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am 25. September 2011
Es muss irgendwann im letzten Jahr gewesen sein. Zusammen mit irgendeiner Vinyl-Bestellung erhielt ich eine E.P. mit dem schönen Namen 'To the Sons and Daughters of Woody Guthrie' als Geschenk dazu. Und einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Also ab dafür; denn was die Band RED CITY RADIO aus Oklahoma dort ablieferte, war allererste Punkrockgüte, die mich schwer an den Drive von A WILHELM SCREAM und die FLATLINERS erinnerte.

Anfänglich also eine positive Überraschung, die dem verlangenden Hoffen wich, RCR würden schnell einen Langspieler hinterher schieben. Die voranstürmende DL-Single 'Spinning In Circles Is A Gateway Drug' mit zwei hörenswerten Non-Album-Tracks verstärkte nur die Sehnsucht. Im Februar dann endlich das Release auf Paper + Plastick. Schlafende Mailorder zwangen mich zur Direktbestellung beim Gainesville-Label, Probleme im Presswerk zögerten die Lieferung hinaus. Mittlerweile rotierte das gute Stück in Mint mit 33 auf dem Teller, als klar wurde, dass das schlaue Gunner Records aus Bremen einmal mehr ein Einsehen mit dem schlechten Vertriebsweg hatte und dafür Sorge tragen würde, ein weiteres P+P-Highlight auch in Europa für jeden leicht zugänglich zu veröffentlichen. Et voilà: hier ist es!

Es beginnt schleppend, eine rau-heisere Melodie, eine heftige Explosion, ein kurzes Verharren, und dann wird ein Riff-Feuerwerk abgefeuert, das alle in Ekstase versetzt. Dabei wäre es fast nicht soweit gekommen. Noch 2005 fühlte Gitarrist Paul Pendley sich musikalisch uninspiriert und ausgebrannt, dachte gar an den Verkauf seines Equipments und seiner geliebten Vinyl-Sammlung. Zum Glück blieb er nicht im vom Bourbon triefenden Selbstmitleid hängen, sondern ließ sich von Drummer Dallas Tidwell davon überzeugen, RED CITY RADIO zu gründen. Zusammen mit Garret Dale und Jonathan Knight bilden sie eine musikalische Einheit unter Gleichen: keine Ego-Trips, kein Hauptsongwriter, keine Diskussionen. Und alle dürfen singen.

Letztendlich hat der Name des ersten Albums über die ganze Distanz seine Berechtigung: stehen geblieben wird nicht: satter Punkrock mit viel Energie, Dynamik und Melodie, mehrstimmigem Gesang samt Singt-doch-alle-mit-Zeilen und Fäuste-in-die-Luft-Stellen. Dafür sorgt auch einmal mehr wie bei der E.P. die stimmige Produktion eines Stephen Egertons: Der alte Punk-Veteran kann's einfach.
Ein einziger Kritikpunk bleibt vielleicht, dass kein richtiger Song besonders hervorsticht und daher das Album als Gesamtkunstwerk durchläuft, was allerdings an dem durchweg hohen Niveau liegen dürfte, denn wahrhaftige Ausfälle sucht man vergebens. Bei mir blieben jedoch am ehesten 'Two for Flinching' sowie die Vorab-Single 'Spinning In Circles Is A Gateway Drug' hängen.

Die CD-Versionen von P+P und Gunner enthalten zusätzlich den Song 'Never Bring A Cup Of Water To A Gunfight' als Zugabe, auf Vinyl ist dieser lediglich auf der Bremer Variante zu finden, die selbstredend farbig ist und einen DL-Code enthält. Daneben wird es wieder eine hochwertige und streng limitierte Siebdruck-Ausgabe geben. An die Nerds wurde also gedacht:-)

Letzte Worte? 'The Dangers of Standing Still' ist schon jetzt eindeutig unter den Top-5-Punk-Releases 2011. Und ich freue mich auf die Tour im Oktober. Yepp.
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