The Cure

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Biografie

Mitglieder:
Robert Smith (Gesang und Gitarre; seit 32 Jahren dabei)
Simon Gallup (Bass; 29 Jahre dabei)
Porl Thompson (Gitarre; 15 Jahre dabei)
Jason Cooper (Schlagzeug; 13 Jahre dabei)

Gründungsjahr: 1978 (1976 als Easy Cure)
Gründungsort: Crawley, Sussex

Alles begann unter dem Namen „Easy Cure“, als sich Robert Smith (Gesang, Gitarre) im Jahr 1976 – vor gut drei Jahrzehnten also – mit seinen Schulfreunden Michael Dempsey (Bass), Lol Tolhurst (Schlagzeug) und dem Gitarristen(-gott) Porl Thompson zusammentat. Sie schrieben von Anfang an ihre eigenen Songs, machten vom ersten Tag an ... Lesen Sie mehr

Mitglieder:
Robert Smith (Gesang und Gitarre; seit 32 Jahren dabei)
Simon Gallup (Bass; 29 Jahre dabei)
Porl Thompson (Gitarre; 15 Jahre dabei)
Jason Cooper (Schlagzeug; 13 Jahre dabei)

Gründungsjahr: 1978 (1976 als Easy Cure)
Gründungsort: Crawley, Sussex

Alles begann unter dem Namen „Easy Cure“, als sich Robert Smith (Gesang, Gitarre) im Jahr 1976 – vor gut drei Jahrzehnten also – mit seinen Schulfreunden Michael Dempsey (Bass), Lol Tolhurst (Schlagzeug) und dem Gitarristen(-gott) Porl Thompson zusammentat. Sie schrieben von Anfang an ihre eigenen Songs, machten vom ersten Tag an Demoaufnahmen und spielten schon im Folgejahr eine enorme Konzertserie in Südengland, wobei sie auf eine rapide wachsende Fanbase blicken konnten. 1978 ging dann nicht nur Kollege Porl, sondern auch der „Easy“-Teil ihres Namens –, und das rastlose Trio namens The Cure wurde schon kurze Zeit darauf bei Chris Parrys Fiction Label, das er nur wenige Monate zuvor gegründet hatte, unter Vertrag genommen.

Im Mai 1979 legten The Cure mit Three Imaginary Boys ihr Debütalbum vor. Kritiker und Fans waren gleichermaßen aus dem Häuschen, und die Band absolvierte ihre erste große Tour durch Großbritannien. Zudem kamen mit „Boy’s Don’t Cry“ und „Jumping Someone Else’s Train“ ihre ersten Singles in die Regale. Gegen Ende des Jahres verließ auch Michael die Band; dafür stießen Simon Gallup (Bass) und Matthieu Hartley (Keyboards) neu dazu. Inzwischen also wieder in vierköpfiger Besetzung, konzentrierten sich The Cure ab 1980 auf die dunkleren Aspekte von Roberts Songwriting: Die Resultate dieser neuen Ausrichtung waren das minimalistische Klassikeralbum Seventeen Seconds und ihre erste große Hitsingle „A Forest“.

Bereits eine (allerdings schier endlose) Welttournee später, verließ auch Keyboarder Matthieu die Band wieder, und so spielten sie zu dritt das schwermütig-atmosphärische Faith-Album ein, auf dem auch die erfolgreiche Single „Primary“ enthalten war. Weiter ging’s mit einer zweiten Weltumrundung – „The Picture Tour“ – und der Single „Charlotte Sometimes“, die nie auf einem Album erschien. 1982 gingen The Cure wiederum ins Studio, wobei ihre wachsende (und teilweise sogar ins Anstößige abgleitende) Faszination mit Themen wie der Verzweiflung und dem menschlichen Verfall in der unerbittlichen Klang-Attacke namens Pornography kulminierte. Intensive Tourneeerlebnisse folgten, und die Single „The Hanging Garden“ erschien, als Simon seinen Ausstieg aus der Band ankündigte.

Nach einer außerordentlich exzessiven Phase wurde Robert klar, dass die Band eine neue Richtung einschlagen musste. Und so kam es dann auch: The Cure begaben sich klanglich wieder in gemäßigtere Gefilde, sie ließen auch zugänglichere Pop-Elemente wieder in ihren Sound einfließen. Inzwischen regeneriert und nur noch als Duo unterwegs, veröffentlichten sie mit dem leicht kitschigen „Let’s Go To Bed“ ihre erste waschechte Dance-Single. Während des Videodrehs zu besagter Single entstand auch ihre Freundschaft mit dem Regisseur Tim Pope, die noch Jahrzehnte halten (und diverse visuelle Leckerbissen hervorbringen) sollte. Das nächste Jahr begann mit dem groovenden Electro-Track „The Walk“, gefolgt von der wahnwitzigen Cartoon-Jazz-Nummer „The Lovecats“. 1984 erschien dann das The Top-Album, ein bizarr-halluzinogenes Mix, auf dem auch die unglaublich ansteckende Psychedelic-Single „The Caterpillar“ enthalten war. Für die folgende „Top Tour“, in deren Rahmen sie wiederum den gesamten Globus bereisten, mutierten The Cure erstmalig sogar zu einer fünfköpfigen Band, als Andy Anderson (Schlagzeug) und Phil Thornalley (Bass) dazu stießen, gefolgt von Ex-Gitarristen Porl Thompson, der plötzlich auch wieder mit von der Partie war.

Den nicht zuletzt aus den Neubesetzungen resultierenden Sound verewigten Smith & Co. auf dem Live-Album Concert. Doch die Metamorphosen hatten damit noch lange kein Ende: Die Neuzugänge Andy und Phil kehrten der Band schon kurz nach der Tournee wieder den Rücken. Ersetzt wurden sie durch Boris Williams (Schlagzeug) und den zweiten Heimkehrer: Simon Gallup (Bass). In dieser Besetzung arbeiteten sie an The Head On The Door (1985), und man konnte buchstäblich raushören, dass die Chemie bestens aufeinander abgestimmt war...

Die lebhafte Hitsingle „Inbetween Days“ und der Nachfolger „Close To Me“ gaben sich die Klinke in die Hand, und eine weitere Welttournee legte den Grundstein für den massiven Erfolg ihrer ersten Singles-Collection Standing On A Beach, die im Jahr 1986 veröffentlicht wurde. Im Sommer des Jahres traten sie erstmalig als Headliner in Glastonbury auf, und der hektische Festival-Marathon, der diesem Gig folgte, wurde in Tim Popes Konzertfilm The Cure In Orange festgehalten.

