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The Devil,You+Me

Notwist Audio CD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (2. Mai 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: City Slang (Universal)
  • ASIN: B0015YBOL4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 45.955 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Good Lies
2. Where In This World
3. Gloomy Planets
4. Alphabet
5. The Devil, You + Me
6. Gravity
7. Sleep
8. On Planet Off
9. Boneless
10. Hands On Us
11. Gone Gone Gone

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Sechs Jahre ohne Album können tödlich sein in einem Business, dessen Gier auf etwas Neues oder das nächste große Ding, das keiner verpassen will, so manches Opfer fordert. Micha und Markus Acher wie Martin „Console“ Gretschmann – Kreativkern der Band aus Weilheim – sind dieser Gefahr immer aus dem Weg gegangen. Das liegt auch an einer Charaktereigenschaft, die sich auf die Songs übertragen lässt: intelligent, nach innen gekehrt und doch von einer so angenehmen Natürlichkeit und Offenheit. Im Jahre 2009 existieren Notwist 20 Jahre. Zwei Jahrzehnte, in denen sie eine so extrem selten vorkommende Konsequenz ihrer Außendarstellung an den Tag legten, die gepaart mit einem stetig Entwicklungsprozess ein atemberaubend gutes Album wie The Devil, You + Me erst möglich machte. Deutschlands mit Abstand beste Gruppe in der Kategorie Indie hat es tatsächlich geschafft, den sehr erfolgreichen Vorgänger Neon Golden noch zu übertreffen. Dabei schien dieses Meisterwerk eine Hürde, doch Notwist nehmen sie...wenn auch nicht im ersten Anlauf.

The Devil, You + Me erobert einen langsam, doch dann zwingen einen die elf detailgenauen, vielschichtigen, voller Überraschungen steckenden Stücke mit einem unwiderstehlichen Gefühl für Pop-Melodien, Rhythmen und melancholische Gefühle jenseits Gefühlsduselei in die Knie. Auffällig sind die Verschiebungen in den Arrangements, Console verzichtet wie nie auf seine kleinen Störgeräusche, das Pluckern, Kratzen, Schaben und legt warme, ambientische Teppiche. Auch der Jazz ist weitgehend verschunden und die Rock-Eruptionen fehlen. Dafür basieren die Songs auf akustischen Gitarren, dem unaufdringlichen aber unüberhörbaren Mitwirken des in Berlin gegründeten Andromeda Mega Express Orchestra und dem immer präsenten Gesang von Markus Acher. The Devil, You + Me ist ein Album, wie es nur Notwist schaffen konnten, auch weil die Projekte Ms. John Soda, Tied & Tickled Trio, Lali Puna, 13 & God oder ihnen Ideen zuarbeiten wie Satelliten ihrem Hauptstern. Der heißt The Notwist, und nie leuchtete er schöner und heller! --Sven Niechziol

Produktbeschreibungen

CD

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen
4.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen zwischen wach und weg 2. Mai 2008
Von guitar
Format:Audio CD
nein, da sind keine hits drauf, da kann man die cd noch so sehr schütteln und draufklopfen, es fällt nichts raus, was an "neon golden" anschließt.

das muss ja auch nicht sein. "neon golden" war schlicht perfekt (selten war etwas, das so anders klang, so massenkompatibel), und gegenüber dem perfekten wird das nur nahezu perfekte stets fahl aussehen.

