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Kundenrezensionen

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am 23. September 2012
Der Film greift ein Geschehen aus dem Jahre 1924 auf. Damals lud der Zeitungsmogul W.H Hearst, Charlie Chaplin, Thomas Ince, Louella Parsons, Elinor Glyn und einige weitere Personen auf seine Yacht ein. Offizieller Anlass war die Geburtstagsfeier für Thomas Harper Ince, ein heute weitestgehend vergessener Pionier des Films.
Während dieser Wochenendtour kommt es zu einem mysteriösen Unglücksfall an Bord. Ince wird ins Spital gebracht und stirbt wenige Tage später. Die Todesursache ist bis auf den heutigen Tag ungeklärt.
Hier setzt die Geschichte an. Wie ist es möglich, dass keiner der Anwesenden mitbekommen haben will, was mit T.Ince passiert ist.
Der Film erzählt das Wochenende bis zu dem dramatischen Höhepunkt.
Gezeigt werden alle Formen menschlichen Abgrunds. Ince, der bereits auf dem absteigenden Ast war, bemüht sich vergebens um die Gunst von Hearst. Chaplin, der rasende Gockel, flirtet völlig ungeniert mit Marion Davies (kurz zuvor hat er seine Hauptdarstellerin, die minderjährige Lita Grey geschwängert), der Langzeitgeliebten von Hearst. Es wird getuschelt und getratscht. Beleidigt und hofiert.
Erzählt wird dies alles auf sehr hohem Niveau. Die Dialoge sind scharf und sitzen. Die Schauspieler, allen voran, Kirsten Dunst, hervorragend, wenn auch zum Teil fragwürdig besetzt. So hat für mich Eddie Izzard als Chaplin einfach nicht funktioniert. Er wirkt zu plump und auch das Gesicht passt einfach nicht. Grossartig hingegen wieder Joanna Lumley als Elinor Glyn, die das ganze aus kritischer Distanz mit scharfer Zunge beobachtet.
Wirklich ein sehr empfehlenswerter Film. Den einen Punkt Abzug gibt es wegen der fragwürdigen Besetzung Charlie Chaplins.. Hier hätte ein mehr charismatischer Schauspieler gutgetan.
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am 30. April 2010
Peter Bogdanovich's Film THE CAT'S MEOW greift Ereignisse einer Wochenend-Party (zu der sich eine Reihe prominenter Gäste einfanden) aus den 20er Jahren auf, die zum Tod des Film-Moguls Thomas H. Ince geführt haben, der - wenn auch offiziell niemals bewiesen - mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit auf keinem natürlichen Weg eingetreten war. Zum umfassenderen Verständnis - sowohl des totgeschwiegenen Skandals, wie auch des filmischen Inhalts - daher vorab folgende Einführung:

Am Samstag, den 15. November 1924 gab Medien-Tycoon William Randolph Hearst auf seiner Luxusyacht 'Oneida' eine Geburtstagsparty für einen der Hollywood-Film-Pioniere, Regisseur und Produzent Thomas Harper Ince (Ince hatte das Western-Genre sowie seinerzeit innovative Durchstrukturierungen von Filmproduktionen etabliert). Mit an Bord der 'Oneida' waren an jenem Abend außerdem: Marion Davies - Populäre Filmschauspielerin, die jedoch im Verruf steht, nicht sonderlich talentiert gewesen zu sein, außerdem W.R. Hearst's Geliebte / Charles Chaplin - Co-Gründer der 'United Artists', populärer, zeitweilig bestverdienendster Schauspieler der Welt, der sich in der Slapstick-Comedy einen Namen gemacht hatte / Elinor Glyn, exzentrische Schriftstellerin britischen Ursprungs, die durch populäre Verfilmungen ihrer Romane (z.B. BEYOND THE ROCKS, IT), die sie teils mit inszenierte, zu 'Hollywood's High Society' gehörte / Louella Parsons - In New York für eine von Hearst's Zeitungen tätige Kolumnisten, später als eine der beiden Hollywood-Klatschkolumnistinnen berühmt/brüchtigt geworden. Außer der Schauspielerin Margaret Livingston und Dr. Goodman (einem Arzt im Semi-Ruhestand, der in Hearst's Diensten stand) sollen noch 6-7 weitere Gäste, sowie eine Jazz-Band auf der Yacht gewesen sein. Es gilt als gesichert, daß in jener Nacht Alkohol (= damals noch illegal), möglicherweise auch andere rauschfördernde Substanzen konsumiert wurden.
Was im Anschluß an die Fahrt auf der Yacht an Fakten bekannt wurde, bzw. an Gerüchten (?) in Umlauf kam, war folgendes: Die 'Oneida' legte am 15. in San Pedro ab, am Morgen des 16. wurde in San Diego Thomas H. Ince (noch lebend, aber nicht bewegungsfähig) von Bord der Yacht gebracht. Dabei war Chaplins japanischer Chauffeur zugegen, der gesehen haben will, daß Ince eine Schußverletzung am Kopf hatte. Vielleicht ging die Zeitungsmeldung der 'Los Angeles Times' "Film-Produzent auf Hearst's Jacht erschossen!" auf eine unbedachte Äußerung seinerseits zurück ... zur Abendausgabe verschwand die Meldung mysteriöserweise allerdings 'auf nimmer Wiedersehen'. Am darauffolgenden Dienstag verstarb Ince in den frühen Morgenstunden im Krankenhaus, offizielle Todesursache: Herzversagen (dabei scheint es Varianten zu geben, Ince litt nachweislich auch unter Magengeschwüren). Die Beerdigung fand noch vor Ablauf der Woche statt, von den Party-Gästen waren alleinig Chaplin und Davies anwesend, Hearst fehlte. Da Ince's Leichnam eingeäschert worden war, wurde eine spätere Autopsie unmöglich. Es wurden in der Folge dennoch Stimmen laut, die weitere Ermittlungen verlangten, daraufhin wurde als einziger (!) Dr. Goodman (wie bereits erwähnt, für Hearst tätig) befragt, der zu Protokoll gab, daß Ince sich, aufgrund von akuten Magenbeschwerden am Sonntag Morgen extrem unwohl gefühlt hatte, so daß er (= Goodman) mit ihm von Bord ging, um ihn in einem Hotel einzuquartieren, wo Ince's Frau Nell ihn dann - bereits in Goodman's Abwesenheit - abholen und ins Hospital bringen ließ. Und dabei ließ man es bewenden.
Mehr Fakt, als lediglich ein Gerücht, scheint zu sein, daß Charles Chaplin - der sich zuvor auf eine 'Zwangsheirat' mit Lita Grey eingelassen hatte, die von ihm schwanger war und somit als weibl. Hauptrolle für seinem Film GOLDRAUSCH jetzt ausfiel - bereits vorher versucht hatte, Marion Davies für sein aktuelles Filmprojekt THE GOLDRUSH zu gewinnen und es dabei - ganz seiner eigenen Tradition folgend - nicht allein bei einem Angebot für die Rolle im Film belassen hat. Angeblich sollen auch von Hearst beschäftigte Privatdetektive heraus gefunden haben, daß zwischen Chaplin und Davies definitiv mehr als einzig 'geschäftsbezogene Gespräche' stattfanden und wenn jetzt noch erwähnt wird (was scheinbar erwiesen ist), daß Hearst an Bord der 'Oneida' immer einen Revolver verwahrte, mit dem er gern auf Seemöwen schoß, dann nähert man sich langsam dem "Stoff aus dem die Filme sind". Mehr als die Vermutung liegt nahe, daß der überaus einflußreiche Zeitungsmagnat Randolph Hearst durch seine Party mehrere 'Fliegen mit einer Klappe schlagen' wollte: Zum einen wollte er (wohl auch erwiesen) die vermeintliche Geburtstagsfeier in Wahrheit für einen potentiellen Geschäftsabschluß mit Ince nutzen (Hearst hatte sich bereits auch ins Filmgeschäft gedrängt um Marion Davies erfolgreich Rollen zuschanzen zu können), des weiteren wollte er ganz sicher seine Marion um sich, aber Chaplin wurde wohl nur deshalb eingeladen, damit Hearst ihn, im Umgang mit Marion, beobachten konnte. Kein Mensch, der nicht selbst anwesend war, kann's natürlich wirklich wissen (und die Betreffenden sind heute längst verstorben), aber kursierenden, 3-5 etablierten Versionen zu dem Vorfall auf der 'Oneida' zufolge kristallisiert sich quintessentiell immer nur wieder folgendes heraus: Hearst war eifersüchtig auf Chaplin, höchstwahrscheinlich reichlich berauscht und definitiv von obsessiver Energie angetrieben (durch was auch immer möglicherweise urplötzlich ausgelöst), griff er zu seinem Revolver und machte, in einem Moment des völligen Kontrollverlusts, davon Gebrauch ... warum der Schuß, der mit Sicherheit Chaplin gegolten hat, Thomas Ince traf, bleibt wohl für alle Zeit ein Rätsel. Ich kann jedem Interessierten nur empfehlen, unter verschiedensten Suchbegriffen zu diesem diesem Thema einmal durchs Netz zu surfen (ich selbst habe einen ausgedehnten Sonntag Mittag damit zugebracht, bevor ich mir diesen Film angesehen habe), man stößt auf nur noch weitere Ungereimtheiten, Verdrehungen (durch Hearst's Presse) und spätere, widersprüchliche Aussagen (von Chaplin und Davies). Bekannt wurde definitiv noch folgendes: 1. Schon sehr bald nach der Begräbniszeremonie reiste Ince's Witwe Nell - jetzt finanziell abgesichert auf Lebenszeit - für immer nach Europa ab und 2. Louella Parsons zog von New York jetzt plötzlich nach Los Angeles, genauer, nach Hollywood. Und hier wurde sie, für eine andere von Hearst's Zeitungen, in den kommenden Jahrzehnten (neben Hedda Hopper) eine der berühmt/berüchtigten 'Hollywood-Klatschtanten' mit eigener Zeitungskolumne.