1987 veröffentlichten The Cure mit Kiss Me Kiss Me Kiss Me ein gewaltiges Doppelalbum, auf dem sie unzählige Stile durchexerzierten. Mit Neuzugang Roger O’Donnell (Keyboards) waren sie inzwischen zu sechst, tourten also in noch größerer Besetzung um die Welt (die „Kissing Tour“), während ganze vier Albumauskopplungen zu Hitsingles avancierten. Eine erste Demoversion des unglaublich atmosphärischen Disintegration-Albums stellten sie im Folgejahr fertig. 1989 kam es dann auch in die Läden, und trotz der Anflüge von introspektivem Größenwahn, die auf Disintegration aufflackerten, brachte auch dieses Album weitere vier Hitsingles hervor. Im Rahmen der unvergessenen „Prayer Tour“, die The Cure zur Albumveröffentlichung antraten (und die sie wiederum als Quintett absolvierten, nachdem nun auch Lol Tolhurst das Handtuch geworfen hatte), spielten sie ein paar Shows, die von vielen Augen- und Ohrenzeugen auch heute noch als ihre beeindruckendsten eingestuft werden. Einige Auftritte wurden aufgezeichnet, und die Quintessenz erschien in Form des (Live-Mini-)Albums Entreat.

Anfang 1990 entschloss sich (auch) Roger O’Donnell dazu, die Band zu verlassen. Er wurde durch Perry Bamonte, einen alten Freund der Band, gerade noch rechzeitig ersetzt, da schon die nächste Festivalsaison ins Haus stand, in der die Dauer-Headliner auch zum zweiten Mal als Haupt-Act in Glastonbury auftreten sollten. Das Album Mixed Up erschien, wie auch die Remix-Singles „Never Enough“, „Close To Me“ und „A Forest“. Im Jahr 1991 wurden The Cure dann endlich auch in ihrer Heimat für ihre Errungenschaften ausgezeichnet: Sie bekamen den BRIT-Award in der Kategorie „Best British Group“.

Als nächstes nahmen sie Wish (1992) auf, ein vielschichtiges Album, das deutlich von Gitarren-Parts dominiert wurde, und das auch heute noch von vielen als „das beste The-Cure-Album“ gehandelt wird. Drei grandiose Hitsingles brachte ihr vertonter Wunsch hervor, und die weltweite „Wish Tour“ nach dem Release war im Handumdrehen ausverkauft. Die unfassbare Energie der „Wish“-Konzerte führte zudem indirekt dazu, dass schon kurz nach Entreat zwei weitere Live-Alben in die Läden kamen: Paris und Show (beide 1993). Sofort nach Beendigung der Tour zog Gitarrist Porl Thompson ein zweites Mal davon (allerdings lächelte er dieses Mal, was zuvor nicht der Fall gewesen war), und The Cure spielten den Headliner-Slot bei der XFM „Great Xpectations Show“ im Londoner Finsbury Park als vierköpfige Band. Außerdem steuerten sie den Song „Burn“ zum Soundtrack von The Crow bei und nahmen eine Coverversion von „Purple Haze“ für das Jimi-Hendrix-Tribute-Album Stone Free auf.

1994 warf dann auch Boris Williams das Handtuch und zog weiter, aber schon wenige Monate später übernahm Jason Cooper seinen Platz auf dem Schlagzeughocker, und auch Roger O’Donnell zeigte sich plötzlich wieder für die Keyboard-Einlagen verantwortlich. Während der Arbeit an ihrer nächsten LP nahm die Band nebenher den Song „Dredd Song“ (für den Film Judge Dredd) und den Bowie-Coversong „Young Americans“ für ein XFM-Album auf, dazu spielten sie selbstverständlich die großen europäischen Festivals und waren auch beim 25. Glastonbury-Jubiläum als Headliner mit von der Partie. Das Album Wild Mood Swings erschien 1996 und ging rund um den Globus im Handumdrehen in die Top-10. Dieses Mal zogen The Cure unter der „The Swing Tour“-Flagge los, spielten ihre bis dato umfangreichste Konzertserie und veröffentlichten vier weitere Singles.

Das aus Singles und Videos kompilierte Galore-Album, somit der Nachfolger zur Standing On A Beach-Collection, erschien im Jahr 1997. Im Folgejahr stand zunächst eine Reihe kleinerer Projekte auf der Tagesordnung: unter anderem der Song „More than This“ für das X-Files-Album sowie ein legendärer Gastauftritt von Robert in der Zeichentrickserie „South Park“. Kurz vor der Jahrtausendwende machte sich die Band dann an die Aufnahmen für denjenigen Meilenstein, den ein Großteil der Cure-Fans als ihr bestes Studioalbum bezeichnet: Das für einen Grammy nominierte Bloodflowers. Nach der Veröffentlichung im Jahr 2000 traten Smith & Co. ihre internationale „Dreamtour“ an, in deren Rahmen sie in neun Monaten vor über 1 Million Menschen spielten.

2001 erschien dann nach all den Jahren endlich ein Greatest Hits-Album von The Cure. Auf der Compilation waren sämtliche Hitsingles der Band vertreten; dazu präsentierten sie mit dem wehmütigen „Cut Here“ und dem überschwänglichen „Just Say Yes“, einem Duett von Robert und Saffron (zuvor bei der Band Republica), auch zwei brandneue Songs auf dem Album. Außerdem trennten sie sich in diesem Jahr von Fiction Records, demjenigen Label, dem sie 23 Jahre zuvor indirekt zu einem (ausgesprochen) guten Start verholfen hatten.

2002 standen wiederum diverse Headliner-Konzerte bei den großen „Euro-Festivals“ auf dem Programm. Danach begann die Band mit den Proben für zwei außergewöhnliche Abende im Berliner Tempodrom: Dort spielten sie im November des Jahres sämtliche Stücke von Pornography, Disintegration und Bloodflowers (plus Zugaben)! Beide Konzertabende wurden mit insgesamt 12 Kameras mitgefilmt, und die daraus resultierende Trilogy-DVD (2003) erschien just in dem Moment, als The Cure mit ihrer Vertragsunterzeichnung bei Geffen Records (für drei Alben) eine neue Ära ihrer Bandgeschichte einläuteten...

