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4.0 von 5 Sternen
Es glänzen die 20er in New York, 28. Dezember 2009
Der Cotton Club in Harlem - einer der berühmtesten Jazz Clubs aller Zeiten - hatte zwei Eingänge. Den Haupteingang nur für Weiße und den Bühneneingang, der für die farbigen Künstler gedacht war. Beide Welten haben sich dann im Zuschauerraum getroffen. Und kamen dann doch nicht zusammen.
Auch nicht zusammenkommen, das wollen die beiden Geschichten, die hier erzählt werden. Zwar gibt es Parallelen, aber dann laufen sie doch nebeneinander her. Ein schwarzer Tänzer wird im Cotton Club zum Star und kriegt die Liebe seines Lebens nach langem Widerstand schließlich rum, wobei sein Tanzpartner und Bruder auf dem Weg irgendwie auf der Strecke bleibt. Und ein weißer Trompeter wird zum Star in Hollywood, allerdings nur mit Hilfe einiger Gangster, mit denen sich dann auch sein Bruder einlässt, der dabei auf der Strecke bleibt. Auf die Frau seines Lebens muss der Filmstar dafür allerdings auch etwas länger warten.
Es kann sein, dass Francis Ford Coppola diese Erzählweise zweier ähnlicher Geschichten gerade als Konzept des Films gesehen hat. Damit nimmt er allerdings den Nachteil in Kauf, dass beide Geschichten in teilweise zusammenhanglosen Einzelszenen erscheinen. Oft weiß man nicht, wie viel Zeit zwischen zwei Geschehnissen vergangen ist, und oft haben sich offenbar ein paar Verhältnisse geändert, was man dann erst am Rande erfährt. Das führt dazu, dass dem Zuschauer beide Erzählungsstränge nicht wirklich nahe gehen. Nicht mit allen Figuren und deren Handlungen kann man sich wirklich identifizieren. Als Erzählkino ist der Film also allenfalls Durchschnitt.
Großartig funktioniert dieser Film aber auf optischer und akustischer Ebene. Es beginnt gleich mit einer wunderschönen Tanzeinlage, wunderschöne Tänzerinnen, wunderbare Kostüme. Im Film folgt eine großartige Jazzeinlage nach der anderen. Diane Lane, mit einem Puppengesicht zum Verlieben gesegnet, und der ebenfalls attraktive Richard Gere sorgen dafür, dass man als Zuschauer immer was zum Schauen hat. Und ich frage mich, was man nach dem Film mit all den schönen Kleidern und Anzügen gemacht hat. Einfach wunderbar anzusehen.
Also was soll jetzt ein Film, der auf den ersten Blick eine Mischung zwischen Musical und Modenschau mit Supermodells ist? Es ist natürlich auch ein Zeitportrait, was hier geschaffen worden ist. Die meisten der Gangsterfiguren im Film beruhen auf historischen Personen, und natürlich spielen auch die Prohibition und die Rassengegensätze der damaligen Zeit eine Rolle. Und als ein solches Zeitportrait wäre Cotton Club auch ein einzigartiger Film geworden, wenn nicht praktisch gleichzeitig ein weiterer Film in die Kinos gekommen wäre, der gleiches noch einmal deutlich besser schildert. Denn 1984 erschien auch "Es war einmal Amerika". Der hat zwar nicht soviel wunderbaren Jazz, weniger schöne Outfits, aber dafür deutlich mehr Handlung. Und das bewegt einen als Zuschauer doch deutlich mehr.
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5.0 von 5 Sternen
Merkwürdig, dass dieser tolle Film derart aus dem Fokus, 28. Dezember 2008
gerückt ist, dass ich hier die erste Rezension schreibe! Immerhin Regie von Coppola - mit Gregory Hines, Nicolas Cage und Richard Gere eine Star-Besetzung! Worum geht es? Der Jazz-Trompeter Dixie Dwyer (dargestellt von R. Gere, der die Trompetensolis selbst spielt)kommt in der Prohibitonszeit nach New York, wird durch Zufall Vertrauter eines lokalen Gangsterbosses und Bodyguard von dessen hübscher Geliebten. Dass diese Konstellation sich so nicht halten läßt, dürfte klar sein...Es gibt dann auch noch rivalisierende Gangs, das aufkommende Filmbusiness, weitere Liebes- und Eifersuchtsgeschichten. Aber neben dieser Handlung geht es - wie der Titel schon sagt - um den Cotton Club in Harlem. Den gab es tatsächlich und er war in den 20er Jahren der Mittelpunkt des schwarzen Musiklebens der USA. Dort traten die besten schwarzen Musiker und Tänzer auf, während als Besucher nur weißes Publikum erlaubt war. Und dieser Club ist das eigentliche Zentrum des Films: Um ihn dreht sich alles. Hier treffen die Akteure zusammen und immer wieder gibt es phantastische Gesangs- und (Step)-Tanznummern zu bestaunen. Allein wegen dieser Musikszenen ist es ein Film, den man gern mehr als einmal sehen kann.
P.S. Wer mehr über den Cotton Club erfahren will: Im Geo-Epoche-Heft über New York findet man einen instruktiven Artikel, der deutlich macht, dass sich Coppola in seinem Film um große Authentizität bemüht hat.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute Serie , Mittelmässige Umsetzung, 31. Mai 2001
Diese US-Sitcom gehört zu den besten Sitcoms im TV. Leider hat sie wie viele andere Spitzen-Sitcoms (Seinfeld, Frasier) nicht allzuviel Hardcore-Fans in Deutschland gefunden. Über die Umsetzung auf DVD ist der Friends-Fan dann auch etwas enttäuscht. Keine Extras ausser einem Musikvideo der Band "The Rembrands". Das ist aber wenigstens auf jeder Seite (und jeder Friends-DVD) enthalten. Und wer bei dieser Serie wirklich lachen will sollte sie sich unbedingt nur die Englische Fassung angucken, da bei der schrecklichen Synchronisation, viele Witze verstümmelt, oder noch schlimmer, einfach nur durch Kalauer ersetzt wurden. Meine fünf Sterne beziehen sich auf die Folgen nicht auf die Qualität der DVD. Denn diese ist noch verbesserungswürdig.
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