Und jetzt zum Film: Kirsten Dunst ist Marion Davies, Eddie Izzard Charles Chaplin und Cary Elwes Thomas Ince, Edward Herrmann verkörpert Randolph Hearst, Louella Parsons wird von Jennifer Tilly gespielt und Joana Lumley stellt Elinor Glyn dar - letzterer kommt eine Sonderrolle zu, sie übernimmt zu Beginn und zum Ende des Films den narrativen Part, führt den Zuschauer in den filmischen Inhalt ein und geleitet ihn durch abschließende Gedanken sowie Informationen auch wieder hinaus ... dazwischen, so hat man den Eindruck, spielen sich die Ereignisse schon nahezu in Echtzeit ab. Die gesamte Inszenierung, von A-Z, ist einfach nur brilliant. Die Darsteller haben allesamt (nicht allein die Hauptdarsteller) hervorragende Arbeit geleistet, die zu keiner Zeit die Frage nach Glaubwürdigkeit erheben (einige optische Abweichungen zu den Original-Charakteren einmal außen vor gelassen), das Erzähltempo ist perfekt, grandios ist bei allem natürlich, daß hier genau das verfilmt wurde, was der Welt bis heute niemals wirklich bekannt geworden ist und man hat dabei tatsächlich das Gefühl von Authentizität - unabhängig vom tatsächlichen filmischen Inhalt hat Peter Bogdanovich, ein Mann, der sein Leben dem Film gewidmet hat, bis ins Detail eben dafür gesorgt: Authentizität ... er war für diesen Job genau der richtige. Der britische Dialekt von Elinor Glyn, die Musik der Zeit, die Kommentare zu Chaplin's Goldrausch sowie Lita Grey, die Kleider Mode und wohl auch der Lifestyle des sog. 'Jazz Age' ... alles ist stimmig, der Zeit angepaßt. Das Drehbuch zu dieser kanadisch/deutsch/britischen Co-Produktion stammt von Steven Peros, der es ursprünglich als Theaterstück geschrieben hatte und 30 Jahre, nachdem Orson Welles Bogdanovich die Geschichte - im Rahmen der geführten Interviews, die auch publiziert wurden - von der Nacht auf der 'Oneida' erzählt hatte, landete es auf Bogdanovich's Schreibtisch. Orson Welles hatte bekanntlich die Figur des Charles Foster Kane in seinem Regie-Debüt und Meisterwerk CITIZEN KANE recht ausgeprägt der Person Randolph Hearsts nachempfunden (weshalb dieser seinerzeit auch die Aufführung des Films zu verhindern versuchte). Mit THE CAT'S MEOW ist Peter Bogdanovich gewissermaßen sein ganz eigener CITIZEN KANE gelungen und - begünstigt durch die Distanz der Jahrzehnte - durfte selbiger in diesem Film auch Randolph Hearst heißen. Der Hergang der Ereignisse, die Strömungen, die zu diesem mysteriösen Fall führten, der sich in seiner Gänze niemals aufklären wird, sind für THE CAT'S MEOW derart plausibel verarbeitet worden, daß man schon beinahe gewillt ist, den filmischen Inhalt als die Realität zu akzeptieren. Unter Bogdanovich's versierter Regie entstand aus einem Stück Hollywood-Historie ein wirklich sehenswerter, spannender Krimi.

