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The Chaos
 
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The Chaos

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Produktinformation

  • Audio CD (18. Juni 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Nul Recordings (rough trade)
  • ASIN: B0036V0WE4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. The Chaos 4:10EUR 0,99
Anhören  2. Struck Dumb 2:50EUR 0,99
Anhören  3. Heartbeat Song 2:29EUR 0,99
Anhören  4. Stop the Noise 2:31EUR 0,99
Anhören  5. The Connector 2:56EUR 0,99
Anhören  6. I Can Do That 3:42EUR 0,99
Anhören  7. Sun Goes Down 3:52EUR 0,99
Anhören  8. This Is the Life 2:55EUR 0,99
Anhören  9. The Baron 3:11EUR 0,99
Anhören10. Dart At the Map 4:04EUR 0,99
Anhören11. Jupiter 6:24EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Nie klangen die UK Punkrocker Futureheads direkter und ekstatischer als auf ihrem vierten Album The Chaos! Nach 3 erfolgreichen Alben mit Post-Punk & New Wave Einflüssen, die zu prominenten Supportgigs mit Foo Fighters & Pixies führten, entdecken die Futureheads jetzt den Punkrock mit seiner DIY Attitüde und anti-autoritären Ideologie. Auf The Chaos liefern sie 11 kraftvolle 3-Minuten-Tracks ab, wie immer stark melodiös, aber diesmal mindenstens 1-2 Stufen härter und kompromissloser, wie die erste Singleauskopplung "Heartbeat Song" eindrucksvoll beweist. Das Album wurde produziert von Youth (Killing Joke), aufgenommen mit David Brewis (Field Music) und erscheint unabhängig in Eigenregie.

motor.de

Vorwärts-Wave-Punk mit Domspatzen-Vibe: Auf „The Chaos“ schmeißen die Futureheads eine mittelmäßige Post-Punk-Party und scheuen auch vorm Glam-Rock nicht zurück. Die Sternstunde der Futureheads schlug im Jahre 2004. Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum ließ das Gespann aus Sunderland die Kritiker in Großbritannien applaudieren und Post-Punk-Veteranen mit der Zunge schnalzen. Immer wieder wurden Vergleiche mit Heroen wie Gang Of Four oder XTC herangezogen. Vom NME wurde die Platte 2006 gar in die Rangliste der größten britischen Alben aller Zeiten aufgenommen. Doch wie es auf der Insel so üblich ist, war auch dieser Hype schnell vorbei. Die drei Alben, welche die Kombo in den darauffolgenden Jahren veröffentlichte, spielten weder in irgendwelchen All-Time-Favourite-Rankings, noch in den Charts eine Rolle. Mit ihrem fünften Album "The Chaos" versuchen die Futureheads nun, den Geist von 2004 zurückzuholen. Fortschritt durch Rückschritt – diese Gleichung geht nur bedingt auf.

Die Marschroute auf der LP ist klar: "Volles Brett nach vorne", würde Klaus Meine sagen. Die Band bevorzugt den Start von 0 auf 100. Der schnelle und kraftvolle Opener/Titeltrack gibt eindeutig die Richtung vor. „5-4-3-2-1 - Let's Go!“, so die Parole zu Beginn des Songs, dessen Refrain leicht hysterisch wirkt. Über das gesamte Album hinweg wird das Tempo konstant gehalten – die Qualität der Songs hingegen lässt ab Mitte der LP nach. Lieder wie „Struck Thumb“ oder „The Connector“ gehören mit ihren Chören, Wechselgesängen und diversen anderen Queen-Reminiszenzen noch zu den interessanten. Mit der ersten, sehr massentauglichen Singleauskopplung „Heartbeat Song“ reißen die Futureheads zudem das Tor zum Pop-Punk ganz weit auf. Vor allem die ersten Sekunden des Stückes erinnern an sonnigen College-Rock vom American Pie-Soundtrack. Im Laufe der Nummer aber finden sie zu straightem Punkrock zurück. „When we meet / I listen to your heartbeat“, heißt es in der ersten Zeile - spätestens jetzt müssten beim Musiknerd die Alarmglocken schrillen, klingt dieser Vers doch wie ein Seitenhieb auf die britischen Kollegen von Scouting For Girls, die vor zwei Jahren mit „Heartbeat“ einen ähnlichen Song veröffentlichten. Sollte das Stück zu hundert Prozent ernst gemeint sein, so kann man Futureheads-Songwriter Barry Hyde getrost musikalischen Winterschlaf, Einfallslosigkeit und Nähe zum Kitsch unterstellen. Potential zum Radio-Hit hat der Song aber trotzdem.

