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The Changeling [UK Import]
 
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The Changeling [UK Import]

Angelina Jolie , Colm Feore , Clint Eastwood    Nicht geprüft   DVD
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (105 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Rezensionen

Movieman.de

Clint Eastwood ("Mystic River, "Flags of Our Fathers", "Million Dollar Baby", "Gran Torino") liefert auf seine alten Tage zwar keine Schauspielleistungen mehr ab, dennoch überzeugt der knapp 80jährige mit konstant hochwertigen Produktionen. Auch "Der fremde Sohn" stellt da keine Ausnahme dar. Das Justizdrama ist hochkarätig besetzt und phantastisch photographiert. Es überzeugen aber nicht nur die stets wunderbar ausbalancierten Bilder und das eindringliche Spiel von Angelina Jolie und John Malkovich, auch das Drehbuch hält trotz der einmal wieder enormen Länge des Filmes bei der Stange. Die Gerichtsszenen gegen Ende hätten zwar einen Tick kürzer ausfallen können und auch die Psychatrie-Episode wirkt ein wenig abgeklatscht, dennoch schafft es das Drama glaubhaft eine mitreißende Geschichte zu erzählen und eindrucksvoll zu demonstrieren, über welche Abgründe Mutterliebe hinaus reicht. Fazit: Ansprechend!

Moviemans Kommentar zur DVD: Die Blu-ray sieht der Zeit, in der sie spielt, angepasst aus, was bedeuten soll, dass sich das Bild in sanfte, pastellige Töne getaucht sieht.  Hierbei sind wunderbar samtige Nuancen vorhanden, die eine enorm breite Palette von natürlichen Nuancen abdecken. Hinzu kommt die blu-ray-typische hohe Auflösung, die selbst in Totalen gestochen scharfes Material bietet und nur äußerst selten ein kaum wahrnehmbares Rauschen auf einer hellen Wand erscheinen lässt. In Kamerabewegungen kommt es kaum einmal zu einem leichten Bildruckeln und die Kontraste zeigen sich breit gefächert und sehr stabil. Die Kompression funktioniert so gut wie einwandfrei. Akustisch gibt es ebenso nichts auszusetzen. In den Straßen klingelt und rattert es von allen Seiten und darunter liegen runde Pianoklänge oder die gut ins Geschehen eingemischten Stimmen.  Die Extras beinhalten zwei Featurettes: "Kriminelle Partner: Clint Eastwood und Angelina Jolie" und "Das bindende Glied: Angelina Jolie wird Christine Collins". Die Featurettes kombinieren Kommentare zum Film und den Recherchen vor der Produktion mit Ausschnitten von den Dreharbeiten. Natürlich geht es auch um den Regisseur Clint Eastwood und seine Hauptdarstellerin. Aber auch das Drehbuch und die Geschichte dahinter stehen im Vordergrund. Hinzu kommen interessante Anekdoten und Methoden, beispielsweise, warum Eastwood den "Action"-Ruf vor einem Dreh nicht mag. Die Funktionen "U-Control" und BD-Live gehören ebenso zu dieser Blu-ray. --movieman.de

kulturnews.de

Mit dem Muttersein kennt Angelina Jolie sich aus - zumindest demonstriert sie ihre diesbezüglichen Fähigkeiten immer wieder gerne vor den Kameralinsen der Paparazzi. Vielleicht spielt sie in "Der fremde Sohn" deshalb so glaubwürdig? Clint Eastwoods Krimidrama greift die wahre Geschichte von Christine Collins auf, deren Sohn 1928 in Los Angeles entführt wird. Fünf Monate lang bleibt der neunjährige Walter spurlos verschwunden, dann überreichen die Beamten Christine einen Jungen - der jedoch nicht Walter ist. Der Polizei ist das egal, sie braucht die positive PR und hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Doch Christine gibt nicht auf, sammelt Beweise und kämpft gegen das korrupte System. Eastwood gelingt mit "Der fremde Sohn" eine atmosphärische Krimigeschichte mit perfekten Bildern und gelungener Besetzung. Allen voran glänzt Angelina Jolie: Die 34-Jährige beweist, dass sie nicht nur mediengeile Brad-Pitt-Gattin, sondern auch eine äußerst wandlungsfähige Schauspielerin ist. (jul)Extras Making-of, Angelina Jolie und ihre Inspiration Auch als Blu-ray-Disc!

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77 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amigo Del Sol TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
An einem Samstagmorgen in Los Angeles im Jahre 1928: Christine Collins (Angelina Jolie) verabschiedet sich von ihrem Sohn Walter und geht zur Arbeit. Als sie Abends zurückkehrt, ist ihr Sohn spurlos verschwunden. Nach fünf langen Monaten der Ungewissheit taucht Walter plötzlich wieder auf. Doch während die Polizei den Erfolg feiert, merkt Christine sofort, dass der Junge nicht ihr Sohn Walter ist. Auf der Suche nach ihrem Sohn und der Wahrheit stößt sie dabei auf zahlreiche Widerstände und auf alles andere als eine kooperative Polizei, die sich ihren offensichtlichen Irrtum nicht eingestehen will. Einzig Reverend Briegleb (John Malkovich) stellt sich auf ihre Seite...