2004 kam mit Join the Dots eine 4-CD-Box in die Läden, auf der Robert sämtliche B-Seiten und diverse andere Raritäten versammelt hatte, dicht gefolgt von ihrem The Cure-Album, das sie gemeinsam mit Ross Robinson produziert hatten. Mit „The End Of The World“, „alt.end“ und „Taking Off“ landeten The Cure gleich drei weitere Single-Hits und traten erneut eine ausverkaufte Welttournee an, wobei ihr Abstecher nach Nordamerika besonders erwähnenswert ist: Für die 23 Konzerte in den USA wählten sie persönlich die Vorgruppen aus und wurden unter anderem von angesagten Bands wie Interpol, Mogwai, The Rapture und Muse unterstützt. Gegen Ende des Jahres wurde The Cure schließlich eine ganz besondere Ehre zuteil: Ihnen wurde in London ein „MTV Icon Award“ für ihr Lebenswerk verliehen.

2005 verließen Perry Bamonte und Roger O’Donnell die Band, und Gründungsmitglied Porl Thompson kehrte ein zweites Mal zurück. Der erste Auftritt des neu formierten Quartetts war die Headliner-Show beim Live-8-Konzert in Paris, danach standen wiederum die europäischen (Riesen-)Festivals auf dem Programm. Dann wurden die ersten vier Cure-Alben neu aufgelegt, wobei Robert haufenweise seltenes Material für Bonus-CDs lieferte – somit wurde auch der schon seit geraumer Zeit gehegte Plan angegangen, sämtliche Alben neu abzumischen und sie in besserer Klangqualität noch einmal zu veröffentlichen.

Nachdem sie im April 2006 eine Woche lang in der Royal Albert Hall für den „Teenage Cancer Trust“ aufgetreten waren, begannen The Cure mit der Arbeit an ihrem 13. Studioalbum; sie legten jedoch schon im Juni eine erste Pause ein, damit Robert eine Live-DVD fertig stellen konnte. Im August 2006 erschienen die nächsten Wiederveröffentlichungen (The Top, The Head On The Door, Kiss Me Kiss Me Kiss Me) als 2CD-Deluxe-Edition, außerdem wurde das Album Blue Sunshine von Roberts einstigem Seitenprojekt Glove aus dem Jahr 1983 neu aufgelegt. Im November des Jahres kam auch Festival 2005 in die Läden, eine Live-DVD, auf der sich Mitschnitte von insgesamt 30 Songs befanden, die Fans, ihre Crew und professionelle Kamerateams im Rahmen der Festivalsaison im Vorjahr gefilmt hatten.

Im Frühjahr 2007 spielten The Cure als Headliner beim Miami Ultra Music Festival, um gleich im Anschluss ins Studio zurückzukehren und an den neuen Songs zu arbeiten. Mit der Headliner-Performance beim Fuji Rock Festival im Juli des Jahres traten sie dann ihre „The Cure 4Tour 2007-2008“-Tournee an und spielten ihr erstes Konzert in Japan seit 1984. Danach ging’s nach Hongkong, Singapur, Australien und Neuseeland. Im Herbst stand das San Francisco Download Festival auf dem Programm, gefolgt von drei unbeschreiblichen Gigs im Palacio de los Deportes in Mexiko-Stadt. Abgerundet wurde das Jahr von einem Auftritt bei den MTV Latin America Awards.

Womit wir im Jahr 2008 angekommen wären: Im Februar setzten The Cure ihre „The 4Tour“mit 23 Konzerten in Europa fort, und schon im Mai erschien mit „The Only One“ die erste von insgesamt vier Singles, die jeweils am 13. in die Läden kamen und als Vorgeschmack auf ihr 13. Album fungierten. Es folgten „Freakshow“, „Sleep When I’m Dead“ und „The Perfect Boy“, und während die Band weitere 27 ausverkaufte Konzerte in Nordamerika absolvierte, gingen alle vier Singles nacheinander an die Spitze der Billboard-Charts (dabei ist das Wort „nacheinander“ irreführend: Im August waren alle vier Singles gleichzeitig in den Top-20 der US-Charts vertreten!) Im September erschien die „Hypnagogic States“-EP, auf der sich Remix-Versionen der vier Singles befanden: Gerard Way (My Chemical Romance), Pete Wentz & Patrick Stump (Fall Out Boy), Jade Puget (AFI) und 30 Seconds To Mars präsentierten ihre Versionen der neuen Songs, und 65 Days Of Static, die The Cure auf der „4Tour“ begleitet hatten, verknüpften alle vier Singles kurzerhand zu einem einzigen Track. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der EP gingen an das Rote Kreuz.

Und dann ging alles unfassbar schnell: Zwei Wochen vor der Veröffentlichung von 4:13 Dream haben The Cure sämtliche Songs ihrer neuen LP auf dem Piazza San Giovanni in Rom im Rahmen einer MTV-Übertragung vor rund 75.000 Zuschauern live präsentiert – die Zahl der Zuschauer an den Bildschirmen dürfte bei rund 200 Millionen gelegen haben. Die Reaktionen waren eindeutig: Alle waren aus dem Häuschen, und viele Fans haben das neue Album von The Cure schon jetzt als Klassiker bezeichnet...

Ende Oktober erscheint mit 4:13 Dream das dreizehnte Album von The Cure, das Robert Smith gemeinsam mit Keith Uddin in den Parkgate Studios in England aufgenommen, abgemischt und produziert hat.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Mitglieder:
Robert Smith (Gesang und Gitarre; seit 32 Jahren dabei)
Simon Gallup (Bass; 29 Jahre dabei)
Porl Thompson (Gitarre; 15 Jahre dabei)
Jason Cooper (Schlagzeug; 13 Jahre dabei)

Gründungsjahr: 1978 (1976 als Easy Cure)
Gründungsort: Crawley, Sussex

Alles begann unter dem Namen „Easy Cure“, als sich Robert Smith (Gesang, Gitarre) im Jahr 1976 – vor gut drei Jahrzehnten also – mit seinen Schulfreunden Michael Dempsey (Bass), Lol Tolhurst (Schlagzeug) und dem Gitarristen(-gott) Porl Thompson zusammentat. Sie schrieben von Anfang an ihre eigenen Songs, machten vom ersten Tag an Demoaufnahmen und spielten schon im Folgejahr eine enorme Konzertserie in Südengland, wobei sie auf eine rapide wachsende Fanbase blicken konnten. 1978 ging dann nicht nur Kollege Porl, sondern auch der „Easy“-Teil ihres Namens –, und das rastlose Trio namens The Cure wurde schon kurze Zeit darauf bei Chris Parrys Fiction Label, das er nur wenige Monate zuvor gegründet hatte, unter Vertrag genommen.

