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The Devil's Rejects [Director's Cut] [2 DVDs]
 
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The Devil's Rejects [Director's Cut] [2 DVDs]

Sid Haig , Bill Moseley    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (52 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 10,29
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Rezensionen

Movieman.de

Was Rob Zombie mit "The Devil Rejects" abliefert, ist erstaunlich. Der Film sieht aus und fühlt sich an, als wäre er vor mehr als 30 Jahren entstanden. Er steht in der Tradition von Terror-Kino wie Tobe Hoopers "Texas Chainsaw Massacre" oder Wes Cravens "The Last House on the Left" und übertrifft den eigenen Vorgänger um Längen. Wo Zombie bei "Haus der 1000 Leichen" noch abgedrehten Humor einsetzte, um den Schrecken etwas zu brechen, bleibt er hier brutal ernst. Er lässt den Zuschauer nicht zur Ruhe kommen und transportiert ihn direkt in die Opferrolle. Die einzige halbwegs gute Identifikationsfigur ist der Sheriff — und selbst der begibt sich auf Pfade, denen man nur widerwillig folgen will. In Zeiten, da Horrorfilme oftmals abgesoftet werden, um einem möglichst großen Publikum zu gefallen, hat Zombie hier einen ernsthaften Vertreter des Genres abgeliefert und geht keinerlei Kompromisse ein. "The Devil's Rejects" ist Nischenprogramm, weit abseits jeden Mainstreams und sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Nicht nur inhaltlich — Sheriff Wydell steht in der Tradition der Collingwoods aus "The Last House on the Left" — auch formal erweist Zombie den Klassikern seine Referenz, indem er Ken Foree (George A. Romeros "Dawn of the Dead") und Michael Berryman ("Hügel der blutigen Augen") in Nebenrollen einsetzt. Fazit: Brutal und kompromisslos

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist hochwertig, der Ton makellos und das Bonusmaterial sowohl enorm umfangreich als auch extrem informativ. Mit Sicherheit handelt es sich hier um eine der besten DVD-Veröffentlichungen des Jahres. Der Film mag Geschmackssache sein, die Umsetzung ist es nicht.

Bild: Das Bild ist sehr hochwertig und schafft es, das Feeling eines 70er-Films herzustellen. Rauschen ist vorhanden, ja, muss es sogar sein, um den gewünschten Stil zu unterstreichen (00:42:46). Dazu gehört auch der ausgewaschene Look der Farben inklusive der Sepia-artigen Färbung. Dabei ist die Farbpalette aufgrund der limitierten Umgebung auch etwas eingeschränkt. Innerhalb dieser Möglichkeiten wird jedoch eine gute Leistung geboten. Der Schwarzwert ist solide, die Farben durchdringend, speziell, wenn es um das kräftige Rot geht. Die Kompression ist recht unauffällig. Der Kontrast akzentuiert den gewollten Stil und wirkt teilweise überkräftig (00:54:36). In den dunklen Sequenzen lassen sich Einzelheiten jedoch bis in den Hintergrund erkennen. Die Schärfe ist auf hohem Niveau, besonders natürlich bei den Nahaufnahmen, bei denen man jedes einzelne Haar des Bartes von Sid Haig oder Bill Moseley sehen kann.

Ton: Die Tonspuren sind exzellent. Hat man die Wahl, sollte man natürlich den 6.1 DTS-Track favorisieren. Der Sound ist aggressiv und wartet mit einer hohen Dynamik auf. Die Dialoge gehen dabei nicht verloren und sind stets genau auszumachen, inklusive einer feinen Direktionalität. Der Bass brummt tief, die Rücklautsprecher sind lebendig und sorgen für eine wundervolle Atmosphäre. Der 5.1-Track ist ein wenig schwächer ausgeprägt, vor allem in der rückwärtigen Performance. Der deutsche und englische Ton sind hier in etwa gleichwertig. Selbst die Synchronisation ist gut gelungen, auch wenn sie manches Mal dazu neigt, das Geschehen etwas abzuschwächen. Dafür ist die Wahl der Sprecher sehr passend. Akustisch gibt sich "The Devil's Rejects" keine Blöße.