"Der Fremde Sohn" ist mal wieder ein unheimlich gutes Regiestück von Clint Eastwood geworden. Seine Story spielt in einer Zeit, als Los Angeles nicht wirklich als Stadt der Engel galt. Soziale Missstände, ein korrupter Polizeiapparat, die Wirtschaftskrise und eine florierende Kriminalität, sind eine schwierige Grundlage für eine alleinerziehende Mutter in der Stadt zu jener Zeit. Clint Eastwood nimmt dies als Grundlage für einen fein inszenierten Film.

Ein klitzekleinwenig nörgeln könnte man bei der Besetzung der Hauptdarstellerin. Irgendwie wirkt Angelina Jolie die ganze Zeit auf mich ein wenig wie ein Fremdkörper. Sie spielt zwar zweifelsohne die beste Rolle ihres Lebens, aber sie scheint nicht ganz verinnerlicht zu haben, dass auch sie ihre Omnipräsenz auf der Leinwand zum Wohle der Handlung etwas mehr hätte reduzieren dürfen. Sie wirkt etwas überschminkt und zu divenhaft. Was damit nicht ganz meiner Idealvorstellung einer verzweifelten Mutter entspricht.
John Malkovich verkörpert den Part des Hoffnungsträgers im Vergleich dazu hervorragend und fügt sich perfekt in die Handlung ein. Aber dies sei im Endeffekt nur eine Nuance von Kritik in einem rundum gelungenen Film, denn selbst Jolie schafft es unter Eastwood in zuvor nie geahnte schauspielerische Sphären vorzustoßen. Auch wenn sie ihr Diven-Image nicht restlos abschütteln kann.

Filmtechnisch ist Eastwood dabei äußerst stilistisch vorgegangen: die farbliche Optik ist gekonnt reduziert, zudem arbeitet Eastwood mit vielen Nahaufnahmen. Dazu kommt eine sachliche, betont ruhige Kameraführung. Die vor allem die wenigen, aber richtig fesselnden Filmmomente umso intensiver wirken lässt. So dass die ganze Zeit unablässig eine kalt-lodernde Dramaturgie über dem Film liegt.

Insgesamt ist "Der Fremde Sohn" ein packendes Drama, dass sowohl handwerklich, wie im Großen und Ganzen auch schauspielerisch überzeugt. Die Story ist bewegend und bleibt bis zur letzten Minute unheimlich spannend. Alleine dafür verdient sich der Film schon 5 Sterne.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schaudermär 5. Mai 2010
Von Al Mo TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Clint Eastwood als Regisseur, ein ansprechender Klappentext und meine Erwartungen an einen gelungenen Filmabend waren gut.
Was sich mir dann aber während des Filmes bot, fesselte, erschauderte und faszinierte mich unverhofft mehr.

Was sich mir anfangs als dramatisches Frauenschicksal eröffnete, wandelte sich im Verlauf der nun folgenden 140 Minuten als handfester Thriller mit authentischem Hintergrund. So nah, dass sich mir dabei die Nackenhaare sträubten.
"Der fremde Sohn" ist eine Gesellschaftsparabel. In einer Zeit sozialer Missstände, korrupter Behörden, boomender Kriminalität und dem Kampf um Gerechtigkeit und dem Rechtsempfinden im Allgemeinen.
Trotz beklemmender Intensität bedient sich der Film aber keinerlei expliziter Gewaltdarstellungen.
Der Schrecken in diesem Werk verbreitet sich vor allem durch den stetigen Wechsel von Perspektiven, die die jeweiligen Handlungsstränge voran- und zueinandertreiben.
Als winzigen Makel habe ich persönlich die Besetzung der Angelina Jolie empfunden, die mir - im Gesamtbild des Films - dann doch eine Spur zu "präsent" gewesen ist. Zu Beginn hatte ich etwas Mühe, die Jolie in dieser Rolle für mich anzunehmen.
Dieser Film trägt sich meiner Meinung nach allein schon durch das gute Script und die gewohnt bedächtige Erzählstruktur seines Regisseurs, die damit ein spektakuläres Finale konsequenterweise verweigert.
Fazit: Gut inszeniertes, durchaus (selbst)kritisches Stück US-Geschichte mit gutem Plot.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bücher-Liebhaberin TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
L.A. Ende der 1920er Jahre: Die Telefonistin Christine Collins kehrt nach ihrer Arbeit nach Hause zurück und merkt, dass ihr Sohn Walter spurlos verschwunden ist. Sie gibt eine Vermisstenanzeige auf und einige Monate danach wird ihr ein Junge vorgeführt, der sich als Walter Collins ausgibt. Die Polizei händigt ihr dieses gefundene Kind aus, doch sie betont mehrmals ausdrücklich, dass dieser nicht ihr Sohn ist. Die Polizei hält sie für verrückt und lässt sie in eine Nervenheilanstalt einweisen. Der einzige der noch an sie fest glaubt, ist Reverend Briegleb. Zeitgleich erzählt ein Junge einem Polizisten er habe seinem Cousin geholfen Jungen einzufangen und auf bestialische Art und Weise abzuschlachten...