Im Mai 1979 legten The Cure mit Three Imaginary Boys ihr Debütalbum vor. Kritiker und Fans waren gleichermaßen aus dem Häuschen, und die Band absolvierte ihre erste große Tour durch Großbritannien. Zudem kamen mit „Boy’s Don’t Cry“ und „Jumping Someone Else’s Train“ ihre ersten Singles in die Regale. Gegen Ende des Jahres verließ auch Michael die Band; dafür stießen Simon Gallup (Bass) und Matthieu Hartley (Keyboards) neu dazu. Inzwischen also wieder in vierköpfiger Besetzung, konzentrierten sich The Cure ab 1980 auf die dunkleren Aspekte von Roberts Songwriting: Die Resultate dieser neuen Ausrichtung waren das minimalistische Klassikeralbum Seventeen Seconds und ihre erste große Hitsingle „A Forest“.

Bereits eine (allerdings schier endlose) Welttournee später, verließ auch Keyboarder Matthieu die Band wieder, und so spielten sie zu dritt das schwermütig-atmosphärische Faith-Album ein, auf dem auch die erfolgreiche Single „Primary“ enthalten war. Weiter ging’s mit einer zweiten Weltumrundung – „The Picture Tour“ – und der Single „Charlotte Sometimes“, die nie auf einem Album erschien. 1982 gingen The Cure wiederum ins Studio, wobei ihre wachsende (und teilweise sogar ins Anstößige abgleitende) Faszination mit Themen wie der Verzweiflung und dem menschlichen Verfall in der unerbittlichen Klang-Attacke namens Pornography kulminierte. Intensive Tourneeerlebnisse folgten, und die Single „The Hanging Garden“ erschien, als Simon seinen Ausstieg aus der Band ankündigte.

Nach einer außerordentlich exzessiven Phase wurde Robert klar, dass die Band eine neue Richtung einschlagen musste. Und so kam es dann auch: The Cure begaben sich klanglich wieder in gemäßigtere Gefilde, sie ließen auch zugänglichere Pop-Elemente wieder in ihren Sound einfließen. Inzwischen regeneriert und nur noch als Duo unterwegs, veröffentlichten sie mit dem leicht kitschigen „Let’s Go To Bed“ ihre erste waschechte Dance-Single. Während des Videodrehs zu besagter Single entstand auch ihre Freundschaft mit dem Regisseur Tim Pope, die noch Jahrzehnte halten (und diverse visuelle Leckerbissen hervorbringen) sollte. Das nächste Jahr begann mit dem groovenden Electro-Track „The Walk“, gefolgt von der wahnwitzigen Cartoon-Jazz-Nummer „The Lovecats“. 1984 erschien dann das The Top-Album, ein bizarr-halluzinogenes Mix, auf dem auch die unglaublich ansteckende Psychedelic-Single „The Caterpillar“ enthalten war. Für die folgende „Top Tour“, in deren Rahmen sie wiederum den gesamten Globus bereisten, mutierten The Cure erstmalig sogar zu einer fünfköpfigen Band, als Andy Anderson (Schlagzeug) und Phil Thornalley (Bass) dazu stießen, gefolgt von Ex-Gitarristen Porl Thompson, der plötzlich auch wieder mit von der Partie war.

Den nicht zuletzt aus den Neubesetzungen resultierenden Sound verewigten Smith & Co. auf dem Live-Album Concert. Doch die Metamorphosen hatten damit noch lange kein Ende: Die Neuzugänge Andy und Phil kehrten der Band schon kurz nach der Tournee wieder den Rücken. Ersetzt wurden sie durch Boris Williams (Schlagzeug) und den zweiten Heimkehrer: Simon Gallup (Bass). In dieser Besetzung arbeiteten sie an The Head On The Door (1985), und man konnte buchstäblich raushören, dass die Chemie bestens aufeinander abgestimmt war...

Die lebhafte Hitsingle „Inbetween Days“ und der Nachfolger „Close To Me“ gaben sich die Klinke in die Hand, und eine weitere Welttournee legte den Grundstein für den massiven Erfolg ihrer ersten Singles-Collection Standing On A Beach, die im Jahr 1986 veröffentlicht wurde. Im Sommer des Jahres traten sie erstmalig als Headliner in Glastonbury auf, und der hektische Festival-Marathon, der diesem Gig folgte, wurde in Tim Popes Konzertfilm The Cure In Orange festgehalten.

1987 veröffentlichten The Cure mit Kiss Me Kiss Me Kiss Me ein gewaltiges Doppelalbum, auf dem sie unzählige Stile durchexerzierten. Mit Neuzugang Roger O’Donnell (Keyboards) waren sie inzwischen zu sechst, tourten also in noch größerer Besetzung um die Welt (die „Kissing Tour“), während ganze vier Albumauskopplungen zu Hitsingles avancierten. Eine erste Demoversion des unglaublich atmosphärischen Disintegration-Albums stellten sie im Folgejahr fertig. 1989 kam es dann auch in die Läden, und trotz der Anflüge von introspektivem Größenwahn, die auf Disintegration aufflackerten, brachte auch dieses Album weitere vier Hitsingles hervor. Im Rahmen der unvergessenen „Prayer Tour“, die The Cure zur Albumveröffentlichung antraten (und die sie wiederum als Quintett absolvierten, nachdem nun auch Lol Tolhurst das Handtuch geworfen hatte), spielten sie ein paar Shows, die von vielen Augen- und Ohrenzeugen auch heute noch als ihre beeindruckendsten eingestuft werden. Einige Auftritte wurden aufgezeichnet, und die Quintessenz erschien in Form des (Live-Mini-)Albums Entreat.

Anfang 1990 entschloss sich (auch) Roger O’Donnell dazu, die Band zu verlassen. Er wurde durch Perry Bamonte, einen alten Freund der Band, gerade noch rechzeitig ersetzt, da schon die nächste Festivalsaison ins Haus stand, in der die Dauer-Headliner auch zum zweiten Mal als Haupt-Act in Glastonbury auftreten sollten. Das Album Mixed Up erschien, wie auch die Remix-Singles „Never Enough“, „Close To Me“ und „A Forest“. Im Jahr 1991 wurden The Cure dann endlich auch in ihrer Heimat für ihre Errungenschaften ausgezeichnet: Sie bekamen den BRIT-Award in der Kategorie „Best British Group“.

