Kurzbeschreibung
Ein Jahrhunderte alter Fluch, ein geheimnisvolles Amulett und eine junge Liebe, die eine längst erloschene Blutfehde neu entfacht …
Die Außenseiterin Samantha findet im Nachlass ihrer Großmutter ein altes Amulett. Wenig später führt ein Schüleraustausch die Siebzehnjährige nach Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie bereits von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Als sie dann auch noch den attraktiven Schotten Payton kennenlernt, gerät ihre Welt vollends aus der Bahn. Der mysteriöse Highlander erobert Sams Herz im Sturm. Im Strudel der Gefühle bemerkt sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt, denn was sie nicht ahnt: Paytons Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis. Ein Geheimnis, das die Schicksale ihrer beider Familien seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbindet und welches nun auch Sam in Lebensgefahr bringt …
AUSZUG:
Payton hatte sich wieder ins Gras gesetzt und drehte erneut wie beiläufig den Grashalm zwischen seinen Fingern. Mir schoss das Blut in die Wangen, als ich an die Gefühle dachte, die er damit in mir wachgerufen hatte. Genüsslich knabberte er am Grashalm, und ich brachte keinen vernünftigen Gedanken mehr zustande. Oh, er war so stur! Ich konnte ihn ja wohl kaum den Berg hinuntertragen oder ihn zwingen, zum Arzt zu gehen.
„Na schön, aber du machst jetzt ein bisschen langsam. Und wir gehen nicht weiter, okay? Wir drehen um.“
Payton nickte, schien aber mit seinen Gedanken nicht bei der Sache zu sein.
„Sam, wenn ich dir etwas wirklich Unglaubliches erzählen würde, würdest du mir glauben?“
„Das kommt darauf an, was es ist. Sag es doch einfach, dann sage ich dir, ob ich dir glaube.“
„Nein, so geht das nicht.“
Er legte sich ins Gras zurück und schwieg. Na toll, jetzt war ich so richtig schön neugierig, und er redete nicht weiter.
„Also gut, die Frage ist doch, warum solltest du mir etwas erzählen, was nicht stimmt? Da es vermutlich für dich keinen Grund gibt, mich anzulügen, gehe ich davon aus, dass du die Wahrheit sagst. Hat meine Schlussfolgerung so weit einen Haken?“
Payton grinste, doch er schwieg beharrlich.
„Gut, dann denke ich, dass ich dir einfach vertraue und alles glaube, was du mir sagst.“
Sein Grinsen wurde breiter.
„Wenn ich Beweise für meine Geschichte hätte, dann sollte jemand wie du, der so logisch an alles herangeht, vermutlich keine Zweifel bekommen, oder?“
„Oh ja, Beweise wären absolut hilfreich, aber ich wiederhole: Ich vertraue dir.“
Feierlich hob ich meine Hand, wie um einen Eid zu leisten. Payton setzte sich auf, legte seinen verbundenen Arm in meinen Schoß und zögerte. Dann nickte er.
„Mach ihn ab.“
„Was?“
„Den Verband. Mach ihn ab.“
„Payton, es hat ewig gedauert, die Wunde ordentlich zu versorgen.“
„Sam, ich dachte, du vertraust mir: Mach ihn ab!“
Zögerlich entknotete ich die Enden des Verbandes. Dann wickelte ich Lage um Lage ab. Das Taschentuch, welches ich auf den Schnitt gelegt hatte, war nur in der Mitte etwas blutig.
„Weiter!“
Während der ganzen Prozedur ließ Payton mich nicht aus den Augen. Mit zittrigen Fingern hob ich vorsichtig das Tuch an. Ungläubig betrachtete ich seinen Arm. Meine Finger strichen vorsichtig über den Schnitt.
„Wie ist das möglich?“
Seine gesunde Hand legte sich über meine, und er zuckte die Schultern.
„Payton, wie …?“, ich wusste nicht, was ich eigentlich fragen wollte. Das, was ich sah, war völlig unmöglich.
Er hob mein Gesicht mit der Fingerspitze an und sah mir in die Augen. Sein Blick war schmerzvoll, als er unsicher fragte:
„Sam, soll ich dir eine Geschichte erzählen?“
Ich nickte, und wusste, was nun kam, würde alles verändern...
Besuchen Sie Payton und Sam im Web - thecurse.de.
