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The Confusion: Volume Two of The Baroque Cycle (P.S.)
 
 
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The Confusion: Volume Two of The Baroque Cycle (P.S.) [Englisch] [Taschenbuch]

Neal Stephenson
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 848 Seiten
  • Verlag: William Morrow Paperbacks; Auflage: Reprint (14. Juni 2005)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0060733357
  • ISBN-13: 978-0060733353
  • Größe und/oder Gewicht: 20,3 x 13,6 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Neal Stephenson
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Produktbeschreibungen

From Booklist

*Starred Review* This guy really likes to write long books. Cyptonomicon, his 1999 epic, was roughly the same length as the entire Lord of the Rings trilogy. Quicksilver (2003), the first volume of his Baroque Cycle, was well over 900 pages, and this second installment is in the same ballpark. It picks up the story in 1689. Jack Shaftoe, self-proclaimed king of the vagabonds, is a galley slave, but that's soon going to change: he and nine of his fellow slaves engineer an escape. Their plan, to steal a cache of Spanish silver, turns out better (and also worse) than they could have imagined. Meanwhile, Eliza, a notorious spy whom Jack once rescued from a Turkish harem, is trying to get to London with her newborn baby. Set during one of history's most exciting times, from 1600 to 1750, this series brilliantly captures the intellectual excitement and cultural revolution of the era. With real-life supporting characters such as Isaac Newton and Wilhelm Leibnitz, the series blends fact and fiction so cleverly that it is virtually impossible to separate one from the other. Stephenson is a graceful writer, never getting bogged down in detail, keeping the story moving, dazzling us with his technique. The concluding volume of the trilogy is scheduled to appear in October 2004, and it's fair to say anyone who reads this one will spend the intervening months waiting with breathless anticipation. David Pitt
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

“Vast, splendid and absorbing.” (Publishers Weekly (starred review) )

“[T]he definitive historical-sci-fi-epic-pirate-comedy-punk-love story. No easy feat, that. A-.” (Entertainment Weekly )

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von x-ray321
Format:Gebundene Ausgabe
Confusion besteht aus zwei ineinander verwobene, fast eigenstädigen Storys (Bonanza und Juncto) im Zeitraum 1689 bis 1702. Die Ereignisse beginnen direkt im Anschluß an die Geschehnisse aus dem ersten Teil. Nur das erste Kapitel von Quicksilver (1713) ist zeitlich immer noch nach den Geschehnissen dieses Bandes angesiedelt.
Zwischen den Hauptpersonen der jeweiligen Handlungsstränge gibt es weitaus weniger Berührungspunkte, als bei einer ähnlichen Konstellation in Teil eins. Lediglich ganz am Ende - im fuirosen Finale - des Buches haben die Akteure für wenige Seiten miteinander Kontakt.

Story 1) Bonanza: Hauptperson Jack Shaftoe -- ein Abendteuerroman (Freibeuter- und Piratengeschichte) in Anlehnung an die Schatzsuche in Cryptonomicon. Schauplatz ist das Mittelmeer, Nordafrika, der mittlerer Osten, der Pazifik, Südamerika und schliesslich wieder England. De-facto wird hier eine Reise um die Welt in 17 Jahren dargestellt.

Story 2) Juncto: "Das Leben zu Hofe" mit der Hauptperson Countess Eliza und diversen Wissenschaftler (bekannt aus Teil1). Spielt in Frankreich, den Niederlanden, Preußen und Leipzg. Ist in Teilen als "Briefroman" geschrieben. Somit werden viel Handlung und große Zeiträume kompakt und auf das Wesentliche reduziert dargestellt.

Im Vergleich zum Vorgänger gibt es eine weitaus geringere Rolle der Wissenschaft. Neben den aus Quicksilber bekannten thematischen Merkmalen wendet sich die Geschichte neuen Schwerpunkten zu:
* den Grundlagen des (bargeldlosen) Handels und Währungssystemen
* der (spanische) Inquisition
* jeder Menge Spionage und Gegenspionage sowie Information und Desinformation im Fortlauf der Handlung

Im hinteren Fünftel gibt es deutlich häufigerer Wechsel der Erzählpersektiven bzw. der Handlungsstränge und es werden auf weniger Seiten größere Zeiträume abgedeckt. Ganz am Ende des Buches kommen schliesslich sehr komprimiert viele lose Fäden zusammen. In diesem Kontext klären sich einige Geschehnisse und Handlungen, die sich über den Verlauf der Geschichte ergeben haben (und teilweise schon fast wieder in Vergessenheit geraten sind).

FAZIT: Das Lesen macht wieder sehr viel Spaß. Detailreiche, sehr plastische Szenen werden mit einer gehörigen Portion historischem Hintergrundwissen ausgemalt. Zusätzlich ist gerade Bonanza sehr spannend und unterhaltsam geschrieben. Das Ende ist ein echter Cliffhanger, der die Zeit bis zur Veröffentlichung des nächsten Bandes viel zu lange erscheinen läßt. Volle Punktzahl !

