Der Breakfast Club war in meiner Teenager-Zeit, die noch nicht so lange her ist, einer meiner Lieblingfilme, denn genauso wie die Hauptdarsteller war ich auf der Suche nach Wahrheit, Freiheit, Antworten, Liebe und erlebte meine eigene Rebellion.
Die jungen Leute, allesamt sympatisch und vor allem liebenswert, verkörpern all das, was in uns steckte (oder steckt?): die Zicke, die Verrückte, den Sportler, den Streber, den Rebell. Jeder einzelne eine Persönlichkeit für sich und alle gesamt Charakter, die in diesem Alter und vielleicht ach später weder herkunftsmässig, noch intellektuell zusammenpassen.
Es ist wahnsinnig sehenwert, wie die fünf Nachsitzer sich beschnuppern, gegaffen, ärgern und am Schluß mögen lernen. Für immer? Wer weiß. Ich würde niemals nie sagen, denn an jenem Samstag wurde der Horizont für jeden geöffnet.
Eine Geschichte über die Überwindbarkeit von Konventionen und über Freundschaft.
Schöne Szenen beim Kiffen, Essen (Sushi und ausgefallene Kreationen) und miteinander Reden.
Das beinahe Genialste an der Sache ist der beinahe abgeschlossene Raum, in dem die Szenerie abläuft, beinahe wie ein Kammerspiel.
Ein super Film, den ich immer noch gern sehe. Auch wenn er zu selten läuft. Und ein ganz toller Judd Nelson. Denn muss man mögen.
Daher: kaufen!!!!