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The Casual Vacancy [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Joanne K. Rowling
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

27. September 2012
When Barry Fairweather dies unexpectedly in his early forties, the little town of Pagford is left in shock.
Pagford is, seemingly, an English idyll, with a cobbled market square and an ancient abbey, but what lies behind the pretty facade is a town at war.
Rich at war with poor, teenagers at war with their parents, wives at war with their husbands, teachers at war with their pupils... Pagford is not what it first seems.
And the empty seat left by Barry on the parish council soon becomes the catalyst for the biggest war the town has yet seen. Who will triumph in an election fraught with passion, duplicity and unexpected revelations?
Blackly comic, thought-provoking and constantly surprising, The Casual Vacancy is J.K. Rowling's first novel for adults.
Photo © Wall to Wall Media Ltd. Photographer: Andrew Montgomery.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 510 Seiten
  • Verlag: Little, Brown Book Group (27. September 2012)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 140870420X
  • ISBN-13: 978-1408704202
  • Größe und/oder Gewicht: 16,1 x 4,3 x 23,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (61 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 386 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

This is a wonderful novel. JK Rowling's skills as a storyteller are on a par with RL Stevenson, Conan Doyle and PD James. Here, they are combined with her ability to create memorable and moving characters to produce a state-of-England novel driven by tenderness and fury Melvyn Bragg, The Observer A needle-sharp and darkly comic expose of today's class-ridden society ... A highly readable morality tale for our times Emma Lee-Potter, Daily Express The Casual Vacancy is a stunning, brilliant, outrageously gripping and entertaining evocation of British society today. [J.K. Rowling] has done a rather brave thing and pulled it off magnificently Henry Sutton, The Mirror One marvels at the skill with which Rowling weaves such vivid characters in and out of each other's lives Christopher Brookmyre, The Daily Telegraph Heartbreaking - turning the page seems unbearable, but not as much as putting down the book would be Deepti Hajela, Associated Press An exquisite and occasionally moving black comedy ... The acid test - I suspect it would do well even if its author's name weren't J.K. Rowling David Robinson, Scotsman A big, ambitious, brilliant, profane, funny, deeply upsetting and magnificently eloquent novel of contemporary England ... This is a deeply moving book by somebody who understands both human beings and novels very, very deeply Lev Grossman, Time Magazine Insightful, meaningful, daring and resolutely challenging to tabloid assumptions regarding the moral worth of individuals Scotland on Sunday The action bowls along compellingly, most of the characters are vividly drawn and there are some sharp - often very sharp - observations about their social pretensions ... a bold and distinctive effort The Sunday Telegraph This is a novel of insight and skill, deftly drawn and, at the end, cleverly pulled together. It plays to her strengths as a storyteller The Economist The Casual Vacancy is a brilliant novel, entertaining, intelligent, moving, passionate and hard-hitting; touching on familiar subjects but approaching them with great originality and skill. Moreover, it's unputdownable ... The novel is a triumph Irish Times Rowling is a great storyteller with a clear eye and a warm heart, and The Casual Vacancy is a moving and immensely pleasurable novel Sunday Business Post Ireland

Über den Autor

J.K. Rowling is the author of the bestselling Harry Potter series of seven books, published between 1997 and 2007, which have sold over 450 million copies worldwide, are distributed in more than 200 territories, translated into 73 languages, and have been turned into eight blockbuster films. She has also written two small volumes, which appear as the titles of Harry's schoolbooks within the novels. Fantastic Beasts and Where to Find Them and Quidditch Through the Ages were published by Bloomsbury Children's Books in March 2001 in aid of Comic Relief. In December 2008, The Tales of Beedle the Bard was published in aid of the Children's High Level Group, and quickly became the fastest selling book of the year. As well as an OBE for services to children's literature, J.K. Rowling is the recipient of numerous awards and honorary degrees including the Prince of Asturias Award for Concord, France's Legion d'Honneur, and the Hans Christian Andersen Award, and she has been a Commencement Speaker at Harvard University USA. She supports a wide number of charitable causes through her charitable trust Volant, and is the founder of Lumos, a charity working to transform the lives of disadvantaged children.

