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The Colour of Snow (Digipack)


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Produktinformation

  • Audio CD (17. Oktober 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Vertigo Berlin (Universal Music)
  • ASIN: B001E1YVWW
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 175.996 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Tourist
2. Allein Allein
3. Prisoner
4. Untitled Picture
5. The Colour Of Snow
6. 130/70
7. Rainhouse
8. River Loves The Ocean
9. Name On My ID
10. Happy Go Lucky

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Polarkreis überlassen anscheinend nichts dem Zufall. Auf ihrem zweiten Album The Colour Of Snow präsentiert sich die vielköpfige Gruppe aus Dresden von Klangästhetik bis zum Outfit als durchgestyltes Gesamtkunstobjekt. Die Entwicklung zu einem internationalen und damit nie nach Deutschland einordbaren Sound vollzog sich rasant. Bevor sich Polarkreis 18 im Jahre 2004 gründeten, entdeckten die beiden Blur-Fans Sänger Felix Räuber und Keyboarder Bernhard Wenzel Indie-Künstler wie Tortoise, Aphex Twin, Radiohead oder Sigur Rós für sich. Doch mehr als Garagenpunk - plus Schreigesang - konnten die beiden 1997 mit ihren Instrumenten noch nicht spielen. Dann begann die Tüftele, sie legten Spur auf Spur, bis der PC-generierten Musik das Leben ausging. Erst weitere Mitglieder ließen Polarkreis 18 zu einer richtigen Gruppe werden, auch weil die Songs nun eine neue Dynamik bekamen. Der Weg zum Erfolg war frei, vorbei die Zeiten mit 25 Besuchern bei Konzerten. War dass selbstbetitelte Debüt Polarkreis 18 schon eine gereifte Mischung aus Pop-Melodien, integrierten Break-Beats, elegisch-wehmütigen Klang-Epen, Streicherarrangements und Gitarren-Ausbrüchen, so schwenkt der Nachfolger direkt und mit Hochgeschwindigkeit Richtung Mainstream. Der Albumtitel The Colour Of Snow, der Bandname und die Hives-mäßige weiße Klamottenoptik suggerieren Kühle und stehen trotz des kristallklaren, krispen Sounds doch in Kontrast zu der eher warmen und emotionalen Musik. Bohrt man nun aber tiefer, tauchen Probleme auf. Ein Track wie die potentielle Hitsingle Allein Allein mit seinen überbordenden Arrangements uns Eurodisco-Beats ist nicht unbewusst entstanden, der Song WILL einen anspringen, er giert nach Anerkennung und Radio-Airplay. Wo die immer wieder als Vergleich herangezogenen Sigur Rós mystisch, spinnert und unnahbar daherkommen, damit eine Nachhaltigkeit erreichten, da fehlt es dem Sextett aus Sachsen an Tiefe. Das von Mario Thaler (Notwist) und Jochen Naaf (PeterLicht) unter Mithilfe von Streichern produzierte Album klingt perfekt und international konkurrenzfähig, es macht einem den Zugang sogar außerordentlich leicht. Aber es will einfach nicht berühren, es nimmt einen nicht an unbekannte Orte mit. -- Sven Niechziol

motor.de

"Selten wurde so heiß diskutiert in einer Motor-Redaktionssitzung. Selten ging solch ein tiefer Riss durch unser Team. Selten kam es zu solch bösen Verbalattacken. Der Grund? Das neue Album von Polarkreis 18 "The Colour Of Snow". Weil wir uns diesmal so gar nicht einig sind, gibts an dieser Stelle statt der gewöhnlichen Rezension ein PRO und CONTRA zu einer wirklich "heißen" Platte.

PRO
Na die trauen sich was! Statt in ihrer kleinen Indie-Ecke verkopft weiter vor sich hin zu frickeln, haben die Dresdener Jungs um Felix Räuber die große Geste entdeckt. Auf ihrem Zweitling „The Colour Of Snow“ wird nicht gekleckert sondern geklotzt: Wo auf dem Debüt noch vereinzelte Streicher fidelten, musiziert nun das komplette Filmorchester Babelsberg. Wo einst die unverkennbare Falstett-Stimme englische Texte so zart und darum auch kaum verständlich hauchte, traut sich Herr Räuber jetzt sogar zum Teil deutsch und lauthals zu tönen. Wo frickelige Beats sich in epischen Post-Rock auflösten, da schwingen sich jetzt hymnengleich Wahnsinns-Melodien in den Pophimmel, um sich in perfekten Arrangements selbst zu feiern - und passen so nicht nur in die Disko nebenan, sondern auch ins Mainstream-Radio…