Als nächstes nahmen sie Wish (1992) auf, ein vielschichtiges Album, das deutlich von Gitarren-Parts dominiert wurde, und das auch heute noch von vielen als „das beste The-Cure-Album“ gehandelt wird. Drei grandiose Hitsingles brachte ihr vertonter Wunsch hervor, und die weltweite „Wish Tour“ nach dem Release war im Handumdrehen ausverkauft. Die unfassbare Energie der „Wish“-Konzerte führte zudem indirekt dazu, dass schon kurz nach Entreat zwei weitere Live-Alben in die Läden kamen: Paris und Show (beide 1993). Sofort nach Beendigung der Tour zog Gitarrist Porl Thompson ein zweites Mal davon (allerdings lächelte er dieses Mal, was zuvor nicht der Fall gewesen war), und The Cure spielten den Headliner-Slot bei der XFM „Great Xpectations Show“ im Londoner Finsbury Park als vierköpfige Band. Außerdem steuerten sie den Song „Burn“ zum Soundtrack von The Crow bei und nahmen eine Coverversion von „Purple Haze“ für das Jimi-Hendrix-Tribute-Album Stone Free auf.

1994 warf dann auch Boris Williams das Handtuch und zog weiter, aber schon wenige Monate später übernahm Jason Cooper seinen Platz auf dem Schlagzeughocker, und auch Roger O’Donnell zeigte sich plötzlich wieder für die Keyboard-Einlagen verantwortlich. Während der Arbeit an ihrer nächsten LP nahm die Band nebenher den Song „Dredd Song“ (für den Film Judge Dredd) und den Bowie-Coversong „Young Americans“ für ein XFM-Album auf, dazu spielten sie selbstverständlich die großen europäischen Festivals und waren auch beim 25. Glastonbury-Jubiläum als Headliner mit von der Partie. Das Album Wild Mood Swings erschien 1996 und ging rund um den Globus im Handumdrehen in die Top-10. Dieses Mal zogen The Cure unter der „The Swing Tour“-Flagge los, spielten ihre bis dato umfangreichste Konzertserie und veröffentlichten vier weitere Singles.

Das aus Singles und Videos kompilierte Galore-Album, somit der Nachfolger zur Standing On A Beach-Collection, erschien im Jahr 1997. Im Folgejahr stand zunächst eine Reihe kleinerer Projekte auf der Tagesordnung: unter anderem der Song „More than This“ für das X-Files-Album sowie ein legendärer Gastauftritt von Robert in der Zeichentrickserie „South Park“. Kurz vor der Jahrtausendwende machte sich die Band dann an die Aufnahmen für denjenigen Meilenstein, den ein Großteil der Cure-Fans als ihr bestes Studioalbum bezeichnet: Das für einen Grammy nominierte Bloodflowers. Nach der Veröffentlichung im Jahr 2000 traten Smith & Co. ihre internationale „Dreamtour“ an, in deren Rahmen sie in neun Monaten vor über 1 Million Menschen spielten.

2001 erschien dann nach all den Jahren endlich ein Greatest Hits-Album von The Cure. Auf der Compilation waren sämtliche Hitsingles der Band vertreten; dazu präsentierten sie mit dem wehmütigen „Cut Here“ und dem überschwänglichen „Just Say Yes“, einem Duett von Robert und Saffron (zuvor bei der Band Republica), auch zwei brandneue Songs auf dem Album. Außerdem trennten sie sich in diesem Jahr von Fiction Records, demjenigen Label, dem sie 23 Jahre zuvor indirekt zu einem (ausgesprochen) guten Start verholfen hatten.

2002 standen wiederum diverse Headliner-Konzerte bei den großen „Euro-Festivals“ auf dem Programm. Danach begann die Band mit den Proben für zwei außergewöhnliche Abende im Berliner Tempodrom: Dort spielten sie im November des Jahres sämtliche Stücke von Pornography, Disintegration und Bloodflowers (plus Zugaben)! Beide Konzertabende wurden mit insgesamt 12 Kameras mitgefilmt, und die daraus resultierende Trilogy-DVD (2003) erschien just in dem Moment, als The Cure mit ihrer Vertragsunterzeichnung bei Geffen Records (für drei Alben) eine neue Ära ihrer Bandgeschichte einläuteten...

2004 kam mit Join the Dots eine 4-CD-Box in die Läden, auf der Robert sämtliche B-Seiten und diverse andere Raritäten versammelt hatte, dicht gefolgt von ihrem The Cure-Album, das sie gemeinsam mit Ross Robinson produziert hatten. Mit „The End Of The World“, „alt.end“ und „Taking Off“ landeten The Cure gleich drei weitere Single-Hits und traten erneut eine ausverkaufte Welttournee an, wobei ihr Abstecher nach Nordamerika besonders erwähnenswert ist: Für die 23 Konzerte in den USA wählten sie persönlich die Vorgruppen aus und wurden unter anderem von angesagten Bands wie Interpol, Mogwai, The Rapture und Muse unterstützt. Gegen Ende des Jahres wurde The Cure schließlich eine ganz besondere Ehre zuteil: Ihnen wurde in London ein „MTV Icon Award“ für ihr Lebenswerk verliehen.

2005 verließen Perry Bamonte und Roger O’Donnell die Band, und Gründungsmitglied Porl Thompson kehrte ein zweites Mal zurück. Der erste Auftritt des neu formierten Quartetts war die Headliner-Show beim Live-8-Konzert in Paris, danach standen wiederum die europäischen (Riesen-)Festivals auf dem Programm. Dann wurden die ersten vier Cure-Alben neu aufgelegt, wobei Robert haufenweise seltenes Material für Bonus-CDs lieferte – somit wurde auch der schon seit geraumer Zeit gehegte Plan angegangen, sämtliche Alben neu abzumischen und sie in besserer Klangqualität noch einmal zu veröffentlichen.

Nachdem sie im April 2006 eine Woche lang in der Royal Albert Hall für den „Teenage Cancer Trust“ aufgetreten waren, begannen The Cure mit der Arbeit an ihrem 13. Studioalbum; sie legten jedoch schon im Juni eine erste Pause ein, damit Robert eine Live-DVD fertig stellen konnte. Im August 2006 erschienen die nächsten Wiederveröffentlichungen (The Top, The Head On The Door, Kiss Me Kiss Me Kiss Me) als 2CD-Deluxe-Edition, außerdem wurde das Album Blue Sunshine von Roberts einstigem Seitenprojekt Glove aus dem Jahr 1983 neu aufgelegt. Im November des Jahres kam auch Festival 2005 in die Läden, eine Live-DVD, auf der sich Mitschnitte von insgesamt 30 Songs befanden, die Fans, ihre Crew und professionelle Kamerateams im Rahmen der Festivalsaison im Vorjahr gefilmt hatten.