"Der fremde Sohn" ist als Film durch und durch packend. Angelina Jolie einmal in der Opferrolle bzw. als Figur zu sehen, deren Äußerungen in Zweifel gestellt werden, ist zunächst einmal etwas Neues und Faszinierendes. Man merkt natürlich, dass ein sehr erfahrener Regisseur hier am Werke war und wer sollte es anderes sein als der talentierte Mr. Eastwood, den man schon als Regisseur von "Million Dollar Baby" oder "Ein wahres Verbrechen" kennt. Man empfindet mehr als Mitgefühl und Mitleid mit der Figur Christine Collins, zumahl der ganze Plot ja auf eine wahre Begebenheit beruht, wie man am Anfang des Films unweigerlich mitbekommt. Die Geschichte um den Kindermörder Gordon Northcott und die Verwechslung des Sohnes, die Person Christine Collins hat alles tatsächlich existiert und dies ist zweifellos ein weiterer Grund, was diesen Streifen so packend macht, bei dem man durch die ungerechte Behandlung Collins' und den Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit durch den Polizeiapparat und dessen Korruption, gegen die der Reverend stetig bis an sein Lebensende ankämpft, am liebsten laut aufschreien möchte und krass ausgedrückt: "Ihr verdammten Schweine, warum könnt ihr einem Menschen nicht glauben!?" ausrufen möchte. Es gibt keine langweilige Szenen, man hofft letztendlich nur, dass alles irgendwie zu einem Happy-End kommt, selbst wenn die Situation ziemlich verzwickt und trist ist. Man hofft als Zuschauer ebenfalls auf Gerechtigkeit, Richtigstellung der Tatsachen und Bestrafung der Menschen, die an Collins nicht glaubten und dann noch ihre eigenen Fehler zu leugnen suchen. Der Film kann durchaus heute noch als Maßstab für Korruption hier- oder woanders zu Lande gelten, die nicht zu einem Happy-End führen lässt, sondern ungerechterweise weiter den Bruch der Menschenwürde unterstützt und sorglos in Kauf nimmt.

Dieser Text wurde von einer 18-jährigen verfasst.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Der fremde Sohn
Dieser Film ist Spitze. Er hat mir sehr gefallen. Ist spannend bis zum Schluß. Es sind ein paar Szenen, die nicht für Zuschauer von 12 Jahren gemacht sind. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anne veröffentlicht
Brutal, Psycho-thriller,nichts vor dem Schlafengehen !
Wir haben den Film angeschaut und dann abgeschaltet, als es um die Ermordung/Massaker der vielen Kinder ging. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Rainer Sinn veröffentlicht
Taatsache
Ich kann mir Vorstellen dass es die Geschichte mal im Realen Leben gab und dmann muss sich einfach in die Rolle von Angelina tauchen....... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Clement Frank veröffentlicht
Eastwood zeigt wieder sein Können!
Los Angeles, 1928. Christine Collins geht eines Morgens zur Arbeit. Als sie zurückkommt, ist ihr Sohn weg. Die Suche verläuft ohne Erfolg. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Moon veröffentlicht
Eastwood ebend !
Ein toller Film. Clint Eastwood schafft es immer wieder, egal, ob als Darsteller oder als Regisseur. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von galini veröffentlicht
Der absolute Film
Mit Worten nicht zu beschreiben, was Eastwood da wieder geschaffen hat. Dieses Drama ist so ergreifend, packend, hoch emotional, dass ich diesen Film als einen der besten... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Horst Kevin veröffentlicht
zu tränen gerührt
dieser film hat mich zu tränen gerührt und beruht dabei noch auf wahren begebenheiten. im jahre 1928 vermisst eine mutter ihren sohn. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Kristin Luck veröffentlicht
EASTWOOD Meisterwerk! Unglaublich ergreifender Film!
Eine liebende und hoffende Mutter, die im korrupten Los Angeles der 20er Jahre nicht aufgibt, nach ihrem verschwundenen Sohn zu suchen und sogar dafür in die schauderhafte... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Andrea veröffentlicht
Eastwood und Angelina Joli in Höchstform.
Jeder, der diesen Film noch nicht gesehen hat, sollte dies schleunigst nachholen, denn sowohl die Hauptdarstellerin Angelina Joli, wie auch Clint Eastwood als genialer Regisseur... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Ein Kunde veröffentlicht
Wechselbalg
Clint Eastwood verfilmte 2008 - also im Alter von 78 Jahren - unter dem Titel "Der fremde Sohn" einen wahren Polizeiskandal [1] aus dem Los Angeles von 1928. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von jury veröffentlicht
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