Dank dem Händchen eines Mario Thalers und weil die Jungs wirklich wissen, was sie hier tun und wollen, ist ihnen eine Platte gelungen, die beim ersten Hören scheinbar haarscharf am Schmalz vorbeischrammt, sich jedoch sofort in den Gehörgang hakt und dort auf ewig nachhallt. Beim mehrmaligen Hören jedoch mit soviel Können aufwartet, mit liebevollen Details, mit einem wilden Mix an verschiedensten Zutaten aus Klassik, Electro und Post-Indie-Rock, dass einem schier die Worte fehlen.

Viele werden diesen Weg von Polarkreis 18 nicht mitgehen, werden der Band Kommerz vorwerfen, doch das kann den Jungs egal sein. Denn zu diesem Schritt in Richtung Pathos-Pop gehörte mehr Mut und Können als einfach eine Kopie ihres Debüts vorzulegen. Respekt, und „Weiter so!“.

Laura Anderson

CONTRA
Gerade ein reichliches Jahr ist es her, dass Felix Räuber und Konsorten einen Beitrag mit dem Titel „Zuviel“ auf ihrer Myspace-Seite bloggen. Fünf zarte Dresdner, übermannt von den Begeisterungsstürmen einschlägiger Musik-Kritiker, von einem Interview zum nächsten tingelnd, sich die Finger wund spielend – das waren Polarkreis 18. „Ihre Musik ist heftig, unglaublich breit, großkotzig und transzendent“, übte sich das Musikmagazin Intro in Superlativen. Das selbst betitelte 2007er Debütalbum des Anfang Zwanziger-Quintetts, Resultat fast vierjähriger ununterbrochener Studio-Tüftelei, war beinah unverschämt perfekt für einen Erstling. So exzentrisch und dennoch völlig unpeinlich wurden Radiohead und Muse in einen Pott geschmissen. Vollkommen hemmungslos und jenseits jeden Respekts vor der Last musikalischer Referenzen plärrte Sänger Felix Räuber ins Mikro und völlig überraschend kam heraus, was seit Sigur Rós lange niemand mehr zustande gebracht hatte. Abgesehen davon, dass diese fünf Grünschnäbel schon gemeinsam Musik machten, bevor ihnen die ersten Pickel auf der Nase sprossen, waren sie schlicht und ergreifend einfach in der Lage. So unheimlich durchdacht war jedes einzelne Arrangement. So klug die akkurat platzierten elektronischen Spielereien. So wissend, dass auch die trägste Vene pochen würde. So jenseits des irdischen Schmutzes.

Im Akkord hat das Dresdner Überflieger-Quintett nun die zweite Platte „The Colour Of Snow“ produziert. Und wieder hat man Tränchen in den Augen. Diesmal jedoch nicht aus Ergriffenheit. Und schon gar nicht vor Begeisterung. Vielmehr weil man lachen muss. Über den neuesten Treppenwitz namens Synthie-Pop, den Polarkreis 18 in zehn völlig blassen Songs auf die Spitze treiben.

Ein Zug fährt ein im Opener „Tourist“. Kraftlos tuckert er durch den watteweißen Winterwald. Endstelle: Das musikalische Nirgendwo. „I travel and travel / I never come home“, atmet Felix Räuber (wenigstens das klingt vertraut) ins Mikro, als müsse er für die ganze Welt leiden. Und das Schlimmste ist: Er hat ja so Recht. Vom vormals perfektionierten Eklektizismus sind nur die Schreie in Gläser zerschmetternden Tonlagen geblieben. Die erste Singleauskopplung „Allein Allein“ sollte wohl der Versuch einer Pop-Hymne werden. Wahllos treffen mittelmäßige Depeche Mode 80s-Electropop-Kopien auf Chorgesänge, die das instrumentale Wirr Warr nicht einen Deut dichter machen. Die Bläserarmee in „Prisoner“ setzt dem glatt geleckten Pop-Desaster noch die Krone auf. Kein Orchester-Instrument, das in der Peter und der Wolf-Variation nicht zum Zuge kommt. Keine Höhepunkte. Keine Ausreißer, in welche Richtung auch immer. Während die Streicher auf dem Debüt präzise platziert daherkamen, flirren sie jetzt zu gewollt. Zu opulent ist auch das Paukenschlag-Finale, das maximal einem Disney-Märchenfilm gut stehen würde.