Wie der Titel nahelegt, ist die Scheibe alles andere als ein Konzeptalbum. Es hätte auch „Eleven New Songs“ heißen können. Die LP wirkt somit wie ein Katalog aus zufällig ausgewählten Post Punk-Produkten. Songs wie „Stop The Noise“, „I Can Do That“ oder „The Baron“ sind gut gemeint, ganz lustig und tanzbar, bleiben aber insgesamt blass. Spektakulär ist anders. „The Chaos“ - eine Spaßplatte? Nicht ganz. In „Sun Goes Down“ schlägt das Musikerkollektiv ernste, gar düstere Töne an. Der Track wirkt wie ein Film, wie ein Streifzug durch die Großstadt nach Einbruch der Dunkelheit und - durch seinen donnernden Refrain - wie ein Befreiungschlag. Definitiv einer der musikalischen Lichtblicke des Albums – und das nicht nur aufgrund der Hitchcock-mäßigen Soundsamples am Ende des Stückes. Beim ersten Anblick der Tracklist verspricht auch „This Is The Life“ Abenteuerliches. Selbstverständlich rechnet man im ersten Moment mit einer Post Punk-Version des gleichnamigen Charthits von Amy MacDonald. Es wäre dem Quartett zumindest zuzutrauen gewesen. Denn schon im Jahr 2004 verhalf der Band eine Coverversion zu kommerziellem Erfolg: Damals war es ein Remake des Kate Bush-Klassikers „Hounds Of Love“. Es kann jedoch Entwarnung gegeben werden: „This Is The Life“ ist nichts anderes, als ein vor Punk triefender Dreiminüter, bei dem man sich endgültig im Wohnzimmer von Joe Strummer wähnt.

Das Beste haben sich die vier Briten für den Schluss aufgehoben: „Jupiter“ kommt wie der Versuch eines "Bohemian Rhapsody 2.0" daher und überstrahlt die restlichen zehn Songs ohne Mühe. Eingeleitet wird der Mini-Epos von einem Chor, der zuerst eine halbe Minute melodisch summt und dann eine Acappella-Einlage zum Besten gibt. Spätestens wenn die E-Gitarren einsetzen und sich mehrstimmige Gesänge wiederholen, kommt man am Queen-Vergleich nicht mehr vorbei. Was folgt, ist ein kleiner musikalischer Spießrutenlauf mit gewagten Tempowechseln.
Erwähnenswert ist auch der Hidden Track. Hierbei erwarten den Hörer abermals ekstatische Acappella-Ergüsse, die sehr sakralen Charakter haben. „The Chaos“ klingt weder wie ein Meilenstein, noch wie eine Spätwerk-Platte. Mit den elf temporeichen Stücken sind die Futureheads zu ihren frechen Post-Punk-Wurzeln zurückgekehrt, treten aber dennoch auf der Stelle.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tobi
Format:Audio CD
Was für ein spektakulärer Einstieg in die neue Platte ' Chaos ' der Futureheads: "5-4-3-2-1 Let's Go!", und ab geht der gleichnamige Opener durch wirbelnde Loopings, kreiselnde Rotationsmaschinen in Form hyperaktiver Gitarren und durchrüttelnde Riffs ohne jegliches Ende in Sicht zu stellen. Man bekommt den Körper bereits nach den ersten Sekunden nicht mehr unter Kontrolle, alles tanzt, alles ist ausgelassen und fröhlich wie schon seit Monaten nicht mehr und schlussendlich versinkt alles und jeder in einer überdimensionalen Euphorie-Bombe. Es ist eine Bombe der guten Laune für diesen fulminanten Auftakt, rasend schnell katapultieren sich die ersten zehn Minuten durch wärmende Lüfte, Titel wie ' Struck Dumb ' und ' Heartbeat Song ' bleiben dabei unweigerlich zwischen den Gehörgängen kleben und verbreiten ein süßliches Gefühl der längst vergessenen Glückseeligkeit.

Würde man es nicht bereits durch ' This Is Not The World ' kennen, wäre es schlicht und ergreifend ein überraschender Knall ins Gesicht. So aber bleibt eine staunende Erkenntnis stehen, die sich wohl zurecht fragen darf: Wie schaffen es die Futureheads das Meisterwerk auf eigenem Label und nach knappen zwei Jahren, so bravourös in die nächste Runde zu schmettern? Es ist eine Frage der man leider beim nächsten Stück ' Stop The Noise ' auf den Grund gehen kann. Denn hier geraten die typischen Faktoren erfolgreicher Futurehead-Songs ein wenig ins Stocken und versprechen nur eingängige Momente zwischen den Refrains. Vielleicht täuscht auch der Eindruck nach dem starken Beginn, doch wie dem auch sei, mit dem nächsten Stück ' The Connector ' steigen die vier Engländer aus Sunderland wieder in traumwandlerische Dimensionen auf. In der sympahtischen Manier, wie man es seit Jahren Lieben und Schätzen gelernt hat, stürmt das Quartett haltlos und mit dem Kopf durch sämtliche Wände.