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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ganz anders als erwartet, aber ausgesprochen gut 27. Oktober 2012
Von _Buchliebhaber_ TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Als Barry Fairbrother plötzlich stirbt, ist in seiner Heimatstadt Pagford nichts mehr, wie es war. Barry war in der Gemeinde ausgesprochen aktiv, hat sich für das örtliche Problemviertel 'the Fields' eingesetzt, war in jeder Hinsicht ein vorbildlicher Bürger. Freunde und Verwandte, Gegner und Verbündete, Unterstützer und Unterstützte - Gutmensch Barry hinterlässt in seinem Umfeld eine ziemlich große Lücke. So auch im Gemeinderat, wo um den durch Barrys Tod frei gewordenen Sitz bald ein erbitterter Kampf beginnt.

Als ich "The Casual Vacancy" vor Monaten vorbestellt habe, war über das Buch so gut wie nichts bekannt. Aus verschiedenen Quellen war zu erfahren, dass Rowlings erster Roman für Erwachsene ein Krimi sein würde, und darauf habe ich mich eingestellt. Beim Lesen wurde mir aber schnell klar, dass das mit dem Krimi offenbar eine Fehlinformation war. Ich würde den Roman als (Sozial-) Drama beschreiben oder - wie es im Klappentext heißt - "A big tale about a small town". Das erinnert ein bisschen an "Tales of the City", und tatsächlich haben die beiden Romane etwas gemeinsam: beide erzählen etappenweise die Geschichte(n) von ganz unterschiedlichen Menschen einer Stadt, wobei "The Casual Vacancy" deutlich ernsthafter ist und mit wesentlich weniger Humor auskommt.

Die Story wird aus der Perspektive ganz unterschiedlicher Charaktere erzählt - von Anwalt Miles und seiner chronisch unzufriedenen Frau Sam über die aus London zugezogene Sozialarbeiterin Kay bis hin zu Teenager Krystal, die aus einer der Problemfamilien in 'the Fields' stammt - beim Lesen lernt man Menschen aus allen sozialen Schichten der Stadt kennen, und durch diese Vielfalt wird Pagford nach und nach lebendig. Wirklich sympathisch sind die wenigsten der Figuren, und so richtig glücklich (oder zumindest einigermaßen zufrieden) ist keine.

Die Sprache ist teilweise sehr derb (was offenbar einige Leser etwas geschockt hat - von der Autorin der Harry Potter-Bücher erwartet man so etwas eben nicht), aber sie passt immer perfekt zu dem Umfeld, das gerade beleuchtet wird. In einem Buch, dessen Figuren teilweise aus sozial schwachen und sehr schwierigen Verhältnissen stammen (Drogen, Gewalt, Kleinkriminalität, Prostitution usw.), sollte man sich über das Fehlen jeglicher Romantik, mangelhafte Grammatik und zahlreiche (teils sehr vulgäre) Kraftausdrücke nicht wundern. Rowling zielt mit ihrem Roman in jeder Hinsicht auf absolute Realitätsnähe ab, und ich zumindest finde, dass ihr das auch sprachlich gut gelungen ist. Natürlich darf man "The Casual Vacancy" nicht mit Harry Potter vergleichen - dort wäre die Sprache in der Tat völlig fehl am Platz. Nur: Krystal ist keine entzauberte Version von Hermione, und auch wenn die Weasleys in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen leben: 'the Burrow' hat mit 'the Fields' absolut nichts gemeinsam.

All das klingt nicht gerade nach einem Wohlfühlroman mit gute-Laune-Garantie - ist es auch nicht, ganz im Gegenteil. Und trotzdem habe ich das Buch zu meiner eigenen Überraschung ausgesprochen gern gelesen. Es ist exzellent geschrieben und bietet eine ganze Reihe glaubhafter Charaktere mit interessanten Geschichten. Tatsächlich gab es keine einzige Erzählperspektive, die ich nicht mochte - und das, obwohl mir einige der Figuren wirklich von Herzen unsympathisch waren. J. K. Rowling hat sich mit diesem Roman so weit von Harry Potter entfernt wie nur möglich: er ist nichts für Jugendliche, hat mit Fantasy absolut nichts zu tun, es gibt keine eindeutige Grenze zwischen Gut und Böse, und wer auf ein Happy End hofft, der hofft vergeblich. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, und einen (großen?) Teil ihrer alten Fans wird Rowling mit Romanen wie diesem wohl eher verschrecken, aber mich zumindest hat "The Casual Vacancy" beeindruckt und wirklich begeistert. Es gibt also ein Schriftstellerleben nach Hogwarts - wer hätte das gedacht?!