Im Frühjahr 2007 spielten The Cure als Headliner beim Miami Ultra Music Festival, um gleich im Anschluss ins Studio zurückzukehren und an den neuen Songs zu arbeiten. Mit der Headliner-Performance beim Fuji Rock Festival im Juli des Jahres traten sie dann ihre „The Cure 4Tour 2007-2008“-Tournee an und spielten ihr erstes Konzert in Japan seit 1984. Danach ging’s nach Hongkong, Singapur, Australien und Neuseeland. Im Herbst stand das San Francisco Download Festival auf dem Programm, gefolgt von drei unbeschreiblichen Gigs im Palacio de los Deportes in Mexiko-Stadt. Abgerundet wurde das Jahr von einem Auftritt bei den MTV Latin America Awards.

Womit wir im Jahr 2008 angekommen wären: Im Februar setzten The Cure ihre „The 4Tour“mit 23 Konzerten in Europa fort, und schon im Mai erschien mit „The Only One“ die erste von insgesamt vier Singles, die jeweils am 13. in die Läden kamen und als Vorgeschmack auf ihr 13. Album fungierten. Es folgten „Freakshow“, „Sleep When I’m Dead“ und „The Perfect Boy“, und während die Band weitere 27 ausverkaufte Konzerte in Nordamerika absolvierte, gingen alle vier Singles nacheinander an die Spitze der Billboard-Charts (dabei ist das Wort „nacheinander“ irreführend: Im August waren alle vier Singles gleichzeitig in den Top-20 der US-Charts vertreten!) Im September erschien die „Hypnagogic States“-EP, auf der sich Remix-Versionen der vier Singles befanden: Gerard Way (My Chemical Romance), Pete Wentz & Patrick Stump (Fall Out Boy), Jade Puget (AFI) und 30 Seconds To Mars präsentierten ihre Versionen der neuen Songs, und 65 Days Of Static, die The Cure auf der „4Tour“ begleitet hatten, verknüpften alle vier Singles kurzerhand zu einem einzigen Track. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der EP gingen an das Rote Kreuz.

Und dann ging alles unfassbar schnell: Zwei Wochen vor der Veröffentlichung von 4:13 Dream haben The Cure sämtliche Songs ihrer neuen LP auf dem Piazza San Giovanni in Rom im Rahmen einer MTV-Übertragung vor rund 75.000 Zuschauern live präsentiert – die Zahl der Zuschauer an den Bildschirmen dürfte bei rund 200 Millionen gelegen haben. Die Reaktionen waren eindeutig: Alle waren aus dem Häuschen, und viele Fans haben das neue Album von The Cure schon jetzt als Klassiker bezeichnet...

Ende Oktober erscheint mit 4:13 Dream das dreizehnte Album von The Cure, das Robert Smith gemeinsam mit Keith Uddin in den Parkgate Studios in England aufgenommen, abgemischt und produziert hat.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Mitglieder:
Robert Smith (Gesang und Gitarre; seit 32 Jahren dabei)
Simon Gallup (Bass; 29 Jahre dabei)
Porl Thompson (Gitarre; 15 Jahre dabei)
Jason Cooper (Schlagzeug; 13 Jahre dabei)

Gründungsjahr: 1978 (1976 als Easy Cure)
Gründungsort: Crawley, Sussex

Alles begann unter dem Namen „Easy Cure“, als sich Robert Smith (Gesang, Gitarre) im Jahr 1976 – vor gut drei Jahrzehnten also – mit seinen Schulfreunden Michael Dempsey (Bass), Lol Tolhurst (Schlagzeug) und dem Gitarristen(-gott) Porl Thompson zusammentat. Sie schrieben von Anfang an ihre eigenen Songs, machten vom ersten Tag an Demoaufnahmen und spielten schon im Folgejahr eine enorme Konzertserie in Südengland, wobei sie auf eine rapide wachsende Fanbase blicken konnten. 1978 ging dann nicht nur Kollege Porl, sondern auch der „Easy“-Teil ihres Namens –, und das rastlose Trio namens The Cure wurde schon kurze Zeit darauf bei Chris Parrys Fiction Label, das er nur wenige Monate zuvor gegründet hatte, unter Vertrag genommen.

Im Mai 1979 legten The Cure mit Three Imaginary Boys ihr Debütalbum vor. Kritiker und Fans waren gleichermaßen aus dem Häuschen, und die Band absolvierte ihre erste große Tour durch Großbritannien. Zudem kamen mit „Boy’s Don’t Cry“ und „Jumping Someone Else’s Train“ ihre ersten Singles in die Regale. Gegen Ende des Jahres verließ auch Michael die Band; dafür stießen Simon Gallup (Bass) und Matthieu Hartley (Keyboards) neu dazu. Inzwischen also wieder in vierköpfiger Besetzung, konzentrierten sich The Cure ab 1980 auf die dunkleren Aspekte von Roberts Songwriting: Die Resultate dieser neuen Ausrichtung waren das minimalistische Klassikeralbum Seventeen Seconds und ihre erste große Hitsingle „A Forest“.

Bereits eine (allerdings schier endlose) Welttournee später, verließ auch Keyboarder Matthieu die Band wieder, und so spielten sie zu dritt das schwermütig-atmosphärische Faith-Album ein, auf dem auch die erfolgreiche Single „Primary“ enthalten war. Weiter ging’s mit einer zweiten Weltumrundung – „The Picture Tour“ – und der Single „Charlotte Sometimes“, die nie auf einem Album erschien. 1982 gingen The Cure wiederum ins Studio, wobei ihre wachsende (und teilweise sogar ins Anstößige abgleitende) Faszination mit Themen wie der Verzweiflung und dem menschlichen Verfall in der unerbittlichen Klang-Attacke namens Pornography kulminierte. Intensive Tourneeerlebnisse folgten, und die Single „The Hanging Garden“ erschien, als Simon seinen Ausstieg aus der Band ankündigte.

Nach einer außerordentlich exzessiven Phase wurde Robert klar, dass die Band eine neue Richtung einschlagen musste. Und so kam es dann auch: The Cure begaben sich klanglich wieder in gemäßigtere Gefilde, sie ließen auch zugänglichere Pop-Elemente wieder in ihren Sound einfließen. Inzwischen regeneriert und nur noch als Duo unterwegs, veröffentlichten sie mit dem leicht kitschigen „Let’s Go To Bed“ ihre erste waschechte Dance-Single. Während des Videodrehs zu besagter Single entstand auch ihre Freundschaft mit dem Regisseur Tim Pope, die noch Jahrzehnte halten (und diverse visuelle Leckerbissen hervorbringen) sollte. Das nächste Jahr begann mit dem groovenden Electro-Track „The Walk“, gefolgt von der wahnwitzigen Cartoon-Jazz-Nummer „The Lovecats“. 1984 erschien dann das The Top-Album, ein bizarr-halluzinogenes Mix, auf dem auch die unglaublich ansteckende Psychedelic-Single „The Caterpillar“ enthalten war. Für die folgende „Top Tour“, in deren Rahmen sie wiederum den gesamten Globus bereisten, mutierten The Cure erstmalig sogar zu einer fünfköpfigen Band, als Andy Anderson (Schlagzeug) und Phil Thornalley (Bass) dazu stießen, gefolgt von Ex-Gitarristen Porl Thompson, der plötzlich auch wieder mit von der Partie war.

