Ich habe bisher selbst noch keine Rezension verfasst, doch nach dem "Genuss" dieses Streifens, muss ich hier meine Mitmenschen warnen.
Wer auf absoluten Thrash, unfreiwillige Komik, unterirdische Schauspielleistungen und lachhafte Dialoge steht, wird hier jedenfalls voll auf seine Kosten kommen. Zu meiner Rettung muss ich schreiben, dass ich mir diesen Film nur ausgeliehen und Gott sei Dank nicht gekauft habe. Nach knapp einer halben Stunde drückte ich die Stop-Taste und nahm den Film aus dem Player. Da schau ich mir lieber 24h die Nachmittags-Shows der Privaten an, da sind im Vergleich zu diesem Machwerk wenigstens Schauspieler zu sehen.
Als Entschuldigung kann ich nur gelten lassen, dass es sich hierbei um eine Low-Budget-Produktion handelt. Beim Granateinschlag wackelt mal kurz der Kameramann, explodierende Handgranaten sehen eher wie Silvesterknaller aus und die deutschen Soldaten stehen alle aufrecht und ungedeckt, wenn sie vom taktisch überlegenen Gegner niedergemäht werden. Es wäre fast zum Lachen, wenn sich der Film selbst nicht so wichtig nehmen würde. Ich bin vielleicht auch zu sehr verwöhnt von Filmen wie "Der Soldat James Ryan", "Enemy at the Gates", "Wir waren Helden" oder dem koreanischen "Brotherhood". Auch "Band of Brothers" oder aktuell "The Pacific" sind um Lichtjahre in Sachen Qualität entfernt von diesem Stümperstreifen (und ja ich weiß was Low-Budget bedeutet). Dabei haben die Franzosen mit den Filmen "Tage des Ruhms" und "Intimate Enemies" bereits bewiesen, dass sie zu diesem Thema auch gute Unterhaltung liefern können.
"The Cross Roads - Die Verdammten des Krieges" rangiert deshalb bei mir unter der Rubrik "Filme, die die Welt nicht braucht". Er ist nur Personen zu empfehlen, die gern 107 Minuten ihrer Lebenszeit verplempern wollen (bei mir waren's wie gesagt nur knapp 30 + die Zeit zum Rezension-Schreiben).