Extras: Wow, Umfang und Qualität des Bonusmaterials ist umwerfend. Auf der ersten Disk finden sich neben dem Trailer zwei Audiokommentare. Der erste Audiokommentar ist von Rob Zombie und schafft es, viel über die Entstehung des Films zu offenbaren, ohne zu sehr in den technischen Bereich abzudriften. Der zweite Audiokommentar ist amüsanter, da er die Devil's Rejects Sid Haig, Bill Moseley und Sheri Moon Zombie bietet und die drei hier offenbar einigen Spaß hatten. Es gibt mehrere entfallene Szenen. Einige sind interessant, andere absolut überflüssig. Besonders interessant ist "Dr. Satan Attacks", in der Rosario Dawson einen Gastauftritt als Krankenschwester absolviert. Die Bloopers gehen gut fünf Minuten und mehr oder minder unterhaltsam. Richtige Brüller sind hier jedoch nicht dabei. "The Morris Greene Show" ist eine längere Variante der Show, die ein paar der Protagonisten im Fernsehen anschauen. Für sich alleine gesehen ist dieses Extra etwas zu lang geraten. Weiterhin gibt es verschiedene Commercials mit Captain Spaulding. Das Musik-Video macht Spaß, auch und gerade, weil es nicht mehr ganz taufrisch ist. Eher überflüssig sind die Make-up Tests, die ohne erklärenden Kommentar auskommen und darum etwas langatmig sind. Der Tribut an den kurz nach den Dreharbeiten verstorbenen Matthew McGrory hätte ruhig etwas länger ausfallen können. Das Kernstück des Bonusmaterials ist jedoch "30 Days of Hell", das insgesamt fast zweieinhalb Stunden lange Making Of des Films, das jeden Aspekt der Erschaffung dieses Streifens genau unter die Lupe nimmt. Hier bekommt man viele O-Töne der Macher und Darsteller, wobei Zombie sehr genau auf seine Philosophie des Filmemachens eingeht. Dies ist eine hervorragende Dokumentation, die perfekt illustriert, was es heißt, einen Film zu produzieren. --movieman.de

OFDb.de

Rund 3 Jahre nach seinem Regiedebüt "House of 1000 Corpses" liefert Rob Zombie mit "The Devil's Rejects" nun eine stilistisch etwas andere Fortsetzung ab.
Im Mittelpunkt steht erneut die Serienkillerfamilie Firefly rund um Otis (Bill Moseley) und seine Schwester Baby (Sheri Moon Zombie), die allerdings in der Auftaktszene dezimiert, denn die restlichen Mitglieder sind abwesend, werden verhaftet oder erschossen, als die Polizei das Firefly-Anwesen stürmt. Das führt auch zu einer deftigen, nett anzusehenden Schießerei, während es dem Rest des Films leider an Action mangelt, da Rob Zombie sich hier erneut in die Gefilde des Horrors und des Sickos begeben will.
Also informieren die beiden ihren Vater, Captain Spaulding (Sid Haig), dass man das Anwesen ausgehoben hat, Gefangene ebenso wie zig Leichenteile gefunden wurden und man den Entkommenen nun ans Leder will. Wie "House of 1000 Corpses" bereits andeutete, gehört Captain Spaulding auch zu der Bande und geht nach der Warnung direkt stiften, wobei man ihm bei seiner Flucht wieder einige der besten Jokes gönnt (z.B. das Kapern der Familienkarre).

Der Verfolger der Fireflys ist jedoch der Sheriff John Quincy Wydell (William Forsythe) und der kennt keine Gnade, denn sein Bruder fiel der Familie bereits zum Opfer. So verfolgt er die Verbliebenen mit vergessenem Ehrgeiz und übertritt dabei auch das Gesetz...
"The Devil's Rejects" ist besser als "House of 1000 Corpses", aber wie bei diesem wechseln sich hier Licht und Schatten ab. Wie schon beim Vorgänger ist hier das Problem, dass Rob Zombie nicht genug Plot für die Lauflänge, hier rund 105 Minuten hat. Die Fireflys fliehen, ermorden einige Leute und werden selbst dezimiert, aber große Überraschungen oder packende Wendungen darf man nicht erwarten. Selbst das Finale läuft reichlich vorhersehbar ab, allenfalls ganz zum Schluss passiert etwas, was ein wenig unvorhergesehen ist.
Dafür hält sich Zombie hier mit Folterszenen zurück, nur im Motel und gegen Ende kann er nicht drauf verzichten, aber er hält diese Parts kürzer als im Vorgänger, in dem das ganze Rumgefoltere irgendwann langweilig wurde. Echter Horror ist "The Devil's Rejects" jedoch trotzdem nicht, auch wenn man sich zumindest vom Serienkillersujet und den Effekten in diesem Bereich bewegt. Die FX sind auch wirklich sehr gut geraten, sehen hübsch deftig aus und bieten einige unterhaltsame Metzelszenen, doch zum Fürchten oder besonders spannend im traditionellen Sinne von Horror ist Rob Zombies gewalttätiges Roadmovie nicht.