"the devil, you + me" ist ein album, das man am besten in einem bewusstseinszustand zwischen wach und weg hören sollte, also beim einschlafen, beim aufwachen oder zwischen dem sechsten und siebten getränk, dann kriecht diese musik widerstandslos ins blut und lässt sich von dort auch nicht mehr vetreiben. streicher, gitarren, pianos und elektronisches britzelbratzel wachsen hier ineinander wie die kräuter auf einer wiese, und dazwischen liegt eine bis an die grenze des verschwindens unaufgeregte stimme und erzählt traurige und weniger traurige sachen.

die herren aus weilheim haben wieder ein wunderbares album gemacht, aber eines, das sich nicht aufdrängt. will man mit ihm befreundet sein, muss man es abholen und durch häufiges hören begießen - es wächst mit jedem mal.
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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Organischer Elektronik Indie-Pop 29. April 2008
Von V-Lee TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
wäre wahrscheinlich noch die passendste Ettiketierung die man dem neuen Werk von Deutschlands international wohl wichtigster Band verpassen müßte um es zu beschreiben. Stileinteilungen werden zwar heute ohnehin schon schwer überschätzt, denn man darf ja eigentlich alles und alles wird auch ausprobiert, für den interessierten Konsumenten ist es aber dann doch schon eine Vorentscheidungshilfe wenn man die Musik kategorisert. However, I digress... also zurück zu The Notwist: organsich läßt sich die Musik aus zwei Gründen nennen: erstens, weil die tragenden - und offensichtlich auch die Instrumente auf denen die Songs komponiert wurden, vowiegend akustisch sind, und zweitens, weil Martin Gretschmann mit seinen Computern und Synthisizern den wohl wärmsten und wohligsten Soundteppich seit Herbert ausbreitet - wie ein Tigerfell vor einem offenen Kamin. Elektronisch sind sie natürlich, ob des großen Anteils Hr. Gretschmann's Instrumente und - ja auch beats, wenn man die so nennen will, und Indie ist es, wegen der Herangehensweise der Herren an die Umsetzung ihrer Musik. Niemand macht unverwechselbarerer Arrangements und Pop ist es weil die Melodien die einem hier vor Ohren gehalten werden für Rock einfach zu schön sind (Bsp: der wunderbare Titelsong, oder auch ,Gloomy Planets'). Rock ist das einfach nicht mehr.
Was zählt ist jedoch das Endprodukt, und das ist eine wunderschöne völlig kitschfreie, liebevoll produzierte Popplatte die einem in kalten Winternächten die Seele warm hält und an heißen Sommertagen hilft zu entspannen.
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maximale Entschleunigung 4. Mai 2008
Von udbert
Format:Audio CD
Man kann die Zeit getrost vergessen, sobald der erste Song "Good Lies" der orchestral oszillierenden Fläche zu Beginn von "Where In This World" Platz gemacht hat. Der eigenartige Schwebezustand, in den die Musik transportiert, ist bereits in der "zwischen wach und weg"-Rezension recht treffend charakterisiert worden. In diesem Zusammenhang ist die CD-Version wohl - was meiner Meinung nach nur selten der Fall ist - der Vinyl-Version überlegen: das Aufstehen und Platte-Umdrehen habe ich hier mehr als Störung denn als kleine, von Vorfreude erfüllte Pause empfunden.

Bei den ersten beiden Malen Hören kam mir die Platte eigenartig kraftlos vor. In The Notwists Frühwerk gab es immer diese interessante Spannung zwischen Markus Achers sehr leisem, absichtlich unausgebildet klingendem Gesang und dem Gerumpel der z. T. recht brachial vor sich hin zimmernden Band bzw. zwischen der Stimme und den verschiedensten Anleihen moderner "Tanzmusiken" von Indie, Jazz über Elektronik bis hin zu Dub und Reggae von "12" und "Shrink" bis "Neon Golden". Auf "The Devil, You + Me" bilden diese ehemaligen Gegenpole auf einmal eine geschlossene Einheit. Nicht nur ich werde mich daran gewöhnen müssen...

