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The Complete Mahler Symphonies
 
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The Complete Mahler Symphonies [Box-Set]

Gustav Mahler , Leonard Bernstein , New York Philharmonic Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Orchester: New York Philharmonic
  • Dirigent: Leonard Bernstein
  • Komponist: Gustav Mahler
  • Audio CD (9. März 2012)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 12
  • Format: Box-Set
  • Label: Sony Classical (Sony Music)
  • ASIN: B005SJIP1E
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.052 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Leonard Bernstein gilt bis heute als einer der besten Mahler-Dirigenten aller Zeiten. Jetzt gibt es seine legendären Einspielungen aller Mahler-Sinfonien mit den New Yorker Philharmonikern in einer attraktiven, limitierten Edtion auf 12 CDs im Original LP-Artwork.

"Ein rauscharmes, plastisches, wunderbar räumliches Klangbild lässt die 12 CDs zum ungetrübten Hörgenuss werden. Noch heute ist Bernsteins unglaublich vitaler Elan zu spüren, sein perfektes Timing für die richtige Tempomodifikationen, aber auch seine Sensibilität und die Fähigkeit, riesige Ausdrucksbögen zu gestalten. [...] Dennoch verliert sich Bernstein niemals im Detail und hat stets das große Ganze im Blick."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Legendär! 9. März 2012
Von FS TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
Die vorliegende Box beinhaltet Bernsteins erste Einspielung der Mahlerschen Sinfonien und Kindertotenlieder aus den 60er und 70er Jahren. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um eine Neuauflage der 2009 veröffentlichten Box Carnegie Hall Presents Bernstein: Mahler Symphonies. Das Remastering ist dasselbe -- kurz gesagt: satter, voller, lebendiger Klang. Inhaltlich sind lediglich folgende Unterschiede auszumachen:
- Die vorliegende 2012er-Box enthält die Kindertotenlieder, die 2009er-Box nicht.
- Die 2009er-Box enthält das Lied von der Erde (Israel Philharmonic Orchestra, mit Christa Ludwig, René Kollo) sowie eine Audio-Dokumentation "Gustav Mahler remembered", beides ist in der 2012er-Box nicht mehr zu finden.

Die (große) Schnittmenge der beiden Boxen bilden demnach die Sinfonien 1-9 sowie das Adagio der unvollendeten 10. Sinfonie. Abgesehen von der Fünften besitzen alle Aufnahmen absoluten Referenzcharakter. Der Hörer begibt sich auf eine faszinierende Entdeckungsreise voller Abenteuer, Wunder und Spiritualität. Insbesondere die so populäre Vierte muss hier einmal hervorgehoben werden, die unter Bernsteins Stabführung einzigartig frisch, stimmungsvoll, farbig, gar magisch klingt -- dazu eine großartige Reri Grist im Finale, deren aufgeweckt-lebendiger Gesangspart auch heute noch zu den zwei bis drei besten auf CD zählt.

Bernstein fühlte sich als Seelenverwandter Mahlers. Sein tiefes Verständnis für Mahlers Werk, die bedingungslose Leidenschaft, dieses maximale Ausleben der Emotionen und Kontraste, ohne dabei zu übertreiben oder die Kontrolle zu verlieren -- all das spürt man in diesen wunderbaren Aufnahmen. Aufgrund ihres dokumentarischen und künstlerischen Wertes ist und bleibt diese Box eine Legende.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Björn
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Wow, dachte ich nach dem Auspacken. Das ist mal eine Box, die mit Liebe gemacht wurde. Prinzipiell sind die 12 CDs natürlich in Pappsteckhüllen verpackt. Hier hat jede Steckhülle allerdings das Original Cover der Erstveröffentlichung. Hat eine Sinfonie zwei CDs, so gibt es eine schicke aufklappbare Papphülle. Auch die Rückseiten sind dem Original nachempfunden und enthalten die LP notes. Gefühlte Schriftgröße 4, aber man kann es lesen. Dazu gibt es auch ein 30 Seitiges Booklet, auch mit einem deutschen Text und ein paar schönen Bildern. Die CDs an sich haben einen wunderschönen Vinyl Look! Toll, für den Preis!

Die Sinfonien an sich sind natürlich mit das Beste was es gibt und zu dem Preis hier klar Pflicht für jeden, der sich etwas tiefer mit Mahlers Werk beschäftigen möchte. Die New Yorker Philharmonie steht in großer Mahler Tradition und hat hier zusammen mit Bernstein einen der (wenn nicht DEN) ersten kompletten Sinfonie Zyklus eingespielt - bis auf die 8. Symphonie die hier mit dem Londoner Symphony Orchestra vorliegt. Natürlich ist das aus den 60ern und keine DDD Aufnahme, aber trotzdem klanglich sehr gut. Interpretatorisch will ich gar nicht so viel sagen, außer dass Bernstein einer meiner Lieblings Mahler Dirigenten ist und eine Emotionalität und Tiefgründigkeit erreicht, die bis heute schwer zu toppen ist.

