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The Corrections (Englisch) Taschenbuch – 2. September 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 672 Seiten
  • Verlag: Harperperennial; Auflage: New edition (2. September 2002)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 1841156736
  • ISBN-13: 978-1841156736
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,8 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 429.618 in Fremdsprachige Bücher (Siehe Top 100 in Fremdsprachige Bücher)

Mehr über den Autor

1959 in Western Springs / Illinois geboren, wuchs in einer Vorstadt von St. Louis auf. 1988 veröffentlichte er den Roman "The Twenty-Seventh City", 1992 "Strong Motion". Für seinen dritten Roman und sensationellen Erfolg "The Corrections" erhielt er 2001 den National Book Award verliehen. Schon vorher hat ihn die Zeitschrift The New Yorker unter die "Twenty Writers for the 21st Century" gerechnet. Jonathan Franzen lebt in New York.

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Jonathan Franzen's exhilarating novel The Corrections tells a spellbinding story with sexy comic brio, and evokes a quirky family akin to Anne Tyler's, only bitter. Franzen's great at describing Christmas homecomings gone awry, cruise-ship follies, self-deluded academics, breast-obsessed screenwriters, stodgy old farts and edgy Tribeca bohemians equally at sea in their lives, and the mad, bad, dangerous worlds of the Internet boom and the fissioning post-Soviet East.

All five members of the Lambert family get their due, as everybody's lives swirl out of control. Paterfamilias Alfred is slipping into dementia, even as one of his inventions inspires a pharmaceutical giant to revolutionize treatment of his disease. His stubborn wife, Enid, specializes in denial; so do their kids, each in an idiosyncratic way. Their hepcat son, Chip, lost a college sinecure by seducing a student, and his new career as a screenwriter is in peril. Chip's sister, Denise, is a chic chef perpetually in hot water, romantically speaking; banker brother Gary wonders if his stifling marriage is driving him nuts. We inhabit these troubled minds in turn, sinking into sorrow punctuated by laughter, reveling in Franzen's satirical eye:

Gary in recent years had observed, with plate tectonically cumulative anxiety, that population was continuing to flow out of the Midwest and toward the cooler coasts.... Gary wished that all further migration [could] be banned and all Midwesterners encouraged to revert to eating pasty foods and wearing dowdy clothes and playing board games, in order that a strategic national reserve of cluelessness might be maintained, a wilderness of taste which would enable people of privilege, like himself, to feel extremely civilized in perpetuity.
Franzen is funny and on the money. This book puts him on the literary map. --Tim Appelo -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

'A book which is funny, moving, generous, brutal and intelligent, and which poses the ultimate question, what life is for -- and that is as much as anyone could ask.' Blake Morrison, GUARDIAN'For anyone who has ever found themselves guiltily yearning for an Anne Tyler while in the middle of an Updike or Wolfe. The Lamberts are utterly believable, and once they have all told their stories you can't help but sympathise with them. Be prepared to be moved.' Laurence Phelan, INDEPENDENT ON SUNDAY'Compelling. A pleasure from beginning to end. Franzen, in one leap, has put himself into the league of Updike & Roth. That's why there is so much excitement about it.' David Sexton, EVENING STANDARD'A novel of outstanding sympathy, wit, moral intelligence and pathos, a family saga told with stylistic brio and psychological and political insight. No British novelist is currently writing at this pitch.' Jeremy Treglowen, FINANCIAL TIMES'Impossible to dislike, an unpretentious page-turner.' Zadie Smith, GUARDIAN Books of the Year'The Corrections is a wonderful book. Every page simmers with wit, close observation and intelligence. Franzen has delivered as wounding and thoughtful an indictment of contemporary existence as it is possible to make.' John Burnside, SCOTSMAN'As good as anything I've ever read.' Rachel Cusk, DAILY TELGRAPH Books of the Year