Die Nymphengesänge in „River Loves The Ocean“ markieren den Tiefpunkt einer Platte, die Polarkreis-Fans mit jedem Ton mehr im Herzen wehtun wird. Hoffnung verspricht allein die Nummer Sieben namens „Rainhouse“, auf der wenigstens in Ansätzen der vorantreibend-pulsierende Sound der Erstlings-Scheibe hinüber gerettet wurde. Hier blitzen sie kurz durch, die Zehen-Zuck-Beats, die geschickt platzierten Breaks eines „Crystal Lake“. Wer jedoch nach der Wimpernschlagpause ein ohrenbetäubendes Feuerwerk erwartet, muss sich einmal mehr mit einer Leuchtrakete statt einem Dutzend zufrieden geben.

Wo bitte ist das kompromisslos treibende Schlagzeug eines „Dreamdancer“, das sich in jede Falte der Ohrmuschel mogelt? Kein leises Herangeschleiche, um dann lautstark zuzuschnappen. Wo ist die nervös zuckende Stille? Zu oft versteckt sie sich hinter dem pompösen Aufgebot an instrumentaler Reizüberflutung. Nur in „130/70“ wandelt das Piano im Alleingang und berührt in seiner Einfachheit tausend Mal tiefer.

Das englischsprachige 2007er Debüt wäre ohne Frage ein Kandidat für den internationalen Durchbruch einer brillanten Dresdner Nachwuchsband gewesen. Auf „The Colour Of Snow“ changiert man nun äußerst heikel zwischen den Sprachen ohne Rot zu werden. Deutsch für die Bundesrepublik, Englisch für den Rest der Welt? Wenn’s doch nur so einfach wäre.

Jennifer Beck

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stevo am 10. Dezember 2008
Format: Audio CD
Vielleicht würden mich einige Leute zur Generation X zählen, Jahrgang 1978, mein musikalischer Urknall war Nirvana, die zusammen mit Pearl Jam bis heute meine ungeschlagenen Helden sind. Außerdem spiele ich in einer Band, die inzwischen mehr oder weniger erfolgreich, ihr zweites Album rausgebracht hat und deren Mitglieder immer, ganz im Sinne des Grunge und Punks, ihren ureigenen Weg gegangen sind und auf Stimmungen oder modische Erscheinungen einen Dreck gegeben haben.

Es ist schon seltsam, daß ich "The colour of snow" wahrscheinlich genau ein Jahr früher aufgrund meines Musikdogmas von Grund auf abgelehnt hätte. So wie es der Zufall wollte habe ich "Allein, Allein" das erste mal genau zur richtigen Zeit an genau dem richtigem Ort (Anfang August im Autoradio) gehört. Es ist, was bei nachhaltiger und guter Musik bei mir sehr selten der Fall ist, sofort zu mir durchgedrungen. Ich erkannte weder das Hymnenpotenzial, noch war ich Fan von elektronisch unterstützter Musik, noch wusste ich irgendwas über die Band, geschweige denn über das vorherige Album. Trotz allem war für mich auf Anhieb klar, daß ich mir das dazugehörige Album zulegen würde und tat dies dann auch etwas später. Nun, da ich "The colour of snow" sicherlich zum 30. mal durchgehört habe, kann ich bedenkenlos kundtun, daß mich seit "Toxicity" von SOAD kein Album mehr so inspiriert, keines mehr so auf mich gewirkt und keines mehr so bei mir eingeschlagen hat wie dieses. Schon der Opener Tourist nimmt einen mit auf eine Reise zurück in die unbeschwerte Kindheit, deren Erinnerungen und Gefühle so weit weg erschienen, um gerade in diesen Zeiten wieder so nah dran zu sein scheinen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Satcomfunker am 2. Dezember 2010
Format: Audio CD
Seit 2008 besitze ich schon dieses Album und es gehört immer noch zu meinen absoluten Lieblingsalben.
"Allein Allein" war für mich der Song, der mich in einer sehr schwierigen Zeit begleitet und aufgebaut hat. Wenn ich "Allein Allein" noch heute höre denke ich sofort zurück an diese Tage und alte Gefühle kommen wieder hoch...
"The colour of snow" zählt für mich zu den Besten CDs aller Zeiten. Ein Album, was so vollkommen schön ist und mit einem Indie-Pop-Synthi-Sound, der so bombastisch daherkommt, dass ich heute noch Gänsehaut bekomme. Einfach ein Gesamtkunstwerk das stimmig ist und dazu diese engelsgleiche Stimme von Felix Räuber, die mich beim anhören in eine andere Welt entführt.

