Produktinformation
|
Im Mittelpunkt steht die Geschichte der jungen Tänzerin Ry (Neve Campbell, Scream), die davon träumt eines Tages die Primaballerina zu sein. Das Ziel ihrer Träume liegt jedoch noch in weiter Ferne: Die Konkurrenz unter den Tänzern ist unerbittlich und die scheinbar willkürlichen Entscheidungen des exzentrische Leiters des Ensembles Mr. A (Malcolm McDowell) legen ihr zusätzlich Steine in den Weg. Einzig die Liebe zu dem jungen Koch Josh (James Franco, Spider-Man) gibt ihr Halt.
The Company lebt von den traumhaft schönen Bildern und der Magie des Tanzes. Dabei profitiert der Film eindeutig von seiner Besetzung: Mit Ausnahme der drei genannten Schauspieler sind ausschließlich die Tänzer des Joffrey Balletts zu sehen. Robert Altman und Neve Campbell haben eine Liebeserklärung an das Ballet geschaffen. Campbell, die ihre Karriere selbst als Ballerina begonnen hat, schrieb das Drehbuch und produzierte den Film, in dem erkennbar viel von ihrem Herzblut und ihrer Leidenschaft für das Tanzen steckt. Altman (M*A*S*H, Short Cuts), ansonsten bekannt für seinen Zynismus und die kritische Art, in der er alles hinterfragt und die Wahrheit zu ergründen versucht, hält sich hier eher zurück und nimmt die zurückhaltende Position eines faszinierten Beobachters ein, offensichtlich zutiefst beeindruckt von der Schaffenskraft der porträtierten Künstler. Das Ensembledrama gleicht mehr einem filmischen Essay und hat sicherlich nichts gemein mit Filmen wie Center Stage oder Fame Der Weg zum Ruhm. Eine erzählende Handlung ist nur in Ansätzen vorhanden, vielmehr gibt The Company das Alltagsleben der Tänzer wieder. -- Birgit Schwenger
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Das war es dann auch schon mit dem Lob für The Company.
Der Film besteht in der Hauptsache aus einer Aneinanderreihung von Szenen, die keine erkennbare Verbindung und schon gar keinen dramaturgischen Sinn haben.
Es gibt so viele Charaktere in dem Film,aber keiner wird wirklich ausgeleuchtet. Selbst die Hauptdarstellerin, Neve Campbell, die ich sehr mag, bleibt seltsam distanziert und uninteressant.
Es hätte sicher viele faszinierende Themen und Ansatzpunkte in dem Umfeld so einer Tanztruppe gegeben. Schade nur, dass keiner davon ernsthaft aufgegriffen und behandelt wurde.
Wenn ich das vorherrschende Gefühl beim Ansehen der DVD beschreiben sollte, würde ich sagen: Wachsende Verwirrung. Ich habe mich mehr als einmal gefragt: Was sollte diese Szene in dem Film? Hab ich irgendetwas verpasst, was dem Ganzen einen Sinn geben würde? Und wer ist das schon wieder?(Ich hätte gewarnt sein sollen, als ich den Namen Robert Altmann gelesen habe.)
Wenn es der Sinn dieses Projekts war, das wahre Leben in einer Tanztruppe zu zeigen, hätte man meines Erachtens besser daran getan, eine richtige Dokumentation zu drehen. Die wäre sicher spannender geworden.
Mein Fazit: Wer die DVD nur wegen der Tanzszenen kauft, kann kaum etwas verkehrt machen. Wer aber eine Handlung erwartet, und sei sie auch noch so dünn, dem kann ich nur raten: Finger weg.
|
|
|