Die von amazon deklarierten Angaben zur DVD treffen allesamt zu, hervorgehoben werden soll dennoch einmal explizit, daß (im Gegensatz zur französischen Import Version mit dem Titel UN PARFUM DE MEURTRE) diese UK-Import-DVD zur alleinig vorhandenen englischen Originalsprache optional auch deutsche Untertitel bietet. Die Extras sind glücklicherweise überhaupt kein unnötiges Füllmaterial, sondern geben für interessierte Film-Fans auch noch mal einiges an Informationen her.
Ich empfehle THE CAT'S MEOW allen, die sich gern Filme von Peter Bogdanovich ansehen, ich persönlich halte diesen für einen der allerbesten Filme des Regisseurs. Empfohlen sei dieses Meisterwerk allerdings ebenso jedem, der sich gern mit der frühen Hollywood-Ära beschäftigt, hier geht's schließlich - wenn auch, bei allen Versuchen zur Annäherung an die Realität, dennoch fiktiv erstellt - um ein authentisches, dabei skandalöses Stück Hollywood-Geschichte. Und da es den Film aus unerfindlichen Gründen bislang in keiner deutschen Kauf-Version auf DVD gibt und die UK-DVD preislich wirklich erschwinglich ist: Zugreifen und ansehen, wieder und wieder! Viel Spaß dabei.
-- theSilentNoirFreak
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am 27. Januar 2013
Hallo Zusammen

Kommen wir zu The Cats Meow

Die Story ist bis auf einige Handlungs b.z.w Regiefehler eigentlich gut umgesetzt worden. Die Darsteller spielen alle ihre Rollen überzeugend gut, ich persönlich hätte für C.Chaplin einen anderen Darsteller genommen ist aber Ansichtssache. Um nochmal auf die Regiefehler anzusprechen,seit wann schiesst man mit der Pistole auf Möwen,jeder der schon mal ein Gewehr in der Hand hatte,weiss dass man mit der Pistole aus dieser Entfernung gar nicht treffen kann. Was mir noch aufgefallen ist,dass der Film sich zu lange in oberflächlichem Gerede oder Getanz aufhält ,die Spannung kommt leider zu kurz.

Fazit:Ein Film über C.Chaplin der meiner Meinung nach trotz guter Darsteller zu oberflächlich geworden ist,Schade wer sich aber für C.Chaplin seiner Person und seiner Art von Filmen interessiert der kann hier zugreifen.

Flodrum85
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am 8. Juli 2013
mehr kann ich im Moment nicht schreiben, mir hat der Film sehr gut gefallen. Ich empfehle ihn weiter. Die Rollenbesetzung fand ich sehr gelungen.
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am 11. März 2013
Ich habe dieser Film nur bestellt weil er fuer sonder schnaepchen war. Aber als ich es wir ansah kann ich sagen "Guter Deal" "Guter Film"
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am 7. November 2012
Ich hatte die DVD nur bestellt, weil sie im Angebot war - der Film war mir vorher gänzlich unbekannt. Die Story war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich spannend. Die schauspielerische Leistung von Kirsten Dunst ist ganz nett.
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