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The Book Of Taliesyn (Remastered)
 
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The Book Of Taliesyn (Remastered)

Deep Purple Audio CD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (3. Februar 2000)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Other (EMI)
  • ASIN: B000026KGC
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Listen, Learn, Read On (2000 Digital Remaster) 4:04EUR 0,99
Anhören  2. Wring That Neck (1998 Digital Remaster) 5:13EUR 0,99
Anhören  3. Kentucky Woman (1998 - Remaster) 4:44EUR 0,99
Anhören  4. Exposition/We Can Work It Out (Medley) (2000 Digital Remaster) 7:07EUR 0,99
Anhören  5. Shield (2000 Digital Remaster) 6:06EUR 0,99
Anhören  6. Anthem (2000 Digital Remaster) 6:31EUR 0,99
Anhören  7. River Deep, Mountain High (2000 Digital Remaster)10:12EUR 3,09
Anhören  8. Oh No No No (Studio Out Take) 4:25EUR 0,99
Anhören  9. It's All Over (BBC Top Gear Session) 4:14EUR 0,99
Anhören10. Hey Bop A Re Bop (BBC Top Gear Session) 3:31EUR 0,99
Anhören11. Wring That Neck (BBC Top Gear Session) 4:42EUR 0,99
Anhören12. Playground (Remixed Instrumental Studio Out Take) 4:29EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die schon beim Debüt auffällige und mit "Hush" recht erfolgreich praktizierte Vorliebe für Coverversionen pflegen Deep Purple erneut bei ihrem zweiten Longplayer von 1969. Hier geben sie nach "Help" wieder den Beatles ("We Can Work It Out") die Ehre, zudem Neil Diamond ("Kentucky Woman") und Ike & Tina Turners Hit "River Deep, Mountain High", in einer beinahe orchestral inszenierten Version. Nicht nur beim Opener "Listen, Learn, Read On" ist offenkundig, dass das britische Quintett allmählich zu seinem Stil findet. Mehr noch beim instrumentalen "Wring That Neck", das Ritchie Blackmore als Podium für starke Gitarrensoli nutzt und fast schon alle Elemente ihrer späteren Rock-Dramaturgie aufweist. Selbst "Kentucky Woman" gewinnt dank Jon Lords mitreißender Orgel und treibender Rhythmik deutlich an Dynamik, ebenso der mit "We Can Work It Out" gekoppelte Instrumentalpart "Exposition", der auf Lords klassische Ambitionen verweist.

Mit dem eingangs poppigen "Anthem" bekommt Sänger Rod Evans sein Podium, ehe Streicher das auf dem dritten Album ausgeweitete "April"-Thema anspielen. Für Deep Purpologen ist The Book Of Taliesyn --- in seinen musikalischen Stimmungen vorgeblich vom Barden des legendären König Arthurs inspiriert --- ein Schlüsselwerk, weil es sowohl dem kompakteren Rock-Sound späterer Zeiten phasenweise vorgreift und Jon Lords bald intensiv ausgelebte Nähe zur Klassik andeutet. Fünf Bonustracks, davon drei bei Top Gear-Sessions der BBC mitgeschnitten und allesamt bislang unveröffentlicht, machen die klanglich stark aufgemöbelte CD aus der Remastered Collection noch attraktiver. --Claus Böhm

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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Album Nr. 2 13. Dezember 2006
Von Child in time TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
"The Book Of Taliesyn" ist das Album Nr. II von Purple und erschien noch Ende 1968. Es wurde wieder in der Besetzung Ritchie Blackmore (Gitarre), Ian Paice (Drums), Jon Lord (Orgel und Piano), Nick Simper (Bass) und Rod Evans (Vocals) eingespielt. Was noch u.a. den Reiz der ersten Platte ausmachte, nämlich den Mix aus verschiedenen musikalischen Stilrichtungen, wirkt hier eher unentschlossen und richtungslos. Es lag wohl daran, dass Ritchie den Hard Rock erfinden wollte, Jon in Richtung Klassik tendierte und Rod lieber romantische, melodische Popsongs vorzog.