Den nicht zuletzt aus den Neubesetzungen resultierenden Sound verewigten Smith & Co. auf dem Live-Album Concert. Doch die Metamorphosen hatten damit noch lange kein Ende: Die Neuzugänge Andy und Phil kehrten der Band schon kurz nach der Tournee wieder den Rücken. Ersetzt wurden sie durch Boris Williams (Schlagzeug) und den zweiten Heimkehrer: Simon Gallup (Bass). In dieser Besetzung arbeiteten sie an The Head On The Door (1985), und man konnte buchstäblich raushören, dass die Chemie bestens aufeinander abgestimmt war...

Die lebhafte Hitsingle „Inbetween Days“ und der Nachfolger „Close To Me“ gaben sich die Klinke in die Hand, und eine weitere Welttournee legte den Grundstein für den massiven Erfolg ihrer ersten Singles-Collection Standing On A Beach, die im Jahr 1986 veröffentlicht wurde. Im Sommer des Jahres traten sie erstmalig als Headliner in Glastonbury auf, und der hektische Festival-Marathon, der diesem Gig folgte, wurde in Tim Popes Konzertfilm The Cure In Orange festgehalten.

1987 veröffentlichten The Cure mit Kiss Me Kiss Me Kiss Me ein gewaltiges Doppelalbum, auf dem sie unzählige Stile durchexerzierten. Mit Neuzugang Roger O’Donnell (Keyboards) waren sie inzwischen zu sechst, tourten also in noch größerer Besetzung um die Welt (die „Kissing Tour“), während ganze vier Albumauskopplungen zu Hitsingles avancierten. Eine erste Demoversion des unglaublich atmosphärischen Disintegration-Albums stellten sie im Folgejahr fertig. 1989 kam es dann auch in die Läden, und trotz der Anflüge von introspektivem Größenwahn, die auf Disintegration aufflackerten, brachte auch dieses Album weitere vier Hitsingles hervor. Im Rahmen der unvergessenen „Prayer Tour“, die The Cure zur Albumveröffentlichung antraten (und die sie wiederum als Quintett absolvierten, nachdem nun auch Lol Tolhurst das Handtuch geworfen hatte), spielten sie ein paar Shows, die von vielen Augen- und Ohrenzeugen auch heute noch als ihre beeindruckendsten eingestuft werden. Einige Auftritte wurden aufgezeichnet, und die Quintessenz erschien in Form des (Live-Mini-)Albums Entreat.

Anfang 1990 entschloss sich (auch) Roger O’Donnell dazu, die Band zu verlassen. Er wurde durch Perry Bamonte, einen alten Freund der Band, gerade noch rechzeitig ersetzt, da schon die nächste Festivalsaison ins Haus stand, in der die Dauer-Headliner auch zum zweiten Mal als Haupt-Act in Glastonbury auftreten sollten. Das Album Mixed Up erschien, wie auch die Remix-Singles „Never Enough“, „Close To Me“ und „A Forest“. Im Jahr 1991 wurden The Cure dann endlich auch in ihrer Heimat für ihre Errungenschaften ausgezeichnet: Sie bekamen den BRIT-Award in der Kategorie „Best British Group“.

Als nächstes nahmen sie Wish (1992) auf, ein vielschichtiges Album, das deutlich von Gitarren-Parts dominiert wurde, und das auch heute noch von vielen als „das beste The-Cure-Album“ gehandelt wird. Drei grandiose Hitsingles brachte ihr vertonter Wunsch hervor, und die weltweite „Wish Tour“ nach dem Release war im Handumdrehen ausverkauft. Die unfassbare Energie der „Wish“-Konzerte führte zudem indirekt dazu, dass schon kurz nach Entreat zwei weitere Live-Alben in die Läden kamen: Paris und Show (beide 1993). Sofort nach Beendigung der Tour zog Gitarrist Porl Thompson ein zweites Mal davon (allerdings lächelte er dieses Mal, was zuvor nicht der Fall gewesen war), und The Cure spielten den Headliner-Slot bei der XFM „Great Xpectations Show“ im Londoner Finsbury Park als vierköpfige Band. Außerdem steuerten sie den Song „Burn“ zum Soundtrack von The Crow bei und nahmen eine Coverversion von „Purple Haze“ für das Jimi-Hendrix-Tribute-Album Stone Free auf.

1994 warf dann auch Boris Williams das Handtuch und zog weiter, aber schon wenige Monate später übernahm Jason Cooper seinen Platz auf dem Schlagzeughocker, und auch Roger O’Donnell zeigte sich plötzlich wieder für die Keyboard-Einlagen verantwortlich. Während der Arbeit an ihrer nächsten LP nahm die Band nebenher den Song „Dredd Song“ (für den Film Judge Dredd) und den Bowie-Coversong „Young Americans“ für ein XFM-Album auf, dazu spielten sie selbstverständlich die großen europäischen Festivals und waren auch beim 25. Glastonbury-Jubiläum als Headliner mit von der Partie. Das Album Wild Mood Swings erschien 1996 und ging rund um den Globus im Handumdrehen in die Top-10. Dieses Mal zogen The Cure unter der „The Swing Tour“-Flagge los, spielten ihre bis dato umfangreichste Konzertserie und veröffentlichten vier weitere Singles.

Das aus Singles und Videos kompilierte Galore-Album, somit der Nachfolger zur Standing On A Beach-Collection, erschien im Jahr 1997. Im Folgejahr stand zunächst eine Reihe kleinerer Projekte auf der Tagesordnung: unter anderem der Song „More than This“ für das X-Files-Album sowie ein legendärer Gastauftritt von Robert in der Zeichentrickserie „South Park“. Kurz vor der Jahrtausendwende machte sich die Band dann an die Aufnahmen für denjenigen Meilenstein, den ein Großteil der Cure-Fans als ihr bestes Studioalbum bezeichnet: Das für einen Grammy nominierte Bloodflowers. Nach der Veröffentlichung im Jahr 2000 traten Smith & Co. ihre internationale „Dreamtour“ an, in deren Rahmen sie in neun Monaten vor über 1 Million Menschen spielten.