Bei Büchern bin ich mir oft nicht ganz sicher, wie ich sie bewerten soll. Wenn man sich aber schon beim Aufstehen darauf freut, nach der Arbeit weiterlesen zu können... wenn man abends das Licht nicht ausmachen will, weil man sich eben "nur noch ein paar Seiten" (und noch ein paar und noch ein paar...) gönnen möchte... kurz: wenn man ein Buch 'absolutely unputdownable' findet, dann muss man nicht überlegen, dann kann man nur fünf Sternchen vergeben. So wie ich in diesem Fall.
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55 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Entlarvende Milieustudie 28. September 2012
Von Vio TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Kein Blick ins Buch, keine Vorabexemplare an die Buchkritiker und dazu eine Geheimhaltung wie zu Harry Potters besten Zeiten: Vor der Veröffentlichung von "The Casual Vacancy" ist kaum etwas über die Handlung des ersten Buches von Joanne Rowling nach dem weltweiten Harry-Potter-Erfolg an die Öffentlichkeit gedrungen.

Diese Vorgehensweise macht neugierig:
Geht es einfach nur darum, den Verkauf durch den größtmöglichen medialen Hype in lichte Höhen zu treiben? Ist das Buch vielleicht so langweilig oder misslungen, dass die Leser und Leserinnen es noch vor dem Erscheinen der ersten Kritiken und Rezensionen vorbestellen und kaufen sollen? Oder befürchtet der Verlag, dass die Leser und Leserinnen reihenweise abspringen, sobald sie erfahren, dass das böse F***-Wort gefühlt mehrere Hunderte Mal verwendet wird und sich schlimmste menschlichen Abgründe auftun - von Drogenkonsum über häuslicher Gewalt bis zu Vergewaltigung?

Wie auch immer, ich habe mir den Roman im englischen Original und in der deutschsprachigen Übersetzung gekauft und habe es (bis auf kurze Pausen) in einem Rutsch gelesen. Da bislang nur wenig über die einzelnen Romanfiguren bekannt ist, beschreibe ich zunächst kurz einige der Protagonisten, ehe ich mit der eigentlichen Rezension schließe.

Lassen Sie den mit *** gekennzeichneten Abschnitt bitte aus, wenn Sie die Figuren vor dem Lesen des Buches nicht kennenlernen möchten!
P.S.: Da Amazon die Verwendung obszöner Ausdrücke verbietet, habe ich an einigen Stellen Vokale durch Sternchen * ersetzt. Ich hoffe, dass der Text dennoch leserlich und verständlich ist.

**********************************************************************************************************************************************************
Es ist keine zauberhafte Welt, in welche uns Joanne K. Rowling mit ihrem ersten Buch nach dem weltweiten Erfolg ihrer magischen Harry-Potter-Reihe entführt, im Gegenteil:

+) Sozialarbeiterin Kay entwurzelt ihre halbwüchsige Tochter Gaia, um eine Affäre ohne Zukunft zu pflegen;
+) Gavin hat zwar eine Affäre mit Kay, begehrt jedoch die Frau seines Freundes;
+) Ein kleinkrimineller Mittelschicht-Familienvater benutzt seine Frau und seine Söhne als Boxsäcke und wird dafür von seiner Frau auch noch in Schutz genommen;
+) Andrew, der Sohn des Prügelvaters, stellt seinen alten Herrn aus Rache bloß und verliebt sich in Gaia;
+) Andrews bester Freund Fats, Adoptivsohn des Schuldirektors, vög*lt Unterschicht-Mädel Krystal und malträtiert Asiatin Surkhvinder;
+) Ärztin Parminder Jawanda ist ebenso wie ihre Tochter Sukhvinder quälendem Fremdenhass ausgesetzt;
+) Die drogenabhängige (Ex-)Prostituierte Terri beschimpft ihre Teenager-Tochter Krystal gerne als H*re und fordert sie auf, zu krepieren;
+) Krystal, die Tochter der Drogenh*re, ist nicht minder obszön als ihre Mutter und versucht zu verhindern, dass das Jugendamt ihren 3-jährigen Bruder wieder ins Kinderheim steckt;
+) Und dann gibt es noch eine Reihe weiterer, oft sehr unsympathischer Charaktere, mit denen man sich gar nicht erst identifizieren möchte, die Intrigen schmieden, ihren Nachbarn nur das Schlechteste wünschen, Klatsch, Tratsch und falsche Anschuldigungen verbreiten ...
***********************************************************************************************************************************************************