Polarkreis 18 sind nicht nur "Allein Allein", sie sind viel mehr als das. Wer in dieses Album hört, wird verstehen, warum.

PS:
Sie sind auch live ein echter Geheimtipp. Mitreißende, z. T. auch exzentrische Show, die toll unterhält und danach mir ein sehr zufriedenens lächeln auf mein Gesicht zaubert! 2011 sind sie wieder unterwegs...ich werde da sein, und Ihr?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manuel am 16. Januar 2009
Format: Audio CD
Tja, auch ich habe die Band aus Dresden erst durch "Allein Allein" kennen gelernt, wofür ich mich aber nicht schäme. Immerhin ist es ja besser spät als niemals.
Nun, hier ist es jetzt also. Das Album der Band, die nun (widerwillig?) als die neue Supergruppe Deutschlands dargestellt wird und inzwischen Poster und Berichte in Teenie-Musikzeitschriften von sich vorfinden kann.

Neun weitere Male Songs à la "Allein Allein" sind - wie bereits gesagt wurde - nicht Teil dieser CD. Aber das ist mir persönlich ja vollkommen egal, denn diese Scheibe ist so oder so toll.
Aber gehen wir die Stücke doch nochmal einzeln durch:
Nach einem schönen, versteckten Hidden-Instrumental-Track, der bei -1:04 Minuten beginnt, beginnt die CD offiziell.

01. Tourist
Schon wenn Sänger Felix Räuber mit einem unvergleichbaren Gefühl die ersten Zeilen des Songs "The tourists are on a train..." aus den Lautsprechern haucht, ahnt man, dass diese CD etwas besonderes sein könnte. Beim Refrain wird's ein bisschen schneller, was dem Song einen angenehme Abwechslung verleiht. 9/10 Punkte

02. Allein Allein
Ein Kommerz-Hit? Und selbst wenn schon! Der Song ist klasse und eben einfach die "Hymne der einsamen Herzen". Natürlich polarisiert der Titel sehr, auch abgesehen vom Erfolg. Entweder man mag ihn oder eben nicht. Ich liebe ihn! 10/10 Punkte

03. Prisoner
Für mich der schwächste Titel des Albums, was ihn jedoch nicht schlecht macht. Tolle Instrumental-Teile mit einer 'peppigen' und zugleich gefühlvollen Stimme. 7/10 Punkte

04. Untitled picture
Das Instrumentalstück der CD. Und ein absolut Schönes noch dazu!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Altmoriginal am 3. Februar 2009
Format: Audio CD
Meine erste Begegnung mit Polarkreis 18 war übers Radio. Dort wurden sie als die deutschen Sigur Rós vorgestellt, was ich nur bedingt teilen konnte. Sicher ist die atmosphärische Dichte und nicht zuletzt die Stimme ein Indiz, die Band hat jedoch ganz andere Glocken in mir geläutet.
So war ich denn auch begeistert von der ersten Scheibe und konnte die neue kaum erwarten.
Der Einstieg mit Tourist gelingt mir sehr gut, knüpft er doch gut ans Vorgängeralbum an. Doch dann die Single Allein - schön eingängig und sicherlich ein Ohrwurm - aber hier dampft ein Bügeleisen über die manchmal erfrischend sperrigen Kompositionen, das ich nicht erwartet hatte. Nicht falsch verstehen - ich mag den Song. Nur merkt man hier ganz eindeutig den Hang zum Mainstream und den Wunsch zum Megaseller (was ja auch geglückt ist).
Dann gehts auch durchgängig ruhig, sphärisch, manchmal zu schwülstig weiter, was ja dann auch in Nummern wie Happy Go Lucky oder River Loves The Ocean gipfelt.
Ich hätte mir noch so Kracher wie Dreamdancer vom ersten Album gewünscht und hoffe, live wirds nicht so besinnlich.
Sehen will ichs auf jeden Fall, die Band hat Stil, Potential und Einfühlungsvermögen in gute Kompositionen und Arrengements, das sollte sie weitertreiben - nur nicht ins kitschige abdriften, Jungs!
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