Volle Kaufempfehlung! Bravo, Sony!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Staurus
Format:Audio CD
Vor drei Jahren veröffentlichte Sony eine Neubearbeitung der frühen Aufnahmen mit dem New York Philharmonic Orchestra. Dies Remastering beruhte auf den originalen Multikanalbändern und bedeutete eine wesentliche Verbesserung der bis dahin klanglich unbefriedigenden Situation. Die Dynamik ist nun höher, die Instrumente klingen natürlicher, das Orchester insgesamt räumlicher; die Musik ist besser durchhörbar, klarer, was gerade in Fortissimopassagen viel ausmacht. Seitdem kann diese Sony-Edition mit der später entstandenen der DG auch klanglich weitgehend konkurrieren.
Auf der anderen Seite können die Verbesserungen nicht überdecken, dass die Aufnahmen vor etwa 50 Jahren entstanden sind. Freunde eines weichen Klanges werden enttäuscht sein. Die Höhen sind betont, die Streicher klingen häufig, aber nicht immer, etwas dünn. Der Bass kommt trocken, aber nicht so voll und samtig, wie es sein könnte.
Nun hat Sony seinen Zyklus schon wieder herausgebracht, mit geringfügigen Änderungen. Das neue Cover wirkt äußerst seriös, pechschwarz dominiert. Sollte man kaufen?

Nein, wenn man die 2009er Box besitzt, denn Sony hat technisch nichts geändert. Wer dagegen ältere Bearbeitungen besitzt, erhält hier klanglich eine lohnende Verbesserung zu einem moderaten Preis.