REZENSION:
Mit ihrem neuen Roman hat Jo Rowling eine ernüchternde, gesellschaftskritische Milieustudie abgeliefert:
Sie beschreibt eine zerstrittene Kleinstadt, in welcher nach dem Tod des "Gutmenschen" Barry Fairbrother die Klingen gewetzt werden: Die Wohlhabenden versuchen sich von den Armen abzugrenzen, die Armen wiederum halten sich mit Kleinkriminalität über Wasser; Kinder und Eltern sind einander spinnefeind und haben für einander nichts als Hass und Verachtung übrig; Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen und Ärzte/Ärztinnen kämpfen auf längst verlorenem Posten.

Rowling beschreibt Charaktere, wie sie in jeder Stadt in jedem Land vorkommen, sie beschreibt dysfunktionale Familienverhältnisse, die von gegenseitigem Unverständnis und roher Gewalt geprägt sind, erzählt von einer Lehrerin, die sich nicht durchsetzen und die ihr anvertrauten Schüler/innen weder vor Mobbing beschützen noch zügeln kann; beschreibt eine nutzlose Mutter, die nicht wahrhaben will, was ihr Kindheitsfreund ihren Kindern antut.

Dafür benutzt sie eher einfach gehaltene Worte und Sätze und saftige Dialoge, die mit ihrer Realitätsnähe und Authentizität überzeugen. Rowling hat kein literarisches Meisterwerk geschaffen (von mir bekommt das Buch 4 bis 5 Sterne), sondern schreibt so, wie geredet wird: Die Wortwahl ist oft ordinär und vulgär, schamhaft sollte der Leser/die Leserin also nicht sein.

Wenn Sie, lieber Leser/liebe Leserin, es nur schwer ertragen können, eine Geschichte zu lesen, die von Eltern und Kindern erzählt, die einander verachten, von Frauen, die weder sich selbst noch ihre Kinder vor Gewalt schützen, von "braven" Bürgern, die fiese Intrigen schmieden, von Jugendlichen, von auf dem Friedhof vollkommen gefühllosen Geschlechtsverkehr haben und all dies in Dialogen verarbeitet, die vor wüsten verbalen Ausdrücken strotzen, können Sie sich die Lektüre dieses Buches und den Ärger über die Zeit- und Geldverschwendung ersparen.

Sollten Sie sich doch für den Kauf (oder für das Ausborgen) dieses Romans entscheiden, erwartet Sie meiner Meinung nach eine gut erzählte Geschichte mit einer Vielzahl an Protagonisten und Handlungssträngen, welche Rowling gekonnt miteinander verknüpft. Besonderes Augenmerk hat sie meines Erachtens nach auf ihre jugendlichen Protagonisten gelegt, die für mich persönlich die interessantesten Figuren des Romans sind.

Die Geschichte beginnt mit dem Tod der "guten Seele" der Gemeinschaft und endet tragisch mit zwei weiteren Todesfällen. Bei der Beerdigung kommen sie schließlich zusammen, Freund und Feind, Arm und Reich, die Bewohner der "Unterschichtsiedlung" und der hübschen viktorianischen Häuser, hinter deren schicken Fassaden sich das gleiche Grauen abspielt wie im Plattenbau.