2001 erschien dann nach all den Jahren endlich ein Greatest Hits-Album von The Cure. Auf der Compilation waren sämtliche Hitsingles der Band vertreten; dazu präsentierten sie mit dem wehmütigen „Cut Here“ und dem überschwänglichen „Just Say Yes“, einem Duett von Robert und Saffron (zuvor bei der Band Republica), auch zwei brandneue Songs auf dem Album. Außerdem trennten sie sich in diesem Jahr von Fiction Records, demjenigen Label, dem sie 23 Jahre zuvor indirekt zu einem (ausgesprochen) guten Start verholfen hatten.

2002 standen wiederum diverse Headliner-Konzerte bei den großen „Euro-Festivals“ auf dem Programm. Danach begann die Band mit den Proben für zwei außergewöhnliche Abende im Berliner Tempodrom: Dort spielten sie im November des Jahres sämtliche Stücke von Pornography, Disintegration und Bloodflowers (plus Zugaben)! Beide Konzertabende wurden mit insgesamt 12 Kameras mitgefilmt, und die daraus resultierende Trilogy-DVD (2003) erschien just in dem Moment, als The Cure mit ihrer Vertragsunterzeichnung bei Geffen Records (für drei Alben) eine neue Ära ihrer Bandgeschichte einläuteten...

2004 kam mit Join the Dots eine 4-CD-Box in die Läden, auf der Robert sämtliche B-Seiten und diverse andere Raritäten versammelt hatte, dicht gefolgt von ihrem The Cure-Album, das sie gemeinsam mit Ross Robinson produziert hatten. Mit „The End Of The World“, „alt.end“ und „Taking Off“ landeten The Cure gleich drei weitere Single-Hits und traten erneut eine ausverkaufte Welttournee an, wobei ihr Abstecher nach Nordamerika besonders erwähnenswert ist: Für die 23 Konzerte in den USA wählten sie persönlich die Vorgruppen aus und wurden unter anderem von angesagten Bands wie Interpol, Mogwai, The Rapture und Muse unterstützt. Gegen Ende des Jahres wurde The Cure schließlich eine ganz besondere Ehre zuteil: Ihnen wurde in London ein „MTV Icon Award“ für ihr Lebenswerk verliehen.

2005 verließen Perry Bamonte und Roger O’Donnell die Band, und Gründungsmitglied Porl Thompson kehrte ein zweites Mal zurück. Der erste Auftritt des neu formierten Quartetts war die Headliner-Show beim Live-8-Konzert in Paris, danach standen wiederum die europäischen (Riesen-)Festivals auf dem Programm. Dann wurden die ersten vier Cure-Alben neu aufgelegt, wobei Robert haufenweise seltenes Material für Bonus-CDs lieferte – somit wurde auch der schon seit geraumer Zeit gehegte Plan angegangen, sämtliche Alben neu abzumischen und sie in besserer Klangqualität noch einmal zu veröffentlichen.

Nachdem sie im April 2006 eine Woche lang in der Royal Albert Hall für den „Teenage Cancer Trust“ aufgetreten waren, begannen The Cure mit der Arbeit an ihrem 13. Studioalbum; sie legten jedoch schon im Juni eine erste Pause ein, damit Robert eine Live-DVD fertig stellen konnte. Im August 2006 erschienen die nächsten Wiederveröffentlichungen (The Top, The Head On The Door, Kiss Me Kiss Me Kiss Me) als 2CD-Deluxe-Edition, außerdem wurde das Album Blue Sunshine von Roberts einstigem Seitenprojekt Glove aus dem Jahr 1983 neu aufgelegt. Im November des Jahres kam auch Festival 2005 in die Läden, eine Live-DVD, auf der sich Mitschnitte von insgesamt 30 Songs befanden, die Fans, ihre Crew und professionelle Kamerateams im Rahmen der Festivalsaison im Vorjahr gefilmt hatten.

Im Frühjahr 2007 spielten The Cure als Headliner beim Miami Ultra Music Festival, um gleich im Anschluss ins Studio zurückzukehren und an den neuen Songs zu arbeiten. Mit der Headliner-Performance beim Fuji Rock Festival im Juli des Jahres traten sie dann ihre „The Cure 4Tour 2007-2008“-Tournee an und spielten ihr erstes Konzert in Japan seit 1984. Danach ging’s nach Hongkong, Singapur, Australien und Neuseeland. Im Herbst stand das San Francisco Download Festival auf dem Programm, gefolgt von drei unbeschreiblichen Gigs im Palacio de los Deportes in Mexiko-Stadt. Abgerundet wurde das Jahr von einem Auftritt bei den MTV Latin America Awards.

Womit wir im Jahr 2008 angekommen wären: Im Februar setzten The Cure ihre „The 4Tour“mit 23 Konzerten in Europa fort, und schon im Mai erschien mit „The Only One“ die erste von insgesamt vier Singles, die jeweils am 13. in die Läden kamen und als Vorgeschmack auf ihr 13. Album fungierten. Es folgten „Freakshow“, „Sleep When I’m Dead“ und „The Perfect Boy“, und während die Band weitere 27 ausverkaufte Konzerte in Nordamerika absolvierte, gingen alle vier Singles nacheinander an die Spitze der Billboard-Charts (dabei ist das Wort „nacheinander“ irreführend: Im August waren alle vier Singles gleichzeitig in den Top-20 der US-Charts vertreten!) Im September erschien die „Hypnagogic States“-EP, auf der sich Remix-Versionen der vier Singles befanden: Gerard Way (My Chemical Romance), Pete Wentz & Patrick Stump (Fall Out Boy), Jade Puget (AFI) und 30 Seconds To Mars präsentierten ihre Versionen der neuen Songs, und 65 Days Of Static, die The Cure auf der „4Tour“ begleitet hatten, verknüpften alle vier Singles kurzerhand zu einem einzigen Track. Sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der EP gingen an das Rote Kreuz.

Und dann ging alles unfassbar schnell: Zwei Wochen vor der Veröffentlichung von 4:13 Dream haben The Cure sämtliche Songs ihrer neuen LP auf dem Piazza San Giovanni in Rom im Rahmen einer MTV-Übertragung vor rund 75.000 Zuschauern live präsentiert – die Zahl der Zuschauer an den Bildschirmen dürfte bei rund 200 Millionen gelegen haben. Die Reaktionen waren eindeutig: Alle waren aus dem Häuschen, und viele Fans haben das neue Album von The Cure schon jetzt als Klassiker bezeichnet...

Ende Oktober erscheint mit 4:13 Dream das dreizehnte Album von The Cure, das Robert Smith gemeinsam mit Keith Uddin in den Parkgate Studios in England aufgenommen, abgemischt und produziert hat.

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