The Agony Scene auf Roadrunner Records!?
Ich muss zugeben,dass mich diese Tatsache doch ziemlich irritiert hat,nach dem saubrutalen Debüt das die fünf Amis vor gut zwei Jahren abgeliefert haben.Da kommen einem dann automatisch etwaige Kommerzabsichten der Band in den Sinn.
Aber,welch erfreuliche Überraschung,das Resultat kann sich nicht nur hören lassen,sondern ist dem Vorgänger mindestens ebenbürtig.Das liegt zum einen daran,dass die Band auch weiterhin erbarmungslos nach vorne bolzt,kreischt,grunzt und vor allem grooved,nebenbei aber auch die einzige "Schwäche",nämlich fehlende Abwechslung und daraus resultierende Eintönigkeit,abgestellt hat.
Desöfteren,aber auch nicht zu oft,werden cleane Vox eingebaut,die,untermalt von teils grandiosen Melodien einen angenehmen Kontrast zum ansonsten von unzähligen und knüppelharten Riffsalven beherrschten Brett bilden.
Hier kommt das ein oder andere Mal echtes Ohrwurmfeeling auf!
Also folglich:Volle Punktzahl und uneingeschränkte Kaufempfehlung an all diejenigen,die schon die Vorgängerscheibe als Heiligtum verehrten!
Besondere Anspieltipps:The Darkest Red
Screams turn to silence
(absolutes Highlight!)
Prey
Suffer