Trotzdem ist "Book Of..." aber ein gutes Album geworden.
`River deep, mountain high` eine Coverversion von Ike und Tina Turner ist sehr, sehr abwechslungsreich und Bombast pur. Die ganze Gruppe, allen voran Jon, kann glänzen.
`Anthem` ist ein erster Klassikversuch von Jon.
`Shield` ist ein phantastischer Song, ruhig und irgendwie einzigartig.
`Kentucky woman` von N. Diamond war ein kleiner Hit in den USA. Hier ist ein tolles Orgelsolo von Jon.
`Wring that neck` ist ein Instrumental und wurde zum Klassiker der Band. Hier `bekämpfen` sich Ritchie und Jon.
Die Doppelnummer `Exposition/We can work it out` hat einen genialen 1. Teil, während das Beatlescover eher Mittelmaß ist.
`Listen, learn, read on` ist irgendwie `ungewöhlich`.
Es sind zudem einige interessante Bonussongs vorhanden, die Soundqualität ist aber nicht immer gut.

Das 2. Album der MK I-Besetzung bekommt von mir 4 Sterne. Musikalisch sehr gut, weiß die Gruppe aber nicht, wohin der Weg gehen soll.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Das 1968 erschienene Album war die zweite LP von Deep Purple, und obwohl es auf dieser Scheibe zur rechten Zeit mit viel Power zur Sache geht, war kaum zu erahnen, dass die Gruppe wenig später später zu den Pionieren des Hard Rock werden sollte. Im Jahre 1 nach dem "Summer of Love" der Hippie-Bewegung bot "The Book of Taliesyn" einen Strauß bunter Rock-Blüten, die sich mehr an den klassisch orientierten Orgel-Eskapaden von Jon Lord als an dem brachialen Gitarrenstil Ritchie Blackmores orientierten. Besagter Ritchie lieferte zwar einige durchaus respektable Soli ab, spielte aber manchmal nur schnell, laut und schrill, und wenn er sein Instrument zusätzlich verzerrte, erinnerte das fatal an einen Besuch beim Zahnarzt.

Dennoch ist "The Book of Taliesyn" ein Meilenstein der Rockgeschichte. Aus Nostalgie wäre ich fast geneigt, dem Opus 5 Sterne zu geben, aber aufgrund der unterschiedlichen Songqualitäten wäre das ein wenig übertrieben. Die beiden Eröffnungsnummern sind etwas bombastisch geraten und kommen über ein paar originelle Ansätze nicht hinaus. "Kentucky Woman" ist hingegen ein echtes Highlight und eine ziemlich speedige Sache, die jedoch keine Sekunde lang "ausfranst" und ins Chaos abgleitet. Mr. Blackmore spielt hier ein schönes Gitarrensolo, und die treibende Orgel steuert unaufhaltsam auf den Höhepunkt zu. "Exposition/We Can Work It Out" beginnt mit klassischen Motiven und mündet schließlich in eine nicht alltägliche Interpretation des Beatles-Klassikers. Die beiden Songs "Shield" und "Anthem" sind mit das Beste, was Deep Purple in ihrer frühen Schaffensphase fabriziert haben. "Anthem" ist schon fast eine Schnulze, bietet aber tolle Arrangements und ein Streichquartett, das sich auf einen Dialog mit der E-Gitarre einlässt. "River Deep, Mountain High" verblüfft durch ein ausgedehntes Vorspiel, in dem Jon Lord die Anfangstakte von "Also sprach Zarathustra" verbraten hat (bekannt als Leitmotiv des Films "2001", der im gleichen Jahr in die Kinos kam). Der "Mountain" erinnert mich hier einen Vulkan - grollende Orgeltöne, vermischt mit Fauchen und Zischen, scheinen lautmalerisch einen mächtigen Lavastrom darzustellen. Im Vergleich dazu klingt der Rest des Stücks beinahe banal.

Alles in allem ein reizvolles, abwechslungsreiches Album, das nichts von seiner ursprünglichen Frische verloren hat. Das Remastering hat den Sound zusätzlich geliftet, und das Bonusmaterial bietet eine Reihe von bisher unveröffentlichten Studio- und Session-Aufnahmen.