Die Außenseiterin Samantha findet im Nachlass ihrer Großmutter ein altes Amulett. Wenig später führt ein Schüleraustausch die Siebzehnjährige nach Schottland. Kaum bei ihrer Gastfamilie angekommen, wird sie bereits von den Sagen und Mythen des Landes in den Bann gezogen. Als sie dann auch noch den attraktiven Schotten Payton kennenlernt, gerät ihre Welt vollends aus der Bahn. Der mysteriöse Highlander erobert Sams Herz im Sturm. Im Strudel der Gefühle bemerkt sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt, denn was sie nicht ahnt: Paytons Vergangenheit birgt ein dunkles Geheimnis. Ein Geheimnis, das die Schicksale ihrer beider Familien seit Jahrhunderten untrennbar miteinander verbindet und welches nun auch Sam in Lebensgefahr bringt …
AUSZUG:
Payton hatte sich wieder ins Gras gesetzt und drehte erneut wie beiläufig den Grashalm zwischen seinen Fingern. Mir schoss das Blut in die Wangen, als ich an die Gefühle dachte, die er damit in mir wachgerufen hatte. Genüsslich knabberte er am Grashalm, und ich brachte keinen vernünftigen Gedanken mehr zustande. Oh, er war so stur! Ich konnte ihn ja wohl kaum den Berg hinuntertragen oder ihn zwingen, zum Arzt zu gehen.
„Na schön, aber du machst jetzt ein bisschen langsam. Und wir gehen nicht weiter, okay? Wir drehen um.“
Payton nickte, schien aber mit seinen Gedanken nicht bei der Sache zu sein.
„Sam, wenn ich dir etwas wirklich Unglaubliches erzählen würde, würdest du mir glauben?“
„Das kommt darauf an, was es ist. Sag es doch einfach, dann sage ich dir, ob ich dir glaube.“
„Nein, so geht das nicht.“
Er legte sich ins Gras zurück und schwieg. Na toll, jetzt war ich so richtig schön neugierig, und er redete nicht weiter.
„Also gut, die Frage ist doch, warum solltest du mir etwas erzählen, was nicht stimmt? Da es vermutlich für dich keinen Grund gibt, mich anzulügen, gehe ich davon aus, dass du die Wahrheit sagst. Hat meine Schlussfolgerung so weit einen Haken?“
Payton grinste, doch er schwieg beharrlich.
„Gut, dann denke ich, dass ich dir einfach vertraue und alles glaube, was du mir sagst.“
Sein Grinsen wurde breiter.
„Wenn ich Beweise für meine Geschichte hätte, dann sollte jemand wie du, der so logisch an alles herangeht, vermutlich keine Zweifel bekommen, oder?“
„Oh ja, Beweise wären absolut hilfreich, aber ich wiederhole: Ich vertraue dir.“
Feierlich hob ich meine Hand, wie um einen Eid zu leisten. Payton setzte sich auf, legte seinen verbundenen Arm in meinen Schoß und zögerte. Dann nickte er.
„Mach ihn ab.“
„Was?“
„Den Verband. Mach ihn ab.“
„Payton, es hat ewig gedauert, die Wunde ordentlich zu versorgen.“
„Sam, ich dachte, du vertraust mir: Mach ihn ab!“
Zögerlich entknotete ich die Enden des Verbandes. Dann wickelte ich Lage um Lage ab. Das Taschentuch, welches ich auf den Schnitt gelegt hatte, war nur in der Mitte etwas blutig.
„Weiter!“
Während der ganzen Prozedur ließ Payton mich nicht aus den Augen. Mit zittrigen Fingern hob ich vorsichtig das Tuch an. Ungläubig betrachtete ich seinen Arm. Meine Finger strichen vorsichtig über den Schnitt.
„Wie ist das möglich?“
Seine gesunde Hand legte sich über meine, und er zuckte die Schultern.
„Payton, wie …?“, ich wusste nicht, was ich eigentlich fragen wollte. Das, was ich sah, war völlig unmöglich.
Er hob mein Gesicht mit der Fingerspitze an und sah mir in die Augen. Sein Blick war schmerzvoll, als er unsicher fragte:
„Sam, soll ich dir eine Geschichte erzählen?“
Ich nickte, und wusste, was nun kam, würde alles verändern...
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Über den Autor
"Eine fesselnde neue Stimme für paranormale und historische Liebesromane. Emily Bold webt ein wunderschönes Netz von einnehmenden Charakteren und aufregenden Abenteuern" - Tina Folsom, International Bestselling Author of the Scanguards series *** Emily Bold lebt mit ihrer Familie in Bayern. Sie schreibt historische Liebesromane und Jugendbücher. Besuchen Sie Emily im Internet: http://emilybold.de, https://www.facebook.com/emilybold.de oder erfahren Sie mehr über The Curse - http://thecurse.de.
