Mehrmals wurde der Starttermin des irischen Films "The Closer You Get" in den deutschen Kinos verlegt. Zu unsicher schien, ob das skurrile Rührstück an das große Vorbild "Lang lebe Nad Devine" anschließen könnte. Was Filmverleih vermutete, drückte sich wenig später in bare Münze aus: Der Film floppte grandios. Rachel Portmans Kompositionen zu dem harmlos-langweiligen, 90-minütigen Landschaftsfilm, in dem die Schauspieler mehr damit beschäftigt sind, krampfhaft den "richtigen Dreh" zu finden, als zu spielen, ist ebenso durchschnittlich. Die ruhigen Scores haben aber auch Pech: Ein Soundtrack lebt vom Film, und wenn der Film nicht lebt, stirbt auch die Musik.