P. S.: Wer die englische Originalausgabe liest, sollte darauf gefasst sein, dass die (Unterschicht)Figuren nicht gerade feines Oxford-Englisch sprechen! Der Slang ist gewöhnungsbedürftig und könnte Leser/innen mit weniger guten Englischkenntnissen aus dem Konzept bringen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegend 17. Februar 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Barry Fairbrothers Tod setzt Bewegungen in Gang, die uns die geschlossene Gesellschaft der Kleinstadt Pagford vorführen.
Im Mittelpunkt der Erzählung steht die – an Ibsen erinnernde – Tragödie der 16jährigen Krystal Weedon. Sie hatte ihr elendes Leben bisher ertragen, weil es zwei Stützen gab: die Förderung durch Barry Fairbrother und die Sorge für ihren kleinen Bruder Robbie. Fairbrother stirbt, und bei ihrem verzweifelten Versuch, für sich und Robbie eine Zukunft zu schaffen, verschuldet sie unbeabsichtigt auch noch Robbies Tod. Ihr bleibt nur noch der Weg in den Selbstmord.
Krystal gilt in der Kleinstadt als hoffnungslos verdorben, nur der Leser erkennt ihre Reinheit unter der rauhen Schale. Das Gemeindeleben und die einzelnen Menschen, in denen man leicht seine eigenen Mitbürger wiedererkennt, sind völlig normal und zugleich heillos verstrickt. Diese Verhältnisse fordern ein Opfer, und das ist Krystal. Ihr symmetrisch zugeordnet ist die ebenfalls, wenn auch auf andere Art vom Schicksal gebeutelte Sukhvinder; sie wird jedoch durch dieselben Ereignisse gewissermaßen „gerettet“, nicht zuletzt durch Krystals Tod.
Rowling hält sich nicht lange mit formalen Experimenten auf. Sie hat eine Geschichte zu erzählen und langweilt den Leser nicht mit Darlegungen über die Schwierigkeit, eine Geschichte zu erzählen. Sie ist selbstverständlich die allwissende Erzählerin, die auch die Gedanken und Gefühle ihrer Gestalten kennt – wie denn nicht, sie hat sie ja selbst erfunden. Rowling führt uns die mehr oder weniger beschränkten Personen vor, ohne eine von ihnen gänzlich zu verurteilen. Sie hat und weckt Verständnis auch für das Abstoßende der Charaktere; Zynismus ist ihr fremd. Sie klagt nicht an und predigt keine Moral. Trotzdem oder gerade deshalb hat sie ein sehr moralisches Buch geschrieben. Die Meisterschaft, mit der sie diese von „Harry Potter“ so verschiedene Aufgabe - auch sprachlich - bewältigt hat, kann man nur bewundern.
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4.0 von 5 Sternen enjoyable read
I was lost in this book on my train journey to Paris, a great way to pass the time. Well put together and building up to a climax that I knew had to come but had not expected.
Vor 4 Tagen von Susan Higson veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Toll geschrieben, spielt definitiv nicht in Hogwarth
Mrs Rowling hat ja mit Harry Potter Fantasy- Geschichte geschrieben. Wer hier eine Fortsetzung erwartet, wird bitter enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von christine3000 veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Casual Vacancy
Die Charaktere und Zustände sind in guter Rowling-Manier treffend beschrieben, das Buch ist insgesamt aber sehr negativ. Das Leben kann doch nicht nur schlecht sein.
Vor 1 Monat von Angela veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Mittelmaß !
R. hätte bei H. Potter bleiben sollen. Das hier ist bestenfalls Mittelmaß, gleitet oft in's ordinäre ab. Das war es !
Vor 2 Monaten von Dr. Kurt Pfleghar veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen A work of courage
This is a brave book. Magnificently written, as is only to be expected from someone who has woven a tapestry of sustained literary magic for a series of seven books. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Aviott John veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen lesbar aber kein "schönes" Buch
Es ist ganz gut lesbar - ich hab es allerdings nicht selbst gelesen, sondern verschenkt - .
Der Druck ist o.k. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Krolle veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen A very different perspective to JKR
I bought this as I had read most of the Harry Potters and enjoyed the creativity of the books. Not the kind of book that I would normally buy, I usually buy thrillers. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Paul Tharagonnet veröffentlicht
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