf und bleibt über die Filmlänge hinweg ein unwesentlicher Faktor.
Ton: Gegenüber der Verleihfassung sind in der deutschen Tonspur keine Abweichungen feststellbar. Die englische Tonspur klingt ein wenig heller und damit offener, als die deutsch synchronisierte Fassung. Die Stimmen hingegen klingen hingegen in der deutschen Spur etwas satter und Grundtonreicher. Die Sprachwiedergabe folgt exakt den Darstellern auch aus dem Bildschirm hinaus und nutzt viel von seinem natürlichen Volumen. Hier ist keine Verbesserung wünschenswert. Die stimmungsvolle Musik umrundet den Zuhörer unaufdringlich und dennoch spürbar. Die Kulisse wird von vielen stereophonen Geräuscheinlagen wie klappenden Türen rechts und links und umher fiependen Mauerschwalben getragen, was einen intensiven "Dabeisein" Eindruck vermittelt. --movieman.de
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Alles läuft bestens, bis etwas Unvorhergesehenes passiert: Die Crew von "The Dish", die unter ständiger Beobachtung durch einen NASA-Mitarbeiter steht, verliert das Signal zu Apollo 11 und kann deshalb keine Bilder mehr empfangen.
Was tun ? Um bei der NASA nicht als inkompetent dazustehen, beschließt man den Fehler selbst zu beheben. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn Neil Armstrongs "großer Schritt für die Menschheit" steht