Die Mahlerverrückten wie ich besitzen diese Aufnahmen längst und natürlich den 'Konkurrenzzyklus' der DG. Für die Klügeren, die mit einmal Bernsteinmahler zufrieden sind, versuche ich einen Vergleich, der ob der Komplexität des Themas naturgemäß oberflächlich bleiben muss.
Sinfonie #1:
Sony: Im ersten Satz kommen die Schönheiten der Partitur, speziell in den Naturbildern, wundervoll zur Geltung; zugleich verdeutlicht Bernstein die für Mahler so typischen Irritationen und Brechungen - die Natur ist keineswegs nur schön, sondern zugleich archaisch und bedrohlich, wie es im ersten Satz der Dritten überdeutlich wird. Es folgen ein recht langsamer Ländler mit noch langsameren Trios und ein dritter Satz mit eher zurückhaltend gestalteter Parodie. Die Coda mit ihrer machtvollen Klimax kommt äußerst effektvoll.
DG: Die Interpretation ist im Grundsatz unverändert, auch wenn die langsameren Tempi einige Passagen etwas anders wirken lassen; die Aufnahme klingt weicher und voller.
Welche die "bessere" ist? Ich sehe sie gleichwertig, die New Yorker etwas spontaner und lebendiger, die exzellent spielenden Amsterdamer mit warmem Klang und mehr Details. An die tiefen, geschlossenen Deutungen, die wir von Horenstein und Walter kennen, kommen beide Varianten aber nicht ganz heran.
Sinfonie #2:
Sony: Bernstein "durchlebt" die Sinfonie, man könnte häufig meinen, ein Livekonzert zu erleben. Er ist emotional, intensiv, impulsiv und trifft nach meiner Meinung das Wesen dieser großen Musik. Freilich kann die vokale Seite nicht überzeugen.
DG: Mit Ludwig und Hendricks haben wir hier Sängerinnen anderen Kalibers. Bernstein wählt ungewöhnlich langsame Tempi, besonders in den Ecksätzen. Es spricht für sein Können, sie dennoch zusammenzuhalten. Das "Urlicht" kommt mir mit 6:19 Minuten überdehnt vor. Diese extrem subjektive Aufnahme kann eine starke Sogwirkung erzeugen, aber wenn man als Hörer den Faden verliert, kann sie auch langatmig wirken.
Sinfonie #3:
Beide Fassungen ähneln sich. Mahlers gewaltigem Anspruch, eine Welt erschaffen zu wollen, bleibt Bernstein auf packend Weise gerecht. Dies Werk darf nicht akademisch gespielt werden, weil dann zuviel seines Ausdrucks verlorengeht. Wir hören eigenwillige, zugespitzte, hochdramatische Interpretationen, in denen die Musik sich austoben darf; und das passt bestens zu diesem Werk. Großartige Aufnahmen.
Sinfonie #4:
DG: Für mich ist die Aufnahme nicht konkurrenzfähig, weil ich Bernsteins Eigenmächtigkeit, im vierten Satz einen Knaben statt des geforderten Soprans singen zu lassen, nicht ertragen kann - so schön die Stimme klingt, mit dem äußerst schwierigen Text kann der Junge naturgemäß nichts anfangen.
Sony: Wir haben hier den Glücksfall, mit Reri Grist eine der besten Sängerinnen dieser kurzen, aber schwierigen Rolle hören zu dürfen. Bernstein spielt die Schönheiten der Musik, besonders im dritten Satz, voll aus, ohne die Doppelbödigkeit des Werks zu verschleiern. Eine großartige Aufnahme.
Sinfonie #5:
Sony: Seltsam, wie dünn das doch so ausdrucksstarke Marschthema von den Trompeten intoniert wird. Die Aufnahme klingt schlecht, die New Yorker spielen unter ihren Möglichkeiten. Am ehesten ist der dritte Satz gelungen, aber schon das Adagietto wirkt zäh und schlichtweg zu langsam.
DG: Hier haben wir mit den Wienern ein viel besser spielendes Orchester in viel besserem Klang. Bernstein wählt zum Teil deutlich langsamere Tempi als zuvor, variiert freilich äußerst großzügig. Akzeptiert man diese Eigenart und seine emotionale Darstellung, ist dies eine packende Fünfte, obwohl sie für mich deutlich gegenüber den Spitzenaufnahmen von Barbirolli, Walter und vor allem Barshai (eine Sensation) abfällt.
Sinfonie #6:
Hier ist die Entscheidung leicht: Die Sonyaufnahme mag gut oder gar sehr gut sein, was Bernstein mit den Wienern bietet, ist phänomenal, auch klanglich. Dies überbordende Werk wird ohne Abschwächung ausgelebt, voller Dramatik, Zuspitzung, Verstörung, Zerstörung. Die ersten zwei Sätze - er spielt das Scherzo an zweiter Stelle - bilden eine dämonische Einheit; im Andante riskiert er ein ruhiges Tempo, ohne in Rührseligkeit zu verfallen. Das Finale muss man hören, beschreiben lässt sich dies Ereignis nicht.
Allein Mitropoulos überbietet dies in seiner 1955er Aufnahme aus New York. Leider klingt sie mäßig, und das Publikum liefert unerwünschte akustische Begleitung.
Sinfonie #7:
Sony, DG: Dies seltsame Werk wird bei ihm zu einem Abenteuer: Er nimmt uns mit auf eine Reise voller Farben und Überraschungen, und so werden die (scheinbaren?) Banalitäten und Stimmungswechsel unproblematisch - wir reisen, und die Welt ändert sich eben. Dies ist kurzweilig und sogar im scheinbar glückseligen C-Dur-Finale gut genießbar.
Beide Versionen klingen sehr gut, ich ziehe die etwas lebendigere, frischere New Yorker vor.
Sinfonie #8:
Zu Mahlers Achten habe ich auch über Jahrzehnte keinen Zugang gefunden; die einzige Aufnahme, die ich ohne Widerwillen hören kann, ist die von Mitropoulos.
So genüge der Hinweis, dass die 1966er Aufnahme nach Meinung vieler Kritiker hervorragend ist. Bernsteins Tod hat die geplante Aufnahme für DG verhindert, man hat dort zum Zwecke der Vervollständigung - ein kompletter Zyklus verkauft sich schließlich besser - eine miserabel klingende Rundfunkaufnahme beigefügt, die auch künstlerisch zweitklassig ist.
Sinfonie #9:
Sony: Bernstein spielt dies tiefe Werk weniger exzessiv und dramatisch, als man es bei ihm erwarten durfte. Damit rückt er zugleich näher an konventionellere Auffassungen heran, nicht spektakulär, aber überzeugend. Diese Aufnahme profitiert besonders vom Remastering.
DG: Die Klimax im ersten Satz, die im letzten und das langsamer und langsamer werdende Verebben bilden große Momente einer lohnenden Aufnahme. Freilich sind die Tempi derart langsam, dass besonders die Ecksätze zu zerfasern drohen; da Bernstein zudem relativ zurückhaltend auftritt, entstehen Längen, zumindest für mein Empfinden.
Die Aufnahme klingt weich und angenehm, aber wenig präsent, das Orchester nicht so voll, wie man es von 1985er Technik erwarten darf.
Trotz der einschränkenden Bemerkungen liegen hier zwei unbedingt hörenswerte Aufnahmen diesen Wunderwerkes vor, Bernstein hat uns viel und Unterschiedliches zu sagen. Nach meinem Geschmack erreicht er aber nicht ganz die Geschlossenheit, die Walter, Horenstein und Barbirolli bieten.
(Seine nach meiner Meinung beste Interpretation hat Bernstein 1979 mit den Berlinern aufgenommen. Dort spürt man eine besondere Intensität, wie sie nur in besonderen Livemomenten entstehen kann; freilich gibt es etliche störende Geräusche.)

Fazit:
Wer diese Box oder die der DG kauft, erwirbt großartige Musik in zumeist herausragenden, wichtigen, ausgeprägt persönlichen Deutungen.
Das künstlerische Niveau ist durchgängig sehr hoch, nur drei Aufnahmen fallen ab: Die Yorker Fünfte sowie die Vierte und Achte der DG kann ich nicht empfehlen.
Bei den ersten drei Sinfonien liegen Sony und DG künstlerisch insgesamt gleichauf, auch wenn interpretatorisch deutliche Unterschiede vorhanden sind. Lesen Sie weiter... ›
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