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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
einerseits, andererseits 2. April 2009
Von guitar TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
paradox. das zweite album von deep purple setzt einerseits exakt das konzept des vorgängers fort - und ist andererseits ganz anders. und es markiert einerseits eine deutliche weiterentwicklung und andererseits einen rückschritt.

einerseits ist alles wieder da: das beatles-cover, die anderen hit-covers, die eigenen songs zwischen sixties-pop und proto-hardrock. andererseits ist der blues als farbe völlig verschwunden, stattdessen macht sich orchestraler progrock breit.

weiterentwicklung weil: produktion und sound sind wesentlich besser, die band spielt tighter und interessanter, die eigenkompositionen zeigen ein markantes wachstum im songwriting.

rückschritt weil: man merkt, dass die gruppe unter hohem zeitdruck stand. interessante ansätze im arrangement werden nicht zuende gedacht. mehr eigene songs wären gut und spannend gewesen - und ein bisschen mehr zeit bei der auswahl der covers hätte auch nicht geschadet. vor allem aber: irgendjemand hätte jon lord stoppen können.

das album hat - obwohl es eine intensivere kreative aura verströmt als der erstling - einen etwas unaufgeräumten charakter. das tracklisting wirkt irgendwie verpfuscht. "listen, learn, read on" - ein sehr interessantes spät-sixties-popstück - ist der völlig falsche opener. man hat das gefühl, man steigt durchs fenster ins haus, statt durch die türe. "wring that neck" ist ein sehr originelles, sehr typisches, auch mitreißendes stück - aber hätte da nicht irgendwer einen text und eine gesangsline schreiben können? instrumentals hinterlassen immer so einen faden nachgeschmack von unfertigkeit. "kentucky woman", im original von neil diamond, ist ein feines cover, scheitert aber an der unüberhörbar gestellten aufgabe, ein zweites "hush" zu sein.

"exposition" ist ein schönes stück früher classic-rock, als intro zu paul mccartneys "we can work it out" fast ein bisschen zu breitbeinig. das beatles-stück selber hat wie schon "help" auf dem debüt etwas schwerblütiges, aber auch faszinierendes.

die blackmore/evans/lord-nummer "shield" ist für meine ohren nicht nur der höhepunkt dieses albums, sondern der des gesamten mk-II-schaffens - und gehört überhaupt zu den besten stücken in der bandgeschichte: eine makellos gespielte und gesungene, düster dräuende, meisterhaft gebaute komposition mit eleganten dur-moll-wechseln und einem mittendrin ausbrechenden santana-latinrockbeat mit doors-artigem gitarrensolo, einerseits noch ganz sixties, andererseits schon weit in die zukunft weisend. ähnlich großartig: die zarte und zugleich kraftvolle ballade "anthem", die an die mittleren byrds erinnert und von rod evans mit elvis-stimme fantastisch interpretiert wird. wahnsinn, wenn der gut war, war er sehr gut! warum mitten im song eine kammermusikalische suite für streicher und band ausbrechen muss, erschließt sich nicht logisch. wenn man das aber einfach einmal hinnimmt, bleibt man garantiert nicht unberührt.

"river deep, mountain high" wird, vor allem von rod evans und jon lord (der wieder das ganz große einleitungskino dudelt), mit einer orchestralen ernsthaftigkeit zelebriert, die einerseits beeindruckt, andererseits nur ganz knapp an der unfreiwilligen satire vorbeischrammt.

die bonus-tracks - outtakes und bbc-mitschnitte - sind nicht uninteressant, bringen aber auch die ganz große groteske dieser cd-edition. der titel "it's all over" wird hier mit dem songwriting-credit "unknown", also unbekannt, versehen - und im booklet steht dann so mit einem leichten augenzwinkern, niemand wisse mehr, wo das stück herkomme, vielleicht habe man die melodie "in amerika gehört".

das ist, bitte, eine grobe frechheit: "it's all over" ist eine ungelenke, aber mehr als deutlich erkennbare coverversion von bob dylans "don't think twice, it's allrigt", mit elementen von "it's all over now, baby blue" drinnen. vermutlich ist ihnen das passiert, aber heute könnte man das ja zugeben!

fazit: knapp vier punkte für ein beeindruckend kreatives, aber zu unentschlossenes album. jon lord hat sich hier mit seinem symphonic-rock-faible gegenüber dem popromantiker rod evans und dem hardrocker ritchie blackmore durchgesetzt, was auch längen bringt und manche arrangements sehr belastet. hier kann man bereits hören, dass es diese formation bald zerfetzen wird - die sollbruchstellen knirschen schon.
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