Von den sechs jungen, zu einer Abenteuertour in die unterirdischen Höhlensysteme der Appalachen aufgebrochenen Frauen fehlt jede Spur. Jedenfalls bis Sarah eine von ihnen, urplötzlich wieder auftaucht. Blutverschmiert und völlig hysterisch wird sie im Krankenhaus behandelt. Sheriff Vaines und sein weiblicher Deputy Rios nehmen sich des mysteriösen Falles an, wobei Vaines rasch zu dem Verdacht gelangt, dass Sarah mehr weiß, als sie zu Protokoll gibt. Denn: Das Blut an ihrer Kleidung stammt nicht von ihr!Entgegen dem Rat der Ärzte und seines Deputy entschließt sich Vaines, Sarah im Schlepptau eines hastig zusammengetrommelten Rettungsteams mitzuschleifen. Gemeinsam mit Dan,Cath und Greg steigen er, Rios und Sarah hinab in die geheimnisvolle, größtenteils noch völlig unerforschte Dunkelheit......
Fazit:
Nach dem überraschenden Erfolg von Neil Marshalls The Descent konnte eine Fortsetzung zwangsläufig nicht ausbleiben. Wenngleich der Brite für das Sequel nicht mehr zur Verfügung stand, blieb die Regie gewissermaßen in der Familie, übernahm doch mit Jon Harris der Cutter des Originals das Ruder. Ob diese Entscheidung klug gewählt war, sei dahingestellt. Jedenfalls kann sich die Fortsetzung trotz einiger Schwächen durchaus sehen lassen.Klugerweise setzt Harris auf die Stärken des ersten Teils: Düstere Atmosphäre, der Gänsehaut erzeugende Soundtrack von David Julyan, hervorragende Special Effects und eine grimmige Schlusspointe machen aus The Descent 2 das Paradebeispiel einer beleibe nicht perfekten, aber über weite Strecken hinweg gelungenen Fortsetzung.Spannend, gruselig, mitreißend, und dies alles von einem genialen Soundtrack untermalt.Für Horrorfans, die sich vor dem Anblick von reichlich Blut nicht scheuen, ohnehin ein Pflichtfilm. Das Kultpotenzial des ersten Teils wird aber bei weitem nicht erreicht.