Die Türen wären knapp daneben gelegen, doch was interessieren hier unwichtige Nebensächlichkeiten? Barry Hyde und Ross Millard, beide Sänger und Gitarristen, lösen die Dinge eben nach Ihren verdrehten Ansichten. Will man nun auf diesem hohen Niveau noch mehr Kritik anbringen, darf dabei auch nicht das folgende ' I Can Do That ' fehlen, wenngleich die spürbaren Defizite nichts an der euphorischen Stimmung ändern. In ' Sun Goes Down ' klingen die Futureheads das erste Mal ernst, schlagen den Rhythmen unweigerliche Nachhaltigkeit in die Sporen und verleihen mitunter den vier Minuten eine drückende Intensität. ' This Is The Life ' bringt dann aber wieder mit komplizierten Gitarrenriffs alles in gewohnte Bahnen zurück und man darf sich erneut fragen, wie diese halsbrecherischen Kombinationen bei Liveauftritten alle im Gedächtnis bleiben können. Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern, besonders aus Sicht der Englischen, haben die Futurheads die Eingängigkeit praktisch als Ihr Eigentum gepachtet und machen nicht den Fehler es nur darauf ankommen zu lassen.

Jeder Ihrer Songs versprüht eine unverkennbare Note mit netten Spielereien wie in ' The Baron ' mit plötzlichen Abfall in dunkle Gefilde, klaren Unterschieden und anspruchsvollen Melodien. Natürlich lassen sich Songs wie diese sehr gewinnbringend verkaufen, doch wer die Musik so liebt und lebt wie die Futureheads, dem sei es gegönnt. Die vier Herren aus Sunderland sind auf ganzer Linie sympathisch und haben nunmal Ihr Rezept nach den ersten beiden Platten erfolgreich umstellen können. Und nach dem letzten schwächeren Stück ' Dart In The Map ' folgt das abschließende ' Jupiter '. Es ist ein Song, der Vergleiche mit einer Pinballkugel als logische Konsequenz hervorbringt. Hüpfende Gitarren, angetrieben durch eine wahnwitzig rasende Kugel, treiben den Highscore in schwindelerregende Höhen und halten nur kurz am Anfang die Saiten still, denn hier übernimmt eine längst vergessene Besonderheit der Futureheads die Aufmerksamkeit: A Capella von Barry, Ross, David und Dave - mit Zugabe im anschließenden Hiddentrack. Das Folgende ist damit auch der abschließende Höhepunkt von ' Chaos ' und der endgültige Beweis: Eingängigkeit kann man lernen- sofern man eben Mitglied der Futureheads ist.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es geht wieder aufwärts. 23. September 2010
Von Thomas Schmitz VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Vier Alben haben die Futureheads mittlerweile produziert. Aber kann sich irgendwer an die beiden Platten nach dem Debüt erinnern? "News and Tributes" und "This Is Not the World" hießen die. Und selbst die Titel sagen mir nichts mehr. Das ist bei "The Chaos" anders - schon alleine aus dem Grund, weil ich mir die Platte gekauft habe und sie jetzt im CD-Schrank steht. Aber hole ich sie da jemals wieder raus? Ehrlich gesagt: Das habe ich beim Debüt schon selten gemacht. In einem Jahr, in dem so viel gute Musik rausgekommen ist, ist die Platte bei mir damals ein wenig untergegangen. Und das gleiche Schicksal wird wohl auch "The Chaos" treffen.
Obwohl die Platte nicht schlecht ist. Natürlich gibt es kein "Hounds of Love" mehr, die Band hat sogar mit "Heartbeat Song" und "I Can Do That" zwei Stücke geschrieben, die fast peinliche Rocksongs geworden wären. Aber eben nur fast, denn den Futureheads gelang es tatsächlich, dass diese beiden so unaufgeregten Stücke mit zu den Höhepunkten der Platte gehören. Neben "Struck Dumb" und dem düsteren "Sun Goes Down".
Weniger gelungen sind hingegen diese nervös vor sich hinplärrenden Rock-Dinger. "The Connector" ist sooooo 2005! "This Is the Life" und "The Baron" sind eigentlich zumindest mittelmäßig, haben aber zwischendurch so doofe Gitarrensounds, dass sie eben doch nerven. Textlich befindet sich die Band ein wenig auf dem Therapeuten-Trip. Sie geben Ratschläge, wie man eben aus dem Chaos ausbrechen kann. Nun gut.
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