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Peer Sylvester TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Bedarf es wirklich einer Rezension? Wer den ersten Band begeistert aufgenommen hat, dem wird auch der zweite Band gefallen - auch wenn Waterhouse eher eine Gastrolle einnimmt (die Handlungsstränge drehen sich um Eliza und Jack).
Wem der erste Band zu weitschweifig war... nun der zweite Band hat auch über 800 Seiten. Allerdings wird ein grösserer Zeitraum überspannt. Die beiden Handlungsstränge sind sehr spannend zu lesen. Allerdings ist Jacks Geschichte doch viel actionsgeladener und witziger, während Elizas Part eher etwas ruhig und streckenweise etwas trocken daherkommt.
Alles in allem aber ein mehr als würdiger Nachfolger - mir gefiel Quicksilver zwar eine Idee besser, aber im Grunde sind beide Bände ausgesprochen genial und absolut empfehlenswert (für Stephenson-Fans sowieso)
Ein Tipp aber noch:- Stephensons "Ende" ist so brutal abrupt, dass man den dritten Band "The system of the world" am besten bereits aufgeschlagen auf den Nachttisch liegen haben sollte, um dort sofort weiterlesen zu können.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nachdem Neal Stephenson Ende vergangenen Jahres mit "Quicksilver" das erste Drittel seines zwischen Restoration und Spanischem Erbfolgekrieg spielenden Wälzers über Wirtschafts-, Geistes- und politische Geschichte des Barock vorgelegt hatte, folgt nun der Nachschlag; der abschließende Band, "The system of the world", ist für den Herbst angekündigt.

Einige Rezensoren (sowohl im Internet als auch in der Presse) hatten "Quicksilver" - nicht völlig ohne Grund - eine gewisse Weitschweifigkeit vorgeworfen.

"The confusion" geht diese glücklicherweise ab:

So tritt Daniel Waterhouse, der englische Philosoph, Physiker und gescheiterte Puritaner etwas in den Hintergrund (hat aber als die Person, welche Isaac Newton in dessen großer Lebenkrise Halt gibt und ihn anhält, die Anstellung eines Aufsehers der britischen Münze anzunehmen, doch noch einmal eine Schlüsselrolle inne).

Auch Eliza, welche weiterhin am Hofe des Sonnenkönigs reüssiert und dabei natürlich immer wieder in Lebensgefahr gerät, nimmt nicht die zentrale Position ein.

Diese gehört nämlich dem Söldner und Abenteurer Jack Shaftoe; Shaftoe war - wir erinnern uns - nicht nur Opfer einer allmählich sein Hirn angreifenden Syphilis geworden, sondern auch noch algerischen Korsaren in die Hände gefallen.

Nachdem ein längeres hohes Fieber die Syphiliserreger in seinem Körper abgetötet und ihn so vor der Demenz bewahrt hat, entwickeln er und einige seiner Leidensgefährten (darunter ein Jesuitenpadre aus japanischem Hochadel, der vor seiner Ordination natürlich noch den Umgang mit dem Katana erlernt und ein spanischer Grande mit einem Tourette - Syndrom, das ihm das Leben bei Hofe nicht wirklich vereinfacht hatte...)den Plan, mit Unterstützung ihrer Eigentümer einen aus Mexiko zurückkehrenden spanischen Vizegouverneur kurz vor dem sicheren Hafen von Cadiz zu überfallen, um sich mit ihrem Anteil an der Beute freizukaufen.

Als sich diese Beute aber als weit größer als erwartet entpuppt, beginnt eine gnadenlose Jagd, die Shaftoe und seine Haudegen einmal um den Globus führt und ihnen einen ganzen Haufen neuer, exotischer und hartnäckiger Feinde (unter anderem eine mahrattische Königin, das Bakufu des Tokugawa-Shogunats, die spanische Inquisition in Mexiko, die Warenterminbörse von Lyon und zuletzt Ludwig der XIV. persönlich) einbringt, während ihre weiteren Abenteuer immer wieder zu kleineren Beben in der europäischen Wirtschaftsordnung führen...

Witziger und pikaresker als Stephenson es tut, könnte man die europäische Geschichte des ausgehenden 17. Jahrhunderts und die Vorboten der Aufklärung nicht darstellen, die Charakter sind herrlich exzentrisch, die Recherche makellos. Stephensons spöttische, sowohl im Dialog als auch in der Erzählung teils bewußt altertümelnde, teils für witzige Anachronismen sorgende Sprache tut ein übriges zum Lesevergnügen.

Ach ja, und eines noch: Das Buch endet mit dem übelsten Cliffhanger, der mir untergekommen ist, seit ich als kleiner Junge "The empire strikes back" im Kino gesehen habe...

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