Lincoln Rhyme befindet sich mitten in Ermittlungen, als er einen Telefonanruf bekommt. Sein Cousin Arthur wurde festgenommen, weil er eine Frau umgebracht haben soll. Die gefundenen Beweise lassen keinen Zweifel an Arthurs Schuld. Doch als sich Rhyme und sein Team näher mit dem Fall beschäftigen, stellen sie fest, dass es einen Mann gibt, der sich Informationen über Personen verschafft und sie für seine Zwecke verwendet. Er hat bereits mehrere Menschen umgebracht und dafür gesorgt, dass andere Personen für seine Taten belangt wurden. Wie es aussieht ist auch Rhymes Cousin Opfer dieses Mannes geworden.
In "The Broken Window" beschäftigt sich Jeffery Deaver mit dem Thema "gläserner Mensch" und Datensicherheit. Damit, welche Informationen über jeden einzelnen Menschen gespeichert werden (z.B. mit Hilfe diverser Mitgliedskarten von Supermärkten, etc.) und was passieren könnte, wenn jemand Zugang zu all diesen Informationen bekommt und sie für seine Zwecke missbraucht.
Im Vergleich mit den anderen Romanen der Lincoln-Rhyme-Reihe gefiel mir dieses Buch nicht ganz so gut. Trotz des aktuellen und vielleicht auch interessanten Themas kam keine Spannung auf. Normalerweise lese ich relativ schnell, doch für dieses Buch habe ich mehrere Wochen benötigt. Die Handlung kommt kaum "in Schwung" und verliert sich zu oft im Detail.
Für Deaver untypisch und daher interessant fand ich, dass der Leser in diesem Buch vergleichsweise viele Informationen über Rhymes Vergangenheit bekommt.
Insgesamt gehört "The Broken Window" für mich nicht zu Deavers besten Romanen, so dass ich hoffe, dass der nächste Roman besser wird.