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Leider sind auf dem Album keine neuen Songs drauf, sondern nur Lieder die schon auf den ersten AoB-Alben zu finden waren. Im Gegensatz zu dem Best-Of Album von 1999 sind auf diesem viele Lieder drauf, die es nicht als Single-Auskopplung gegeben hat wie z.B. Young and Proud, Voulez-Vous Danser, Angel Eyes, My Deja Vu, Tokia Girl u.a.
Auch der Mix ist ganz gut gelungen, schnelle fetzige Songs wechseln sich mit langsameren und gefühlvolleren Songs ab. Am besten gefällt mir aber das alle Songs chronologisch angeordnet sind, vom Ältesten bis zum Neusten Song! Das hätte ich mir schon auf dem Album "Singles of The 90's" von 1999 gewünscht.
Was allerdings ganz klar negativ angekreidet werden muß ist die Tatsache, das kein einziges der aktuellen Songs vom 2002-Album "Da Capo" drauf ist!!! Kein Beautiful Morning, The Juvenile oder Unspeakable. Das finde ich sehr sehr schwach!! Dies ist auch der Grund warum diese CD nur 3 statt möglichen 4 oder 5 Sterne verdient hat!
Aber halt! Dieses Album ist anders!!!
„The Collection" ist keine lieblos zusammengewürfelte Sammlung erfolgreicher Hits (der erfolgreichste fehlt hier nämlich sowieso: The Sign), vielmehr handelt es sich um einen wunderbar zusammengestellten Überblick über 10 Jahre Ace Of Base und die kreative Weiterentwicklung der Band - in chronologischer Reihenfolge. Kurz gesagt: auf dieser CD befindet sich so ziemlich alles was man verpasst hat wenn man die 4 Schweden nur aus dem Radio kennt.
Angefangen bei den eher technolastigen Songs aus den Anfangstagen der Band wie „Voulez-Vous Danser" und das harte „Dancer In A Daydream", über die typischen Reggae-Pop tracks „All That She Wants", „Happy Nation", „Never Gonna Say I'm Sorry" (und Überraschungen wie der wunderschöne Dance-Song „Waiting For Magic"),über den Dance-Kracher „Beautiful Life" der an Perfektheit nicht mehr zu überbieten ist, über die melancholisch-athmosphärischen Balladen „Edge Of Heaven" und „Angel Eyes", über "My Déjà Vu" mit seinen fettern Bossa-Nova Bässen und Orientalischem Flair, über Retro-Perlen wie die beiden Motown-Stücke „Cecilia" und, besonders gelungen: „Donnie", Neo-Dancefloor („Travel To Romantis", „Tokyo Girl") bis hin zum bisherigen Höhepunkt ihrer Karriere, der 1998er Superballade „Everytime It Rains"... Diese Stimme vergisst man garantiert nie wieder!
Ich vergebe nur 4 Sterne weil eben leider kein neues Material zu hören ist! Trotzdem: ein aufregendes Album, abwechslungsreich, unprätentiös... und das alles für nicht mal 8 Euro!
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