Das Buch gibt viele gute Einblicke aus der damaligen Zeit und weitgehend sind die Ausführungen der Autoren auch nachvollziehbar. Auch der satirische Schreibstil passt gut ins Bild. Den einen oder anderen mag die teilweise etwas indifferenzierte Sichtweise der Autoren nicht behagen, ich zähle mich selbst dazu. So wird vor allem an Hogan, Nash, Bischoff und Russo kaum ein gutes Haar gelassen, während ein Ric Flair geradezu gepriesen und schon bemitleidet wird. Es ist ja nicht so, dass Flair nicht auch dafür bekannt wäre, junge Talente unten gehalten zu haben. Nash wird das Ende von Goldbergs Siegesserie angelastet, obwohl er damals noch gar kein Booker war etc.
Also, es ist sicherlich ein lesenswertes Buch, vor allem, aber eine objektive Analyse darf man nicht erwarten.