...aber gerne, weil das hier auf alle Fälle mal wieder eine wohldurchdachte Schallplatte mit langer Reifezeit ist, die man ihr im Gegensatz zu "Neon Golden" so direkt nicht anhört. Letztere sprach fast ein bisschen zu offen zwischen den Zeilen von z. T. ja auf "On / Off The Record" nach zu sehenden musikalischen und studiotechnischen Haarspaltereien. Auf dem Vorgänger "Shrink" gab es manch feindliche Übernahme einzelner Songs durch ein überragendes Bläser-Kartell. Dahingegen dürfte das fabulöse Andromeda Mega Express Orchestra auf "The Devil, You + Me" nach meinem Geschmack ruhig noch ein bisschen stärker das Klangbild beeinflussen. Dass es das nicht tut, zeichnet The Notwist '08 vermutlich auch aus: Understatement bis in die kruscheligen Haarspitzen.

Vielleicht ist "The Devil, You + Me" stimmungsmäßig The Notwists Singer-/Songwriter-Werk; außer, dass your average Wandervogel aus seiner Gitarre keine so verzaubernden Geräusche heraus gestreichelt bekommt. Genau die machen die Platte aber zu dem, was sie ist. Denn, seien wir mal ehrlich: kompositorisch wird hier das Rad nicht runderneuert. Eine derartige klangliche Opulenz haben in dieser Bescheidenheit allerdings bisher nur ganz wenige (Massive Attack? Björk mit "Vespertine"? Low?) hinbekommen.

Dringende Kaufempfehlung für Genau-Hinhörer, Sound-Fetischisten und Liebhaber kleiner, schmeicheliger Melodien.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ein Experiment für das Bewusstsein
Siekönnendashierohnegrößereproblemelesenundesmachtihnendabeisogarspass?dasistgut!esbedeutetdassihrgeistoffengenugfüreinebesondereerfahrungist: The Notwist! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Oktober 2009 von Schwalbenkönig
3.0 von 5 Sternen Zu gut gemeint!
Bislang hatte ich "The Notwist" als experimentierfreudige grenzüberschreitende Klangbastler mit Tiefgang in Erinnerung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Oktober 2008 von S. Zimmermann
5.0 von 5 Sternen ... wie eine Blüte, die sich langsam und wunderschön...
Kennen Sie auch diese bestimmten Musik-Alben, die beim ersten und zweiten Durchhören so gefällig durchrauschen, ohne sich aufzudrängen, und wo Sie erst einige Zeiten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. September 2008 von Chefmaus 68
4.0 von 5 Sternen Chronisch unterschätzt
Chronisch unterschätzte Bands haben viele Vorzüge: kleine, feine Clublocations beim Touren, angenehm entspannte Festival-Slots und (oft) konstant gute Musik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. August 2008 von Bardeblog
4.0 von 5 Sternen Braucht eine Weile...
...um voll zu wirken. Das neue Album ist meiner Meinung nach ganz anders als sein Vorgänger Neon Golden. Deshalb kann man es gar nicht so richtig vergleichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Juli 2008 von H. Bosch
5.0 von 5 Sternen einfach toll
In einer Zeit der musikalischen Orientierungslosigkeit, da scheinbar nur noch Hip-Hop-Müll und Casting-Müll auf den Markt kommt empfahl man mir diese CD als "Musik... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2008 von Filmfreund
5.0 von 5 Sternen reduced to the max
es ist alles weniger an dieser platte.
weniger kommerz (neon golden), weniger jazz (shrink), weniger gitarrengeschrammel (nook). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2008 von tobias hanselmann
5.0 von 5 Sternen Überraschung des Jahres
Ich will gar keine großen Worte machen, für mich die größte Überraschung des Jahres, Notwist hat das beste Album abgeliefert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juni 2008 von R. Schwedler
3.0 von 5 Sternen Gähn
Naja, ich möchte ja nicht behaupten, dass die vorangegangenen Platten einen zum Abhotten animiert hätten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2008 von gottsched
3.0 von 5 Sternen Was zum "The Devil" ... ? "You" ( die Platte ) + "Me" ... das...
Als ich vor Veröffentlichung der Platte das Video zu "Where in this World" auf der Notwist-Homepage gesehen habe, war die Freude auf den Release eindeutig gewaltig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2008 von Trainhardt
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