Dafür präsentiert Rob Zombie das Geschehen wieder mit einigem Humor, wobei vor allem der im Vorgänger zu kurz gekommene Captain Spaulding zum Zuge kommen darf. Auch der befreundete Bordellbesitzer Charlie Altamont (Ken Foree) sorgt für amüsante Situationen (z.B. der schräge Dialog beim Hühnerkauf). Plump hingegen sind diverse Hinterwädlerwitze und falls "The Devil's Rejects" mit Figur des Bibelsprüche zitierenden Sheriffs so etwas wie Satire auf überzogen ausgelegtes Christentum sein will, dann geht dies daneben. Doch insgesamt ist der Humor recht gelungen und auch mit den Stilmitteln übertreibt Rob Zombie es nicht so wie im Vorgänger; nur das viel zu lange, komplett in Zeitlupe gefilmte Ende, das an "Bonnie und Clyde" erinnert, hätte nicht sein müssen.
Bill Moseley und Sheri Moon Zombie als Killerpaar sind ganz gut und spielen ihre Rollen wie im Vorgänger, doch Sid Haig stiehlt ihnen locker die Show. Ganz nett ist "Dawn of the Dead"-Veteran Ken Foree in einer Nebenrolle, doch William Forsythe als knüppelharter, fanatischer Sheriff ist ein weiteres Highlight. Recht überraschend: Danny Trejo ist einer Nebenrolle dabei und seine Figur wird weder getötet noch irgendwie verletzt.

Bleibt zum Schluss ein ganz unterhaltsames Roadmovie der sehr derben Art, dem es aber an Spannung oder irgendwie neuen Ideen mangelt. Zwar profitiert "The Devil's Rejects" von den guten Darstellern, mehr als ordentlichen Effekten und einigen extrem guten Momenten (Auftakt, Bordellüberfall), doch zum großen Wurf reicht es nicht aus.

--- Nils Bothmann (McClane)

VideoMarkt

Nach ihrem Gemetzel in "Haus der 1000 Leichen" hat sich der dysfunktionalen Firefly-Familie nun Sheriff Wydell an die Fersen geheftet. Er will den Mord an seinem Bruder rächen. Und obwohl seine Männer die Firefly-Ranch mit Kugeln durchsieben, können Otis, seine Schwester Baby und Familienvater Captain Spaulding den Ordnungshütern entkommen. Fortan zieht das kranke Trio mordend durch die Staaten - dicht gefolgt von Wydell, der das Gesetzbuch entsorgt hat und nur noch vom Auge-um-Auge-Gedanken getrieben wird.

Video.de

Auch in seiner zweiten Regiearbeit zollt Gewalt-Guru Rob Zombie seinem Namen Tribut und setzt in Sachen Splatter neue Maßstäbe. Weniger manieriert als der Vorgänger, dafür brutaler und handwerklich überzeugender, fesselt dieses Blutgericht als US-Horror grimmigster Ausprägung, und verunsichert den Zuseher durch sein doppelbödiges Spiel mit den Figuren. Vor der Kamera agiert Zombies Ehefrau Sheri Moon neben Veteranen wie William Forsythe ("Mörderischer Tausch"), Sid Haig ("Frauen in Ketten") und Danny Trejo ("Desperado").