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Morinic am 26. Mai 2003
Format: Taschenbuch
The Corrections ist die Geschichte der fünfköpfigen Lambert-Familie, die Eltern Alfred und Enid in der Kleinstadt St. Jude im Mittleren Westen, die 3 Kinder Gary, Chip und Denise inzwischen an der Ostküste lebend. Die Geschichte wird eingerahmt von dem verzweifelten Versuch der Mutter Enid, ein letztes Mal die Kinder und Enkel zu einem gemeinsamen Weihnachtsfest in St. Jude zu versammeln.
Es ist die Geschichte des Scheiterns von 5 Personen, des Scheiterns an ihren eigenen Unzulänglichkeiten, v.a. an ihrer Unfähigkeit zu wirklicher Kommunikation. Das Epos legt Zeugnis ab über die Schwierigkeit einer nachhaltigen Persönlichkeitsentwicklung und stabilen menschlichen Beziehungen unter dem Druck der unaufhörlichen Verschiebungen des modernen Kapitalismus und den immer grösseren Ansprüchen an die Selbstverwirklichung des Einzelnen.
Ich habe in langer Zeit kein Buch mehr gelesen, dessen Charaktere mich so gefangen genommen habe, Charaktere, die förmlich danach zu schreien scheinen, dass ihnen jemand einen Weg aus dem Labyrinth ihrer Depressionen und Beschränkungen weist. Es ist ein zutiefst trauriges Buch und enthält doch viele Szenen von unglaublicher Komik, die die Absurdität unserer Gesellschaft meisterhaft illustrieren wie z.B. das Engagement von Chip beim Ausverkauf des Staates Litauen oder Gary's manischer Beschäftigung mit der Börse.
Es ist ein Buch über zerbrochene Träume und menschliches Versagen und doch ist es ein Buch, das in kleinen Szenen, zumal gegen Ende, zeigt, wie auch in dieser Gesellschaft Nähe, Zuneigung und Sinn noch möglich sind. Und es ist v.a. ein grossartiger Roman, der Herz und Verstand gleichermassen absorbiert.
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134 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 7. Februar 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Mein Problem mit Popautorenromanen war immer, dass die Welt, die sie beschreiben, nichts mit mir zu tun hat – leider, ich bin Mittelstandskind. Bin kein Banker oder schwuler Millionenerbe auf der Suche nach mir selbst. Zum DJ, Werber oder Künstler hat es auch nicht gereicht.
Vermutlich sind Popautoren entweder Kinder reicher Eltern oder selbst ganz froh, dass sie dem Mittelmaß durch ihren tollen Kreativjob (writer) entkommen sind. Sie wollen es nicht mehr wissen. Wenn sie schreiben, amen sie bestenfalls den Habitus der Verlegerkinder und Millionenerben nach.
Ein Zeitungsartikel hat mich dann aber doch recht neugierig auf den Roman des amerikanischen Journalisten Franzen gemacht. Sein Thema: das Elend des Mittelstandes. In 'The Corrections' versuchen die drei Kinder eines kleinen Ingenieurs und einer Hausfrau aus dem Kleinstadtmief des Midwest zu entkommen. Sie zieht es in die Städte der Ostküste. Alle drei wollen die Fehler ihrer Eltern in ihrem eigenen Leben korrigieren. Schlechter Sex, Bausparvertrag statt Aktien und immer die falschen Bücher gelesen – das muss sich im Amerika der neunziger ändern lassen, jeder schafft es, wenn er nur will. Dass sie bei ihren Korrekturen scheitern müssen, wird schnell klar.
Genial ist die Detailfreude, mit der Franzen die Welt der Mittelstandsflüchtlinge beschreibt, so gesehen, ist er Popautor. Eine Reise durch die P.C.- verrückten Universitäten der neunziger, dem kurzzeitig explodierenden Wohlstand der Kleinaktionäre, den Abgründen der Dienstleistungsgesellschaft. Niemals anklägerisch, aber immer dahin, wo es richtig weh tut.
Von der resignierenden Grundstimmung her ähnelt 'The Corrections' am ehesten noch Houellebecq, vom Umfang und der Vielschichtigkeit der Geschichte eher den Klassikern des bürgerlichen Bildungsromans, der Vergleich mit den Buddenbrooks liegt nicht ganz falsch - jutet Buch!
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Wolfgang Renner am 24. September 2002
Format: Taschenbuch
Mit Abstand das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Das Erfrischende daran ist, dass darin keine außergewöhnlichen Menschen vorkommen, die außergewöhnliche Dinge erleben: Im Gegenteil, mit spritziger und bösartiger Detailgenauigkeit beschreibt J. Franzen das durchschnittliche Leben einer amerikanischen Durchschnittsfamilie. In den kleinen Neurosen und Ängsten der Protagonisten, in den innerfamiliären Machtkämpfen, in den geradezu köstlichen Dialogen zwischen der Über-Mutter und ihren drei Kindern (die jeweils einen unterschiedlichen Zugang zu ihr haben) erkennt man sich selbst und eigene familiäre Situationen wieder. Einziger, aber wirklich auch einziger Kritikpunkt: Das litauische Zwischenspiel von Chip passt aufgrund seines Absurdität nicht in den Rahmen dieses Buches. Alles in allem: wahrhaft ein großer Roman, zu Recht gelobt und gepriesen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Müller am 12. August 2003
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
I can't believe what I read in the other reviews "Not a single character I even remotely liked" "are there no normal Americans?"
Well, whether you find a character likeable or not does NOT say anything about a literary work's artistic quality. Otherwise, The best books would be those that contain only perfectly friendly, likeable, "normal", and unspeakably dull people. (Apart from that, I found all of the characters in the book likeable in their own quirky way - they all have their issues and their faults, but that's HUMAN!)
Franzen evidently knows his psychology, he has the gift of bringing literary characters to life and he knows how to use them for a thorough analytical look at turn-of the-21st-century-America.
As for having to read sentences twice to understand them: that, too is something that Franzen uses with great artistry as a stylistic device: many things in life you will have to look at twice to see their beauty and their truth. Many things that you can understand at the fist look are not worth looking at. If you want to know what I mean, lay The Corrections next to Der Zauberberg and take a good long look.
All in all, I must say that I could not put The Corrections down from the moment I'd read the first page and I was sad to have come to the end of it after 600 pages; I would have liked it to be twice as long. I was (and am) dying to know how Enid, Gary, chip and Denise will go on with their lives.
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