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Moviemans Kommentar zur DVD: Herr Eichinger dachte sich wohl, mit ein wenig Omen und düsterer Musik wird der Horror sich schon einstellen. Hinsichtlich des Tones ist ihm das auch gelungen. Immer wieder schwillt die Musik dramatisch an, man ist gespannt, jetzt muss doch was passieren, und dann kommt wieder nur heisse Luft. Der Film ist exakt 85 Minuten zu lang. Die Extras reduzieren sich auf schnell ermüdende Produktionsnotizen, 2 Trailer und eine Fotogalerie, deren Fotos in einem viel zu kleinen Fenster auch keinen Spaß bereiten. Eine überflüssige Produktion.
Bild: Der Kontrastumfang belässt vieles im Dunkeln, was man gern sehen würde. Möglicherweise hat man hier absichtlich wenig lichtempfindliches Material genommen, um den Schrecken im Dunkel zu verstecken. An einigen Stellen kommt es zu klar sichtbarem Grieseln (01.15.35), was sich in einen leichten Mattscheibeneffekt hineinsteigert. Die Schärfe ist angemessen gut, bedenkt man die selten hellen Momente des Filmes.
Ton: Pompös bläst die Musik zu Beginn Attacke und stimmt erwartungsfroh auf kommende Spannungskanonaden ein, die dann inhaltlich ausbleiben. Viele Geräusche und Atmo werden mit deutlicher Hecklastigkeit eingestreut. Frontseitig klingt es ein wenig dumpf im Vergleich zum Surroundfeuerwerk, das dort abbrennt. Die deutsche 2.0-Spur ist erheblich asynchron (00.04.59). --movieman.de
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Eigentlich könnte Hausfrau Kristie ein ungetrübtes Leben führen, hat sie doch einen wohlhabenden Mann gefreit, einen reizenden Sohn erzogen und bewohnt eine Villa auf einer wildromantischen Kanalinsel. Zuletzt jedoch häufen sich Vorkommnisse, die Kristie an dem Idyll zweifeln lassen. Ihr Mann geht fremd, die beste Freundin haucht auf ebenso mysteriöse wie blutige Weise ihr Leben aus, und insbesondere Sohnemann benimmt sich zuletzt auf beunruhigende Weise daneben. Als Kristie nachforscht, kommt sie einer okkulten Verschwörung auf die Spur.
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Roman Polanskis "Rosemaries Baby" und Richard Donners Horrorklassiker "Das Omen" stehen unverkennbar Pate, wenn in diesem mit deutschem Geld finanzierten und von britischen Schauspielern bevölkerten Horrorfilm Satanas selbst eine unschuldige Menschenfrau als nichtsahnende Austrägerin für den Antimessias missbraucht. So vorsehbar die Story insgesamt ist, so schwerfällig gestaltet sie sich auch im Detail - auf Horrorgourmets wartet hier Altbekanntes, routiniert serviert.
Blickpunkt:
Satan lässt nicht locker und serviert der christlichen Welt kurz vor Weihnachten eine schöne Bescherung. Wie schon im Genreklassiker 'Das Omen' wird er in einem Jungen wiedergeboren und nun auf der Isle of Man von einer Sekte mit Sehnsucht erwartet. Etwas reservierter dürften horrormäßig vorgebildete Zuschauer seiner Wiederkehr entgegensehen, die sich, vom Ende abgesehen, überschaubar originell darstellt. In der Flut vergleichbarer Teufeleien könnte damit dem handwerklich recht ordentlichen Inselthriller eine gefährliche Brandung drohen.
Mit einem Bibelzitat und einer unheimlichen nächtlichen Strandversammlung schwarz gewandeter Satanisten beginnt das Regiedebüt des Münchner HFF-Absolventen Richard Caesar. Laut dem Drehbuch eines US-Autorenduos, dessen Schauplatz auf die isolierte Isle of Man verlegt wurde, fällt die junge Protagonistin Kristie (Laura Harris aus 'The Faculty') angeschossen ins Meer, um nach wundersamer Rettung im Rückblick ihr Unheil zu beichten. Dass ihr Mann sie noch in der Hochzeitsnacht inmitten düsterer Klippenromantik Open Air schwängerte, beunruhigt sie nur am Rande - wie auch die Kälte ihres Sohnes (Alex Roe-Brown), in dessen Umgebung schaukelnde Mädchen Kurs auf Metallspieße zu nehmen drohen. Selbst als der Satansbraten fließend rückwärts spricht, schon in der Rockmusik ein Teufelskriterium, schürt das kaum Zweifel. Erst als Freundin Elizabeth (Alice Krige) sich zu sehr um die beiden Männer der Kernfamilie kümmert, wächst mit Eifersucht erstmals auch Misstrauen. Während sich schwarze über weiße Wolken schieben, und Christopher Frankes Soundtrack tonal zu erschrecken versucht, spielt sich ein nicht nur für eine Minderheit wohl vorhersehbares Szenario ab, dass die warnende Mutter als Verrückte in der Gemeinde isoliert. Wie in anderen Genrebeiträgen bleibt auch in diesem rätselhaft, warum der Teufel sein Comeback nicht unproblematischer aus der Mitte seiner weiblichen Bewunderer möglich macht. Fragwürdig ist auch eine Polizei, die blutende, in Plastiksäcken aus Dachluken baumelnde Leichen mit einem selbstsicheren 'Wir gehen davon aus, dass der Mörder im Affekt gehandelt hat' kommentiert. So mühen sich die Darsteller und das Team hinter der Kamera redlich, werden aber von einer Geschichte im Stich gelassen, die sehr Versatzstücke, aber zu wenig den größere Ansprüche stellenden Thrillerfan bedient. kob.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Horrorfilm, der frei nach "Das Omen" Satan im Körper eines kleinen Jungen nach der Weltherrschaft greifen lässt.
Kurzbeschreibung
Kristie hat alles, wovon eine Frau träumen kann: einen erfolgreichen Ehemann, ein idyllisches Landhaus auf der Isle of Man, einen guten Job in London - und ihren geliebten Sohn Dylan. Alles wäre perfekt, wären da nicht die mysteriösen Ereignisse, die sich bei der Geburt ihres Sohnes zugetragen haben und die sie in ihren Träumen heimsuchen. Als ihre beste Freundin ermordet wird und ihr ein geheimnisvoller Taxifahrer ein uraltes Pergament übergibt, enthüllt sich Kristie ein teuflischer Pakt. Nun muß sie sich Gewißheit verschaffen über das Unfaßbare: Ist ihr Sohn Dylan der Sohn des Bösen?
Produktbeschreibungen
Kristie hat alles, wovon eine Frau träumen kann: einen erfolgreichen Ehemann, ein idyllisches Landhaus auf der Isle of Man, einen guten Job in London - und ihren geliebten Sohn Dylan. Alles wäre perfekt, wären da nicht die mysteriösen Ereignisse, die sich bei der Geburt ihres Sohnes zugetragen haben und die sie in ihren Träumen heimsuchen. Als ihre beste Freundin ermordet wird und ihr ein geheimnisvoller Taxifahrer ein uraltes Pergament übergibt, enthüllt sich Kristie ein teuflischer Pakt. Nun muss sie sich Gewissheit verschaffen über das Unfassbare: Ist ihr Sohn Dylan der Sohn