Für mich stellt sich eindeutig die Frage, wieso hier eine große Anzahl an Kunden diesen Film als so schlecht einstufen! Der Film hat eine gelungene Haupthandlung und eine Nebenhandlung in Form einer Romanze zwischen Gabriel (Antonio Banderas) und der "Tochter" von Ripley (Morgan Freeman). Die Handlung weist zum Schluss hin Aufklärungsbedarf, da jeder jeden hintergeht und dem Zuschauer somit zum Nachdenken anregt. Damit hat dieser Film mehrere Wendungen und löst auch vor der Aufklärung ein merkwürdiges Gefühl beim Zuschauer aus. Denn man merkt durchaus, dass irgendwas nicht stimmen kann. Das dieser Film frei von großen Explosionen und Effekten ist, heißt nicht, dass er langweilig ist. Er hat ein ordentliches Potential an Spannung, das man lediglich erkennen muss, um sich in diesen Film reinzuversetzen.
Die schauspielerische Leistung ist in meinen Augen zwiegespaltend zu betrachten. Morgan Freeman zeigt hier nicht wirklich sein Können, doch Banderas zeigt sowohl seine harte als auch charmante Seite. Ein Hin- und Herspiel seiner Gefühle. Für mich ist Banderas einer der besten Schauspieler, die es gibt.
Schlussendlich ist es trotzdem Geschmacksache, ob man den Film nun gut findet oder nicht. Nichts desto trotz finde ich die ein odere andere Rezension etwas fehlgeschlagen. Dieser Film hat Spannung und es gebraucht dem Zuschauer etwas an Anspruch, um mit diesem Film eins zu werden.