Ich habe Florian Ostertag als Support von Philipp Poisel in Bochum gesehen.
Nach einem etwas überraschenden Start mit Benjamin Krause am Klavier faszinierte mich direkt seine rauchige und trotzdem sehr präsente Stimme, die eigentlich gar nicht zu seiner zunächst etwas unbeholfenen Art zwischen den Stücken passte. Die Songs sind mit Liebe und wahrscheinlich viel Arbeit gemacht, typisch singer-songwriter eben. Den Sound kann man vielleicht irgendwo zwischen Travis und Ron Sexsmith unterbringen, natürlich auch nicht ganz weit weg von Philipp Poisel, der wie die anderen Genannten großartig ist! Daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung!
Anschließend konnte man selbstverständlich seine CD kaufen, so dass ich den meisten von Euch etwas voraus habe!
Der Knaller auf der CD ist "I Don't Know What To Say" mit absoluter Ohrwurmqualität. Auch das erste Stück "Let It Go", mit dem das Konzert begann, zieht einen sofort in den Bann. Die Texte handeln natürlich von der Liebe, Hoffnung und der ewigen Suche nach dem Glück. Insgesamt verkörpert das Album mit 11 Songs und textbook eine gewisse Melancholie, die aber nicht schwer und drückend daher kommt, sondern beschwingt - beschwingte Melancholie eben!