Blickpunkt: Film

Rob Zombie macht seinem wüsten Namen erneut alle Ehre und widmet die quasi-Fortsetzung zu 'Haus der 1000 Leichen' ganz Captain Spauldings berüchtigte Familienbande, die bei ihrer Flucht vor der texanischen Polizei als Geiselschinder zu wahrer Größe aufläuft. Eine sarkastische, harte Hommage an die Grindhouse-Horrorsiebziger mit ihrer nihilistischen Metaphorik und insbesondere Wes Cravens wildes Frühwerk, 'The Hills Have Eyes' und 'Last House on the Left'.

Im Ton weit herber als der überinszenierte Vorgänger, eine Art Best-of-Show der Horrorgeschichte, startet 'The Devil's Rejects' 1978, kurz nach den Ereignissen auf der Farm der Familie Firefly, die von den Mannen des Sheriffs Wydell (William Forsythe) umstellt wird. Spaulding (Sid Haig), Otis (Bill Moseley) und Baby (Rob Zombies Gattin Sheri Moon) schießen sich den Weg frei und flüchten über die staubigen Straßen zum nächstbesten Motel, wo sie eine Musikertruppe als Geiseln nehmen. Von der verhafteten Mutter Firefly und zwei ranzigen Schlägern (darunter Danny Trejo) erfährt der nunmehr zur Verhaftung wild entschlossene Sheriff ihren Aufenthaltsort, schließt das Gesetzbuch weg und schreitet zur biblischen Rache. Der Clan hat seine Geiseln derweil beerdigt und fährt zum nächsten Versteck, dem muffigen Pornoschuppen von Zuhälter Charlie (Ken Foree), wo die Teufel in Wydell schließlich ihren Meister finden.

Rob Zombie vollzieht den amerikanischen Backwood-Sadismus als Rachethriller par excellence, geizt mit Sympathien und gönnt sich eine zwiespältige Ambivalenz, vor der das eigentlich konservative Genre längst zurückschreckt. Die maßlos überzogenen Gewaltauswüchse der vordergründig grimmigen Reise in Sub- und Antikulturen sind schwerer verdaulich geworden, aber auch augenzwinkernder und cineastischer, als der erste blutige Eindruck vermittelt. Eigenwillige Poesie, rabenschwarze Satire und fast vergessene Darsteller in sensationeller Spiellaune (v.a. Ken Foree im Duett mit Sid Haig) beschwören eine morbide, amoralische Americana. Wem Zombies wahre Sympathie gilt, zeigt das in der Apotheose der dysfunktionalen Familie gipfelnde 'Bonnie & Clyde'-Finale. Man tötet, was man liebt. tk.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Unerbittliche Fortsetzung von "House of 1000 Corpses", in dem die bizarre Familie Firefly on the road für nackten Terror im amerikanischen Hinterland sorgt.

Kurzbeschreibung

1978. Die Polizei umstellt das Haus der Familie Firefly, die in den vergangenen Jahren Dutzende Menschen gefoltert und getötet hat. Nun ist es an der Zeit, sie für ihre Taten büßen zu lassen, doch nur Mutter Firefly gerät in Gefangenschaft. Otis und Baby können zusammen mit Captain Spaulding entkommen. Aber sie haben nicht mit Sheriff Wydell gerechnet. Der fordert Vergeltung für den Tod seines Bruders und ist bereit, sich dafür der brutalen Methode der Fireflys zu bedienen. Während das sadistische Trio auf ihrer Reise durch Alabama eine Schneise des Todes schlägt, bereitet Wydell den Tag der Vergeltung vor, den kein Firefly ohne Verrichtung eines hohen Blutzolls überleben wird.

Produktbeschreibungen

Auge um Auge. Zahn um Zahn. Die blutrünstige Firefly-Familie aus Rob Zombies "Haus der 1000 Leichen" hat Grauenvolles angerichtet. Der Hass, den sie gesät hat, blüht in Gestalt von Sheriff John Quincey Wydell (William Forsythe) unerbittlich auf, der den Mord an seinem Bruder rächen will.

Mit einem Kugelhagel durchsieben seine Männer die Firefly-Ranch, doch Otis (Bill Moseley) und seine Schwester Baby (Sheri Moon Zombie) können entkommen. Auf ihrer Flucht durch den Süden Amerikas hinterlassen sie fortan mit ihrem Vater, dem clowngesichtigen Captain Spaulding (Sid Haig) eine blutige Spur. Doch Wydell will sie stellen - und er kennt dabei weder Tabus
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